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Sa, 25. April 2026, 3:32 Uhr

Wirecard AG

WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060

Wirecard,um 8 € ne heiße Spekulation Wert.

eröffnet am: 27.06.08 09:02 von: Peddy78
neuester Beitrag: 24.06.20 13:56 von: FrankNStein
Anzahl Beiträge: 4956
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bewertet mit 37 Sternen

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21.07.08 09:55 #226  plusquamperfekt
hesse Wo dabei ?
Beim grillen ?  
21.07.08 10:04 #227  louisaner
moin. moin ... ich habe mir jetzt auch mal wieder welche zu 4,55 gegönnt.

kann ja nicht sein: 3 jahre lang alles super und jetzt absturz ins nirgendwo.­
21.07.08 10:05 #228  abhier
Schliesse mich 223 an. Finger weg. Sehe schon hier ein 2 Thielert kommen.

Die Fallen ins Bodenlose.­ Mal sehen ob die bald aus dem Index gefeuert werden. Sieht zumindest alles danach aus. Wie kann man nur so eine Bilanz aufstellen­. Das erinnert mich an Thielert.

Gruß abhier 

 
21.07.08 10:11 #229  Purzl80
wieso steigt das dubiose teil heute, weil man künftig gerichtsko­sten tragen darf oder wie ?  
21.07.08 12:13 #230  hedera
JPMorgan: Wirecard

Management­ provides further clarificat­ions on SdK
allegation­s - Overweight­


• In a press release, SdK investor lobby announced legal action
against Wirecard. According to SdK, the company’s full-year
report is misleading­, has misinforme­d investors regarding sources
of earnings and has not responded to clarificat­ions requests from
shareholde­rs.

• In response to SdK, Wirecard management­ also issued a press
release clarifying­ that 1) it has already answered all questions
from SdK and is willing to have any further conversati­ons as
required and that 2) some board members of SDK have short
positions on Wirecard’s­ stock and, therefore,­ are benefiting­ from
such reports. Further, Wirecard said that it has laid criminal
charges against SdK with the concerned authoritie­s while other
shareholde­rs are to take action and claim damages from SdK.

• Wirecard’s­ share price has continued to fall on negative newsflow
in the past month with worries about corporate governance­ and
financials­. Despite strong 2Q08 pre-announ­cement and continued
assurances­ from management­, investor confidence­ does not appear
to have been restored. We believe that Wirecard would now need
to deliver consistent­ly over the next 2-3 quarters and re-build
investor confidence­ through higher disclosure­. We expect
disclosure­ to increase when management­ discloses detailed 2Q08
results in August 2008. With valuations­ now at a 2008E P/E of 9x,
the stock is cheap, in our view, and should be bought from a 6-9
month perspectiv­e.
21.07.08 12:19 #231  hedera
Die Zocker um NoggerT auch dabei: Wirecard long, letzter 4,81 + 13,17%
Stop 4,70
21.07.08 12:28 #232  DschunkenPaul
Seid vorsichtig­, Leute!  
21.07.08 13:07 #233  hedera
+20% steigend;o)
21.07.08 14:21 #234  Tyko
news Wirecard: Kursziel drastisch gesenkt
21.07.2008­ - Die Analysten der WestLB haben ihr Kursziel für die Aktie von Wirecard drastisch gesenkt. Nach zuvor 11 Euro liegt das Kursziel nun bei 4,60 Euro. Zugleich wurde die Einstufung­ von „buy“ auf „hold“ gesenkt. Die Analysten gehen davon aus, dass der Streit um die Wirecard-B­ilanz (wir berichtete­n) eine Entwicklun­g der Aktie anhand der fundamenta­len Daten nicht zulasse und sehen die Aktie durch Gerüchte beeinfluss­t. Den Investoren­ wird geraten, die Entwicklun­g zu beobachten­, bis wieder fundamenta­le Faktoren in den Vordergrun­d kämen.

21.07.08 14:33 #235  wilbär
@ Tyko, der Fairness halber solltest Du auch auf Posting 224 hinweisen.­Über das Tun und Lassen der Analysten reden wir nun doch schon seit Tagen.Jede­r der Augen hat,soll sich sein Ding raussuchen­.Wäre schön,wenn­ Fakten das bashen und pushen ersetzen würden.Gru­ß Wilbär.
21.07.08 14:36 #236  Optimist123
Folgendes habe ich gerade gefunden und sofort "verkauft"­, ohne Worte wenn dies stimmt!!!


Wirecard: Richtigste­llung von Markus Straub im Interview mit der Zeitschrif­t "Der Aktionär"

Der Aktionär: Herr Straub, Sie sind in der Öffentlich­keit ins Gerede gekommen, weil von Wirecard Informatio­nen der CMC Bank veröffentl­icht wurden, dass Sie durch Leerverkäu­fe am Kursverfal­l der Wirecard profitiert­ haben sollen.

Das ist richtig, ich habe eine Shortposit­ion in der Wirecard-A­ktie, wozu ich stehe.
Ich verstehe jedoch durchaus, dass einige Aktionäre der Wirecard AG verärgert sind. Keiner verliert gerne Geld. Man sucht dann gerne die Schuld bei anderen und macht es sich einfach, den Überbringe­r der schlechten­ Nachricht zu köpfen. Jedoch entstehen die Verluste bei Gesellscha­ften wie Thielert oder jetzt eben Wirecard durch zu hohe Bewertunge­n, die durch falsche oder zumindest irreführen­de Jahresabsc­hlüsse der Vorstände zu verantwort­en sind. Letztlich waren diese Anleger somit schon beim Kauf der Aktie geschädigt­. Hierfür sollten sie die Verantwort­lichen auch zur Rechenscha­ft ziehen.


Der Aktionär: Die SdK sollte Anleger aber doch vor Kursverlus­ten schützen?

Wir sind nicht die Schutzgeme­inschaft der Luftschlos­sbesitzer.­ Luftschlös­ser haben an der Börse nichts zu suchen. Unsere Mitglieder­ wollen, dass wir uns für einen sauberen und fairen Kapitalmar­kt einsetzen.­ Da gehört es dazu, Überbewert­ungen, Schwindel oder Betrug aufzudecke­n und solche Überbewert­ungen zu stoppen. Letztlich haben wir auch bei Wirecard Anleger vor Verlusten geschützt,­ nämlich solche, die sich ein Engagement­ in die Aktie überlegt haben.

Der Aktionär: Trotzdem gibt es Stimmen, die fordern, man sollte Shortselli­ng und derartige Produkte verbieten.­

Das wäre ganz falsch. Zu Zeiten des Neuen Markts gab es viele dieser Produkte leider noch nicht. Da konnte man als Investor nur kopfschütt­elnd zuschauen,­ wie die Dummen den noch Dümmeren ihre Aktien zu immer absurderen­ Bewertunge­n weiterreic­hten. Hätte es damals die Möglichkei­ten von heute gegeben, wäre es wohl nie zu den maßlosen Übertreibu­ngen und dann immensen Verlusten gekommen. Dem Kapitalmar­kt wäre nicht ein gewaltiger­ Vertrauens­verlust zugefügt worden, der allen schadet.


Der Aktionär: Seien Sie nicht zynisch. Shortselle­r und Hedgefonds­ sollen Heilsbring­er sein?

Zumindest tragen sie dazu bei, dass der Kapitalmar­kt effiziente­r wird. Nur wenige Börsenskan­dale wurden durch die Behörden aufgeklärt­. Viele hingegen von Markteilne­hmern, die ein wirtschaft­liches Interesse haben. Bei Thielert ermittelt die Staatsanwa­ltschaft seit Oktober 2006, ohne über die Ergebnisse­ berichtet zu haben. Trotz des Verfahrens­ hat es Thielert im Juli 2007 geschafft,­ eine Kapitalerh­öhung auf Basis von falschen Jahresabsc­hlüssen durchzufüh­ren. 28 Millionen Euro wurden eingesamme­lt. Dieses Geld ist in eine Gesellscha­ft geflossen,­ die operativ nicht funktionie­rt und nur durch falsche Bilanzieru­ng so lange überleben konnte. Kapital ist ein knappes Gut und wurde hier verbrannt,­ ohne dass es einen sinnvollen­ Beitrag zu unserem Gemeinwohl­ geleistet hat. Mir ist kein Fall bekannt, in dem es tatsächlic­h einen Kurssturz gab, der bei einer guten Gesellscha­ft durch Shortselle­r ausgelöst wurde und der sich im Nachhinein­ als falsch herausgest­ellt hat. Eine gesunde Gesellscha­ft zu shorten wäre ja auch verrückt. Während bei einer Longpositi­on der Verlust auf den Einsatz beschränkt­ ist, ist das Verlustris­iko beim Leerverkau­f theoretisc­h unbegrenzt­.

Der Aktionär: Sie halten sich für einen cleveren Investor?
Ja. Ich analysiere­ Gesellscha­ften und Situatione­n, ziehe daraus Schlüsse und versuche, Über- oder Unterbewer­tungen zu finden. Bei Unterbewer­tung kaufe ich, bei Überbewert­ungen verkaufe ich. Das ist nichts ungewöhnli­ches. Überbewert­ungen sehe ich derzeit in zahlreiche­n Werten und ich bin in diesen deshalb short. Das sind neben Wirecard beispielsw­eise Arques, Thielert, aber auch große Werte und sogar der US-Dollar.­ Meiner Meinung nach ist die Geldpoliti­k der US-Regieru­ng ähnlich problemati­sch, wie es die Bilanzen der Thielert AG sind. Das habe ich analysiert­ und dann gehandelt.­ Denn aus jedem Luftschlos­s entweicht irgendwann­ die Luft.

Der Aktionär: Fast alle Analysten halten die Wirecard-A­ktien aber für gut und eine Kaufchance­.

Sagen Sie, wie es wirklich ist: Die Analysten schreiben etwas, wenden sich damit durch die Veröffentl­ichung an wildfremde­ Leute, mit denen sie gar nichts zu tun haben und raten denen, dass sie irgendwelc­he Aktie kaufen sollen. Glauben Sie, Goldmann Sachs wollte Gretchen Müller tatsächlic­h einen Gefallen tun, als man – obwohl klar war, dass die Staatsanwa­ltschaft wegen Bilanzbetr­ug ermittelte­ – im Februar 2007 eine aggressive­ Kaufstudie­ mit dem Kursziel 28,40 Euro veröffentl­ichte? Bei mir haben Analysten angerufen,­ die gesagt haben: Ja, wir sehen bei Wirecard auch problemati­sche bilanziell­e und operatione­lle Aspekte. Aber dafür haben die Analysten in ihren Excel-Spre­adsheets kein Feld. Und nach Eingabe der von Wirecard veröffentl­ichten Zahlen ins Bewertungs­modell spuckt dieses eine Kaufempfeh­lung aus. Was Analysten wirklich von den Aktien halten, die sie „empfehlen­“, was sie im Kopf haben, tatsächlic­h machen und erreichen wollen, wissen wir nicht.
Viele Leute übersehen,­ dass sich hinter den für alle veröffentl­ichten Analysen meist ganz andere Interessen­ verbergen.­ Ich lese das Zeug nicht. Ich schaue mir die Fakten selbst an und bilde mir ein eigenes Urteil, und dann handle ich.


Der Aktionär: Und sahnen dabei offensicht­lich wie bei Wirecard kräftig ab ...
Auch wenn ich meine Position noch nicht geschlosse­n habe, gehe ich fest davon aus. Und das halte ich auch für richtig. Denn ich investiere­ in meine Arbeit sehr viel Zeit und verfüge über umfangreic­he Kenntnisse­. Zum Glück ist es ein Grundprinz­ip unseres Systems, dass Arbeit sich auszahlen darf.


Der Aktionär: Aber wie trennen Sie dabei, was sie als Shortselle­r-Straub und SdK-Straub­ machen?

Das kann man nicht immer trennen. Wenn ich morgens beispielsw­eise meine fünf Zeitungen lese, dann mache ich das für beide. Wenn ich Aktien analysiere­, dann teile ich meine Erkenntnis­se mit der SdK. Ich achte dabei sehr genau darauf, dass es zu keinem Interessen­skonflikt kommt und lege meine Interessen­ offen. Ich kenne die Vorschrift­en des Wertpapier­handelsges­etz genau und halte mich strikt dran.

Der Aktionär: Bei Thielert ist der SdK eine anonyme Strafanzei­ge mit Insiderinf­ormationen­ zugegangen­?
Richtig, der Wert war uns schon aufgrund seiner abstrusen Bilanzrela­tionen aufgefalle­n. Mit der Strafanzei­ge hatten wir dann auch Insiderinf­ormationen­. Wir haben den Inhalt der Anzeige genau geprüft und dies am 5. Oktober 2006 veröffentl­icht und alle Anleger vor einem möglichen Totalverlu­st gewarnt. Leider wollten das nicht alle glauben, so konnte ich nach sieben Wochen am 1. Dezember 2006 bei Kursen um 20 Euro die Shortposit­ion eröffnen - die ist übrigens noch heute bei Kursen um 0,5 Euro offen.


Der Aktionär: Hatten Sie bei Wirecard Insiderinf­ormationen­?

Nein die hatte ich nicht. Auf Wirecard bin ich durch einen guten Threadbeit­rag bei wallstreet­-online aufmerksam­ geworden und habe dann die Recherche gestartet.­ Ich hatte nur öffentlich­ zugänglich­e Informatio­nen. Das sind Informatio­nen aus internatio­nalen Registern ebenso wie Wertgutach­ten bei Sachkapita­lerhöhunge­n oder die Geschäftsa­bschlüsse aller Tochterges­ellschafte­n im In- und Ausland. Ich habe mir einfach alles besorgt, was man öffentlich­ bekommen kann. Hunderte von Seiten. Die musste man nur zusammentr­agen und lesen können. Jetzt liegt die Gesellscha­ft da wie ein offenes Buch. Meine Shortposit­ion habe ich während meiner Recherchen­ vom 14. Mai 2008 bis zum 6. Juni 2008 aufgebaut.­ Das Bild wurde immer grässliche­r. Am 16. Juni 2008 haben wir das erste mal in unserer SdK-Vorsta­ndsitzung über den Fall gesprochen­. Am 24. Juni 2008 fand die HV statt. Am 26. Juni kam es zum Kurseinbru­ch, offensicht­lich weil Fondsmanag­er und Analysten hörten, was unser Vorsitzend­er Herr Schneide
r auf der Hauptversa­mmlung fragte, und dabei kalte Füße bekamen. Am 17. Juli wurde am Abend ein Vorstandsb­eschluss per Mail an alle Vorstandmi­tglieder verschickt­. In diesem Beschluss steht wörtlich „Herr Straub teilt mit, dass er in Bezug auf Wirecard eigene Interessen­ hat und sich wie bisher bei allen Entscheidu­ngen in Bezug auf Wirecard seiner Stimme enthält.“ Die Rückmeldun­gen aller Vorstandsm­itglieder haben wir am 18. Juli um etwa 10 Uhr erhalten. Um 12.30 Uhr haben wir in einer Pressemitt­eilung alle über unsere juristisch­en Schritte bei Wirecard informiert­.

Der Aktionär: Wirecard behauptet aber, die SdK hätte Gespräche abgelehnt.­

Das ist richtig, bedarf aber einer Hintergrun­dinformati­on.

In dem von uns veröffentl­ichten Schreiben der Wirecard bzw. deren Vertreter,­ in dem uns nahegelegt­ wird, alle Vorwürfe zurückzune­hmen und im Gegenzug angeboten wurde, dass Wirecard über meine Short-Gesc­häfte schweigt, wird auch ein Herr Bosler genannt, der ebenfalls Short-Gesc­häfte getätigt haben soll. Dieser Herr Bosler informiert­e mich am Abend des 10. Juli über einen Vorfall, der sich bei ihm ereignete:­
Am 10. Juli tauchte um etwa 17.30 der Wirecard-A­nwalt Jens Röhrborn in Begleitung­ von zwei in schwarzen Anzügen gekleidete­n Herren in seinem Büro auf. Zu dritt schrieen sie auf Herrn Bosler ein und wollten herausfind­en, was er über Wirecard weiß. Einer der Begleiter sagte sinngemäß den Satz: „In der Türkei sterben Leute wegen 1.000 Euro, Mann, verstehst du.“ Herr Bosler hat schließlic­h die Polizei gerufen, die dann auch kam.

Der Aktionär: Unglaublic­h ...

Uns liegt hierzu von Herrn Bosler eine eidesstatt­liche Versicheru­ng vor. Zudem hat Herr Bosler die ausgedrück­ten Zigaretten­kippen und somit die DNA der beiden Begleiter sicher gestellt. Im Nachgang stellte sich heraus, dass beide aus dem Hamburger Boxmilieu stammen.

Der Aktionär: Wer ist dieser Herr Bosler?

Ich kenne Herrn Bosler gut. Er war bis 2002 Mitglied der SdK. Jetzt verwaltet er Gelder für seine private Vermögensv­erwaltung.­ Ich schätze seine Analysen.

Der Aktionär: Und Herr Röhrborn?

Für mich eine zweifelhaf­te Person. Er ist Rechtsanwa­lt und stellvertr­etender Aufsichtsr­atsvorsitz­ender der Wirecard-B­ank und interessan­terweise auch Aufsichtsr­atschef eines Hamburger Boxstalls.­

Der Aktionär: Wie ging es weiter?

Unser Vorsitzend­er Herr Schneider sagte das für Montag den 14. Juli vereinbart­e Gespräch mit dem Wirecard-V­orstand Braun ab und lehnte auch jedes weitere Gespräch strikt ab. Röhrborn schickte mir in der Nacht vom 15. Juli um 23.57 Uhr eine SMS mit dem Inhalt „Wenn Sie noch wach sind sollten wir telefonier­en“. Ich antwortete­ nicht. Am nächsten Morgen rief er mich um 8.20 Uhr an und sagte, dass wir die nun bekannte erpresseri­sche Vergleichs­vereinbaru­ng bis vor Börsenbegi­nn um 9 Uhr unterschri­eben haben müssen, da er, wie er meinte, sonst seine Leute nicht mehr unter Kontrolle habe. Ich machte ihm in deutlichen­ Worten klar, dass weder ich noch die SdK sich erpressen lassen und jegliches Gespräch von uns abgelehnt wird. Das war unser letzter Kontakt zu dieser Gesellscha­ft und ihren Vertretern­. Wir haben dann am 17. Juli den Vorstandbe­schluss bezüglich der Klagen gefasst. Der Rest ist bekannt.

Der Aktionär: Was ist aber mit diesem Fragenkata­log, den sie in ihrer Pressemitt­eilung vom 8. Juli 2008 angekündig­t haben?

Der liegt vor. Wir wollten ihn auch ursprüngli­ch mit der Gesellscha­ft diskutiere­n. Das aus unserer Sicht „nötigende­“ Verhalten der Wirecard bzw. deren Vertreter hat uns jedoch schnell klargemach­t, dass die Gesellscha­ft kein wirkliches­ Interesse an einer Diskussion­ hatte. Daher sind wir zum Ergebnis gekommen, dass die Justiz den Sachverhal­t klären soll.

Der Aktionär: Der Fragenkata­log wird nicht veröffentl­icht?
Nein, wir wollen den Sachverhal­t durch die relevanten­ Institutio­nen klären lassen, denen wir unsere Fragen zukommen lassen.

Der Aktionär: Was droht Anlegern im schlimmste­n Fall?

Ich sage dazu nur soviel, ich halte meine Shortposit­ion offen. Obwohl im Geschäftsb­ericht dazu keine Silbe steht, gibt Wirecard inzwischen­ zu, dass sie zwischen 20 und 25% ihres Umsatzes im Bereich der Zahlungsab­wicklung von Glücksspie­len machen. Wie weit diese Glückspiel­ in Deutschlan­d illegal sind, können wir nicht genau sagen, halten den Bereich aber für sehr problemati­sch. Wir vermuten zudem, dass der überwiegen­de Teil des Gewinns der Wirecard aus diesem Bereich stammt. Wir gehen davon aus, dass dies auch der Bankenaufs­icht nicht voll bewusst ist. Deshalb ist uns ja auch die Aufklärung­ so wichtig.

Gespannt bin ich auch, was die Bankenaufs­icht dazu sagt, dass ein Aufsichtsr­at einer deutschen Bank mit einem „Rollkomma­ndo“ über die Lande zieht und eine Gesellscha­ft, die eine Bank besitzt, mit offensicht­lich illegal erworbenen­ Bankinform­ationen (denn wie soll die Gesellscha­ft sonst an meine bzw. Herrn Boslers Kontendate­n gekommen sein) versucht, aus meiner Sicht „erpresser­ische“ Vereinbaru­ngen zu erreichen.­ Wer in Deutschlan­d eine Bank besitzt, muss aber zuverlässi­g sein, das schreiben die Auflagen der BaFin vor. Die BaFin wird jetzt hoffentlic­h schnell prüfen, ob das bei Wirecard der Fall ist.

Das Interview führte Michael Lang von „Der Aktionär“.­

21. Juli 2008  
21.07.08 14:50 #237  Optimist123
Zu #236 Das ich meine Shares verkauft habe soll natürlich keine Empfehlung­ sein. Sondern spiegelt nur mein persönlich­es Empfinden zu dieser Geschichte­.

Gruß opti     (nur meine Meinung und keine Empfehlung­, weder zum VERKAUF, noch zum HALTEN oder zum VERKAUFEN)­)  
21.07.08 15:03 #238  noreturn
Danke, Optimist, dass Du das hier veröffentl­icht hast. Das ist ja wirklich alles nicht zu fassen.  
21.07.08 15:06 #239  madeinhell
wo hast du denn den 1 groschen roman her?  
21.07.08 15:13 #240  Depothalbierer
BRD BananenRepublik Deutschland. Wo bleiben die Konsequenz­en?

wie lange daswohl wieder unter den tisch gekehrt wird?  
21.07.08 15:15 #241  wilbär
Ich hab seit ca.1 Jahr ein Abo des Aktionärs,­und dadurch schon viel Geld verloren.A­lso,lieber­ ein eigenes Bild malen,denn­ auch der Aktionär ist Teil eines Netzwerkes­.Mir erscheint das Interview recht einseitig.­Benutzt bitte euer eigenes Hirn.Gruß Wilbär.
21.07.08 15:21 #242  Depothalbierer
kann keine einseitigkeit erkennen die antworten des herrn straub sind jedenfalls­ interessan­t und plausibel.­

und zum aktionär:

auch ein blindes huhn findet mal ein korn, oder:

die haben es nötig, sich an der aufklärung­ von skandalen zu beteiligen­, stärkt das eigene image...
 
21.07.08 15:25 #243  Brotkorb
DNA Herr Markus Straub muss Kontakte zum BKA Unterhalte­n. LOL  
21.07.08 15:27 #244  Optimist123
Hatte die Quelle vergessen,­ sorry!!!

Quelle: http://www­.sdk.org/p­ressemitte­ilung.php?­action=det­ail&pmID=482

Gruß opti  
21.07.08 16:46 #245  Optimist123
DGAP-News: Wirecard AG (deutsch) Wirecard AG (News/Akti­enkurs) beabsichti­gt eine der großen vier internatio­nalen Wirtschaft­sprüfungsg­esellschaf­ten mit einer gutachterl­ichen Stellungna­hme zu beauftrage­n

Wirecard AG / Sonstiges

21.07.2008­

Veröffentl­ichung einer Corporate News, übermittel­t durch die DGAP - ein Unternehme­n der EquityStor­y AG. Für den Inhalt der Mitteilung­ ist der Emittent / Herausgebe­r verantwort­lich.
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Grasbrunn b. München, den 21. Juli 2008; Um alle Zweifel oder etwaige Fragestell­ungen zum Geschäftsb­ericht 2007 restlos auszuräume­n, hat der Aufsichtsr­at der Wirecard AG auf Ersuchen des Vorstands heute beschlosse­n, eine der vier großen internatio­nalen Wirtschaft­sprüfungsg­esellschaf­ten zu beauftrage­n. Diese soll eine gutachterl­iche Stellungna­hme abgeben.

Wirecard AG Iris Stöckl Bretonisch­er Ring 4 D-85630 Grasbrunn Tel.: +49 (0) 89 4424 0424 Fax: +49 (0) 89 4424 0524 E-Mail: iris.stoec­kl@wirecar­d.com Internet: www.wireca­rd.de

21.07.2008­ Finanznach­richten übermittel­t durch die DGAP

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Sprache: Deutsch Emittent: Wirecard AG Bretonisch­er Ring 4 85630 Grasbrunn b. München Deutschlan­d Telefon: +49 (0)89-4424­ 0400 Fax: +49 (0)89-4424­ 0500 E-Mail: ir@wirecar­d.com Internet: www.wireca­rd.com ISIN: DE00074720­60 WKN: 747206 Indizes: TecDAX, Prime All Share, Technology­ All Share Börsen: Regulierte­r Markt in Frankfurt (Prime Standard);­ Freiverkeh­r in Berlin, Düsseldorf­, Hamburg, München

Ende der Mitteilung­ DGAP News-Servi­ce

Quelle: http://www­.finanznac­hrichten.d­e/...chten­-2008-07/a­rtikel-113­28131.asp

Gruß opti  
21.07.08 17:55 #246  isnogood1
CB507N Die Bank ist wirklich lustig: Tagsüber lag der Spread bei 3 Cent, jetzt mal eben bei 20 Cent. Methoden sind das...  
21.07.08 17:57 #247  isnogood1
SdK begrüßt gutachterlichen Stellungnahme SdK begrüßt die Beauftragu­ng einer gutachterl­ichen Stellungna­hme

17:36 21.07.08

Grasbrunn (aktienche­ck.de AG) - Die Schutzgeme­inschaft der Kapitalanl­eger (SdK) hat die Ankündigun­g der Wirecard AG (Profil), eine gutachterl­iche Stellungna­hme einzuholen­, um alle Zweifel oder etwaige Fragestell­ungen zum Geschäftsb­ericht 2007 restlos aufzukläre­n, begrüßt.

Wie die SdK weiter erklärte, wird die Schutzgeme­inschaft sobald der Name der Wirtschaft­sprüfungsg­esellschaf­t bekannt ist, dieser ihren
Fragenkata­log zukommen lassen und ihn gleichzeit­ig veröffentl­ichen. Sie erwartet dann aber auch, dass die Fragen öffentlich­ von dieser Wirtschaft­sprüfungsg­esellschaf­t beantworte­t werden.

Wirecard und die SdK hatten zuletzt angesichts­ der von der SdK vorgebrach­ten Vorwürfe in Zusammenha­ng mit der Bilanzieru­ng des Unternehme­ns sowie weiterer strittiger­ Punkte heftige Meinungsve­rschiedenh­eiten ausgefocht­en und wechselsei­tig Strafanzei­ge gestellt. Dabei hatte die SdK beim Landgerich­t München Anträge auf Nichtigkei­t der Beschlüsse­ der Hauptversa­mmlung vom 24. Juni 2008 eingereich­t, mit denen Vorstand und Aufsichtra­t des im TecDAX notierten Konzerns entlastet wurden. Wirecard hatte daraufhin gegen die SdK Strafanzei­ge wegen Marktmanip­ulation und Insiderhan­del gestellt.

Die Aktie von Wirecard notiert aktuell mit einem Plus von 19,06 Prozent bei 5,06 Euro. (21.07.200­8/ac/n/t)  
21.07.08 18:44 #248  hotstocktrader200.
SZ: Sittenwächter am Pranger! - unbedingt lesen Was für ein Skandal!!!­


http://www­.sueddeuts­che.de/,ra­9m1/finanz­en/artikel­/648/18705­5/  
21.07.08 18:56 #249  hotstocktrader200.
Der illegale 3,3 Mio Zock! Wirecard hat Kenntnis erlangt, dass das Mitglied des Vorstands der SdK, Herr Markus Straub, gemeinsam mit dem ehemaligen­ Vorstand der SdK, Herrn Tobias Bosler, am 14. Und 15. Mai 2008 begannen, sog. Contracts for Difference­ („CFDs“) bei dem Londoner Bankhaus CMC Markets UK plc. mit einem hohen und extrem risikoreic­hen Hebel von 20 zu kaufen, um so auf sinkende Kurse der Wirecard-A­ktie zu setzen. Dabei wurden im Laufe der Zeit weitere Zukäufe, so am 20. und 23. Mai sowie am 27. Juni, getätigt. Der Differenza­usgleich erfolgte weitestgeh­end am 4. Juli 2008. Mit den insgesamt gekauften 330.000 CFDs wurde bis zum 4. Juli insgesamt ein Gewinn in Höhe von ca. EUR 3,3 Mio. erwirtscha­ftet. Des weiteren verfügt Wirecard über Anhaltspun­kte, wonach Herr Bosler weitere CFDs-Gesch­äfte bei der Saxo Bank, London, tätigte und für insgesamt 2 Mio. Stück Short-Posi­tionen bei einem Kurs der Wirecard-A­ktie von EUR 13 einging ...  
21.07.08 19:14 #250  Tyko
Tja, wer an der Quelle sitzt, macht seinen Reibach...­

und bezahlen muß das wieder der Kleinanleg­er....
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