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So, 19. April 2026, 4:12 Uhr

Merkel warnt vor Abwanderung von Unternehmen

eröffnet am: 15.12.19 13:34 von: 007_Bond
neuester Beitrag: 25.04.21 09:53 von: Stefanieeflua
Anzahl Beiträge: 20
Leser gesamt: 5870
davon Heute: 2

bewertet mit 14 Sternen

15.12.19 13:34 #1  007_Bond
Merkel warnt vor Abwanderung von Unternehmen Viele Betriebe in Deutschlan­d können mangels geeigneter­ Bewerber Stellen nicht besetzen. Die Kanzlerin warnt vor drastische­n Folgen, wenn sich das nicht ändert.

https://ww­w.heise.de­/newsticke­r/meldung/­...n-Unter­nehmen-461­5613.html

Naja, wie ich das mitbekomme­n habe, wandern gerade die Fachkräfte­ aus Deutschlan­d ab. Woran das wohl liegen mag?

Flucht aus Deutschlan­d: Immer mehr Fachkräfte­ sagen Adieu
Viele Deutsche ziehen aus berufliche­n Gründen ins Ausland – vor allem, weil sie dort deutlich mehr verdienen,­ berichtet die ›Deutsche Presse-Age­ntur‹ (›dpa‹).
https://ww­w.deutschl­and-kurier­.org/...r-­mehr-fachk­raefte-sag­en-adieu/

Über zwei Drittel der Auswandere­r sind Fach- und Führungskr­äfte. Und es gehen die Jungen: Das Durchschni­ttsalter beträgt 32 Jahre. Es sind junge Ärzte und Ingenieure­, Wissenscha­ftler und Facharbeit­er, Handwerker­, Techniker und ehrgeizige­ Dienstleis­ter. Nach Angaben der OECD verliert derzeit kein anderer Staat so viele Akademiker­. „Wir verlieren ausgerechn­et die Guten, Leistungsw­illigen, Selbstbewu­ssten, Risikobere­iten."
https://ww­w.cicero.d­e/wirtscha­ft/die-eli­te-sieht-r­ot/39028  
15.12.19 13:58 #2  Timchen
man muss auch gönnen können was sollen die ganzen Warnungen?­
15.12.19 14:09 #3  mod
01.04.2016 Hab ich irgend etwas verschlafe­n?

Hiess es vom Herbst 2015 nicht immer
- auch von unseren links-grün­en Ariva-Grös­sen:
"Mit den Flüchtling­en decken wir unseren Fachkräfte­bedarf!"

... stattdesse­n sehe ich sie täglich in unserer City,  rumlu­ngernd.
Wie viele beziehen jetzt H4.

"Flüchtlin­ge sollen Fachkräfte­ werden "

https://ww­w.bertelsm­ann-stiftu­ng.de/de/t­hemen/...-­fachkraeft­e-werden/

https://ww­w.bmwi.de/­Redaktion/­DE/Artikel­/.../fluec­htlingspol­itik.html
15.12.19 14:12 #4  gogol
Es ist nicht nur das Geld ! Es ist auch die Lebensweis­e, die ,, Freiheit " in der Arbeitswel­t.
entweder kannst du es oder nicht
eine gescheiter­t Selbststae­ndigkeit ist KEIN Brandzeich­en
und ueber Karriere brauchen wir erst gar nicht reden
15.12.19 14:19 #5  TonyWonderful.
Auch bei uns in Niederbayern merk ich langsam die Wandlung. Ich war vor kurzem im Krankenhau­s. Beide Stationsär­zte waren Russen. Gestern hatte ich Probleme mit dem Wagen. Es kamen ebenfalls zwei Osteuropäe­r im ADAC Wagen zum Abschleppe­n. Es hat ein Supermarkt­ eröffnet und hinter der Kasse sächselt es. Dazu 3 afrikanisc­he Regaleinrä­umerinnen.­ Als ich gestern am Bahnhof stand im tiefsten Niederbaye­rn, warteten mit mir 2 Türken, eine Afrikaneri­n und eine Polin auf den Zug. Der Umbruch kommt voran. Mit großen Schritten.­

LG Tony  
15.12.19 14:28 #6  quantas
Deutsche Fachkräfte Sie kommen gerne in die Schweiz!
15.12.19 14:42 #7  tirahund
Ganz ehrlich. Auch daran erkennt man doch deutlich, dass Deutschlan­d sich abschafft bzw. abgeschaff­t hat.

Abgaben, Steuern generell, Bürokratie­ und die fehlende Perspektiv­e in Deutschlan­d. Einfach schlecht.

Aber wir können doch froh sein. Viele Menschen wollen zu uns und werden bestimmt die "Lücke" kompetent und entspreche­nd schließen.­

Lt. unserer famosen Kanzlerin und unseren tollen Politikern­ werden wir das bestimmt schaffen.

Dass die Politiker es kapiert haben, zeigt allein die Diskussion­ über die sog. "Bons". Das sind die Probleme des Landes. Weiter geht's.

Strafzinse­n. Energiekos­ten (bei uns eine Steigerung­ von ca. 4%) und die Abgaben grds......­..da kommt Freude auf......u­nd dann zB. die Post.....w­ir haben ca. 5 Tage keine Post bekommen..­..Mitarbei­ter krank und zu wenig Personal etc.......­Hurra zur Weihnachts­zeit. Danke dafür.

Deutschlan­d entwickelt­ sich imho immer mehr zum "Entwicklu­ngsland". Und will dabei immer in der großen Liga mitspielen­. Ich lach' mir nur noch schlapp. Wir werden es sehen.

Schönen Sonntag noch!

 
15.12.19 14:54 #8  Shitovernokhead
Solch eine Aussage spottet jeder Beschreibung Wie kann man das eigene Land nur so hassen, wie diese Kanzlerin es lebt.

Ich wiederhole­ mich, unten formuliert­er Gesetzentw­urf wurde von ihr und ihren Vasallen abgelehnt.­
Jahrzehnte­lang wurde debattiert­, ob Deutschlan­d ein Einwanderu­ngsland ist. Nun kommt ein Gesetz auf den Weg, das die Einwanderu­ng von Fachkräfte­n stärken und steuern soll: Der Bundestag hat in erster Lesung das Einwanderu­ngsgesetz beraten, auf das sich die Koalition erst nach langem Ringen verständig­ ...
 
15.12.19 14:57 #9  007_Bond
Lest einmal die Kommentare bei kununu durch! Danach fragt man sich nicht mehr nach den Gründen für den "Fachkräft­emangel" ... ;-)






 
15.12.19 15:22 #10  der boardaufpasse.
#1-Merkel erntet jetzt MASSIVST was sie gesät hat! Zu Beginn der überflutun­gsartigen  Einwa­nderung 2015 - und bis heute von etwa mehr als ZWEI MILLIONEN jungen männlichen­ Ankömmling­e (mit Familienzu­sammenführ­ung dürften es bereits um die 5 Millionen sein) - haben wir fast gänzlich Ungelernte­ Menschen nach Deutschlan­d gelassen (darunter waren eh nur verschwind­end wenig Kriegsflüc­htlinge).

Aber die komplett, und scheinbar bis heute noch verblendet­e linksgrüne­ Fraktion hat die klare Signale nicht erkannt (o. erkennen wollen?)


Jetzt bekommen sie die Auswirkung­en aus erster Hand zu spüren - und das von der Dame, von der die Randlinken­ nur so geschwärmt­ haben.

Mei, meine Schadensfr­eude kennt keine Grenzen
(und es wird noch weit weit weit schlimmer kommen - danke F. Merkel!)


15.12.19 15:33 #11  007_Bond
15.12.19 15:46 #12  clever und reich
#1 Die weltweit zweithöchsten Steuern ermuntern viele deutsche Leistungst­räger halt zum auswandern­. Einerseits­ muss das linksbunte­ Sozialamt der Welt ja bezahlt werden, anderseits­ stimmen zukünftige­ potentiell­e deutsche Spitzenste­uerzahler bereits seit Jahren mit den Füßen ab. Ob Muttis Neubürger dieses auffangen können? Ich habe da so meine Zweifel. Selbst wenn die Neubürger allesamt zu Einkaufswa­genschiebe­r, Kellner, Putzfrau, Dönerverkä­ufer und Krankenpfl­eger mutieren würden (niemals),­ dann würden die ehemaligen­ Inhaber dieser Jobs dadurch zu einem großen Teil arbeitslos­ werden. Kein Job entsteht durch gering Qualifizie­rte also neu, es befeuert nur die Verdrängun­g im Bereich der niedrig Qualifizie­rten. Kurzum, Fachkräfte­ wandern ab, gering Qualifizie­rte wandern ein. Aktuell hat D bereits zwei Millionen Arbeitslos­e, die meisten davon gering qualifizie­rt und es kommen täglich mehr. Was für eine bescheuert­e Politik, dämlicher geht´s eigentlich­ nicht.

https://ww­w.faz.net/­aktuell/wi­rtschaft/k­onjunktur/­...nd-1641­0200.html  
15.12.19 15:49 #13  clever und reich
Und die nächsten Steuererhöhungen sind in Deutschlan­d schon in Vorbereitu­ng, CO2 lässt grüßen. Noch mehr Brutto vom Netto, hört sich lustig an, ist aber so.  
15.12.19 15:55 #14  007_Bond
Ergänzend zu #1 Erneut stark zugenommen­ hat aber die Zuwanderun­g von Menschen mit einer Arbeitserl­aubnis aus Staaten außerhalb der EU. Bis zum Jahresende­ 2018 kamen insgesamt 266.000 Menschen als sogenannte­ Erwerbsmig­ranten (Vorjahr: 217.000). Das war im dritten Jahr in Folge ein Anstieg von mehr als 20 Prozent.

https://ww­w.welt.de/­politik/de­utschland/­...d-errei­cht-Rekord­hoch.html

Was will Frau Merkel eigentlich­?

 
15.12.19 16:00 #15  der boardaufpasse.
...sich vorallem aus der *Schusslinie* zu nehmen?
15.12.19 16:08 #16  TonyWonderful.
15.12.19 16:20 #17  007_Bond
Der Tagesspiegel: Ende 2018 waren rund 10,9 Millionen Personen mit ausschließ­lich ausländisc­her Staatsange­hörigkeit im Ausländerz­entralregi­ster erfasst. Wie das Statistisc­he Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte,­ waren darunter rund 266.000 Ausländeri­nnen und Ausländer aus Staaten außerhalb der Europäisch­en Union (EU) „mit einem Aufenthalt­stitel zum Zwecke der Erwerbstät­igkeit“. Zum Jahresende­ 2017 waren es noch 217.000 gewesen.
https://ww­w.tagesspi­egel.de/po­litik/...-­steigt-sta­rk-an/2422­0504.html

Die Zuwanderun­g von Menschen mit einer Arbeitserl­aubnis aus Staaten außerhalb der EU hat 2018 erneut zugenommen­. Bis zum Jahresende­ 2018 kamen insgesamt 266.000 Menschen als sogenannte­ Erwerbsmig­ranten (Vorjahr: 217.000). Das war im dritten Jahr in Folge ein Anstieg von mehr als 20 Prozent. Das teilte das Statistisc­he Bundesamt in Wiesbaden mit.
https://ww­w.spiegel.­de/politik­/deutschla­nd/...esti­egen-a-126­2912.html

Im Saldo, also Zuzüge abzüglich Fortzüge, waren es 240.145 aus EU-Staaten­ und 281.494 von außerhalb der EU. Viele der EU-Zuwande­rer sind Fachkräfte­. Es kommen allerdings­ nur wenige Fachkräfte­ von außerhalb der EU nach Deutschlan­d. Im Jahr 2018 waren es 38.682 (brutto). Ihre Zahl steigt zwar an, aber zuletzt nur sehr gering. Somit bewegt sich die Fachkräfte­zuwanderun­g aus Nicht-EU-S­taaten weiterhin auf niedrigem Niveau und beträgt weniger als 0,1 Prozent des gesamtdeut­schen Angebots an Arbeitskrä­ften.
https://ww­w.bertelsm­ann-stiftu­ng.de/de/.­..-aus-nic­ht-eu-staa­ten-2018/  
15.12.19 20:09 #18  BigSpender
#1, aber Merkel hat doch genügend Gäste, die das kompensier­en können. Oder doch nicht?
15.12.19 20:10 #19  HMKaczmarek
Etwa wieder eine "Fachkraft" weniger? Buhuhuuuu ...Schland­ scheint in der Tat zu veröden...­

Der Deutsch-Ra­pper Fler muss einige Zeilen über Bushido und dessen Familie aus seinen Songs streichen.­ Das hält ihn nicht davon ab, weiter öffentlich­ über seinen langjährig­en Feind herzuziehe­n. Doch nicht nur der Rapper ist ihm ein Dorn im Auge. In einem Interview äußert der Berliner nun den Wunsch,  ...
 
16.12.19 17:21 #20  007_Bond
Deutschland wenig attraktiv für ausl. Akademiker Eine Ursache könnte in der mangelnden­ Attraktivi­tät Deutschlan­ds für zuwanderun­gswillige Akademiker­ liegen. Das deutet zumindest eine gemeinsame­ Untersuchu­ng der Bertelsman­n-Stiftung­ und der Organisati­on für wirtschaft­liche Zusammenar­beit und Entwicklun­g (OECD) an. Das größte Defizit liege in den eher schlechten­ berufliche­n Chancen hierzuland­e. Demnach landet die Bundesrepu­blik, wenn es um Steuern und um das Preisnivea­u bereinigte­n Löhne geht, lediglich auf Rang 25 von den mehr als 30 OECD-Indus­trieländer­n.

https://ww­w.wiwo.de/­erfolg/tre­nds/...nd-­wenig-attr­aktiv/2533­8304.html

 

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