Immobilienfirma LEG
| eröffnet am: | 24.01.13 13:02 von: | TOP_SELLER |
| neuester Beitrag: | 19.03.26 16:00 von: | ARIVA.DE |
| Anzahl Beiträge: | 254 | |
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bewertet mit 13 Sternen |
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10.11.22 12:54
#176
Swener
Zahlen
Die Zahlen waren gut, aber der Ausblick auf 2023 kam nicht so gut an.
Für 2022 wird es ja dann wohl 4,40 Dividende geben.
Danach um die 2,20.
Aber das ist richtig so, auch wenn es nicht so schön ist.
Kostendisziplin ist das Wichtigste zur Zeit.
Von den 5000 Wohnungen sind knapp 500 verkauft.
Das zieht sich und wird mühselig und kleinteilig.
Immerhin konnte der Buch Wert erlöst werden.
Ich frag mich, an wen Vonovia die vielen Wohnungen verkaufen will.
Für 2022 wird es ja dann wohl 4,40 Dividende geben.
Danach um die 2,20.
Aber das ist richtig so, auch wenn es nicht so schön ist.
Kostendisziplin ist das Wichtigste zur Zeit.
Von den 5000 Wohnungen sind knapp 500 verkauft.
Das zieht sich und wird mühselig und kleinteilig.
Immerhin konnte der Buch Wert erlöst werden.
Ich frag mich, an wen Vonovia die vielen Wohnungen verkaufen will.
11.11.22 08:55
#177
Carmelita
ja stimmt
im Grunde ist das mittelfristig richtig, möchte nur keiner hören, der auf höhere Ausschüttungen setzt, dividendenanleger schmeissen den wert dann raus und schichten auf andere aktien um, die aktie würde wahrscheinlich 10 euro höher stehen ohne die mitteilung, also vom timing war es eher suboptimal
14.12.22 15:50
#178
Carmelita
der kurs steht viel zu niedrig
ende nächsten jahres dürften wir hier bei 90-100 euro stehen, plus dividenden, die hypothekenzinsen sind schon um einiges zurückgekommen, die mieten steigen weiter, die infaltionssteigerungen werden stark zurückkommen, die marktzinsen sich irgendwo auf diesem niveau einpendeln, damit können dann alle leben und relativ solide politik machen
16.01.23 10:50
#179
Carmelita
mit der aktie fühle ich
mich recht wohl, insbesondere auf dem niveau, ich denke das schlimmst haben wir bei immobilien schon hinter uns, die Anzahl der Anzeigen in den immoportalen ist eher etwas zurückgegangen, d.h. es gib abgesehen von einigen immobilienkonzernen wie vonovia unter privaten gar nicht so hohe verkaufsbereitschaft, warum soll man auch verkaufen, wenn die Mieten eher steigen und die Nachfrage nach Mietwohnungen hoch ist, bei LEG wird es auch keine Hiobsbotschaften mehr geben, die Dividende für 2022 wird nach altem Muster bezahlt und ab 2023 wird halt umgestellt
08.03.23 19:21
#182
Carmelita
Ist natürlich echt blöd jetzt
Zumal das anders kommuniziert wurde und die Bauzinsen zu der Zeit ähnlich waren, betriebswirtschaftlich ist es aber wohl sinnvoll
08.03.23 19:41
#183
Carmelita
D.h.
Anders als erwartet gab es jetzt doch noch eine Hiobsbotschaft, man darf gespannt auf vonovia und aroundtown sein, es ist halt immer die Frage was ist schon drin in den Kursen....
09.03.23 00:30
#185
Carmelita
kritisch finde ich dieses hin und her
das schafft nicht gerade Vertrauen, also zunächst sollte die dividende für 22 noch nach FFO bezahlt werden, danach dann ab 23 nach AFFO und jetzt plötzlich gibt es gar keine mehr, da fühlt man sich dann schon etwas verar...t
dazu ist dann plötzlich auch noch der/die CFO weg, was an der Börse oft ein Alarmzeichen ist
dazu ist dann plötzlich auch noch der/die CFO weg, was an der Börse oft ein Alarmzeichen ist
09.03.23 05:06
#186
Carmelita
anleihen
https://www.finanzen.net/anleihen/a3h3ju-leg-immobilien-se-anleihe
eine 10 Jährige Anleihe von leg bringt derzeit 5,253% Zinsen p.a.
eine 10 Jährige Anleihe von leg bringt derzeit 5,253% Zinsen p.a.
09.03.23 05:20
#187
Carmelita
die Anzeigen
auf immoseiten werden eher weniger, obwohl hier die grosse Krise ausgerufen wird, ein paar clevere greifen vielleicht doch jetzt gerade zu, bei absehbar weiter steigenden Mieten relativiert sich dann schnell das Kauf Mietpreisverhältnis, was vielleicht heute noch 15-20 ist, ist in ein paar Jahren vielleicht nur noch 5-10, falls man selbst derzeit noch Mieter ist, kann man sich so seine Miete langfristig vielleicht festzurren
09.03.23 08:49
#188
jake001
aktuell minus 5%
bzw ca 3,30 € Abschlag gegenüber Schlusskurs gestern . Bis aus minus 4,10 EUR wirds noch gehen. Heute ex-Dividende ganz ohne Dividendenausschüttung - hihi.
09.03.23 09:03
#189
Robin
Analyst
von JP Morgan schreibt :
" er sei schon damals der Ansicht gewesen, dass es lediglich eine Frage des Zeitpunkts sei, wann der Immobilienkonzern die Dividende aussetzen werde. Derweil habe die Ertragskenngröße FFO I die Erwartung der US-Bank übertroffen."
Daher OVERWEIGHT mit Ziel € 87 laut JP Morgan
" er sei schon damals der Ansicht gewesen, dass es lediglich eine Frage des Zeitpunkts sei, wann der Immobilienkonzern die Dividende aussetzen werde. Derweil habe die Ertragskenngröße FFO I die Erwartung der US-Bank übertroffen."
Daher OVERWEIGHT mit Ziel € 87 laut JP Morgan
09.03.23 09:09
#190
Robin
große
Unterstützung getestet im Bereich € 60,6 - 61 und SToploss rausgeholt
09.03.23 09:27
#191
Robin
hab
ich doch mal zugegriffen bei 60,80 . Geil, die haben alle Stoploss rausgeholt
09.03.23 10:59
#192
Babcock
@Robin #191: Wohl ins Klo gegriffen!
Da haben die Maschinen total versagt :)
Aktuell bei 60,20!
Aktuell bei 60,20!
09.03.23 11:13
#193
jake001
aber die hirne auch,
Habe mit Abschlag von 4 €ur gerechnet, aktuell 7.
Hätte ich mal @3188.
Bei 64 raus, bei 60 wieder rein wäre selbst für einen Investor n echter Gewinn gewesen.
Man grämt sich immer, wenn mans hätte besser wissen können.
Noch ist nicht einmal die tote Katze gesprungen. Gut, wenn man diversifiziert auf dem Parkett unterwegs ist.
Hätte ich mal @3188.
Bei 64 raus, bei 60 wieder rein wäre selbst für einen Investor n echter Gewinn gewesen.
Man grämt sich immer, wenn mans hätte besser wissen können.
Noch ist nicht einmal die tote Katze gesprungen. Gut, wenn man diversifiziert auf dem Parkett unterwegs ist.
09.03.23 12:15
#195
Obelisk
Finde Einsparungen auf Kosten
der Aktionäre eine Sauerei. Ob die Manager auch auf ihre üppigen Gehälter zur Stärkung der Bilanz verzichten?
Dividenden sind kein beliebig streichbares Mittel, vielmehr haben Aktionäre Anspruch auf einen Gewinnanteil. Zumal bei solch desaströser Aktienentwicklung.
Dividenden sind kein beliebig streichbares Mittel, vielmehr haben Aktionäre Anspruch auf einen Gewinnanteil. Zumal bei solch desaströser Aktienentwicklung.
09.03.23 15:08
#196
bubbes
Verstehe es nicht
Das beste Ergebnis in der U.-Geschichte , Optimistisch für 2023 , keine Dividende stärkt doch das U.
09.03.23 16:07
#197
Carmelita
die oben genannte anleihe ist heute gestiegen
d.h. die Gläubiger finden die Streichung der Dividende eher gut
meine aktienanzahl an LEG wird sich nächste Woche wahrscheinlich verdoppeln, da ich mit discountern dabei war die dann in Aktien getauscht werden (solang der kurs unter 65 bleibt), der Verlust hält sich da in Grenzen aber eigentlich war das nicht geplant, fundamental finde ich die Entwicklung bei LEG aber ganz gut, d.h. es gibt schlimmeres
es gibt Tage, da möchte man am liebsten nur noch Welt ETFs kaufen und sich anderen Dingen widmen
meine aktienanzahl an LEG wird sich nächste Woche wahrscheinlich verdoppeln, da ich mit discountern dabei war die dann in Aktien getauscht werden (solang der kurs unter 65 bleibt), der Verlust hält sich da in Grenzen aber eigentlich war das nicht geplant, fundamental finde ich die Entwicklung bei LEG aber ganz gut, d.h. es gibt schlimmeres
es gibt Tage, da möchte man am liebsten nur noch Welt ETFs kaufen und sich anderen Dingen widmen
10.03.23 08:08
#198
Helius3000
WiWo-Komentar
Aus der Wirtschaftswoche:
"Aus der Immobilienbranche kommen derzeit unerfreuliche Nachrichten. Erst sorgte eine Razzia beim größten deutschen Wohnungskonzern Vonovia Anfang der Woche für Aufsehen. Gestern dann gab Konkurrent LEG Immobilien bekannt, die Dividende zu streichen, um die Bilanz zu stärken. Die Aktie notiert heute in der Spitze zweistellig im Minus. Die Frage sei erlaubt: warum eigentlich?
Dass sich die Immobilienbranche in einer Art perfektem Sturm befindet, ist keine Neuigkeit. Wer sich von aktuellen Hiobsbotschaften überrascht zeigt, hat wohl gepennt. Die Dividendenstreichung bei LEG dürfte nicht das Ende der Belastungen für Aktionäre sein: Inflation und steigende Zinsen drücken bei börsennotierten Immobiliengesellschaften an allen Ecken und Enden aufs Geschäftsmodell.
LEG zum Beispiel muss mit deutlich höheren Kosten kalkulieren, etwa für Handwerker. Das senkt die zukünftig erzielbaren Erträge des LEG-Immobilienportfolios. Das musste daher im jüngst vorgestellten Abschluss gegenüber dem Wert zum Halbjahr deutlich abgewertet werden, um fast 800 Millionen Euro.
Zudem bedrohen steigende Zinsen das Geschäftsmodell. LEG refinanziert sich derzeit zu durchschnittlich 1,3 Prozent Zins. Anleihen des Konzerns dagegen werfen fast fünf Prozent und mehr ab. Wenn LEG sich also zum aktuellen Zinsniveau refinanzieren müsste, würde das erheblich teurer. Der Effekt wirkt zwar zeitverzögert, weil nur elf Prozent der Finanzverbindlichkeiten binnen der nächsten 24 Monate fällig werden. Aber er wirkt und wird den für Ausschüttungen verfügbaren Betrag drücken.
Hinzu kommt: Höhere Zinsen können auch den Wert des Immobilienportfolios belasten. Um den zu bestimmen, wird unter anderem ein Diskontierungszins angewendet. Je niedriger der ist, desto höher der Wert des Portfolios heute. Umgekehrt gilt: Je höher er ist, desto niedriger der Portfoliowert. Im zweiten Halbjahr war der Zins bei LEG relativ konstant. Steigt er in Zukunft an, droht Abschreibungsbedarf, der sofort das Eigenkapital mindern und die für Immobilienkonzerne so wichtige Verschuldungskennzahl Loan-to-value ansteigen ließe. Ein Viertelprozentpunkt mehr, so ist es im aktuellen LEG-Geschäftsbericht nachzulesen, ergäbe einen Abwertungsbedarf von gut einer Milliarde Euro. Zum Vergleich: Das bilanzierte Eigenkapital liegt bei neun Milliarden.
Es sind Risiken, die nicht nur LEG betreffen, sondern in der einen oder anderen Form alle Immobilienkonzerne. Ihre Möglichkeiten, gegenzusteuern, sind begrenzt. Angesichts abgestürzter Aktienkurse mittels Kapitalerhöhung neues Geld einzusammeln, ist sehr teuer und vermutlich schwer umsetzbar. Mit Immobilienverkäufen die Bilanz aufbessern? Puh. Im aktuellen Markt lassen sich Verkäufe von großvolumigen Portfolios eher schwer platzieren, lässt LEG dazu im Geschäftsbericht wissen. Was bleibt: Ausschüttungen und Investitionen zu kürzen, um das Geld, das aus dem Mietgeschäft reinkommt, zusammenzuhalten."
Ausser LEG habe ich zum Glück nix aus dem Bereich im Portfolio.
Vor 3 Jahren dachte ich noch das sind "defensive" Werte mit niewdriger Rendite. So kann man sich täuschen.
"Aus der Immobilienbranche kommen derzeit unerfreuliche Nachrichten. Erst sorgte eine Razzia beim größten deutschen Wohnungskonzern Vonovia Anfang der Woche für Aufsehen. Gestern dann gab Konkurrent LEG Immobilien bekannt, die Dividende zu streichen, um die Bilanz zu stärken. Die Aktie notiert heute in der Spitze zweistellig im Minus. Die Frage sei erlaubt: warum eigentlich?
Dass sich die Immobilienbranche in einer Art perfektem Sturm befindet, ist keine Neuigkeit. Wer sich von aktuellen Hiobsbotschaften überrascht zeigt, hat wohl gepennt. Die Dividendenstreichung bei LEG dürfte nicht das Ende der Belastungen für Aktionäre sein: Inflation und steigende Zinsen drücken bei börsennotierten Immobiliengesellschaften an allen Ecken und Enden aufs Geschäftsmodell.
LEG zum Beispiel muss mit deutlich höheren Kosten kalkulieren, etwa für Handwerker. Das senkt die zukünftig erzielbaren Erträge des LEG-Immobilienportfolios. Das musste daher im jüngst vorgestellten Abschluss gegenüber dem Wert zum Halbjahr deutlich abgewertet werden, um fast 800 Millionen Euro.
Zudem bedrohen steigende Zinsen das Geschäftsmodell. LEG refinanziert sich derzeit zu durchschnittlich 1,3 Prozent Zins. Anleihen des Konzerns dagegen werfen fast fünf Prozent und mehr ab. Wenn LEG sich also zum aktuellen Zinsniveau refinanzieren müsste, würde das erheblich teurer. Der Effekt wirkt zwar zeitverzögert, weil nur elf Prozent der Finanzverbindlichkeiten binnen der nächsten 24 Monate fällig werden. Aber er wirkt und wird den für Ausschüttungen verfügbaren Betrag drücken.
Hinzu kommt: Höhere Zinsen können auch den Wert des Immobilienportfolios belasten. Um den zu bestimmen, wird unter anderem ein Diskontierungszins angewendet. Je niedriger der ist, desto höher der Wert des Portfolios heute. Umgekehrt gilt: Je höher er ist, desto niedriger der Portfoliowert. Im zweiten Halbjahr war der Zins bei LEG relativ konstant. Steigt er in Zukunft an, droht Abschreibungsbedarf, der sofort das Eigenkapital mindern und die für Immobilienkonzerne so wichtige Verschuldungskennzahl Loan-to-value ansteigen ließe. Ein Viertelprozentpunkt mehr, so ist es im aktuellen LEG-Geschäftsbericht nachzulesen, ergäbe einen Abwertungsbedarf von gut einer Milliarde Euro. Zum Vergleich: Das bilanzierte Eigenkapital liegt bei neun Milliarden.
Es sind Risiken, die nicht nur LEG betreffen, sondern in der einen oder anderen Form alle Immobilienkonzerne. Ihre Möglichkeiten, gegenzusteuern, sind begrenzt. Angesichts abgestürzter Aktienkurse mittels Kapitalerhöhung neues Geld einzusammeln, ist sehr teuer und vermutlich schwer umsetzbar. Mit Immobilienverkäufen die Bilanz aufbessern? Puh. Im aktuellen Markt lassen sich Verkäufe von großvolumigen Portfolios eher schwer platzieren, lässt LEG dazu im Geschäftsbericht wissen. Was bleibt: Ausschüttungen und Investitionen zu kürzen, um das Geld, das aus dem Mietgeschäft reinkommt, zusammenzuhalten."
Ausser LEG habe ich zum Glück nix aus dem Bereich im Portfolio.
Vor 3 Jahren dachte ich noch das sind "defensive" Werte mit niewdriger Rendite. So kann man sich täuschen.
30.06.23 11:20
#199
Highländer49
LEG
Der Immobilienkonzern blickt optimistischer auf die Geschäftsentwicklung im laufenden Jahr.
https://www.finanznachrichten.de/...tie-ein-erster-lichtblick-486.htm
https://www.finanznachrichten.de/...tie-ein-erster-lichtblick-486.htm
30.06.23 11:42
#200
Highländer49
LEG
LEG Immobilien hebt wegen Einmaleffekten Gewinnprognose an
(Berichtigt wird in der am Vorabend um 23.25 Uhr gesendeten Meldung die Angabe zur bisher erwarteten Mietsteigerung im 2. Satz des 3. Absatzes. Sie betrug 3,3 bis 3,7 Prozent.)
Der Immobilienkonzern LEG blickt dank Einmaleffekten optimistischer in die Zukunft. Die für die Branche wichtige Gewinngröße Affo werde im laufenden Jahr bei 165 bis 180 Millionen Euro liegen, teilte das Unternehmen am späten Donnerstagabend in Düsseldorf mit. Zuvor hatte das Unternehmen nur 125 bis 140 Millionen Euro angepeilt. Die Ebitda-Marge (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) soll mit 80 Prozent nun 2 Prozentpunkte höher liegen als ursprünglich erwartet.
Hintergrund sind den Angaben zufolge zwei ungefähr gleich große Einmaleffekte: einer gegenüber der Planung geringeren Übergewinnbesteuerung von LEG-eigener Stromproduktion sowie der weiteren Streichung von ursprünglich geplanten Neubauaktivitäten. Der Immobiliensektor leidet bereits sei einiger Zeit unter dem die Finanzierung verteuernden Zinsanstieg, einem rasanten Kostenwachstum und Engpässen bei der Verfügbarkeit von Handwerkern und Material. Auch andere Immobilienunternehmen strichen ihre Neubaupläne daher zusammen.
Die ebenfalls angespannte Nachfragesituation im Immobiliensektor ist für LEG hingegen von Vorteil. Das Unternehmen erwartet nun ein Mietwachstum von 3,8 bis 4,0 Prozent statt bisher 3,3 bis 3,7 Prozent. Mehr Geld will LEG aber nicht in seinen Bestand stecken. Die Investitionsprognose bleibe bei 35 Euro je Quadratmeter, hieß es.
Für das erste Halbjahr 2023 erwartet LEG eine Abwertung des Immobilienbestandes von etwa sieben Prozent. Auch andere Branchenvertreter haben ähnliche Schritte unternommen.
Quelle: dpa-AFX
(Berichtigt wird in der am Vorabend um 23.25 Uhr gesendeten Meldung die Angabe zur bisher erwarteten Mietsteigerung im 2. Satz des 3. Absatzes. Sie betrug 3,3 bis 3,7 Prozent.)
Der Immobilienkonzern LEG blickt dank Einmaleffekten optimistischer in die Zukunft. Die für die Branche wichtige Gewinngröße Affo werde im laufenden Jahr bei 165 bis 180 Millionen Euro liegen, teilte das Unternehmen am späten Donnerstagabend in Düsseldorf mit. Zuvor hatte das Unternehmen nur 125 bis 140 Millionen Euro angepeilt. Die Ebitda-Marge (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) soll mit 80 Prozent nun 2 Prozentpunkte höher liegen als ursprünglich erwartet.
Hintergrund sind den Angaben zufolge zwei ungefähr gleich große Einmaleffekte: einer gegenüber der Planung geringeren Übergewinnbesteuerung von LEG-eigener Stromproduktion sowie der weiteren Streichung von ursprünglich geplanten Neubauaktivitäten. Der Immobiliensektor leidet bereits sei einiger Zeit unter dem die Finanzierung verteuernden Zinsanstieg, einem rasanten Kostenwachstum und Engpässen bei der Verfügbarkeit von Handwerkern und Material. Auch andere Immobilienunternehmen strichen ihre Neubaupläne daher zusammen.
Die ebenfalls angespannte Nachfragesituation im Immobiliensektor ist für LEG hingegen von Vorteil. Das Unternehmen erwartet nun ein Mietwachstum von 3,8 bis 4,0 Prozent statt bisher 3,3 bis 3,7 Prozent. Mehr Geld will LEG aber nicht in seinen Bestand stecken. Die Investitionsprognose bleibe bei 35 Euro je Quadratmeter, hieß es.
Für das erste Halbjahr 2023 erwartet LEG eine Abwertung des Immobilienbestandes von etwa sieben Prozent. Auch andere Branchenvertreter haben ähnliche Schritte unternommen.
Quelle: dpa-AFX

