HOLSTEN-BRAUEREI AG O.N.
WKN: 608100 / ISIN: DE0006081003Holsten-Brauerei (608100)
| eröffnet am: | 19.11.03 19:45 von: | Stiefelfrau |
| neuester Beitrag: | 20.01.04 12:24 von: | 54reab |
| Anzahl Beiträge: | 36 | |
| Leser gesamt: | 8354 | |
| davon Heute: | 3 | |
bewertet mit 0 Sternen |
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19.11.03 19:45
#1
Stiefelfrau
Holsten-Brauerei (608100)
32 € sind ziemlich wenig, wenn man höher eingestiegen ist. Weiß jemand, ob bei 32 € mit den Kursverlusten Schluß ist? Angeblich soll Eisenbeis 32 € pro Aktie bezahlt haben. Warum soll er dann für weniger als für 32 € verkaufen? Habe das Gerücht von meiner Bank gehört. Kann jemand das bestätigen?
10 Postings ausgeblendet.
21.11.03 11:29
#12
WALDY
54reab
wer nochmal schauen möchte
was ich zu Holsten "verzapft" habe:
http://www.ariva.de/board/163833/thread.m?secu=937@ANY
MfG
Waldy
Ps.
Ich glaube weiterhin, das Holsten gefressen wird.
Und was dann der Kurs macht kann sich jeder selber denken.
fragt sich blos wann.........
was ich zu Holsten "verzapft" habe:
http://www.ariva.de/board/163833/thread.m?secu=937@ANY
MfG
Waldy
Ps.
Ich glaube weiterhin, das Holsten gefressen wird.
Und was dann der Kurs macht kann sich jeder selber denken.
fragt sich blos wann.........
21.11.03 11:38
#13
54reab
interbrew würde ich
ausschließen. die sind in deutschland inzwischen top aufgestellt. mit holsten würden sie wahrscheinlich kartellrechtliche schwierigkeiten bekommen. für die anderen - es bleiben nicht mehr viele - gibt es in deutschland noch viele brauereien mit mehr substanz (weniger schulden relativ zum marktanteil). aber es gibt ja noch die geier. die fressen jedes aas.
11.12.03 18:07
#15
54reab
mein tip: lieber rotwein trinken als
holsten kaufen, scheint sich zu bestätigen. es gibt keine interessenten für diese abgewirtschaftete bude - außer Waldy :o)
">www.baer45.de.vu">
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13.12.03 20:03
#22
54reab
Holsten knallt nicht mehr
A K T I E N - C H E C K
Nach der gescheiterten Partnersuche lässt die Aktie des Bierbrauers weiter Luft ab. Ein neuer Großaktionär ist nicht in Sicht. Und 300 Millionen Euro Schulden sowie deutlich fallende Umsätze stimmen die Analysten nicht gerade optimistisch.
Hamburg - Holsten knallt am dollsten, heißt es nicht nur im hohen Norden. Mochten die rund 2500 Mitarbeiter des Bierbrauers nach der jetzt für gescheitert erklärten Suche nach einem neuen Großaktionär auch aufatmen, überschäumende Freude wollte nicht aufkommen. Nüchtern betrachtet gibt es auch keinen Grund dazu.
Trotz des heißen Sommers ist der Bierabsatz in den ersten drei Quartalen um rund zehn Prozent gefallen. Der Gewinn verringerte sich gar um mehr als die Hälfte auf etwa 2,6 Millionen Euro. Zugleich steigt die Konkurrenz durch Billigmarken und auch das Dosenpfand drückt auf das Geschäft.
Angesichts des mittlerweile rund 300 Millionen Euro hohen Schuldenbergs machen Gerüchte die Runde, der Getränkekonzern (Marken u.a: Licher, Holsten, König Pilsener) müsse sich nun möglicherweise von seinem Mineralwassergeschäft oder auch von regionalen Biermarken trennen. Das allerdings dürfte dann nicht ohne Folgen für die Belegschaft bleiben.
Katerstimmung kommt erst recht beim Blick auf die Aktie auf. In den vergangenen drei Monaten hat der im SDax notierte Titel rund die Hälfte seines Wertes eingebüßt. Nach dem Kurssturz vom Donnerstag (minus 21 Prozent) ging es am Freitag weiter abwärts. Bis 16 Uhr gab die Aktie 2,60 Prozent auf 26,20 Euro ab.
Die Analysten von Independent Research, die dem Brauer in der Vergangenheit durch positive Empfehlungen bislang die Stange gehalten haben, stuften den Titel am Freitag von "Kaufen" auf "Halten" ab. Sie gehen davon aus, dass sich die Übernahmephantasie, die den Titel seit Sommer dieses Jahres kräftig angeschoben hatte, nach dem jüngsten Kurssturz nun gelegt haben dürfte. Die Bewertung mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 17,5 (2005) halten sie dabei immer noch für sehr ambitioniert.
Gleichwohl seien sie zuversichtlich, dass sich die bereits vollzogenen Restrukturierungsmaßnahmen künftig ertragssteigernd auswirken werden. Zudem schließen die Experten von Independent Research nicht aus, dass das Management die Suche nach Investoren im kommenden Jahr wieder aufnehmen wird. Aus eigener Kraft könne das Unternehmen die vom Vorstand angestrebten Marktanteilsziele in Deutschland jedenfalls nicht erreichen. Die Konsolidierung im Deutschen Biermarkt werde weiter gehen, glauben die Experten.
Die Analysten der Investmentbank Credit Suisse First Boston beließen den Titel am Freitag auf "Neutral", senkten aber das Kursziel drastisch auf 24 von 38 Euro. Die Experten begründeten ihre Entscheidung vor allem mit der fehlgeschlagenen Suche nach einem neuen Großinvestor. Die Übernahmefantasien hätten jetzt ein jähes Ende gefunden, was die Aktie vermutlich weiter belasten werde.
12.12.2003 manager-magazin.de 2003
">www.baer45.de.vu">
Holsten knallt nicht mehr
Nach der gescheiterten Partnersuche lässt die Aktie des Bierbrauers weiter Luft ab. Ein neuer Großaktionär ist nicht in Sicht. Und 300 Millionen Euro Schulden sowie deutlich fallende Umsätze stimmen die Analysten nicht gerade optimistisch.
Hamburg - Holsten knallt am dollsten, heißt es nicht nur im hohen Norden. Mochten die rund 2500 Mitarbeiter des Bierbrauers nach der jetzt für gescheitert erklärten Suche nach einem neuen Großaktionär auch aufatmen, überschäumende Freude wollte nicht aufkommen. Nüchtern betrachtet gibt es auch keinen Grund dazu.
Trotz des heißen Sommers ist der Bierabsatz in den ersten drei Quartalen um rund zehn Prozent gefallen. Der Gewinn verringerte sich gar um mehr als die Hälfte auf etwa 2,6 Millionen Euro. Zugleich steigt die Konkurrenz durch Billigmarken und auch das Dosenpfand drückt auf das Geschäft.
Angesichts des mittlerweile rund 300 Millionen Euro hohen Schuldenbergs machen Gerüchte die Runde, der Getränkekonzern (Marken u.a: Licher, Holsten, König Pilsener) müsse sich nun möglicherweise von seinem Mineralwassergeschäft oder auch von regionalen Biermarken trennen. Das allerdings dürfte dann nicht ohne Folgen für die Belegschaft bleiben.
Katerstimmung kommt erst recht beim Blick auf die Aktie auf. In den vergangenen drei Monaten hat der im SDax notierte Titel rund die Hälfte seines Wertes eingebüßt. Nach dem Kurssturz vom Donnerstag (minus 21 Prozent) ging es am Freitag weiter abwärts. Bis 16 Uhr gab die Aktie 2,60 Prozent auf 26,20 Euro ab.
Die Analysten von Independent Research, die dem Brauer in der Vergangenheit durch positive Empfehlungen bislang die Stange gehalten haben, stuften den Titel am Freitag von "Kaufen" auf "Halten" ab. Sie gehen davon aus, dass sich die Übernahmephantasie, die den Titel seit Sommer dieses Jahres kräftig angeschoben hatte, nach dem jüngsten Kurssturz nun gelegt haben dürfte. Die Bewertung mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 17,5 (2005) halten sie dabei immer noch für sehr ambitioniert.
Gleichwohl seien sie zuversichtlich, dass sich die bereits vollzogenen Restrukturierungsmaßnahmen künftig ertragssteigernd auswirken werden. Zudem schließen die Experten von Independent Research nicht aus, dass das Management die Suche nach Investoren im kommenden Jahr wieder aufnehmen wird. Aus eigener Kraft könne das Unternehmen die vom Vorstand angestrebten Marktanteilsziele in Deutschland jedenfalls nicht erreichen. Die Konsolidierung im Deutschen Biermarkt werde weiter gehen, glauben die Experten.
Die Analysten der Investmentbank Credit Suisse First Boston beließen den Titel am Freitag auf "Neutral", senkten aber das Kursziel drastisch auf 24 von 38 Euro. Die Experten begründeten ihre Entscheidung vor allem mit der fehlgeschlagenen Suche nach einem neuen Großinvestor. Die Übernahmefantasien hätten jetzt ein jähes Ende gefunden, was die Aktie vermutlich weiter belasten werde.
12.12.2003 manager-magazin.de 2003
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13.12.03 21:42
#23
kiiwii
@ stiefelchen
jeder hat so sein päckchen...
bei wcm bist du ja ganz pragmatisch, aber holsten tut weh, oder ?
bei holsten ist es wie bei der coba, keiner will sie haben. ausserdem schmeckt das bier nicht (ausser licher). kann ich beurteilen, habe früher auch in hh gewohnt (in hh13, als es das noch gab; du weißt bestimmt, wo das war; feldbrunnenstrasse, milchstrasse und so. das beste bier gabs aber im köpi an der rothenbaumchaussee). bin jetzt in ffm, drum kenn ich zufällig beide, holsten und licher.
also bei brauereien finger weg, die leute saufen nicht mehr. und wenn, dann nur rothaus.
bei wcm bist du ja ganz pragmatisch, aber holsten tut weh, oder ?
bei holsten ist es wie bei der coba, keiner will sie haben. ausserdem schmeckt das bier nicht (ausser licher). kann ich beurteilen, habe früher auch in hh gewohnt (in hh13, als es das noch gab; du weißt bestimmt, wo das war; feldbrunnenstrasse, milchstrasse und so. das beste bier gabs aber im köpi an der rothenbaumchaussee). bin jetzt in ffm, drum kenn ich zufällig beide, holsten und licher.
also bei brauereien finger weg, die leute saufen nicht mehr. und wenn, dann nur rothaus.
13.12.03 21:45
#24
Stiefelfrau
Stimmt. WCM und Holsten hätte ich ohne die Coba ni
e gekauft. Hat mir die Performance dieses Jahr ziemlich versaut. Holsten würde ich freiwillig auch nicht trinken. Zu Hamburg 13: Ich wohne in 20099 Hamburg, früher Hamburg 1. Genauer gesagt i St. Georg zwischen Atlantic-Hotel und Lange Reihe.
13.12.03 21:56
#27
Stiefelfrau
Was heißt neben? Unten an der Alster ist nur das A
tlantic Hotel. Hinten an der Rückseite des Quarrees gibt es eine Kneipe, die jetzt aber nur Partyservice ist. Seit ein paar Jahren gibt es noch die Bar Hamburg. Mehr so Bar für junge Hänger, Werber und sonstiges Szenevolk.
13.12.03 21:59
#28
Stiefelfrau
In St. Georg ist es übrigens ziemlich schick gewor
den. Kaum Junkees. Viele neue Leute mit Kohle. Neue Kneipen und Restaurants. Familien mit Kindern und Ausländer ziehen weg, weil die Mieten anziehen. Viele reiche schwule Jungs. Alles ganz jugendlich anzuschauen. Und man kann alles zu Fuß machen.
20.01.04 12:24
#36
54reab
Brauerei Holsten wird dänisch
Übernahme
Die größte deutsche Brauerei geht an den dänischen Carlsberg-Konzern. Carlsberg ist damit nach dem belgischen Unternehmen Interbrew der zweite große ausländische Konzern, der auf dem deutschen Markt Fuß fassen will.

Abfüllanlage der Holsten-Brauerei.
Wie Carlsberg Deutschland in einer Ad-hoc-Meldung mitteilte, ist der Erwerb von über 50 Prozent der Hamburger Holsten-Brauerei sicher gestellt. Allen Aktionären werde angeboten, die Aktien für 38 Euro pro Stückaktie zu erwerben.
Übernahmegerüchte
Carlsberg ist damit nach dem belgischen Unternehmen Interbrew (Beck’s, Diebels) der zweite große ausländische Konzern, der auf dem deutschen Markt Fuß fassen will. Schon seit längerem hatte es Übernahmegerüchte um Holsten gegeben.
Zu Holsten gehören Marken wie Königs Pilsener, Licher, Holsten, Astra oder Kelts, aber auch alkoholfreie Getränke wie Vitamalz oder Hella.
Wegen seines hohen Einweg-Anteils hatte der Konzern nach der Einführung des Dosenpfands Anfang des Jahres mit starken Absatz-Einbußen zu kämpfen. Carlsberg kündigte eine Pressekonferenz in Hamburg an.
(sueddeutsche.de/AP)
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in zukunft trinken wir nur noch belgisches, holländisches und dänisches bier ;o)
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Brauerei Holsten wird dänisch
Die größte deutsche Brauerei geht an den dänischen Carlsberg-Konzern. Carlsberg ist damit nach dem belgischen Unternehmen Interbrew der zweite große ausländische Konzern, der auf dem deutschen Markt Fuß fassen will.

Abfüllanlage der Holsten-Brauerei.
Wie Carlsberg Deutschland in einer Ad-hoc-Meldung mitteilte, ist der Erwerb von über 50 Prozent der Hamburger Holsten-Brauerei sicher gestellt. Allen Aktionären werde angeboten, die Aktien für 38 Euro pro Stückaktie zu erwerben.
Übernahmegerüchte
Carlsberg ist damit nach dem belgischen Unternehmen Interbrew (Beck’s, Diebels) der zweite große ausländische Konzern, der auf dem deutschen Markt Fuß fassen will. Schon seit längerem hatte es Übernahmegerüchte um Holsten gegeben.
Zu Holsten gehören Marken wie Königs Pilsener, Licher, Holsten, Astra oder Kelts, aber auch alkoholfreie Getränke wie Vitamalz oder Hella.
Wegen seines hohen Einweg-Anteils hatte der Konzern nach der Einführung des Dosenpfands Anfang des Jahres mit starken Absatz-Einbußen zu kämpfen. Carlsberg kündigte eine Pressekonferenz in Hamburg an.
(sueddeutsche.de/AP)
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in zukunft trinken wir nur noch belgisches, holländisches und dänisches bier ;o)
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