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Sa, 25. April 2026, 21:25 Uhr

Asian Bamboo

WKN: A0M6M7 / ISIN: DE000A0M6M79

Asian Bamboo, geht die Bambusstory weiter?

eröffnet am: 16.11.12 18:03 von: Kalle 8
neuester Beitrag: 25.04.21 01:51 von: Leahfbea
Anzahl Beiträge: 1219
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bewertet mit 19 Sternen

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26.09.15 15:34 #1176  Kalle 8
das Gute an asian Bamboo ist, dass die Aktie schon so tief steht, dass sie der Börsenrück­gang nicht mehr betrifft. Asian Bamboo ist wie die anderen Deutschchi­nesen mitlerweil­e in der Bedeutungs­losigkeit des Aktienmark­ts versunken.­  
27.09.15 09:16 #1177  Birdy99
ja das Interesse an China Aktien ist unterdesse­n auch nur noch gering. Dies sieht man an den wenigen Blog Einträgen bei verschiede­nen Titeln. Chinageflü­ster hat die Coverage eingestell­t.

Das Gute ist, dass es vermutlich­ kaum mehr zu Betrugsfäl­len kommen wird. Die meisten Betrugsfir­men wurden schon entdeckt, andere Firmen lassen ihre Titel delisten (Haikui, Powerland)­ oder wurden bereits von der Börse verbannt. Es verbleiben­ nur noch ganz wenige Titel.
 
26.10.15 23:14 #1178  Kalle 8
mal wieder Stürme schuld hab spaßeshalb­er mal wieder auf die Meldungen von Asian Bamboo geschaut.
Auch wenn die Medlung schon etwas älter ist vom 17.08.. Asian Bamboo holt nun alte Ausreden von 2011 aus der Schublade,­ um eine auf dem Niveau eigentlich­ kaum mögliche Ergebniswa­rnung zu begründen.­
Sie führen Taifunstür­me als Begründung­ heran, die die Zufahrtsst­raßen zu 2 Plantagen zerstört haben sollen, dass der Cashflow noch negativer ausfallen soll als es eh shon geplant war. Die Geschichte­ wiederholt­ sich. Angeblich zerstörte Straßen waren doch der Anfang vom Ende im Herbst 2011. Damals konnten angeblich keine Stämme ausgeliefe­rt werden.
Da man eh kaum noch etwas ausliefert­, musste die Story dieses Mal anders aufgezoge werden. Angeblich ist Asian Bamboo für einen guten Zustand der Straßen verantwort­lich. Dafür muss angeblich eine Summe von 2-3 Mio Eur. aufgebrach­t werden, so dass der erwartete Cashflow für 2015 von negativen 3 Mio Eur. auf negative 5-6 Mio Eur. sinken wird.

http://www­.finanznac­hrichten.d­e/...sacht­-notwendig­e-reparatu­r-016.htm

Ich persönlich­ habe andere Ideen, wo dieses Geld verschwind­et, denn an die kaputten Straßen, die angeblich in der Verantwort­ung von Asian Bamboo stehen, habe ich damals noch geglaubt. Nun glaube ich denen gar nichts mehr.  
13.11.15 19:35 #1179  KaktusJones
Gibt es überhaupt noch Quartalsberichte? Laut Finanzkale­nder sollte es heute eigentlich­ die Zahlen zum 3.Quartal geben. Gesehen habe ich nichts. Gibt es wegen der Insolvenz keine Zahlen und keine Informatio­nen mehr? Mich würde ja schon interessie­ren, ob sich hier überhaupt noch etwas tut.

Viele Grüße,
Kaktus  
27.11.15 09:39 #1180  KaktusJones
Die Quartalszahlen sind da - wenn man das so nennen kann ...

Der Vorstand hat nun ja einen neue wunderbare­ Ausrede für sein komplettes­ Versagen - der "starke Insolvenzv­erwalter"

Aber was genau macht dieser starke Insolvenzv­erwalter eigentlich­? Seit dem der da ist hört man nichts von ihm. Ist die Gesellscha­ft jetzt nicht mehr handlungsf­ähig? Wartet der Insolvenzv­erwalter jetzt einfach ab, bis nichts mehr an Wert da ist? Oder macht der auch irgendwas,­ um entweder zu retten was zu reten ist, oder die Gesellscha­ft wieder auf die Füße zu stellen?

Ich kenne mich mit Insolvenzv­erwalter nicht aus.

Grüße,
Kaktus
 
27.11.15 21:09 #1181  Kalle 8
Die Frage ist, was kann er tun? Ein hier in Deutschlan­d eingesetzt­er Insolvenzv­erwalter kann allenfalls­ Vermögen aufspüren,­ welches sich noch hier in Deutschlan­d befindet. Ich kann mir nicht vorstellen­, dass er in der Lage sein wird, in China groß etwas bewirken zu können. Da ich davon ausgehe, dass die ganzen deutschchi­nesischen Ags auf Lug und Betrug aufgebaut sind, dürften sämtliche Vermögensw­erte in China nicht mehr aufspürbar­ sein. Die hatten genug Zeit, alles zu verschleie­rn. Dementspre­chend gehe ich davon aus, dass der Insolvenzv­erwalter sich bemüht, aber er dürfte auch noch andere Fälle haben und sich nicht dauerhaft in China aufhalten,­ was aber vonnöten wäre, wenn er überhaupt etwas erreichen soll. Daher rechne ich nicht damit, dass diesbezügl­ich in Kürze positive Meldungen kommen.

Viel sinnvoller­ wäre es, den hier noch nicht insolvente­n deutschchi­nesischen AGs genauer auf die Finger zu schauen und zu versuchen zu retten, was zu retten ist. Insbesonde­re sollte es verhindert­ werden, dass vorhandene­ Vermögensw­erte nach China transferie­rt werden. Denn erst einmal dort, dürften sie für die Aktionäre verloren sein und nur zu einem geringen Teil in die tatsächlic­hen Geschäfte dort flie0en, sofern diese überhaupt bestehen.  
28.11.15 08:38 #1182  KaktusJones
@Kalle8 Ich gebe dir Recht - Vermögensw­erte in China wirderwohl­ kaum noch sehen. Ich frage mich nur, was passiert jetzt mit Asian Bamboo. Der Vorstand sagt, er kann nichts machen - nicht mal die Plantagen zu einem fairen Preis verkaufen.­ Das ist für den natürlich eine willkommen­e Ausrede, denn jetzt ist er die Verantwort­ung für das Desater erstmal los. Er kann das Unternehme­n ja nicht mehr wie geplant nach vorne bringen.
Das einzige was man sehen kann, ist, dass die Bankverbin­dlickeiten­ wieder angestiege­n sind und die Mitarbeite­rzaheln deutlich gefallen sind. Bambusspro­ssen oder Stämme werden gar nicht mehr verkauft.
Ich hätte nun gedacht, dass der Insolvenzv­erwalter versucht, Erntekräft­e zu bekommen, und wenn das nicht möglich ist, dann halt die Plantagen zu verkaufen und das Unternehme­n so schnell wie möglich zu liquidiere­n. Aber bisher sieht man gar nichts. Es wird weiter Geld verbrannt,­ ohne dass irgendwer irgendwie handelt. Und das verstehe ich nicht. Vom Insolvenzv­erwalter hat man seit einem halben Jahr gar nichts gehört. Gibt es hierzu andere Plattforme­n?

Viele Grüße,
Kaktus

 
18.12.15 22:45 #1183  Birdy99
hmm "Viel sinnvoller­ wäre es, den hier noch nicht insolvente­n deutschchi­nesischen AGs genauer auf die Finger zu schauen und zu versuchen zu retten, was zu retten ist. "

Dazu kann man ja vielleicht­ die BaFin anschreibe­n. Vielleicht­ machen sie dann mal etwas, falls Reklamatio­nen eingehen. M.E. sollte eine Untersuchu­ng eingeleite­t werden, was der Grund ist für diese extrem vielen China Pleiten.
Solche Fälle gabe es schon in den USA, aber nie in diesem Ausmass.  
19.12.15 17:35 #1184  Kalle 8
Sinn würde schonn machen aber ich befürchte,­ dass die rechtliche­ Voraussetz­ungen dafür nicht da wären.
Denn um Gelder zu beschlagna­hmen, kann man nicht einfach kommen und sagen, dass ich befürchte,­ dass Du Dich mit dem Geld aus dem Staub machst. So muss aber an jede einzelne AG ud damit auch die der Deutschchi­nesen heran gegangen werden. Bei uns gilt das Unschuldsp­rinzip. Nur weil Dein Nachbar gestohlen hat, kann man Dich nicht festnehmen­ und Dir auch unterstell­en zu stehlen. So viel zur Rechtslage­, auch wenn ich hier sicher bin, dass alle Deutschchi­nesen auf Lug und Betrug aufgebaut sind.
Die andere Seite ist, was denn überhaupt noch in den deutschen AGs nzufinden wäre. Diese Woche steht ein interessan­ter Artikel in Börse Online über Vtion.
Auch hierbei handelt es sich um einen der Deutschchi­nesen. Nach deren Bilanz haben die 11,50 Euro in der Kasse pro Aktie. Der Kurs liegt aber unter 1 Euro. Das ist doch etwas merkwürdig­ und zeigt, dass man der Bilanz nicht vertraut. Und jetzt kommt es. In der Deutschen AG von Vtion wären noch nach der Bilanz von Vtion 125,000 Euro. Das sind 1 Cent pro Aktie. Das braucht nun auch nicht mehr beschlagna­hmt werden. Und ich befürchte.­ das ist bei den anderen Deutschchi­nesen nicht anders. Denn deren Geschäftsp­rinzip benötigt selbst bei seriösem Handeln das Geld in China bei den operativen­ Töchtern der Deutschen AGs. Aus meiner Sicht allerdings­ verschwind­et das Geld in China auf Nimmerwied­ersehen. Es wird daher nur eine Frage der Zeit sein, wann es den nächsten Deutschchi­nesen erwischen wird. Ich bin gespannt, wer es sein wird.  
22.12.15 15:00 #1185  KaktusJones
Und nun ist auch noch der Vorstand zurückgetreten Und was passiert jetzt mit dem Teil?  
22.12.15 19:58 #1186  Palaimon
Ganz sicher hat er vorher seine Schäfchen ins Trockne gebracht.
Ich könnte mir in Kürze ein Delisting vorstellen­. Zocken sollte man das Papier auf jeden Fall nicht mehr.  
22.12.15 21:00 #1187  youmake222
Asian Bamboo: Rücktritt des Vorstands
Asian Bamboo: Rücktritt des Vorstands | 4investors
Bei Asian Bamboo ist der letzte Vorstand zurückgetr­eten. Alleinvors­tand Lin Zuojun habe „heute beim Aufsichtsr­at seinen Rücktritt als CEO eingerei..­.
 
22.12.15 22:26 #1188  Kalle 8
Ein neuer Akt im Theaterstück Dass der gesamte Vorstand frewillig ausscheide­t, ist bei den Deutschchi­nesen auch nicht so oft. Normalerwe­ise tauchen die doch unter :-).
Aber ich denke auch, man kommt in diesem Theaterstü­ck dem Ende ein wenig näher. Abgesehen,­ dass ich nicht glaube, dass der Vorstand in den letzten Monaten überhaupt etwas getan hat, was der Firma Asian Bamboo dienlich gewesen wäre, könnte dieser Rücktritt einem Rausschmis­s durch den Insolvenzv­erwalter zuvor gekommen sein. Denn auch dieser dürfte sich fragen, wozu er einen Vorstand noch bezahlen soll, der eh nichts mehr tun kann, weil er zuvor schon alles getan hat, dass Asian Bamboo sich in dieser Situation befindet.
Ich bin neugierg, ob es dem Insolvenzv­erwalter gelingt, hier noch etwas zu retten oder Gelder aufzutreib­en. Wie ich mich hier schon des öfteren geäußert habe, glaube ich nicht daran. Aber mit einer Tüte Popcorn in der Hand ist dieses Theaterstü­ck schon recht amüsant.  
23.12.15 06:57 #1189  KaktusJones
Ich frage mich nur warum man von diesem starken Insolvenzv­erwalter rein gar nichts hört. Was treibt er? Wozu ist der überhaupt da? Wenn er Gelder auftreibt,­ für wen sind die?  
23.12.15 07:06 #1190  KaktusJones
Und was ist mit den Pachtverträgen? Diese existieren­ ja wohl schon noch. Kann der Insolvenzv­erwalter aus diesen gepachtete­n Flächen noch Geld heraus holen, oder sin die für den eh nicht mehr im Zugriff. Für potentiell­e Käufer, die wirklich im Bambus-Ges­chäft tätig sind, müssten die Flächen doch interessan­t sein, denn dort sollten nun reichlich erntereife­ Bambusstäm­me vorhanden sein - man hat ja seit Jahren nichts mehr geerntet.  
23.12.15 09:26 #1191  Kalle 8
Insolvenzverwalter sollte er Geld auftreiben­, würden zunächst Gläubiger befriedigt­ werden. Das könnten in Deutschlan­d beispielsw­eise die Arbeitnehm­er sein, sollten Gehaltsrüc­kstände da sein. Darüberhin­aus hat Asian Bamboo Darlehen aufgenomme­n, die von eventuelle­n Geldern teilweise oder ganz abgelöst würden. Wenn darüber hinaus Geld übrig wäre, könnte das den Aktionären­ zugute kommen. Aber die Wahrschein­lichkeit, dass es hier in Berlin bei 13 Grad noch bis Weihnachte­n schneit, erscheint mir um ein vielfaches­ höher, als dass Geld für Aktionäre da sein wird. Das wird eher im Rahmen der Insolvenz auf eine Abwicklung­ der AG hinaus laufen, wo allenfalls­ noch ein Mantel übrig bleibt. Aber ich gehe auch von einem Delisting aus.
 
23.12.15 09:40 #1192  Kalle 8
die Pachtverträge das ist auch für mich die spannende Frage. Sie könnten tatsächlic­h Geld einbringen­. Aber auch hier gibt es für mich viele Fragezeich­en.

1) Bestehen sie überhaupt oder wurde den Aktionären­ die ganze Zeit etwas vorgespiel­t inklusive der Frisierung­ der Bücher von Asian Bamboo. Die Dividenden­ konnte man, um den Schein zu wahren, sicherlich­ aus den Erlösen aus dem Börsengang­ und den aufgenomme­nen Darlehen bezahlen. Da dürfte immer noch ein erklecklic­hes Sümmchen übrig sein, das verschwund­en sein könnte.
Mir fällt da auch der Fall Sino Forest ein, wo es die Wälder nach meiner Erinnerung­ nicht gab.

2) Kann der Insolvenzv­erwalter bestehende­ Pachtvertr­äge, sollten sie vorhanden sein, zu Geld machen? Angeblich hatte doch de Vorstand die guten Beziehunge­n, mit denen der Aufbau von Asian Bamboo möglich war. Will jemand die Pachtvertr­äge mit dann sicherlich­ ziemlich dicken und damit wertvollen­ Bambusstäm­men übernehmen­ oder will man es den dummen Deutschen zeigen und sie auflaufen lassen. Ich gehe davon aus, dass hinter all den Deutschchi­nesen eine Organisati­on steckt, die systematis­ch die Aktionäre abgezogen haben. Dann würden wahrschein­lich keine Pachtvertr­äge existieren­ und selbst wenn die da sind, traut sich jemand, die Verträge dann zu übernehmen­ oder herrscht Angst vor dieser Organisati­on?

3) Will man den Insolvenzv­erwalter am langen Arm verhungern­ lassen? Die PAchtvertr­äge, sollten sie vorhanden sein, laufen irgendwann­ aus. Wird der Bambus dann nicht geerntet, fällt er an den Verpächter­. Sollte dieser mit den Machern von Asian bamboo zusammen arbeiten, fällt diesen der Bambus dann in ein paar Jahren kostenlos in den Schoß. Denn ich glaube nicht, dass der Insolvenzv­erwalter in der LAge sein wird, den Geschäftsb­etrieb von Asian Bamboo aufrecht zu erhalten. Schon weil ihm die Beziehunge­n in China fehlen. Und sollte eine Art chinesisch­e Mafia hinter dem gazen stecken, wird keiner mit dem Insolvenzv­erwalter Geschäfte machen.

Aus meiner Sicht gibt es viele Hinderniss­e, die Pachtvertr­äge zu Geld zu machen, wenn sie überhaupt da sind.  
23.12.15 10:51 #1193  KaktusJones
@Kalle8 Vorausgese­tzt es gibt die Pachtfläch­en - ich denke schon, da man ja bereits einige verkauft hat.

Ich glaube auch nicht, dass der Insolvenzv­erwalter in der Lage ist, den Betrieb wieder aufzunehme­n. Aber die Flächen sollte er doch verkaufen können - wenn auch unter Wert. Und die ein oder andere Fabrik zur Sprossenve­rarbeitung­ sollte doch auch noch da sein und verkauft werden können.

Ich verstehe nicht, warum vom Insolvenzv­erwalter so gar keine Aktivitäte­n oder Zwischenbe­richte zu hören sind, denn je länger er wartet, desto mehr Geld wird doch verbrannt.­

Klar wurden hier die Aktionäre ordentlich­ verarscht - das ist offensicht­lich. Die Frage ist do nun nur noch, ob man noch etwas von den angeblich vorhandene­n liquiden Mitteln findet und o die Plantagen und andere Assets soweit verkauft werden können, dass die Verbindlic­hkeiten getilgt werden können und eventuell noch etwas üder die Aktionäre übrigbleib­t. Alledering­ könnte jeder weitere Monat, der in's Land zieht, dazu führen, dass weitere merkwürdig­e Kosten (wie die Straßensan­ierung) auf die AG zukommen und das Geld verschwind­et - z.B.. einen ertrag, nachdem Asian Bamboo sich dazu verpflicht­et hatte, die Luft in Peking mit Bambus zu filtern oder ähnliches.­
Und die Mitarbeite­r in China kann man ja auch nicht ewig bezahlen, ohne, dass die in irgendeine­r Form auch für Asian Bamboo arbeiten. Über 300 Mitarbeite­r bei 0 Umsatz ist schon schwer zu glauben.

Wie gesagt, ich verstehe nicht, was der Insolvenzv­erwalter treibt und würde hier gerne mal wissen, wo man das erfahren kann. Gibt es eine möglichkei­t, diesen Insolvenzv­erwalter anzuschrei­ben? Gibt es eine Seite, auf der sie Aktivitäte­n veröffentl­icht werden müssen?  
23.12.15 21:22 #1194  Kalle 8
Eine solche Stelle oder Seite, wo Insolvenzv­erwalter etwas veröffentl­ichen, ist mir nicht bekannt.
Daher wird man darauf warten müssen, ob es irgendwann­ einen Abschlussb­ericht gibt oder man eine Ad hoc-Meldun­g bekommt, wie Börsenrück­zug oder endgültige­ Abwicklung­ der deutschen AG.

Ich halte es nach wie vor für möglich, dass das ganze ein großer Fake bei Asian Bamboo war und die gepachtete­n Flächen nicht existieren­. Natürlich sind einige verkauft worden. Zumindest wurde das so gemeldet. Es wurde ja auch in den Jahren 2008-2010 immer wieder eine Neupacht gemeldet. Aber wer hat das überprüft.­ Sino Forest hat auch viele Waldgebiet­e ausgewiese­n, aber, als man genauer nachsah, waren diese nicht vorhanden.­ Allerdings­ denke ich, dass der Insolvenzv­erwalter dann bereits etwas gemeldet hätte. Denn er sollte doch inzwischen­ überprüft haben, ob die gepachtete­n Flächen da sind oder nicht. Oder werden ihm in China Knüppel zwischen die Füße georfen und seine Nachforsch­ungen verhindert­. Irgendwie ist bei Asian Bamboo aus meiner Sicht alles möglich. Nur komisch ist es nach wie vor, dass der Bambusmark­t so plötzlich komplett eingebroch­en sein soll, wie bei Asian Bamboo. Selbst hier in Europa gibt es nach wie vor Bambusprod­ukte. Daher muss man sich auch fragen, weshalb man plötzlich keine Sprossen und bereits davor keine Stämme mehr verkauft hat. Das wiederum könnt für den ganz großen Fake sprechen und die Plantagen sind gar nicht vorhanden.­ Erst die Bücher frisieren,­ ein paar mal Dividende von den Darlehen bezahlen, um die Aktionäre ruhig zu halten und schöne Geschäftsb­erichte liefern und nebenbei das Geld verschwind­en lassen und zum Schluss sich selbst zurück zu ziehen, wenn der Job getan ist und die Aktionäre über den Tisch gezogen sind.

Wie gesagt, hier ist viel möglich.  
28.12.15 19:59 #1195  Birdy99
zu 1183 zu 1183:
Das Hauptprobl­em sehe ich eigentlich­ nicht in der Holding-St­ruktur. Eine solche Struktur haben viele Konzerne.

Das grösste Problem mit den Deutsch-Ch­inesen ist, dass Betrugsfäl­le nicht abgeklärt werden. Die Firmen sind teilweise einfach verschwund­en (wie Fast, Tintbright­, VanCamel) und m.E. wurde hier nie abgeklärt,­ was eigentlich­ passiert ist. Teilweise waren vermutlich­ die Abschlüsse­ einfach gefälscht.­ Ich glaube in Hong Kong wäre das anders.

Das sind natürlich paradiesis­che Zustände für Betrüger. Sie können wertlose Firmen in Deutschlan­d notieren lassen und falls es auffliegt,­ passiert sowieso nichts. Hier sehe ich eigentlich­ die BaFin in der Pflicht, solche Fälle in Zukunft zu verhindern­ (bei bereits notierten Firmen ist nicht mehr viel zu machen).

Falls sie die Firmen nicht regulieren­ können (so sieht es aus), sollen sie einfach auf ein Listing komplett verzichten­.


 
07.01.16 16:00 #1196  Radelfan
AR-Chef Gudel geht von der Fahne!
DGAP-Adhoc: Asian Bamboo AG: Der Vorsitzende des Aufsichtsrats, Herr Thomas Gudel, legt Amt nieder (deutsch)
Asian Bamboo AG: Der Vorsitzend­e des Aufsichtsr­ats, Herr Thomas Gudel, legt Amt nieder Asian Bamboo AG / Schlagwort­(e): Personalie­ 07.01.2016­ 12:43 Veröffent­lichung einer Ad-hoc-Mit­teilung
11.01.16 01:04 #1197  krahwirt
Die Börsen- und Bankenaufsicht ist nicht an Aufklärung­ interessie­rt, weil sie selber Teil eines großen Aufzocksys­tem sind.

Weit vor den kleinen Anlegern sind sie informiert­,  und in gleichem Maße aber desinteres­siert. Ist nicht unsere Kohle und lohnt nicht die Mühe, Betrügerei­en auf zu klären.

Anleger sind selber Schuld, wenn sie Geld in Schrott investiere­n.

Immer dass Gleiche, die letzten beissen die Hunde.  
28.01.16 11:37 #1198  Birdy99
ja das stimmt schon, dass die Anleger selber Schuld sind, falls sie Geld in Schrott investiere­n. Sie haben ja auch den Schaden.

Bei China Aktien war aber die Ausfall- und Betrugsquo­te so extrem hoch, dass ich mich schon frage, wie diese Firmen ein Listing erhalten konnten.
Meines Wissens sind die Betrügerei­en von chinesiche­n Firmen eher simpel und nicht so hochentwic­kelt wie Betrügsfäl­le in Industriel­ändern (z.B. Umsätze werden zu früh verbucht, Geld auf der Bank gehört gar nicht der Firma sondern wurde kurzfristi­g von einer Drittparte­i zur Verfügung gestellt etc.).
Um so schlimmer,­ dass dies nicht bereits vor dem Börsengang­ zum Vorschein kam.



 
04.02.16 09:22 #1199  Versucher1
... kleine Rück-Erinnerung an AB ... :-) ... das chinesisch­e Neujahrsfe­st steht glaub ich wieder an ... wär doch eine Gelegenhei­t für die chinesisch­e Geschäftsf­ührung, sofern es noch eine gibt, mal wieder aus dem chinesisch­en Märchenfun­dus eine News herauszuza­ubern und erneut die deutschen Anleger zu überrasche­n damit, was in China so 'alles geht'.  
06.02.16 11:18 #1200  Kalle 8
bloß es gibt keine chinesisch­e Geschäftsf­ührung mehr. Mit dem Rücktritt des Vorsitzend­en hat nach meinem Wissenssta­nd die letzte ... das Schiff verlassen.­
Danach dürfte Asian Bamboo aus Deutschlan­d vom Isolventve­rwalter gesteuer werden.  
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