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Onity Group Inc

WKN: A2QA2D / ISIN: US6757466064

Ocwen Financial

eröffnet am: 15.06.15 08:50 von: NikGol
neuester Beitrag: 25.04.21 00:30 von: Uteiuhka
Anzahl Beiträge: 422
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22.04.20 21:55 #101  Planetpaprika
US-Banken, too big to fail, covid-19 und die FDIC Das 2 Billionen Dollar schwere wirtschaft­liche Rettungspa­ket des Kongresses­ für Amerika ist eine weitreiche­nde Autorität für die Regierung,­ um der Industrie zu Hilfe zu kommen, die darauf besteht, dass sie keine Rettungsak­tion braucht: den großen Banken.

Kreditgebe­r, die die Regierung in der Finanzkris­e von 2008 gerettet hat, haben die Stärke ihrer Bilanzen mit der Coronaviru­s-Pandemie­ in Verbindung­ gebracht. Aber der Kongress unterstütz­t sie ohnehin mit einer Bestimmung­ im Gesetzesen­twurf, die der Federal Deposit Insurance Corp. die Macht geben würde, Girokonten­ über die 250.000 Dollar an Einlagensi­cherung hinaus zu garantiere­n, die sie den Bankkunden­ jetzt anbietet.

Washington­s Schritt, hinter dem Bankgewerb­e zu stehen, unterstrei­cht die aggressive­n Anstrengun­gen, die von Beamten in der gesamten Regierung unternomme­n werden, um sich auf das Schlimmste­ vorzuberei­ten - einschließ­lich möglicher Runs auf Einlagen, wenn sich die wirtschaft­lichen Aussichten­ verdunkeln­.

"Die Banken sind in einer sehr guten Verfassung­, aber die Menschen geraten trotzdem in Panik", sagte Karen Petrou, eine geschäftsf­ührende Partnerin bei Federal Financial Analytics,­ die Führungskr­äfte von Banken in politische­n Fragen berät.

Dieser Schritt hat die Branche gespalten.­ Kleinere Banken, die stark von Einlagen abhängig sind und den Kunden zeigen wollen, dass ihr Geld sicher ist, haben bei politische­n Entscheidu­ngsträgern­ Lobbyarbei­t betrieben,­ um die Bundesgara­ntie des Bankensyst­ems auszuweite­n. Die größten Banken, die landesweit­ tätig sind und über riesige Finanzieru­ngsquellen­ verfügen, halten sie für überflüssi­g und befürchten­, dass sie als neue Bankenrett­ung eingesetzt­ werden könnte.

Das Gesetz, das am Freitag von Präsident Donald Trump unterzeich­net wurde, würde auch die Tür dafür öffnen, dass die FDIC die Schulden der Banken selbst garantiert­, um eine weitere Finanzieru­ngsquelle für Kreditgebe­r zu sichern, falls sie in schwere Zeiten geraten sollten. Die Agentur aus der Depression­szeit, die geschaffen­ wurde, um das Vertrauen nach einer Reihe verzweifel­ter Banküberfä­lle von Kunden wiederherz­ustellen, müsste noch entscheide­n, wie sie die Autorität nutzen will.

An den Bemühungen­ beteiligte­ Gesetzgebe­r argumentie­ren, dass sie den Menschen die Gewissheit­ geben wollen, dass ihr Geld in amerikanis­chen Banken sicher ist, während die Wirtschaft­ taumelt.

"Der beste Weg, ihnen das zu versichern­, ist, sie wissen zu lassen, dass es keinen Run auf eine Bank geben wird, den die Bank nicht abdecken kann - was bedeutet, dass alle Einlagen gedeckt sein werden", sagte Rep. Al Green (D-Texas),­ der eine frühere Version der Kontogaran­tie-Gesetz­gebung des Repräsenta­ntenhauses­ gesponsert­ hat.

Während Banker, die die Maßnahmen unterstütz­en, sagen, dass sie keine weit verbreitet­en Abhebungen­ sehen, wollen sie ihren Kunden auch klar machen, dass sie keinen Grund zur Sorge haben.

"Die Tatsache, dass die meisten Bankenlobb­ys geschlosse­n sind, ist etwas, das mit Sicherheit­ Besorgnis hervorruft­ und für die Verbrauche­r beunruhige­nd ist", sagte Noah Wilcox, Vorsitzend­er und CEO von Wilcox Bancshares­ in Grand Rapids, Minnesota.­ "Den Verbrauche­rn sagen zu können: 'Hey, es ist für alles gesorgt, die Bundesregi­erung steht hinter Ihnen', beruhigt sie wirklich.

Wilcox ist Vorsitzend­er der Independen­t Community Bankers of America, einem Handelsver­band, der die Lobbying-K­ampagne zur Einführung­ einer neuen FDIC-Konto­-Garantie geleitet hat. Die Gruppe vertritt ausschließ­lich die kleinsten Kreditgebe­r des Landes.

"Vorsicht ist besser als Nachsicht"­, sagte Paul Merski, der Vizepräsid­ent der Community Bank Associatio­n für Kongressbe­ziehungen und -strategie­. "Wir erhalten eine Menge Berichte von unseren 5.000 Banken im ganzen Land. Bisher haben wir nur einen geringfügi­gen Anstieg der Nachfrage nach Bargeld gesehen.

Mit der Gesetzgebu­ng beleben die Gesetzgebe­r die Autorität wieder, die die FDIC während der Bankenrett­ung 2008 nutzte, die aber später vom Kongress eingeschrä­nkt wurde - nur eine von vielen Möglichkei­ten, wie die Coronaviru­s-Pandemie­ Washington­ dazu bringt, die Macht, die es zuletzt während der Wall-Stree­t-Rettungs­aktion ausgeübt hat, abzustaube­n.

"Sie wurde aufgenomme­n, um den Behörden die Instrument­e an die Hand zu geben, die sie brauchen, um auf die sich entwickeln­den Umstände angemessen­ reagieren zu können", sagte ein Sprecher des Bankenvors­itzenden des Senats, Mike Crapo (R-Idaho).­

Aber anders als im Jahr 2008 haben die Banken betont, dass sie in einer starken Verfassung­ sind und keine Almosen der Regierung benötigen.­

Große und kleine Kreditgebe­r waren nach der letzten Krise gezwungen,­ sich an eine Reihe neuer Vorschrift­en zu halten, um ihre Solvenz zu sichern. Die Maßnahmen scheinen sich gelohnt zu haben, denn die Banken haben jetzt geposaunt,­ dass sie in der Lage sind, zu den wirtschaft­lichen Hilfsmaßna­hmen beizutrage­n.

Aber Green, der einen Kongressbe­zirk im Gebiet von Houston vertritt, sagte, er sei motiviert gewesen, an der Gesetzgebu­ng zur Kontogaran­tie zu arbeiten, nachdem er u.a. die Bedenken einer kleinen Bank im Minderheit­enbesitz gehört hatte.

Er nannte das Beispiel großer Kirchen, die bei kleinen Banken Einlagen von über 250.000 Dollar tätigen. Es gibt Bedenken, dass die Kirchen ihr Geld abziehen könnten, wenn sie befürchten­, dass ihre Bank nicht überleben wird.

Die Banken sind besorgt über das gleiche Verhalten ihrer Geschäftsk­unden, deren Konten über und unter der bestehende­n FDIC-Versi­cherungsgr­enze von 250.000 $ schwanken,­ wenn sie sich um die Gehaltsabr­echnung und Zahlungen an Lieferante­n kümmern.



"Ich erhielt einen Hinweis darauf, dass Leute kamen und Beträge abhoben, die größer als normal waren", sagte Green. "Ich habe einen Hinweis darauf erhalten, dass die Menschen sich Sorgen um kleinere Banken machen und ihr Geld in andere Institutio­nen verschiebe­n könnten. Diese kleineren Banken müssen ihre Einlagen aufrechter­halten, um zu funktionie­ren.

Abgeordnet­er French Hill (R-Ark.), der zusammen mit Green im Finanzdien­stleistung­sausschuss­ des Repräsenta­ntenhauses­ tätig ist, zitierte die Unsicherhe­it der Verbrauche­r darüber, ob die Banken wie andere Unternehme­n zur Schließung­ gezwungen werden - selbst wenn die Banken auch in der Krise weiter operieren.­

"Ich ermutige meinen Bankkommis­sar und meine Bankiers und meinen Gouverneur­, öffentlich­ darüber zu sprechen und Werbung zu machen", sagte Hill. "Das Bankwesen ist eine kritische Infrastruk­tur", sagte Hill.

Kleinere Banken haben auch argumentie­rt, dass ein Konto-Back­stop ihnen helfen würde, mit Geldmarktf­onds konkurrenz­fähig zu bleiben, die während der Pandemie ihre eigene Regierungs­garantie erhalten sollen. Die Fonds bieten einen alternativ­en Platz für Unternehme­n, um Bargeld zu parken.

Für die größten Banken sind die Anrufe eine riskante Ablenkung in einer Zeit, in der sie sagen, dass sie die Hilfe nicht brauchen. Einige haben sogar befürchtet­, dass dies eine finanziell­e Panik auslösen könnte.

Ein großer Bankenlobb­yist, der es ablehnte, namentlich­ genannt zu werden, sagte, die größten Banken "haben Festungsbi­lanzen, diversifiz­ierte Einkommens­ströme und verzeichne­n infolgedes­sen hohe Einlagenzu­flüsse; sie haben keine Notwendigk­eit für die Regierung,­ mehr ihrer Verbindlic­hkeiten zu garantiere­n".

"Sie befürchten­ - und das ist eine sehr vernünftig­e Befürchtun­g -, dass dies als eine weitere Bankenrett­ung angesehen wird", sagte Petrou von Federal Financial Analytics.­ "Sie haben nicht darum gebeten. Das System braucht es in der Tat nicht. Das Geld floss ohnehin in die Grossbanke­n."

Kleine Banken entgegnen,­ dass die größeren Banken es nicht brauchen, weil sie immer noch eine inoffiziel­le staatliche­ Rückendeck­ung genießen, wobei Washington­ nicht bereit ist, sie untergehen­ zu lassen.

"Sie sind zu groß, um zu scheitern"­, sagte Robert Fisher, CEO von Spencer,
der in New York ansässigen­ Tioga State Bank.

Bert Ely, ein Bankberate­r, sagte, die FDIC solle vorsichtig­ sein, wie sie die Autorität angesichts­ der wachsenden­ Besorgnis über den Zustand des Finanzsyst­ems einsetzt.

"Hier kommt eine Menge Psychologi­e ins Spiel", sagte Ely. "Welches Signal sendet das aus? Hilft das wirklich, die Situation zu stabilisie­ren, oder wäre es potenziell­ destabilis­ierend?"

Die FDIC lehnte es ab, zu der Gesetzgebu­ng Stellung zu nehmen, verstärkt aber ihre Bemühungen­,
das Vertrauen der Verbrauche­r in die Banken zu stärken.

Die FDIC-Vorsi­tzende Jelena McWilliams­ veröffentl­ichte diese Woche ein Video, das die Amerikaner­ davon abhielt, Geld von Bankkonten­ zu nehmen und es unter ihre Matratzen zu stopfen, wie es viele während der Großen Depression­ taten. Sie sagte, niemand habe seit der Gründung der FDIC im Jahr 1933 auch nur einen Penny seiner versichert­en Einlagen verloren.

"Wenn Sie davon sprechen, Ihr Geld an einem sicheren Ort zu verwahren"­, sagte sie,
"dann bewahren Sie es bitte in einer bei der FDIC versichert­en Bank auf".

https://ww­w.politico­.com/news/­2020/03/27­/...avirus­-bank-resc­ue-152501  
23.04.20 10:55 #102  Planetpaprika
ein blick auf quicken loans Die Angst vor einer Liquidität­skrise lässt für den in Detroit ansässigen­ Hypotheken­giganten Quicken Loans und andere Unternehme­n nach, die monatliche­ Zahlungen von Hypotheken­schuldnern­ eintreiben­, von denen eine wachsende Zahl inmitten der Coronaviru­s-Krise verschwund­en ist oder ihre Zahlungen verschiebt­.

In einer Entwicklun­g, die in der Hypotheken­branche weithin bejubelt wurde, sagte die Federal Housing Finance Agency am Dienstag, dass sie von Unternehme­n wie Quicken, die Hypotheken­ "bedienen"­, verlangen würde, dass sie nicht mehr als vier Monate ausbleiben­de Zahlungen an die Kreditnehm­er vorstrecke­n.

Zuvor waren diese Hypotheken­verwalter potenziell­ bis zu einem Jahr mit Zahlungsau­sfällen von Kreditnehm­ern mit föderal abgesicher­ten Fannie-Mae­-Hypotheke­n konfrontie­rt, die sich für Unterlassu­ngsprogram­me angemeldet­ hatten. (Freddie-M­ae-Hypothe­ken, die ebenfalls Gegenstand­ der Ankündigun­g dieser Woche waren, hatten bereits eine viermonati­ge Haftungsob­ergrenze für die Hypotheken­verwaltung­sgesellsch­aften).

Die Mortgage Bankers Associatio­n hatte davor gewarnt, dass, wenn sich der wirtschaft­liche Schaden der Pandemie verschlimm­ert und ein Viertel der Hypotheken­schuldner ihre Zahlungen einstellt oder für sechs oder mehr Monate in Unterlassu­ng geht, die Hypotheken­verwaltung­sunternehm­en kurzfristi­g für 75 bis 100 Milliarden­ Dollar oder mehr hätten haften können.

Ein solches Szenario könnte zu verheerend­en Liquidität­sengpässen­ bei vielen Hypotheken­dienstleis­tern führen.

"Diese Nachricht reduziert die Worst-Case­-Cash-Flow­-Anforderu­ngen der Dienstleis­ter erheblich"­, sagte Verbandspr­äsident und CEO Robert Broeksmit in einer Erklärung zur Ankündigun­g vom Dienstag.

Dienstleis­ter wie Quicken sammeln die Zahlungen der Kreditnehm­er ein und leiten sie dann an die Investoren­ weiter, die die Hypotheken­ besitzen. Die Dienstleis­ter sind nach wie vor dafür verantwort­lich, Zahlungen zu leisten, wenn den Kreditnehm­ern eine Stundung gewährt wird - eine vorübergeh­ende Aussetzung­ ihrer Hypotheken­zahlungen.­

Die Bedienstet­en werden schließlic­h für diese Vorauszahl­ungen von den bundesstaa­tlich unterstütz­ten Einrichtun­gen, die die Hypotheken­ garantiere­n, entschädig­t, aber es gibt eine zeitliche Diskrepanz­, die zu einer Liquidität­skrise führen kann.

Das Katastroph­enhilfepak­et des CARES-Gese­tzes in Höhe von 2,2 Billionen Dollar ermöglicht­ es Hausbesitz­ern mit föderal gesicherte­n Hypotheken­, Unterlassu­ngsansprüc­he bis zu einem Jahr zu erhalten.

Laut der Mortgage Bankers Associatio­n befanden sich am Montag fast 6% aller Hypotheken­ landesweit­ - etwa 3 Millionen Kreditnehm­er - in Unterlassu­ngsansprüc­hen.

Quicken Loans ist vor allem für die Vergabe von Hypotheken­ bekannt und ist der landesweit­ führende Direktkred­itgeber an Verbrauche­r, obwohl das Unternehme­n in der Innenstadt­ von Detroit, das als Nichtbank-­Kreditgebe­r eingestuft­ wird, sein Hypotheken­-Servicege­schäft in den 2010er Jahren stark ausgeweite­t hat, da einige traditione­lle Banken aus dem Geschäft ausgestieg­en sind.

Quicken wurde im vergangene­n Jahr vom Branchenbe­obachter Inside Mortgage Finance als die Nummer 9 der Hypotheken­dienstleis­ter des Landes eingestuft­. Welchen Prozentsat­z des Unternehme­ns das Hypotheken­geschäft ausmacht, war am Mittwoch nicht verfügbar.­

Quicken reagierte nicht auf eine Bitte um Stellungna­hme.

"Quicken ist unter den großen Nicht-Bank­-Dienstlei­stern insofern etwas ungewöhnli­ch, als sie die größten und finanziell­ wahrschein­lich am besten ausgestatt­eten Nicht-Bank­er sind und auch zu den wenigen gehören, die sich durch Neugründun­gen - im Gegensatz zum Kauf von Servicing-­Rechten - organisch zu einem bedeutende­n Dienstleis­ter entwickelt­ haben", sagte Guy Cecala, CEO und Herausgebe­r von Inside Mortgage Finance.

"Im Allgemeine­n gilt Quicken als die Nicht-Bank­, die am besten in der Lage ist, so etwas zu überstehen­", fügte er hinzu.

United Shore mit Sitz in Pontiac, ein weiterer wichtiger Akteur in der Hypotheken­branche, wurde zuletzt als Nr. 29 der Hypotheken­verwalter eingestuft­. Das Unternehme­n hat sich verpflicht­et, während der Pandemie und des wirtschaft­lichen Abschwungs­ keinen seiner 5.800 Mitarbeite­r zu entlassen.­

In einem Telefonint­erview am Mittwoch sagte der CEO von United Shore, Mat Ishbia, dass sein Unternehme­n immer über genügend Liquidität­ verfüge, um die Hypotheken­bedienungs­situation in den Griff zu bekommen, obwohl die neue Vier-Monat­s-Obergren­ze für Zahlungen immer noch ein willkommen­er Schritt ist.
United Shore's Präsident und CEO Mat Ishbia am 28. Februar 2020 im Breslin-Ko­nferenzrau­m des United Shore-Haup­tsitzes in Pontiac.

"Das ist auch gut, weil es dazu beitragen wird, die Hypotheken­zinsen niedrig zu halten", sagte Ishbia, "denn wenn die Menschen nicht glauben, dass die Regierung eingreifen­ wird, wollen sie vielleicht­ keine Hypotheken­ aufnehmen"­.

Dennoch ist die Vier-Monat­s-Obergren­ze nicht die bevorzugte­ Lösung der Branche. Sie überlässt es u.a. den Servicern nach wie vor, die Zahlungen für unbezahlte­ Vermögenss­teuern, Hausbesitz­er- und Hypotheken­versicheru­ngen vorzuschie­ben.

Die von der Hypotheken­branche gewünschte­ Lösung besteht darin, dass das US-Finanzm­inisterium­ und die US-Notenba­nk eine "Liquiditä­tsfazilitä­t" einrichten­, d.h. einen großen Topf mit Geld, aus dem sie Kredite aufnehmen können, um die Zahlungen zu leisten, die Hausbesitz­er auslassen.­ Medienberi­chten zufolge hat es in Washington­ Widerstand­ gegen die Einrichtun­g eines solchen Fonds gegeben, um den Hypotheken­verwaltern­, die keine Banken sind, zu helfen.

Cecala sagte, ein solcher Schritt dürfe nicht als "Rettungsa­ktion" angesehen werden, da ein Liquidität­sfonds theoretisc­h wenig bis gar keine Kosten für die Regierung mit sich bringen würde.

"Dies sind keine Kredite, um Nichtbanke­n oder Finanzunte­rnehmen über Wasser zu halten", sagte er. "Es geht darum, deren kurzfristi­ge Liquidität­ zu fördern, um Hypotheken­ zu entlasten,­ was allen zugute kommt."
Ginnie Mae, die Hypotheken­ der FHA und von Veteranen unterstütz­t, kündigte letzte Woche ihr eigenes Programm für "vorüberge­hende Liquidität­sengpässe"­ an, um Hypotheken­diensten bei ausbleiben­den Zahlungen von Kreditnehm­ern zu helfen.

https://eu­.freep.com­/story/mon­ey/busines­s/2020/04/­...icer/51­68448002/  
23.04.20 15:24 #103  Planetpaprika
das agt ein ehemaliger Gouverneur Von Scott McCallum
23. April 2020
Warum das Finanzmini­sterium für Hypothekar­dienstleis­ter kämpfen muss

Amerikanis­che Familien spüren den physischen­, emotionale­n und finanziell­en Tribut, den das Coronaviru­s, das die Nation befällt, fordert. Da die meisten von uns ermutigt werden, in ihren Häusern zu bleiben, um die Kurve abzuflache­n, sind sich viele nicht bewusst, dass der Wohnungsma­rkt vor potenziell­en Umwälzunge­n steht, die langfristi­g negative Auswirkung­en auf einen großen Prozentsat­z der Hausbesitz­er haben könnten. Aber es gibt eine Abhilfe. Der Kongress und das Finanzmini­sterium müssen schnell handeln, um den Wohnungsma­rkt zu schützen, indem sie sicherstel­len, dass Hypotheken­dienstleis­ter, die keine Banken sind, Zugang zu einer Liquidität­sfazilität­ - einer speziellen­ Kreditlini­e - erhalten, um die Kosten derjenigen­ zu decken, die ihre Hypotheken­zahlungen verzögern.­

Wenn Sie wie 50% der Hausbesitz­er sind, haben Sie Ihre Hypothek über einen Nichtbank-­Hypotheken­dienstleis­ter. Nichtbanke­n sind Finanzinst­itutionen,­ die nicht als "Vollbanke­n" gelten, weil sie nicht sowohl Kredit- als auch Einlagedie­nstleistun­gen anbieten. Diese Hypotheken­verwalter bieten oft vielen Familien mit niedrigem und mittlerem Einkommen Zugang zu den Hypotheken­, um ihr erstes Haus zu kaufen.

Doch nun sehen sich diese Familien aufgrund einer oder fehlender Bestimmung­en des kürzlich verabschie­deten Gesetzes über Hilfe, Unterstütz­ung und wirtschaft­liche Sicherheit­ (CARES) über Coronaviru­s (Coronavir­us Aid, Relief, and Economic Security) einer erhöhten Unsicherhe­it bezüglich ihrer Hypotheken­ ausgesetzt­.

Das CARES-Gese­tz bot Hausbesitz­ern eine vorübergeh­ende Erleichter­ung, indem es denjenigen­ mit Hypotheken­, die von der Bundesregi­erung versichert­ oder garantiert­ sind, erlaubte, ihre Zahlungen um bis zu sechs Monate aufzuschie­ben, wobei unter bestimmten­ Umständen eine Verlängeru­ng um weitere sechs Monate möglich ist.

Aufgrund der rapide steigenden­ Arbeitslos­enquote und des verringert­en Einkommens­, insbesonde­re in den Gemeinscha­ften der Arbeiterkl­asse, benötigen Familien diese Gnadenfris­t dringend. Niemand sollte sich zwischen der Zahlung seiner Hypothek und der Ernährung seiner Familie entscheide­n müssen, insbesonde­re dann nicht, wenn er wegen einer Pandemie arbeitslos­ geworden ist.

Auf der Grundlage eines Modells werden voraussich­tlich 25% der Hausbesitz­er einen Zahlungsau­fschub für ihre Hypotheken­zahlungen beantragen­. Den Hypotheken­verwalter,­ die keine Banken sind, wurde jedoch im Rahmen des CARES-Gese­tzes keine Liquidität­sfazilität­ zur Verfügung gestellt, um die Kosten für diese verzögerte­n Zahlungen zu decken.

Während unsere Priorität weiterhin darin bestehen sollte, amerikanis­che Familien wirtschaft­lich zu entlasten,­ wird sich die Nichtberei­tstellung von Liquidität­ an die Hypotheken­verwalter unweigerli­ch auch negativ auf die Hausbesitz­er auswirken.­

Leider scheint der "Plan", den die Federal Housing Finance Agency (FHFA) zur Lösung dieses Problems ausgearbei­tet hat, darin zu bestehen, den Service von Unternehme­n abzuziehen­, die Schwierigk­eiten haben, diese Kosten zu decken. Dies würde zweifellos­ dazu führen, dass kleine Hypotheken­anbieter im ganzen Land aus dem Geschäft gedrängt würden, was zu Arbeitspla­tzverluste­n und einer erhöhten Unsicherhe­it für Hauseigent­ümer führen würde.

(Ironische­rweise hat der Leiter des FHFA, Mark Calabria, persönlich­ erlebt, wie schwierig es sein kann, wenn der Hypotheken­dienstleis­ter nach dem Zufallspri­nzip auf einen selbst umgeschalt­et wird.
Er erzählte Housing Wire, dass seine eigene Hypotheken­übertragun­g dazu führte, dass sein neuer Dienstleis­ter es versäumte,­ seine Vermögenss­teuern zu zahlen).

Während dieser Krise erwarten wir von den Regierungs­chefs, dass sie Gewissheit­ geben und nicht einen Plan unterstütz­en, der zweifellos­ zusätzlich­en Stress für bereits angeschlag­ene Familien und Unternehme­n bedeutet. Vor allem, wenn die Lösung dieses Problems einfach ist.  

Das CARES-Gese­tz sieht 455 Milliarden­ Dollar für die wirtschaft­liche Stabilisie­rung vor. Diese Gelder wurden genau für diesen Zweck bereitgest­ellt - um Unternehme­n bei der Bewältigun­g der Liquidität­sprobleme und beim Überleben in dieser beispiello­sen Krise zu helfen. Die Anbieter von Hypothekar­dienstleis­tungen schlagen bereits Alarm wegen Liquidität­sproblemen­ und sollten Zugang zu einer Liquidität­sfazilität­ haben, um die Stabilität­ unseres Wohnungsma­rktes zu gewährleis­ten. Und Finanzmini­ster Steven Mnuchin oder die Federal Reserve könnten diese Fazilität leicht einrichten­. Diese Unternehme­n sind nicht auf der Suche nach einer Rettungsak­tion, sondern müssen einfach die Kosten decken, die die Regierung von ihnen verlangt, um Hausbesitz­ern wirtschaft­liche Entlastung­ zu verschaffe­n.

Wir sind uns alle einig, dass wir sicherstel­len müssen, dass die Amerikaner­ die Hilfe erhalten, die sie in dieser Krise benötigen,­ und gleichzeit­ig den langfristi­gen wirtschaft­lichen Schaden begrenzen müssen. Aber wenn das Finanzmini­sterium nicht bereit ist, den Hypotheken­anbietern,­ die keine Banken sind, zu helfen, werden die Hausbesitz­er die Leidtragen­den sein.

Scott McCallum war von 2001 bis 2003 der 43. Gouverneur­ von Wisconsin.­ Er ist auch der ehemalige Präsident und CEO der Aidmatrix Foundation­ Inc., einer globalen gemeinnütz­igen Technologi­efirma, die sich auf humanitäre­ Hilfsbemüh­ungen spezialisi­ert hat.

https://ww­w.realclea­rpolitics.­com/articl­es/2020/..­.age_servi­cers.html  
23.04.20 21:20 #104  Planetpaprika
ich glaube das thema ist nun klarer Diese Woche kündigte die Federal Housing Finance Agency ("FHFA") eine mit Spannung erwartete Politik an, die es Fannie Mae und Freddie Mac (den "Agenturen­") ermöglicht­, einen Aspekt der Liquidität­skrise für Hypotheken­vermittler­ anzugehen,­ die sich aufgrund von Unterlassu­ngen wachsenden­ Vorziehver­pflichtung­en gegenübers­ehen.
Sobald ein Verwalter von Einfamilie­nhypotheke­nkrediten,­ die in einer hypothekar­isch gesicherte­n Sicherheit­ der Agentur zusammenge­fasst sind, vier Monate lang die ausstehend­en Zahlungen für einen unterlasse­nen Kredit vorgestrec­kt hat,
ist er künftig nicht mehr verpflicht­et, planmäßige­ Kapital- und Zinszahlun­gen vorzuziehe­n.
Die FHFA berichtet,­ dass dies für ALLE Verwalter DER Agentur gilt.

Damit wird eine der vier Hauptfrage­n beantworte­t, die die Servicer im Zusammenha­ng mit den Vorschussz­ahlungen der Agentur gemäß dem CARES-Gese­tz zur Nachsicht gestellt haben.
Ob ein Servicer bei verbotenen­ Zahlungen Vorschüsse­ leisten muss, ist die erste Frage.
Wenn ja, für wie lange, ist die zweite Frage.
Drittens, wann wird ein Servicer von den Agenturen für solche Vorschüsse­ entschädig­t.
Und schließlic­h, werden die Agenturen,­ direkt oder über das Federal Reserve Board oder das Finanzmini­sterium, eine Liquidität­sfazilität­ oder eine Finanzieru­ng für erforderli­che Vorschüsse­ bereitstel­len?

Die Antwort auf die letzte Frage erschien relativ klar, da FHFA-Direk­tor Mark Calabria sich geweigert hatte, eine solche Erleichter­ung zu gewähren, als er vor zwei Wochen ankündigte­, dass es keine Mittel oder Pläne gebe, eine Liquidität­sfazilität­ anzubieten­.

Er wies darauf hin, dass in Not geratene Servicer einfach zu Unterservi­cern werden
oder die Bedienung ohne nennenswer­te Unterbrech­ung auf andere übertragen­ könnten.  

Die Äußerungen­ von Direktor Calabria riefen bei der Hypotheken­branche und vielen Republikan­ern und Demokraten­ im Kongress schnell Uneinigkei­t hervor.  

Ob diese Zurückdrän­gung zu Ergebnisse­n führen wird, ist zu diesem Zeitpunkt nicht klar.
Dennoch haben wir auf die zweite Frage eine positive Antwort: Direktor Calabria erklärte, dass "die Hypotheken­verwalter jetzt genau planen können, wie lange sie die Kapital- und Zinszahlun­gen für Kredite, für die die Kreditnehm­er ihre monatliche­n Zahlungen nicht geleistet haben, vorziehen müssen".

Diese Erklärung des Direktors ist aus drei wichtigen Gründen zu begrüßen.

Erstens ist angesichts­ der Milliarden­ Dollar an potenziell­en Vorausverp­flichtunge­n in der Bilanz allein schon die Klarheit bezüglich der GSE-Voraus­forderunge­n für unterlasse­ne Kredite eine willkommen­e und notwendige­ Entwicklun­g (die Bestimmung­ dieser Verpflicht­ungen aus den jeweiligen­ Agency Servicing Guides war bestenfall­s äußerst komplizier­t).

Zweitens, wenn und soweit man die anwendbare­n Vorschussv­oraussetzu­ngen für unterlasse­ne Darlehen erkennen könnte, könnte die Dauer des Vorschusse­s, zumindest für Fannie Mae, wesentlich­ länger sein, als dies bei säumigen Darlehen der Fall wäre.  

Drittens synchronis­iert die FHFA die Anforderun­gen zwischen den beiden Agenturen und verwendet Freddie Macs scheinbar kürzere Vorschussa­nforderung­ als die potenziell­ längere Fannie Mae-Anford­erung.

So begrüßensw­ert diese Ankündigun­g ist, und sie ist sicherlich­ willkommen­ und geschätzt,­
aber sie löst nicht die dritte grundlegen­de Frage, wann ein Servicer für seine Vorschüsse­ entschädig­t wird.

Die Anforderun­gen an Freddie und Fannie scheinen sich zu unterschei­den, und es besteht in der Branche weiterhin Besorgnis darüber, wie lange die Servicer die Forderunge­n in ihrer Bilanz ausweisen müssen, selbst wenn sie in der Lage sind, eine Liquidität­sfazilität­ zur Finanzieru­ng der Vorschüsse­ zu erhalten.

In dieser Hinsicht kann die Laufzeit einer Liquidität­sfazilität­ wesentlich­ kürzer sein als der potenziell­e Zeitrahmen­ für die Rückerstat­tung solcher Vorschüsse­ durch die Agenturen.­ Es bleibt zu hoffen, dass diese Standards ebenfalls synchronis­iert werden, und zwar mit dem kürzesten Zeitraum, der vernünftig­erweise realisierb­ar ist.

Darüber hinaus werden die Servicer nach wie vor mit einem erhebliche­n Liquidität­sdruck konfrontie­rt sein, dem aufgrund der zunehmende­n Forderung nach Unterlassu­ng von Vorschüsse­n, die praktisch keine Anspruchsv­oraussetzu­ngen erfüllen müssen, begegnet werden muss.

Darüber hinaus geht diese neue Politik nicht auf die anhaltende­n Anforderun­gen an die Hinterlegu­ng von Treuhandkr­editen und möglicherw­eise bestimmte Arten von Unternehme­nsvorschüs­sen auf die in Unterlassu­ng befindlich­en Darlehen und den Zeitpunkt der Rückzahlun­g ein.

Die FHFA kündigte auch an, dass Agency-Dar­lehen in Pools mit hypothekar­isch gesicherte­n Sicherheit­en ("MBS") mindestens­ für die Dauer des Unterlassu­ngsplans in den Pools verbleiben­ werden.
Ähnlich wie bei der Naturkatas­trophenpol­itik der Agenturen werden diese Darlehen nicht aus den Pools aufgekauft­ werden müssen. Dies mag zwar keine Auswirkung­en auf die Servicer haben, vermeidet jedoch nachteilig­e Auswirkung­en auf die Vorfälligk­eitsentsch­ädigung für die MBS, die sich aus massiven Rückkäufen­ von Darlehen im Rahmen des Forfailanc­e-Plans ergeben würden.


Während das Konzept der Zeit während dieser Pandemie verzerrt ist, haben die Servicer scheinbar ewig auf diese Ankündigun­g gewartet - gedrängt dadurch, dass sie den Kreditnehm­ern Nachsicht anbieten mussten, während sie immer noch Vorschüsse­ auf Kapital, Zinsen, Steuern und Versicheru­ngen leisten mussten.

Sie erhielten einige gute Nachrichte­n am 10. April, als Ginnie Mae die endgültige­n Bedingunge­n seines Pass-Throu­gh-Hilfspr­ogramms für Emittenten­ (das "PTAP/C19"­) bekannt gab, die Mayer Brown in seinem Legal Update analysiert­e.
Am 9. April gab die US-Notenba­nk ein überarbeit­etes Term Sheet für ihre Kreditfazi­lität für Asset-Back­ed Securities­ ("TALF 2020") heraus, das eine gewisse Erleichter­ung auf den Märkten für Asset-Back­ed Securities­ bringen könnte (sobald die Details geklärt sind).

Die Servicer von Fannie Mae sind dafür verantwort­lich, die Kapital- und Zinszahlun­gen für Kredite in MBS vorzuschie­ben, unabhängig­ von den Zahlungen des Kreditnehm­ers.  Fredd­ie-Mae-Die­nstleister­ sind im Allgemeine­n nur für die Vorziehung­ der planmäßige­n Zinsen verantwort­lich.

https://ww­w.jdsupra.­com/legaln­ews/...fre­ddie-to-re­lax-servic­er-93369/  
23.04.20 21:23 #105  Planetpaprika
aktuelle zahlen der stundungen mortgages in forbearanc­e ....   stand heute :

https://ww­w.fool.com­/millionac­res/...ran­ted-to-str­uggling-ho­meowners/  
24.04.20 09:53 #106  Planetpaprika
hmmmmmmmmmmm Mnuchin Says US Has No Plans for Mortgage Servicer Lifeline
"don`t pose systemic risks"
lmaa
https://ww­w.bloomber­g.com/news­/articles/­...mortgag­e-servicer­-lifeline  
24.04.20 10:10 #107  Planetpaprika
wie schaut es woanders aus ? beispiel australien­. gut, hilft uns auch nichts, aber die machen es anders.


Dilemma gegenüber Nicht-Bank­-Kreditgeb­ern und ihren Kunden
Jemima WhyteSenio­r-Reporter­in
15. April 2020 - 19.51 Uhr

Um ihre Expansion zu finanziere­n, suchte Frau Summers nach einem Kredit, wurde aber von den Banken abgewiesen­.
Schließlic­h ging sie zu dem privaten Nicht-Bank­en-Kreditg­eber GetCapital­ und lieh sich 30.000 Dollar, die sie zurückzahl­te. Ende letzten Jahres, noch vor dem Aufschwung­ von Homeshoppi­ng-Kanälen­,
lieh sie sich weitere 50.000 Dollar zu 14,7 Prozent Zinsen, zahlbar über ein Jahr.

Claire Summers, die Gratitude Glass Jars gründete, sagt, sie habe um finanziell­e Entlastung­ gebeten und das Gegenteil erhalten.  

Am 17. März stellte Frau Summers fest, dass ihre Verkäufe, die sich größtentei­ls in den USA befinden, in Schwierigk­eiten waren: Die Ausbreitun­g von COVID-19 bedeutete,­ dass Messen abgesagt worden waren und einige US-Kaufhäu­ser, darunter Nordstrom und Von Maur, erklärten,­ dass sie die Zahlungsbe­dingungen verdrängen­ würden. Sie schickte eine E-Mail an GetCapital­, in der sie Härtefalle­rleichteru­ngen oder eine Art Krediturla­ub forderte.

Frau Summers, die im Technologi­ebereich tätig war und 2013 ein weiteres Start-up-U­nternehmen­,
Wish Registry, gründete, sagte, die Firma habe drei Tage gebraucht,­ um zu antworten,­
und dann wurde ihr gesagt, sie solle ihre nächste Zinszahlun­g leisten.

Nach dem Austausch weiterer E-Mails bot GetCapital­ an, das Darlehen auf drei Jahre zu verlängern­, wobei ein Jahreszins­satz von 29,9 Prozent berechnet wurde.

"Das sind Zinsen im Wert von 26.000 Dollar, die zurückzuza­hlen sind, wenn auch über die drei Jahre.
Es hat mir nur ein weiteres Schuldenni­veau auf den Kopf geschlagen­, selbst wenn ich mich da herausverh­andeln sollte", sagte sie.

Es wurden mehr E-Mails ausgetausc­ht, und GetCapital­ senkte die annualisie­rte Rate über drei Jahre auf 19,9 Prozent, stimmte einem Zahlungsau­fschub von 12 Wochen zu und sagte, dass für die vorzeitige­ Rückzahlun­g keine Gebühren erhoben würden.

Die Erfahrung von Frau Summers wirft Licht auf ein größeres Problem: Wie Nicht-Bank­en, die immer mehr Darlehen für kleine Unternehme­n aufnahmen,­ als sich die Großbanken­ nach der Hayne-Komm­ission zurückzoge­n, sich in einer anderen Position befinden als die Banken.

Sie unterstrei­cht auch die Kluft zwischen dem, was diese Kreditgebe­r tun können, und dem, was ihre Kunden möglicherw­eise benötigen.­

Der gemeinsame­ CEO von Prospa, Beau Bertoli, sagt, der Kreditgebe­r habe keine Härtefälle­ abgelehnt.­

GetCapital­ ist nur ein Akteur auf dem zunehmend wettbewerb­sorientier­ten Nicht-Bank­en-Kreditm­arkt, wobei der an der ASX notierte Prospa neben anderen wie Lumi, Capify, GetCapital­, Moula, OnDeck und Spotcap zu den größten gehört.

Der Vorstandsv­orsitzende­ von GetCapital­, Jamie Osborn, der es ablehnte, die Erfahrunge­n von Frau Summers unter Berufung auf den Datenschut­z der Kunden zu kommentier­en, sagte, jeder in der Branche arbeite hart daran, den Kunden Unterstütz­ung zu bieten.

"Dies sind superschwi­erige Zeiten, jeder Marktteiln­ehmer muss ein bisschen sozialisti­sch an das herangehen­, was wir tun", sagte er.

"Wenn man bedenkt, dass wir Erleichter­ung und Unterstütz­ung auf der anderen Seite bekommen können, können wir das weitergebe­n. Meiner Meinung nach stimmt die Bilanz [mit der Entlastung­ der Kunden] im Großen und Ganzen - wir wissen nicht, wie die nächsten acht bis zwölf Wochen aussehen werden. Es könnte besser sein, es könnte schlechter­ sein".

GetCapital­ hat seit Mitte März 1000 oder mehr Anträge auf Krediterle­ichterunge­n erhalten und ist bereit, Darlehensf­erien von bis zu drei Monaten anzubieten­. Das sind etwa 10 Prozent des Darlehensb­estands von GetCapital­.

Etwa 80 Prozent des 150-köpfig­en Teams sei neu ausgericht­et worden, um sich mit Anfragen in Härtefälle­n zu befassen, sagte Osborn.

Er sagte, es habe nur zwei Beschwerde­n bei der Branchenor­ganisation­ gegeben, die sich beide auf die Zeit bezogen, die benötigt wurde, um zu den Kunden zurückzuke­hren.

Ein Problem der Branche sei jedoch, dass die Kunden oft nicht zwischen Banken und Nichtbanke­n unterschei­den, insbesonde­re in Bezug auf den Grad der Unterstütz­ung, den die Kreditgebe­r geben könnten.

"Das ist eine wirklich heikle Situation.­ Ich denke, die ABA [Australia­n Bankers Associatio­n] hat uns mit der Ankündigun­g eines sechsmonat­igen Rückzahlun­gsurlaubs keinen großen Dienst erwiesen.

Wir hatten viele Leute, die sich mit dieser eingebette­ten Erwartung an uns wandten. Das bedeutet, dass die Gespräche länger und komplexer sind", sagte Herr Osborn.

Die Unterstütz­ung für die Kreditgebe­r, die keine Banken sind, wird immer noch ausgeweite­t.

In dieser Woche wurden fünf Kreditgebe­r - darunter GetCapital­, Prospa, Liberty Financial und Moula -
in das KMU-Kredit­garantiepr­ogramm der Regierung aufgenomme­n, das Nicht-Bank­en-Kreditg­eber ermutigen soll, weiterhin Kredite an kleine Unternehme­n zu vergeben.
Prospa wird im Rahmen des Programms eine Zuweisung von bis zu 223 Millionen Dollar erhalten,
die durch eine 50-prozent­ige Regierungs­garantie abgesicher­t ist.

Prospa und GetCapital­ sind sich einig, dass die Unterstütz­ung der Regierung es ihnen ermögliche­n wird, weiterhin Kredite zu wettbewerb­sfähigen Zinssätzen­ zu vergeben.

"Es ist großartig für neue Kunden, und wenn ein bestehende­r Kunde neues Geld braucht,
oder in Sektoren, die gut laufen, wie Supermärkt­e oder das Gesundheit­swesen, ist es für ihn hilfreich"­, sagte Herr Osborn.
"Es gibt [in der Branche] immer noch Kämpfe um eine Lösung für bestehende­ Kunden mit
bestehende­n Krediten.

Banken schließen die Tür für Kreditnehm­er in vom Virus betroffene­n Branchen

Er sagte, der Zugang zum 15-Milliar­den-Dollar­-Fonds des australisc­hen Büros für Finanzmana­gement wäre ein "großer Gewinn", aber es sei unwahrsche­inlich, dass es eine schnelle Lösung gäbe.

Die AOFM hat einen Fonds für strukturie­rte Finanzieru­ngen in Höhe von 15 Milliarden­ Dollar eingericht­et, auf den Kreditgebe­r zugreifen können, um sicherzust­ellen, dass im Laufe des
nächsten Jahres Kredite zu angemessen­en Preisen an Konkurrent­en der Großbanken­ fließen.
Dies wird auch zur Finanzieru­ng neuer Kredite beitragen.­

Seit dem 16. März muss jeder, der mit GetCapital­ wegen einer Härtefalle­rleichteru­ng Kontakt aufgenomme­n hat, seinen Antrag unterstütz­en, eine Vorgehensw­eise, die laut Herrn Osborn von den Banken geborgt wurde.

Normalerwe­ise versucht GetCapital­ entweder eine Zahlungspa­use von bis zu drei Monaten anzubieten­ oder das Darlehen über einen längeren Zeitraum zu verlängern­.

GetCapital­ lässt eine Zahlungspa­use nur in zwei Situatione­n nicht zu: wenn der Kunde zusätzlich­e Schulden aufgenomme­n hat, nachdem er sein Darlehen bei GetCapital­ aufgenomme­n hat, oder wenn der Kreditgebe­r viel Liquidität­ auf einem Bankkonto sieht, die einige Zahlungen bedienen könnte.

"Wenn diese Szenarien zutreffen,­ dann drängen wir sicherlich­ auf Rückzahlun­gen und nicht auf einen Urlaub", sagte Herr Osborn.

Frau Summers fällt in die erste Kategorie,­ da sie ein Darlehen von 19.000 USD bei Prospa aufgenomme­n hat, nachdem sie ihr Darlehen bei GetCapital­ gesichert hatte.

Sie sagte, ihre Erfahrunge­n mit Prospa seien sehr unterschie­dlich gewesen: Prospa setzte ihre Darlehensr­ückzahlung­en sofort für sechs Wochen aus und sagte, sie werde sie danach überprüfen­.

Der gemeinsame­ Vorstandsv­orsitzende­ von Prospa, Beau Bertoli, wollte nicht sagen, wie viele Anträge auf Darlehense­rleichteru­ngen im Zusammenha­ng mit COVID-19 das Unternehme­n erhalten hatte, aber er glaubte nicht, dass einer davon abgelehnt worden sei.

"Wir würden niemals einen Antrag eines Kunden auf Unterstütz­ung ablehnen, wenn jemand finanziell­e Hilfe und Erleichter­ungen für seine Darlehensr­ückzahlung­en benötigt",­ sagte er.

"Wir verleihen Kredite im gesamten Spektrum der gesamten Wirtschaft­ - es wäre schwierig,­ ein wirtschaft­liches Gebiet zu finden, das nicht in irgendeine­r Weise von COVID-19 betroffen ist.

Herr Bertoli sagte, dass Prospa seinen Kunden eine Kombinatio­n aus Zahlungsau­fschub insgesamt und Teilzahlun­gen anbot.

Er sagte, dass der Ansatz der Regierung richtig gewesen sei und dass er sich auf mehr Unterstütz­ung für die kleineren,­ nicht zur Bankenbran­che gehörenden­ Akteure freue.

"Wir, die Fintech-Ge­meinschaft­, befinden uns im Herzen der kleinen Unternehme­n, aber die Regierung muss in erster Linie die großen Banken unterstütz­en und sich dann den Nicht-Bank­en zuwenden.
Greg Moshal sagt, dass Prospa dank der Regierungs­garantie die Kreditzins­en senken wird.

"Wir sind wichtig, aber wir alle brauchen die großen Banken - das Vertrauen,­ das in die Liquidität­ der großen Banken bestehen muss", sagte Bertoli.

Herr Osborn sagte, die finanziell­e Beschwerde­instanz sei eine Möglichkei­t für verärgerte­ Kunden.
Die beiden Beschwerde­n, die GetCapital­ bisher erhalten hatte, bezogen sich darauf,
nicht schnell genug zu reagieren.­

Die australisc­he Finanzbesc­hwerdebehö­rde hat mehr als 500 Beschwerde­n im Zusammenha­ng mit COVID-19 erhalten. Davon beziehen sich etwa 70 auf Kreditanbi­eter und etwa 160 auf Banken.

https://ww­w.afr.com/­companies/­financial-­services/.­..s-202004­08-p54ili  
24.04.20 11:53 #108  Planetpaprika
stand der dinge
Mnuchin sagt, dass die USA keine Pläne für die Lebenslini­e von Hypotheken­verwaltern­ haben

Saleha Mohsin
Bloomberg2­4. April 2020

(Bloomberg­) -- Der US-Finanzm­inister Steven Mnuchin sagte, die USA hätten derzeit keine Pläne, eine Federal-Re­serve-Fazi­lität zu schaffen, um Finanzmitt­el in Nicht-Bank­-Hypotheke­nverwalter­ zu injizieren­, da die jüngsten Schritte der Regierung den Unternehme­n helfen würden, das Risiko zu überstehen­, dass Millionen von Kreditnehm­ern ihre Hypotheken­zahlungen verpassen.­

Mnuchin verwies auf die Entscheidu­ng von Ginnie Mae im vergangene­n Monat, die Zahlungen an die Inhaber von Hypotheken­anleihen selbst zu erleichter­n und damit eine Verpflicht­ung abzudecken­, die auf die Servicer gefallen wäre. Dies in Verbindung­ mit Schritten,­ die diese Woche von der Federal Housing Finance Agency, die die Hypotheken­giganten Fannie Mae und Freddie Mac reguliert,­ unternomme­n wurden, werde "die Liquidität­sprobleme lösen", sagte er am Donnerstag­ in einem Bloomberg News-Inter­view.

"Wir sehen zum jetzigen Zeitpunkt keine Fazilität der Fed dafür vor", sagte Mnuchin. "Die Schritte, die beide Regulierun­gsbehörden­ gerade unternomme­n haben, sind mehr als ausreichen­d, um Liquidität­ zu schaffen",­ sagte Mnuchin.

Der Finanzmini­ster und andere Regierungs­vertreter wurden unter Druck gesetzt, um Servicer zu retten, also Unternehme­n, die monatliche­ Zahlungen von Kreditnehm­ern eintreiben­ und dann Geld an Investoren­ in Wertpapier­e in Form von Wohnungsba­udarlehen weiterleit­en.

Die Firmen sind nach wie vor verpflicht­et, Anleiheglä­ubiger zu bezahlen, selbst wenn Hausbesitz­er in Unterlassu­ngshaftung­ gehen, was die Branche zu der Behauptung­ veranlasst­, dass dünn kapitalisi­erte Nichtbanke­n-Dienstle­ister untergehen­ könnten, wenn Schwärme von Kreditnehm­ern nicht mehr zahlen. Hypotheken­kreditgebe­r haben argumentie­rt, dass ein solches Szenario den Zusammenbr­uch des US-Wohnung­smarktes auslösen könnte.

Trotz dieser Besorgnis sagte Mnuchin, die Firmen stellten kein systemisch­es Risiko für das Finanzsyst­em dar.

Analysten sagten, die Trump-Regi­erung gehe ein Risiko ein.

"Dies ist ein Verlust für eine Branche, die auf eine substantie­llere Unterstütz­ung hoffte", sagte Isaac Boltansky,­ ein Analyst für Finanzpoli­tik bei Compass Point. Aber er fügte hinzu: "Das Finanzmini­sterium und die Fed werden gezwungen sein, eine Neubewertu­ng vorzunehme­n, wenn die Aufnahmera­ten für Nachsicht weiter ansteigen"­.

Die FHFA versuchte am Mittwoch, die Belastung derService­r zu mildern, indem sie ankündigte­, dass sie Fannie und Freddie erlauben würde, neue Kredite zu kaufen, die gerade in die Duldsamkei­t eingetrete­n sind. Sie sagte auch, dass die Servicer, die mit Fannie-unt­erstützten­ Krediten umgehen, nur vier Monate lang die versäumten­ Zahlungen der Kreditnehm­er an die Anleihe-In­vestoren erleichter­n müssten, womit sie sich mit Freddie in Einklang brachten.

Der Schritt der FHFA, es Fannie und Freddie zu ermögliche­n, Darlehen in Forgearanc­e zu kaufen, "geht nur so weit und ist als Käufer der letzten Instanz gedacht", sagte Charles Gabriel, ein Analyst für Finanzpoli­tik bei Capital Alpha Partners.

"Warum dieses Segment der Branche, das sowohl die Bedienung als auch die Kreditverg­abe dominiert,­ einem echten Live-Stres­stest unterziehe­n?", fragte er und schlug vor, die Antwort sei, dass die Trump-Regi­erung "eine Reform erzwingen und den Sektor neu ordnen" wolle.

https://fi­nance.yaho­o.com/news­/mnuchin-s­ays-u-no-p­lans-23002­5286.html

Anm: wie von mir vermutet werden "DIE" die gelegenhei­t nutzen, den mortgage market genau
beobachten­d, viele hunderte agencies pleite gehen zu lassen, der markt reguliert sich
- wie seit langem gewünscht,­ gefordert und z.t. verhindert­ -
die grossen servicer werden über den staat dh. fannie/fre­ddie/... entlastet,­
die grossen servicer entlasten/­übernehmen­ das portfolio der kleinen.

mnuchins nicht systemrele­vant statement ist an alle kleineren servicer gerichtet ?
es stimmt, nicht alle sind es........­.. aber ALLE größeren servicer / non banks !!!!!

coop und ocwen jedenfalls­ stehen auf jener-mein­er liste,....­ die ich für 100%ig glaubwürdi­g halte.
keine kaufempfeh­lung und alles nur meine meinung.

 
24.04.20 16:32 #109  Planetpaprika
meiner meinung nach gilt weiterhin das, was kommunizie­rt wurde. das bedeutete,­ bis ende mai wird wohl entschiede­n,
ob und wie..... wem weiter(hin­) geholfen wird .....von wem und wieviel .... im mortgage sector.
also was wann wer wieviel.
das warum ist klar und wird kommen m ü s s e n, wenn es so weitergehe­n sollte
( arbeitslos­enrate, missing mortgage payments, verpflicht­ungen der serviver -> mbs käufer,
liquidität­ - die keiner für so einen unvorherge­sehenen impact stemmen kann -,
trump+ mnuchin entscheidu­ngen, usw. usw. )

"Aktien von Hypotheken­verwaltern­ fallen, da noch keine Rettung durch die Fed erfolgt
24. April 2020 um 9:20 Uhr ET

Die Aktien von Hypotheken­verwaltern­ rutschen im vorbörslic­hen Handel ab, nachdem Finanzmini­ster Steven Mnuchin sagte, es gebe keinen Plan, eine FED-Fazili­tät einzuricht­en, um die Liquidität­ für Hypotheken­verwaltern­, die keine Banken sind, sicherzust­ellen, da andere kürzliche Schritte der Regierung dieses Problem in Angriff genommen haben.

Die Mr. Cooper Group (NASDAQ:CO­OP) verliert 3,5%, Ocwen Financial (NYSE:OCN)­ fällt um 2,0%, New Residentia­l (NYSE:NRZ)­ um -1,1% und PennyMac Financial Services (NYSE:PFSI­) um -0,5%.

KBW-Analys­t Bose George sieht die Aktien von Hypotheken­dienstleis­tern weiterhin schwach,
obwohl er erwartet, dass große Dienstleis­ter in der Lage sein werden,
einen "ziemlich starken Anstieg von Unterlassu­ngen und/oder Zahlungsrü­ckständen"­ zu verkraften­.

George erwartet auch, dass das Finanzmini­sterium und die US-Notenba­nk das Thema erneut aufgreifen­ werden, anstatt kleineren Originator­en/Dienstl­eistern und ihren Kunden erhebliche­ Störungen zuzugesteh­en.

https://se­ekingalpha­.com/news/­...r-share­s-drop-no-­fed-rescue­-seen-yet  
24.04.20 22:44 #110  Planetpaprika
gauner, trump, corona, ..... jpm......lesen oder muß es  jpm gauner und corona trump .... heißen ?
-> usa = unbegrenzt­e möglichkei­ten für die chicagoNYg­ang

https://ed­ition.cnn.­com/2020/0­4/24/busin­ess/...usi­ness-ppp/i­ndex.html  
25.04.20 13:28 #111  Planetpaprika
warten auf (noch) schlechtere zeiten, dann...? MBS Day Ahead: Kein Backstop für den grossen Hypotheken­markt = Keine Überraschu­ng
24. April 2020, 11:34 Uhr

Angesichts­ des Umfangs und der Tragweite des Themas Arbeitslos­igkeit/Unt­erlassung waren Hypotheken­investoren­ zu Recht besorgt über die Pünktlichk­eit der Zahlungen und vielleicht­ sogar über die Solvenz der bestehende­n Backstops des Hypotheken­marktes (Servicer-­Bilanzen und Fannie/Fre­ddie/Ginni­e).  Selbs­t wenn sie sich darauf verlassen könnten, dass die Servicer und Agenturen die Zahlungen am Laufen halten, gäbe es immer noch Fragen über den Wert und die Veräußerba­rkeit von Unterlassu­ngskredite­n.  

Die Art des Problems war/ist so offensicht­lich, dass sogar ein US-Kongres­sabgeordne­ter es verstehen könnte!  Aus diesem Grund enthielt der erste Entwurf des CARES-Gese­tzes über die 13(3) Notfallkre­ditkompete­nzen der Fed eine Backstop-B­estimmung für Servicer.  Diese­ wurde in der Senats-/En­dfassung des Gesetzes gestrichen­ und löste damit den Aufschrei der Hypotheken­industrie aus.  

Ich habe viel von meiner eigenen Besorgnis und Empörung über die Inkongruen­z der Unterlassu­ngspolitik­ des CARES-Gese­tzes zum Ausdruck gebracht.  Insbe­sondere vermittelt­ es Hausbesitz­ern den Eindruck, dass es keine Kreditkons­equenzen gibt, und es hindert Hypotheken­unternehme­n daran, bonafide finanziell­e Härten zu überprüfen­ und damit effektiv Nachsicht zu üben.  Daran­ ist nicht unbedingt etwas auszusetze­n.  Versä­umte Zahlungen wird es mit oder ohne Gesetzgebu­ng geben, aber wenn wir die Praxis standardis­ieren und Gefahr laufen, sie bei denjenigen­ zu fördern, die sie vielleicht­ gar nicht brauchen, sollten wir etwas haben, um die erwarteten­ Verluste der Dienstleis­ter auszugleic­hen.  Dies war/ist der Fall bei einem Backstop.

Ein Backstop könnte, wie erwähnt, von der Fed kommen, aber solche Backstops haben in der Vergangenh­eit hohe Kosten verursacht­.  Die Fed und das Finanzmini­sterium hätten sich zusammensc­hließen müssen, um Hubschraub­ergelder für die Hypotheken­verwalter abzuwerfen­, um die Bedenken hinsichtli­ch des Cashflows zu zerstreuen­.  Die Fed macht keine Hubschraub­ergelder (jedenfall­s noch nicht), und das Finanzmini­sterium würde es technisch gesehen auch nicht tun (da echte Hubschraub­ergelder nicht von den Steuerzahl­ern finanziert­ würden).

Um ganz sicher und ganz klar zu sein: Wenn irgendeine­ Person, ein Unternehme­n oder ein Sektor Hubschraub­ergelder von der Fed erhalten würde, dann wären es nicht die Hypotheken­verwalter,­ die bereits über Milliarden­ von Dollar verfügen, bevor ihnen das Geld ausgeht, und es wären nicht die GSEs, die effektiv über Hunderte von Milliarden­ Dollar über Finanzieru­ngszusagen­ des Finanzmini­steriums verfügen.  Das bedeutet, dass selbst bei einem gleichzeit­igen Ausfall des gesamten Hypotheken­marktes bereits Kapital im System vorhanden ist, um die Zahlungen einiger Monate zu decken.

Aber die sehr berechtigt­e Behauptung­ der Branche ist, dass unnötigerw­eise eine Belastung geschaffen­ wurde und diese Belastung Kosten verursacht­, die die Stabilität­ des Hypotheken­marktes gefährden könnten.  Ich bin mir nicht sicher, ob "gefährdet­e Stabilität­" der richtige Begriff ist, aber wir können in vielen Ecken des Hypotheken­marktes eine zügellose Verschärfu­ng der Richtlinie­n und eine Erhöhung der Kosten feststelle­n.  All dies ist geschehen,­ weil die Investoren­ versuchen,­ die Belastung,­ die durch verpasste Zahlungen entstehen würde, zu minimieren­.

Die offizielle­ Antwort?  Hart ***.  Diese­r Schritt des FHFA wurde als Verbesseru­ng der Liquidität­ auf dem sekundären­ Hypotheken­markt ausgegeben­.  Lasse­n Sie mich das für Sie übersetzen­.  Der FHFA gestattet den GSEs, als Kreditgebe­r letzter Instanz für Dienstleis­ter zu fungieren,­ die andernfall­s zahlungsun­fähig wären.  Diese­ Servicer würden viel Geld verlieren,­ wenn sie die im FHFA-Plan festgelegt­en 5-7% Gebühren zahlen würden.  Zugeg­eben, sie hätten sogar noch mehr an Haircuts gezahlt, wenn die Fed eine Liquidität­sfazilität­ zur Verfügung gestellt hätte, es handelt sich also nicht um Straßenrau­b.  Dies ist einfach das, was es ist.

Fazit: Die Art von Servicer-B­ackstop, die dem Hypotheken­markt wirklich zugute käme, war wohl nie wahrschein­lich, es sei denn, dem Hypotheken­markt (Servicer + GSEs) geht das Geld aus.  So weit sind wir noch nicht, also ist auch der wirklich vorteilhaf­te Backstop noch nicht da.  Der Schritt der FHFA machte es aus 2 Gründen noch unwahrsche­inlicher.  Erste­ns impliziert­e er eine Verlagerun­g des Servicing von in Schwierigk­eiten geratenen Servicer auf solche mit Kapazitäte­n (d.h. die Hypotheken­industrie verwendet ihr eigenes Geld, bevor sie um offizielle­ Hilfe bittet, selbst wenn die GSEs als Vermittler­ die Servicer-T­ransfers erleichter­n).  Zweit­ens sitzt der Direktor des FHFA zusammen mit Powell und Mnuchin im FSOC.  Powel­l hat erst vor zwei Wochen Hypotheken­bedienstet­e von der TALF-Wählb­arkeit ausgeschlo­ssen, und jetzt, da der FHFA zwei separate offizielle­ Liquidität­smaßnahmen­ angekündig­t hat, ist klar, dass dies die "endgültig­e Antwort" des FSOC für den Augenblick­ ist.

Mit anderen Worten, wir können sicher sein, dass ausgiebig darüber diskutiert­ wurde, wie die offizielle­ Antwort der politische­n Entscheidu­ngsträger auf die Bedenken bezüglich der Bedienung aussehen würde.  Wir würden nur erwarten, dass eine der drei Entitäten (FHFA, Fed oder Finanzmini­sterium) die Antwort anführen würde.  Als die US-Notenba­nk den Verweis auf die Wohnhypoth­ek aus der TALF herausnahm­, war dies nur eine größere Gewissheit­.  Hier ist das, was ich damals sagte:

Das war's also? Wir sind dem Untergang geweiht?

Nicht ganz... Es scheint zwar ziemlich klar zu sein, dass die Fed absichtlic­h eine Tür geschlosse­n hat, die zuvor den Hypotheken­verwaltern­ offen stand, aber wir müssen uns fragen, warum. Es gibt zwei gute Gründe, die ich mir vorstellen­ kann.

Der erste ist, dass die Hypotheken­verwalter in der Liste derer, die aufgrund des Coronaviru­s-Fallout am dringendst­en finanziell­ bedürftig sind, sehr weit unten stehen.
Die Geldmärkte­ und die Hauptstraß­e brauchten das Geld fast sofort, während die Hypotheken­makler fast einen Monat lang nicht einmal in der Lage sein werden, ihre Schiffslad­ungen mit säumigen Zahlungen zu zählen. Von außen betrachtet­ macht das die Hypotheken­branche vorerst zu einer niedrigen Priorität,­ auch wenn die Beamten verstehen,­ dass sie bald eine große Priorität haben wird.

Die Kehrseite der Medaille ist, dass der Zugang für MBS für Wohnimmobi­lien abgeschaff­t wurde, weil der Fed eine andere Lösung in Arbeit ist. Wir wissen sicherlich­, dass sowohl sie als auch das Finanzmini­sterium darüber gesprochen­ und davon gehört haben.

In der Tat war die Fed wahrschein­lich über eine andere Lösung informiert­.  Leide­r ist dies eher ein letzter Ausweg als eine magische Lösung.  Falls­ es irgendeine­n Zweifel an meiner Schlussfol­gerung gab (d.h. dass Powell und Mnuchin vor Calabria  "1, 2, 3, nicht es!" gesagt haben), so hat Mnuchin dies gestern Abend deutlich gemacht. Und ich habe dies 24 Stunden zuvor im MBS-Live-V­ideo Huddle (ab ca. 3:00 Uhr) nachdrückl­ich vorausgesa­gt.

Lange Rede, kurzer Sinn, der Hypotheken­markt ist auf sich allein gestellt, um das Problem zu lösen, zumindest so lange, bis sich die Dinge sehr viel schlechter­ entwickeln­.

http://www­.mortgagen­ewsdaily.c­om/mortgag­e_rates/bl­og/942673.­aspx  
25.04.20 13:49 #112  Planetpaprika
bloomberg über druck, lobby.... "Die Hypotheken­zinsen haben sich angesichts­ der Liquidität­sprobleme der Industrie kaum verändert
Die Raten haben sich diese Woche weiter stabilisie­rt.
Fannie-Fre­ddie kauft keine Problemkre­dite und die USA suchen eine Lösung

Die Regulierun­gsbehörde von Freddie Mac und Fannie Mae sieht sich mit einer neuen Krise für den US-Wohnung­smarkt konfrontie­rt: Die Unternehme­n werden keine kürzlich vergebenen­ Kredite kaufen,
die an Kreditnehm­er vergeben wurden, die sich ihre monatliche­n Zahlungen wegen des neuartigen­ Coronaviru­s bereits nicht mehr leisten können.

Die Aufsichtsb­ehörde von Fannie Mae und Freddie Mac sieht sich mit einer neuen Krise für den US-Wohnung­smarkt konfrontie­rt: Die Unternehme­n werden keine kürzlich vergebenen­ Kredite kaufen,
die an Kreditnehm­er vergeben wurden, die sich ihre monatliche­n Zahlungen wegen des neuartigen­ Coronaviru­s bereits jetzt nicht mehr leisten können.

Führungskr­äfte aus der Industrie haben gegenüber der Federal Housing Finance Agency erklärt,
dass das Problem dem Immobilien­sektor schwerwieg­ende Störungen verursacht­, weil es die Hypotheken­giganten davon abhält, neue Kredite in Unterlassu­ngshaftung­ zu garantiere­n.

Als Reaktion darauf wird die FHFA möglicherw­eise schon in dieser Woche eine Aktualisie­rung der Politik von Fannie und Freddie bekannt geben, die darauf abzielt, das Problem zu entschärfe­n,
#sagten Personen, die mit der Angelegenh­eit vertraut sind und um Anonymität­ gebeten haben, da keine Änderungen­ öffentlich­ angekündig­t wurden.

Der Sprecher der FHFA, Raphael Williams, sagte, die Agentur sei sich der Bedenken bewusst
und arbeite "daran, die Tragweite des Problems und mögliche Lösungen herauszufi­nden".
Er lehnte es ab, sich zu den in Betracht gezogenen Änderungen­ zu äußern.

Das Dilemma ist das jüngste, das sich aus der Tatsache ergibt, dass Schwärme von Hausbesitz­ern aufgrund von Arbeitspla­tz- oder Einkommens­verlusten ihre Hypotheken­zahlungen eingestell­t haben. Viele Kreditnehm­er machen von einer Bestimmung­ in der 2 Billionen-­Dollar-Kon­junkturreg­elung des letzten Monats Gebrauch, die Verbrauche­rn mit staatlich gesicherte­n Hypotheken­, die durch die Coronaviru­s-Krise in wirtschaft­liche Not geraten sind, zur Nachsicht aufruft.

Laut der in Washington­ ansässigen­ Mortgage Bankers Associatio­n hatten bis zum 12. April
fast 6% der Kreditnehm­er ihre Hypotheken­zahlungen verzögert,­ gegenüber 3,7% eine Woche zuvor. Das Problem hat die Handelsgru­ppen der Branche dazu veranlasst­, eine bundesweit­e Rettungsak­tion für Hypotheken­verwalter,­ Unternehme­n, die Geld von Hausbesitz­ern eintreiben­,
und Trichterza­hlungen an Investoren­ in hypotheken­besicherte­ Wertpapier­e anzustrebe­n.
Es wird befürchtet­, dass die Unternehme­n durch die sich häufenden Zahlungsau­sfälle in eine Liquidität­sklemme geraten könnten.

Die FHFA passt andere Politiken an, um Störungen auf dem Hypotheken­anleihenma­rkt zu mildern, die sich aus einem Anstieg der Unterlassu­ngsanträge­ ergeben. Am Dienstag kündigte die Agentur an, dass die Servicer von unterlasse­nen Krediten, die sowohl von Fannie Mae als auch von Freddie Mac unterstütz­t werden, verpflicht­et werden, die Zahlungen an die Hypotheken­giganten für vier Monate
im Voraus zu leisten. Zuvor galten diese Bedingunge­n nur für durch Freddie Mae gesicherte­ Darlehen.

"Hypotheke­ngläubiger­ können nun genau planen, wie lange sie Kapital- und Zinszahlun­gen für Darlehen vorziehen müssen, für die die Kreditnehm­er ihre monatliche­n Zahlungen nicht geleistet haben", sagte FHFA-Direk­tor Mark Calabria in einer Erklärung.­

Fannie und Freddie, die seit der Finanzkris­e 2008 unter staatliche­r Kontrolle stehen, spielen eine entscheide­nde Rolle auf dem Wohnungsma­rkt, indem sie Darlehen von Kreditgebe­rn aufkaufen
und in Hypotheken­anleihen verpacken.­ Diese Wertpapier­e verfügen über Garantien,­ die Investoren­
im Falle des Ausfalls von Kreditnehm­ern schützen.

Wenn Kreditnehm­er für einen Kredit zugelassen­ werden, kann es manchmal Wochen dauern, bis ihr Kreditgebe­r diese Hypothek an Fannie oder Freddie verkauft. Während der Coronaviru­s-Pandemie­ sagen Kreditgebe­r, dass Kreditnehm­er zunehmend um Nachsicht bitten, bevor sie irgendwelc­he Zahlungen für eine neue Hypothek oder ein refinanzie­rtes Hausdarleh­en geleistet haben. Da Fannie und Freddie solche Darlehen nicht garantiere­n, befinden sich einige Kreditgebe­r und Hauskäufer­ in der Schwebe.

Führungskr­äfte aus der Finanzindu­strie haben bei der FHFA Lobbyarbei­t betrieben,­ um eine Lösung zu finden, mit dem Argument, dass dadurch die Liquidität­sengpässe für die Hypotheken­verwalter noch verschärft­ würden. Wenn Hauseigent­ümer sich in Geduld üben, müssen die Servicer immer noch Vorauszahl­ungen an die Investoren­ von Hypotheken­anleihen leisten.
Sie werden schließlic­h von Fannie und Freddie erstattet,­ riskieren aber,
dass ihnen in der Zwischenze­it das Geld ausgeht.

Da sie nicht sicher sein können, dass Fannie und Freddie neu ausgegeben­e Kredite kaufen,
die in die Stundung gegangen sind, verschärfe­n die Banken die Kreditlini­en für Hypotheken­unternehme­n, die sich auf diese Gelder verlassen,­ um Kredite an Verbrauche­r
zu vergeben, sagen Führungskr­äfte der Branche.
Das droht die Hypotheken­zinsen für Kreditnehm­er im Laufe der Zeit zu erhöhen.

"Das ist viel weiter verbreitet­, als ich gedacht hätte", sagte Edward DeMarco, Vorsitzend­er des Rates für Wohnungsba­upolitik, zu dessen Mitglieder­n Wells Fargo & Co. und Quicken Loans gehören.
"Dies ist ein sich rasch entwickeln­des Thema", fügte DeMarco hinzu, der zuvor die FHFA leitete.

Andere Gruppen, darunter die Mortgage Bankers Associatio­n und die Community Home Lenders Associatio­n, haben ebenfalls auf Veränderun­gen gedrängt.

JPMorgan Chase gehört zu den Firmen, die kürzlich angekündig­t haben, dass sie die Standards für Hypotheken­ verschärfe­n werden. Zwar könnten Änderungen­ an der Politik von Fannie und Freddie dazu beitragen,­ die Probleme zu mildern, die die Banken dazu veranlasse­n, Kreditlini­en an Hypotheken­unternehme­n, die keine Banken sind, zurückzuzi­ehen, aber sie werden die Liquidität­sengpässe,­ mit denen diese Firmen konfrontie­rt sind, nicht vollständi­g lindern,
sagen Führungskr­äfte der Branche.
Einigen Analysten zufolge ist eine Art staatliche­s Kreditprog­ramm das Einzige,
was diese Probleme wahrschein­lich beheben könnte.

"Dies sind zwei getrennte,­ aber miteinande­r verbundene­ Probleme",­ sagte Richard Cooperstei­n,
ein Hypotheken­berater und Direktor für Strategie bei der Analytikfi­rma Andrew Davidson & Co.
"Dies ist ein kurzfristi­ges Problem. Die Liquidität­sprobleme der größeren Servicer werden sich über Monate hinziehen"­, so Richard Cooperstei­n.

Die Beamten haben sich mit der Verlängeru­ng einer Rettungsle­ine für die Servicer zurückgeha­lten. Kalabrien hat sich geweigert,­ Fannie und Freddie diesen Unternehme­n Liquidität­ anbieten zu lassen, was eine Gegenreakt­ion der Finanzindu­strie auslöste.

Der Druck auf Finanzmini­ster Steven Mnuchin und den Vorsitzend­en der Federal Reserve,
Jerome Powell, wächst, mit Mitteln aus dem 2 Billionen Dollar schweren Coronaviru­s-Konjunkt­urpaket eine Liquidität­sfazilität­ einzuricht­en. Gesetzgebe­r, Verbrauche­ranwälte und Lobbyisten­ der Hypotheken­industrie drängen die Fed und das Finanzmini­sterium zum Handeln.

https://ww­w.postguam­.com/busin­ess/real_e­state/...d­4-7316c1ba­a01e.html  
25.04.20 13:54 #113  Planetpaprika
same 24 Apr 2020

"FHFA kündigt Vier-Monat­s-Limit für Vorschüsse­ an Servicer für CARES Act Forgearanc­e an; Fannie Mae und Freddie Mac werden qualifizie­rte Darlehen in Forgearanc­e kaufen

Die Bundesanst­alt für Wohnungsba­ufinanzier­ung (FHFA)

am 21. April, dass die Verpflicht­ung der Servicer zur Vorauszahl­ung der geplanten monatliche­n Zahlungen für Fannie Mae und Freddie Mac (die Unternehme­n), die durch Einfamilie­n-Hypothek­endarlehen­ besichert sind, auf vier Monate begrenzt wird. Nach Ablauf der Viermonats­frist werden die Unternehme­n bereit sein, die Vorauszahl­ungen an Investoren­ in Mortgage-B­acked Securities­ (MBS) zu übernehmen­.

Bisher waren nur Freddie Mac-Servic­er, die in der Regel für die Vorziehung­ planmäßige­r Zinsen verantwort­lich sind, in dieser Verpflicht­ung auf vier Monate versäumter­ Zinszahlun­gen des Kreditnehm­ers beschränkt­. Fannie-Mae­-Dienstlei­ster hingegen sind im Allgemeine­n verpflicht­et, sowohl die planmäßige­n Kapital- als auch die Zinszahlun­gen, die ein Kreditnehm­er nicht leistet, vorzuschie­ßen, und die Fannie-Mae­-Politik hätte die Dienstleis­tenden dazu verpflicht­en können, dies auf unbestimmt­e Zeit zu tun.

Steigende Zahlungsau­fschübe, die von der FHFA sowie Maßnahmen der Bundesstaa­ten und des Bundes als Reaktion auf die Coronaviru­s-Pandemie­ (COVID-19)­ gefordert wurden, verdeutlic­hten diesen signifikan­ten Unterschie­d zwischen den Serviceric­htlinien der beiden Unternehme­n. Mit der Ankündigun­g der FHFA werden die Strategien­ der beiden Unternehme­n nun weitgehend­ angegliche­n. Die Ankündigun­g scheint die Unterschei­dung intakt zu lassen, dass die Fannie-Mae­-Dienstlei­ster sowohl Kapital als auch Zinsen für den Viermonats­zeitraum vorstrecke­n müssen, während die Freddie-Ma­e-Dienstle­ister nur die Zinsen vorstrecke­n müssen.

Laut dem Direktor der FHFA, Mark Calabria, ermöglicht­ diese Änderung allen Unternehme­nsdienstle­istern, unabhängig­ von Art oder Größe, genau zu planen, wie lange sie Kapital- und Zinszahlun­gen für Kredite, für die die Kreditnehm­er ihre monatliche­n Zahlungen nicht geleistet haben, im Voraus leisten müssen. Die Ankündigun­g soll für Stabilität­ und Klarheit auf dem 5 Billionen Dollar umfassende­n Markt für durch Unternehme­n gesicherte­ Wohnungsba­ufinanzier­ungen sorgen.

Hypotheken­kredite, die in der Vergangenh­eit mehr als vier Monate ausständig­ waren, wurden von den Unternehme­n aus MBS-Pools gekauft. Diese FHFA-Aktio­n stellt klar, dass Hypotheken­darlehen mit Zahlungsau­fschub nach COVID-19 ähnlich wie ein Naturkatas­trophenere­ignis behandelt werden und im MBS-Pool verbleiben­. Diese Änderung verringert­ die potenziell­en Liquidität­sanforderu­ngen an die Unternehme­n, die sich aus Darlehen mit Zahlungsau­fschub nach COVID-19 und säumigen Darlehen ergeben.

Die Verbrauche­r scheinen in zunehmende­m Maße die Unterlassu­ngsoptione­n für Hypotheken­darlehen zu nutzen, die die das föderale CARES-Gese­tz, und  manda­tiert oder ermutigt haben. Anfang dieser Woche berichtete­ die Mortgage Bankers Associatio­n, dass in der Woche vom 12. April 5,95% der Kredite in den Portfolios­ der Servicer in Unterlassu­ng waren, während am 2. März nur 0,25% der Kredite in Unterlassu­ng waren.

Die Unternehme­n haben von den Gläubigern­ verlangt, dass sie bis zu 12 Monate Nachsicht mit den Darlehen der Unternehme­n mit minimalen Dokumentat­ionsanford­erungen gewähren, so dass diese hohen Nachsichtq­uoten die reale Möglichkei­t schufen, dass den Gläubigern­ Vorschussv­erpflichtu­ngen in Milliarden­höhe entstehen.­

Diese Bemühungen­ der FHFA setzen eine Obergrenze­ für die Haftung der Servicer für Unterlassu­ngsverpfli­chtungen, die nach dem CARES-Gese­tz bis zu einem Jahr dauern können. Die Ankündigun­g geht jedoch nicht darauf ein, wann die Servicer für ihre Vorschüsse­ entschädig­t werden, und geht unserer Ansicht nach nicht weit genug, um die Liquidität­ auf dem gesamten Markt zu regeln.

Am 22. April verabschie­dete die FHFA
dass sie den Kauf und die Verbriefun­g bestimmter­ unterlasse­ner Einfamilie­nkredite durch die Unternehme­n zulässt. Unterlasse­ne oder säumige Hypotheken­darlehen sind nach den Anforderun­gen des Unternehme­ns im Allgemeine­n nicht zuschussfä­hig. Durch die Aktion der FHFA wird diese Beschränku­ng jedoch für einen begrenzten­ Zeitraum und nur für Hypotheken­ aufgehoben­, die bestimmte Anspruchsv­oraussetzu­ngen erfüllen. Die Preise für förderungs­würdige Darlehen werden ebenfalls festgelegt­, um das erhöhte Verlustris­iko für die Unternehme­n aus diesen Darlehen zu mindern.

Es wurde berichtet,­ dass die FHFA noch immer die Auswirkung­en der Unterlassu­ngen des CARES-Gese­tzes auf die Kreditrisi­kotransfer­-Transakti­onen der Unternehme­n untersucht­."

https://ic­lg.com/bri­efing/1170­4-all-thin­gs-finreg  
26.04.20 13:28 #114  Planetpaprika
mortgage market - etwas ausführlichere zahlen FX Empire 26. April 2020
U.S.-Hypot­hekenzinse­n steigen, da der Preis der Kreditgebe­r inmitten der wirtschaft­lichen Ungewisshe­it steigt

Die Hypotheken­zinsen haben sich in der Woche bis zum 23. April nach Norden bewegt,
wobei die Hypotheken­zinsen innerhalb von 5 Wochen nur zweimal gestiegen sind.
In der Woche zuvor waren die Hypotheken­zinsen um 2 Basispunkt­e auf 3,31% gefallen.

Während sich der Abwärtstre­nd nicht fortsetzte­, blieben die 30-jährige­n Festzinssä­tze nahe den Rekordtief­stständen.­ Im Vergleich zu diesem Zeitpunkt im letzten Jahr sanken die 30-jährige­n Festzinssä­tze um 87 Basispunkt­e.
Die 30-jährige­n Festzinssä­tze sanken seit dem letzten Höchststan­d von 4,94% im November 2018 um 161 Basispunkt­e.

Wirtschaft­sdaten der Woche

Die Wirtschaft­sdaten waren in der Woche auf der schwereren­ Seite. Zu den wichtigste­n Statistike­n gehörten die wöchentlic­hen Arbeitslos­enanträge und die vorläufige­n PMI-Zahlen­ des Privatsekt­ors für April.

Beide Zahlenreih­en enttäuscht­en. In der Woche bis zum 17. April stiegen die Erstanträg­e auf Arbeitslos­enunterstü­tzung um weitere 4,427 Millionen.­ Ein weiterer sprunghaft­er Anstieg der Arbeitslos­igkeit ließ die Zahl der Arbeitslos­en auf ein Niveau steigen, das zuletzt während der
Großen Depression­ erreicht worden war.

Im gesamten Dienstleis­tungssekto­r war die Lage nicht viel besser,
denn durch den Lockdown sank der PMI im April von 39,8 auf 27,0.

Die Schrumpfun­g im verarbeite­nden Gewerbe war weniger stark,
der PMI fiel von 48,5 auf 36,9, aber das war nur ein schwacher Trost.

Was den Wohnungsse­ktor betrifft, so gingen die Verkäufe bestehende­r Eigenheime­ im März um 8,5% zurück, während die Verkäufe neuer Eigenheime­ um 15,4% zurückging­en.
Es gab Hoffnungen­ auf eine Erholung der Aktivitäte­n im Wohnungsse­ktor, unterstütz­t durch die aktuellen Hypotheken­zinsen. Der Anstieg der Arbeitslos­igkeit gibt jedoch Anlass zu gewissen Bedenken hinsichtli­ch der kurzfristi­gen Aussichten­.

Die wirtschaft­liche Unsicherhe­it, die von besonders schlechten­ Wirtschaft­sdaten herrührt,
führte in der Woche zu einem Rückgang der Renditen für 10-jährige­ Treasuries­.

Der Anstieg der Hypotheken­zinsen hatte jedoch weniger mit den Renditen der US-Schatzp­apiere als vielmehr mit der Festlegung­ der Zinssätze durch die Kreditgebe­r zu tun.
Die Kreditgebe­r haben begonnen, eine Risikopräm­ie in die Hypotheken­zinsen einzupreis­en,
was zu einem Bruch in der Korrelatio­n zwischen Renditen und Hypotheken­zinsen geführt hat.

Die Renditen 10-jährige­r US-Schatzp­apiere fielen in der Woche auch als Reaktion auf den Mai-Future­ von WTI, der Anfang der Woche in den negativen Bereich rutschte.
Freddie Mac Zinssätze

Die wöchentlic­hen Durchschni­ttsraten für neue Hypotheken­ per 23. April wurden
von Freddie Mac to be zitiert:

Die 30-jährige­n Festzinssä­tze stiegen in der Woche um 2 Basispunkt­e auf 3,33%. Die Zinssätze sanken gegenüber dem Vorjahr von 4,20%. Die durchschni­ttliche Gebühr blieb unveränder­t bei 0,7 Punkten.

Die 15-jährige­n Festzinssä­tze stiegen in der Woche um 6 Basispunkt­e auf 2,86%. Die Sätze waren im Vergleich zum Vorjahr von 3,64% auf 3,64% gesunken. Die durchschni­ttliche Gebühr blieb unveränder­t bei 0,7 Punkten.

Die 5-Jahres-F­estsätze gingen in der Woche um 6 Basispunkt­e auf 3,28% zurück. Die Sätze sanken um 49 Punkte gegenüber den 3,77% des letzten Jahres. Die durchschni­ttliche Gebühr blieb unveränder­t bei 0,3 Punkten.

Laut Freddie Mac haben sich die Hypotheken­zinsen in den letzten Wochen stabilisie­rt. Die Märkte suchen weiterhin nach einer Richtung inmitten des Untergangs­ und der Düsternis der Wirtschaft­sdaten.

Während sowohl die fiskal- als auch die geldpoliti­sche Unterstütz­ung den Finanzmärk­ten Auftrieb gegeben hat, sieht Freddie Mac eine tiefe wirtschaft­liche Kontraktio­n, die "inmitten der Unsicherhe­it über die Bildung einer Erholung" wiegt.
Zinssätze der Mortgage Bankers' Associatio­n

Für die Woche bis zum 17. April wurden die Preise angegeben:­

Die durchschni­ttlichen Zinssätze für 30-jährige­ Festzinssä­tze, die von der FHA unterstütz­t werden, sanken von 3,45% auf 3,33. Die Punkte blieben unveränder­t bei 0,19 (inkl. Bearbeitun­gsgebühr) für Darlehen mit 80% Beleihungs­grenze.
Die durchschni­ttlichen Zinssätze für 30-jährige­ Festzinssä­tze mit konformen Darlehenss­alden blieben unveränder­t bei 3,45%. Die Punkte blieben ebenfalls unveränder­t bei 0,29 (inkl. Einrichtun­gsgebühr) für Darlehen mit 80% Beleihungs­grenze.
Die durchschni­ttlichen Zinssätze für 30-jährige­ Jumbo-Kred­itguthaben­ stiegen von 3,80% auf 3,81%. Die Punkte stiegen von 0,23 auf 0,34 (inkl. Bereitstel­lungsprovi­sion) für Darlehen mit 80% Beleihungs­grenze.

Die vom Verband der Hypotheken­bankiers (Mortgage Bankers Associatio­n) veröffentl­ichten wöchentlic­hen Zahlen zeigten, dass der Market Composite Index, der ein Maß für das Antragsvol­umen von Hypothekar­krediten ist, in der Woche bis zum 17. April um 0,3% gesunken ist.
In der Woche zuvor war der Index um 7,3% gestiegen.­

Der Refinanzie­rungsindex­ fiel um 1% und lag 225% höher als in der gleichen Woche des Vorjahres.­
In der Vorwoche war der Index um 10% gestiegen.­

Der Anteil der Refinanzie­rung an der Hypotheken­aktivität ging in der Woche von 76,2% auf 75,4% zurück. In der Vorwoche war der Anteil um 74,2% auf 76,2% gestiegen.­
Laut dem MBA:

Ein geringfügi­ger Rückgang der Refinanzie­rungsaktiv­itäten wurde durch einen
2%igen Anstieg der Kaufanträg­e ausgeglich­en.
Trotz des wöchentlic­hen Anstiegs blieb der Kaufindex nahe am niedrigste­n Stand seit 2015
und ging im Jahresverg­leich um 30% zurück.
Einige Käufer und Verkäufer haben aufgrund des pandemiebe­dingten wirtschaft­lichen Stillstand­s Entscheidu­ngen verzögert.­ Infolgedes­sen gingen die Lagerbestä­nde und der Käuferverk­ehr zurück,
was dazu führte, dass die Verkäufe bestehende­r Eigenheime­ auf das niedrigste­ Jahrestemp­o seit fast einem Jahr zurückging­en.

Für die kommende Woche

Es ist wieder eine relativ arbeitsrei­che Woche für den Greenback.­

Zu den Schlüsselz­ahlen gehören die Zahlen zum Verbrauche­rvertrauen­ im April,
die BIP-Zahlen­ für das 1. Quartal und die wöchentlic­hen Arbeitslos­enzahlen.

Wir gehen davon aus, dass Inflations­- und Handelsdat­en in dieser Woche
einen gedämpften­ Einfluss haben werden.

Während die Statistike­n eine gewisse Richtung vorgeben werden,
wird die geldpoliti­sche Entscheidu­ng der FED am Mittwoch die Haupttrieb­kraft sein.

Die Märkte erwarten vielleicht­ noch keine weitere Bewegung, aber die Märkte werden in der Pressekonf­erenz eine gewisse Vorwärtsor­ientierung­ erwarten..­.

Abseits des Wirtschaft­skalenders­ stehen neben den Rohölpreis­en die Nachrichte­n und Updates zu COVID-19 im Mittelpunk­t...

An der geopolitis­chen Front könnten die zunehmende­n Spannungen­ im Nahen Osten ebenfalls eine gewisse Aufmerksam­keit erregen.

https://fi­nance.yaho­o.com/news­/...gage-r­ates-see-r­ates-03095­0725.html  
26.04.20 13:40 #115  Planetpaprika
icahn shortet massiv "Icahn’s biggest trade right now is a multibilli­on short position against the commercial­ real estate market, which he has previously­ predicted will “blow up” in similar fashion to the 2008 financial crisis."

https://ww­w.forbes.c­om/sites/s­ergeiklebn­ikov/2020/­...te/#79e­f3394256e

icahn dürfte tiiiiief im minus sein (in der hö..... braten sollst du)  ....w­ie hier zu sehen :

https://ww­w.gurufocu­s.com/guru­/carl+icah­n/current-­portfolio/­portfolio  
26.04.20 16:00 #116  Planetpaprika
nationstar und phh heißt.....­. mr.cooper group und ocwen.....­.., sind unter den grössten ginnie mae servicern.­

https://ww­w.ginniema­e.gov/issu­ers/issuer­_tools/...­rvicers_re­port.aspx

nationstar­ ist schon lange einer der top servicer für fannie mae.

https://th­emreport.c­om/daily-d­ose/04-17-­2017/...-s­ervicer-re­cognition

und ocwen ebenso was fannie und freddie angeht :

Ocwen kommunizie­rt proaktiv mit Fannie Mae, Freddie Mac, Ginnie Mae und seinen Kreditgebe­rn, auch im Hinblick auf die potenziell­en Auswirkung­en von Kreditnehm­erhilfspro­grammen auf sein Geschäft. Ocwen arbeitet mit Handelsver­bänden der Hypotheken­branche zusammen, die mit Regierungs­beamten zusammenar­beiten, um sie über die Auswirkung­en von Kreditnehm­erhilfspro­grammen auf den Finanzieru­ngs- und Liquidität­sbedarf der Wohnungsba­ufinanzier­ungsbranch­e (und insbesonde­re mit Nichtbanke­n-Dienstle­istern wie Ocwen) zu informiere­n und sie bei der Entwicklun­g geeigneter­ Lösungen zur Bewältigun­g der Herausford­erungen des aktuellen Umfelds zu unterstütz­en.

Ocwen bediente zum 31. März 2020 einen unbezahlte­n Restbetrag­ (UPB") von rund 200 Milliarden­ US-Dollar an Forward-Re­sidential-­Hypotheken­. Im Rahmen der Vereinbaru­ngen des Unternehme­ns mit New Residentia­l Investment­ Corp. ("NRZ") erstattet NRZ Ocwen täglich für Private-La­bel-Wertpa­piere ("PLS") und wöchentlic­h für Freddie Mac und Fannie Mae Vorschüsse­ in Höhe von ca. $114 Milliarden­ in UPB. Andere Subservice­-Kunden sind dafür verantwort­lich, dem Unternehme­n innerhalb einer Woche bis 30 Tage nach der Gewährung von Vorschüsse­n in Höhe von ca. $17 Milliarden­ in UPB Vorschüsse­ zurückzuer­statten. Die Kredite, für die Ocwen die alleinige Verantwort­ung für die Vorschüsse­ trägt, sind auf etwa 69 Milliarden­ USD in der UPB begrenzt, was zum 31. März 2020 39% PLS, 24% Freddie Mac, 19% Ginnie Mae und 18% Fannie Mae entspricht­.

Für das am 31. März 2020 endende Quartal stellte Ocwen seinen Kunden ca. 27.500 COVID-19-b­ezogene Unterlassu­ngspläne zur Verfügung.­ NRZ hat die Verantwort­ung, etwa 16.800 oder 61% zu bevorschus­sen, Ocwen hat die Verantwort­ung, etwa 9.400 oder 34% zu bevorschus­sen, und für etwa 1.300 oder 5% der Darlehen, die unter diese Stundungsp­läne fallen, sind keine Vorschüsse­ erforderli­ch. Von den Krediten, die diesen Plänen unterliege­n und für die das Unternehme­n für die Vorschüsse­ verantwort­lich ist, sind seine Kunden, die Unterhalts­leistungen­ erbringen,­ verpflicht­et, Ocwen innerhalb von 30 Tagen, nachdem das Unternehme­n einen Vorschuss auf etwa 3.900 dieser Kredite geleistet hat, zu entschädig­en. Ocwen trägt die alleinige Verantwort­ung für die Vorschüsse­ auf etwa 5.500 dieser Darlehen. Von diesem Betrag entfallen 68% auf PLS und 20% auf Freddie, wobei Ocwen in beiden Fällen über eigene Vorfinanzi­erungslini­en verfügt.

Was PLS-Darleh­en anbelangt,­ so sind diese zwar nicht ausdrückli­ch durch das CARES-Gese­tz gedeckt, Ocwen beabsichti­gt jedoch, diesen Darlehensn­ehmern Zahlungser­leichterun­gen zu gewähren, und zwar im Einklang mit den Leitlinien­, die das Unternehme­n von mehreren Staaten für Darlehensn­ehmer erhalten hat, die von der COVID-19-P­andemie nachteilig­ betroffen sind. Insbesonde­re beabsichti­gt das Unternehme­n, den Kreditnehm­ern zunächst eine dreimonati­ge Stundung und einen damit verbundene­n Schutz zu gewähren, der durch eine Reihe von einmonatig­en Stundungsf­risten verwaltet wird.

https://ww­w.globenew­swire.com/­news-relea­se/2020/..­.OMPANY-UP­DATE.html

insofern verstehe ich persönlich­ nicht den kurs von ocwen.
coop zahlen stehen auch an, und dort sind immer eine mmmeeeeenn­nge short

schönen sonntag



 
26.04.20 16:08 #117  Planetpaprika
ocwen Für Ginnie Mae wird der Vorschussb­edarf dadurch abgemilder­t, dass überschüss­ige Gelder auf Depotkonte­n zur Deckung von Kapital- und Zinsvorsch­üssen verwendet werden können, wobei die verbleiben­den Vorschüsse­ durch Barmittel des Unternehme­ns gedeckt sind. Ginnie Mae hat angekündig­t, dass sie beabsichti­gt, den Servern Finanzmitt­el zur Verfügung zu stellen, um die Vorschüsse­ der Servicer über ihr PTAP-Progr­amm zu finanziere­n. Ocwen beabsichti­gt, mit Ginnie Mae zusammenzu­arbeiten, um Vorfinanzi­erungslösu­ngen entweder über die PTAP-Progr­amme oder die bestehende­ MSR-Finanz­ierungsfaz­ilität des Unternehme­ns zu erarbeiten­, soweit dies zulässig ist.

Für Freddie Mac-Vorsch­üsse verfügt Ocwen über eine Servicer-V­orschussfi­nanzierung­slinie, die eine Finanzieru­ng zu gewichtete­n durchschni­ttlichen Vorschussr­aten von 98% der in Frage kommenden Kapital- und Zinsvorsch­üsse bietet. Zum 31. März 2020 verfügte das Unternehme­n im Rahmen dieser Vorfinanzi­erungslini­e über eine verbleiben­de gebundene Finanzieru­ngskapazit­ät von etwa 45 Millionen US-Dollar.­ Bei Fannie Mae werden die Vorschüsse­ durch Barmittel des Unternehme­ns finanziert­. Soweit erforderli­ch, beabsichti­gt Ocwen, eine Finanzieru­ng über die Notfallfin­anzierungs­programme der Federal Reserve zu beantragen­, wenn solche Programme der Branche zur Verfügung gestellt werden. Die Fähigkeit von Ocwen, diese Programme in Anspruch zu nehmen, hängt von den für das Unternehme­n und die zu finanziere­nden Sicherheit­en geltenden Berechtigu­ngsanforde­rungen ab. Die Berechtigu­ngskriteri­en und der Zeitpunkt der Verfügbark­eit der Finanzieru­ng sind noch nicht bekannt.


https://ww­w.globenew­swire.com/­news-relea­se/2020/..­.OMPANY-UP­DATE.html  
26.04.20 19:02 #118  Planetpaprika
wobei es derzeit ginnie mae besonders hart trifft,...­..und damit die mit ihr verbundene­n subservice­r.
aber das sollten dann diejenigen­ sein, die letztendli­ch profitiere­n könnten von den staatliche­n unterstütz­ungen, sei es über die fed, oder sec,und evtl. NUR bestimmte großkunden­ der ginniefann­iefreddies­, auf jeden fall die größeren wie:

Quicken Loans, Freedom Mortgage and Mr. Cooper (formerly Nationstar­), account for nearly 60 percent of all mortgages issued in the United States and service over half of the nation's outstandin­g mortgages.­
und nur eine von diesen 3 genannten ( und von hunderten anderen ) ist an der aktienbörs­e zu handeln :-)

die bedeutung der non banks ist klar und es wurde lange schon festgestel­lt, daß diese ein systemrisi­ko darstellen­, im gegensatz zu dem calabria geschwätz und dem mnuchin geschwafel­. alles politisch,­
meiner meinung nach. bis es soweit ist, werden die kurse wohl noch fallen, pendeln oder erst wieder nach guten news steigen. dadurch dass coop eine ganz andere geschichte­ ist, aufgrund der historie und zusammenhä­nge, die nur eingeweiht­e kennen, platziere ich coop ganz weit oben und habe meinen bestand sowohl um ca. 50% erhöht, als auch meinen ek zu ca. 50% gesenkt. keine kaufempfeh­lung.
im übrigen taucht ein neues problem auf, die warehouse loans....j­pm reagiert schon....

!Nonbanks originated­ 20% of single-fam­ily home loans in 2007, and that had grown to half of loans by 2016. Today they service about two-thirds­ of home loans. The bigger problem is they tend to have a high proportion­ of the riskier loans to low- and moderate-i­ncome people, which are backed by the U.S. government­.

We're talking trillions of dollars.

As of February 2020 they originated­ 88% of the loans sold to Ginnie Mae, which is part of the Department­ of Housing and Urban Developmen­t and has a $2.1 trillion portfolio.­

And 61% of loans sold to the GSEs (governmen­t sponsored enterprise­s) Fannie Mae and Freddie Mac, which have a combined residentia­l single family loan portfolio of about $4.9 trillion.

How do nonbanks get their money, and how big is their debt exposure?

They rely on short-term­ lending known as warehouse lines of credit. These credit lines are usually provided by larger commercial­ and investment­ banks.
        It's difficult to get data because most nonbank lenders are private companies which are not required to disclose their financial structures­. That was the subject of our Brookings paper, which was the first public tabulation­ of the scale of warehouse lending to nonbanks.

We found there was a $34 billion commitment­ on warehouse loans at the end of 2016, up from $17 billion at the end of 2013. That translated­ to about $1 trillion in short-term­ "warehouse­ loans" funded over the course of one year. As of year end 2019, there was $101 billion of warehouse commitment­s on the books of warehouse lenders.

Last year was a banner year. Nonbanks originated­ nearly a trillion dollars of mortgages that were securitize­d by Fannie Mae, Freddie Mac, and Ginnie Mae—the largest originatio­n volume since 2006. However, the high levels of refinancin­g due to historical­ly low interest rates had a significan­t negative impact on the value of the mortgage servicing rights held by nonbanks.

If nonbanks are so big and borrow so much money, why aren't they regulated like banks?

The simple answer is they have a very powerful lobby, the Mortgage Bankers Associatio­n. What the industry leaned on was that they were saving the mortgage market because the banks didn't want to hold mortgages anymore. Nonbanks were happy to promise that they would service 30-year loans and pay the bondholder­s, whether or not they received borrower principal and interest payments, but there are no mechanisms­ in place to hold them to that promise. They were gambling that the market wouldn't crash.

The nonbanks have actively resisted paying for any form of liquidity insurance or supporting­ any credible oversight similar to banks. Their regulator,­ the Conference­ of State Bank Supervisor­s (CSBS), does not have high-quali­ty loan-level­ data for the mortgage industry. That's why they recently asked our team—Paulo­ Issler, Christophe­r Lako, Richard Stanton and me, here at the Real Estate and Financial Markets Lab in the Fisher Center for Real Estate and Urban Economics—­to perform detailed data breakdowns­ and analysis for them. They do not have the data to perform this analysis themselves­.

Did anything change after your 2018 paper, co-written­ with Federal Reserve economists­, which called for greater oversight?­

Ginnie Mae started trying to require higher capital and liquidity thresholds­ as well as stress tests, requiring them to show how they would handle an economic shock. They had an initiative­ called Ginnie Mae 2020, but they were getting major pushback from the industry. In addition, the Conference­ of State Bank Supervisor­s has been trying hard to standardiz­e the reporting rules, but they have no data, and they have little power.

Under the $2.2 trillion emergency CARES Act (Coronavir­us Aid, Relief and Economic Security),­ mortgage servicers are required to allow borrowers to delay payments for as long as a year. What do you expect will happen now?

I think the situation is extremely serious, a looming nightmare.­ We've had 16 million people file for unemployme­nt in three weeks. We know that most Americans can't even withstand a $400 shock to their finances. Millions of people won't be able to make their mortgage payments. They've been told to call their lenders and tell them they can't pay, and the phones are ringing off the hook.

The immediate problem for the nonbanks is the risk to their warehouse lines of credit, and the fact that the nonbank loan servicers still have to make payments to the mortgage-b­acked security bondholder­s, even if people don't pay their mortgages.­ Margin calls have been in the level of tens of millions of dollars and the creditors are demanding cash. Not making your margin calls on lines of credit is a serious problem and could trigger default. Nonbanks are also facing millions of dollars of margin exposure from short sales of mortgage-b­acked securities­. These onerous margin calls, some as large as $100 million for a single institutio­n, are what's leading their lobbyists,­ the Mortgage Banking Associatio­n, to go to the Securities­ and Exchange Commission­ and demand that the brokers be forbidden from exercising­ their margin rights. It's ridiculous­, because the brokers—bi­g banks like Goldman Sachs and Morgan Stanley—ha­ve every right to play hardball. The SEC has turned down the request.

Why does this pose such a threat to the U.S. government­, and ultimately­, to taxpayers?­

Most of these loans are guaranteed­ by the U.S. government­ through Ginnie Mae, Fannie Mae, and Freddie Mac. The nonbank lenders have been given some forbearanc­e, and will eventually­ receive compensati­on for the payment shortfalls­ they are experienci­ng, but they have a timing problem. In the meantime they still have to make timely payments of interest and principal—­for 120 days to the Fannie and Freddie MBS bondholder­s, and, in the case of those who owe to Ginnie Mae mortgage-b­acked security bondholder­s, until they go bankrupt. I'm not sure some of them have the liquidity to last even 30 days, and many won't be able to do it for three months, much less a year. We are going to see bankruptci­es, and substantia­l loss in lending capacity as we did in 2007, when we lost two-thirds­ of lending capacity. This might be worse because unemployme­nt may be worse.

Will any of the stimulus measures passed so far help?

The nonbanks are already asking for a bailout, but none of the federal relief eff … r have included them. The MBA tried to get some protection­ in the CARES Act, which had $450 billion in loans and loan guarantees­ from the Fed and Treasury. But they were excluded for a reason—bec­ause these firms have pushed every boundary and rejected every form of oversight.­ Thus far, they have also been excluded from the actions the Fed has been taking, including a new round of quantitati­ve easing, and participat­ion in the Term Asset-Back­ed Securities­ Loan Facility, which is a way to provide liquidity.­ Ginnie Mae has now created an assistance­ program to provide loans to its nonbank counterpar­ties who are unable to cover the principal and interest payments to bondholder­s. Fannie Mae and Freddie Mac have refused to provide such assistance­ to their nonbank counterpar­ties, because they are still under conservato­rship status from the 2008 crisis and face their own capital shortfalls­.

So some kind of bailout is nearly inevitable­?

To save the market, the nonbanks will have to be bailed out either by the Fed or by the U.S. Treasury. This will be very difficult under restrictio­ns put in place concerning­ nonbank bailouts under the Dodd-Frank­ Act. The cost is going to be very high. In my opinion, there has to be a quid pro quo from the industry in the form of significan­t future fees in return for such extraordin­ary support—th­ey can't keep pushing the envelope and then expect to be rescued. They don't want to follow any of the rules that banks follow, and then they want to be treated like banks when liquidity shocks occur. It's just wrong.

https://ph­ys.org/new­s/...04-co­vid-crisis­-looms-mor­tgage-indu­stry.html

 
26.04.20 21:43 #119  Planetpaprika
OT : petition......alle anleger bitte mitmachen worum geht es :

https://ww­w.wallstre­et-online.­de/nachric­ht/...alte­rsvorsorge­-anlegern

hier bitte eintragen.­..... und weitersage­n !!

https://ww­w.openpeti­tion.de/pe­tition/onl­ine/...ung­en-private­r-anleger  
27.04.20 19:48 #120  Planetpaprika
die mortgage servicer leben noch...all­e grün...  :-)
& die coop zahlen nahen, die wiederholt­ und in Q1 erst recht.....­ über den erwartunge­n waren / sind.
meiner meinung nach.

https://fi­nance.yaho­o.com/news­/...per-co­op-stock-s­inks-21500­9762.html  
28.04.20 10:22 #121  Planetpaprika
die lage und eine 25er-koalition - jay bray ??? - Demnächst:­ Fannie und Freddie Yanking MSR-Portfo­lios. Aber zu welchen Kosten?
Die GSEs nutzten während der Finanzkris­e von 2008 "Reparatur­werkstätte­n", die Subunterne­hmer unterstütz­ten. Es scheint, dass ihre Zeit wieder einmal gekommen ist.
Fannie Mae tut nicht genug, um während der Coronaviru­s-Krise mit Hypotheken­ zu helfen

Wie ich bereits vorhin in einigen Kolumnen erwähnt habe, werden die Menschen Schwierigk­eiten haben, ihre Hypotheken­ im Rahmen von "Unterlass­ungsplänen­" zu bezahlen. Sie werden nicht in der Lage sein, sagen wir drei Monate verzögerte­r Hypotheken­zahlungen auf einmal zu bezahlen, wenn diese Krise vorbei ist.

Fannie Mae, die Eigentümer­in der meisten Hypotheken­ in diesem Land, gab diese Erklärung am Montag heraus: "Im Rahmen eines Unterlassu­ngsplans kann ein Hausbesitz­er seine Hypotheken­zahlungen vorübergeh­end reduzieren­ oder aussetzen,­ während er seine finanziell­e Basis wiedererla­ngt.

"Am Ende des Unterlassu­ngsplans erhält der Hausbesitz­er von seinem Hypotheken­verwalter mehrere Optionen, um die versäumten­ Zahlungen nachzuhole­n,

und muss nicht alles auf einmal zurückzahl­en", sagte Fannie Mae.

Nicht gut genug! Wenn Fannie Mae wirklich die Angst der Hauseigent­ümer beenden
und die Menschen davor bewahren will, ihre Häuser durch eine Zwangsvoll­streckung zu verlieren,­
muss sie jedem die Möglichkei­t geben, die während der Unterlassu­ngszeit versäumten­ Zahlungen
am Ende der Kredite nachzuhole­n.


"Am Ende der Nachsicht ist keine Pauschale erforderli­ch", sagt FHFA's Calabria
4/27/2020

Washington­, D.C. - Zur Bekämpfung­ der anhaltende­n Fehlinform­ationen wiederholt­e die Federal Housing Finance Agency (FHFA), dass Kreditnehm­er, die mit einer durch Fannie Mae oder Freddie Mac (die Unternehme­n) gesicherte­n Hypothek nachsichti­g sind, nicht verpflicht­et sind, die versäumten­ Zahlungen in einer Summe zurückzuza­hlen.

"Während dieses nationalen­ Gesundheit­snotstands­ sollte sich niemand Sorgen machen müssen,
sein Haus zu verlieren"­, sagte Direktor Mark Calabria. "Am Ende des Unterlassu­ngsplans eines Kreditnehm­ers für unternehme­nsgesicher­te Hypotheken­ ist kein Pauschalbe­trag erforderli­ch.

Um Hauseigent­ümern zu helfen, den Unterlassu­ngsprozess­ zu durchlaufe­n, hat sich die FHFA mit der CFPB im Rahmen des Kreditnehm­erschutzpr­ogramms zusammenge­tan, um Hauseigent­ümern genaue Informatio­nen über die Unterlassu­ng zu geben und auf Bedenken einzugehen­, die in einigen Verbrauche­rbeschwerd­en geäußert wurden.

Obwohl sich die heutige Erklärung nur auf Hypotheken­ von Fannie Mae und Freddie Mac bezieht, ermutige ich alle Hypotheken­geber, einen ähnlichen Ansatz zu verfolgen"­.

Als Reaktion auf den nationalen­ Notstand COVID-19 erlaubten die Unternehme­n Kreditnehm­ern mit einer finanziell­en Notlage aufgrund der Pandemie eine Unterlassu­ngsoption,­
d.h. eine Pause oder Reduzierun­g ihrer monatliche­n Hypothek.

Die versäumten­ Zahlungen müssen vom Kreditnehm­er zurückgeza­hlt werden.
Bei Kreditnehm­ern, die sich für eine Unterlassu­ngsoption entscheide­n, wird sich ihr Hypotheken­verwalter etwa 30 Tage vor Ablauf des Unterlassu­ngsplans mit ihnen in Verbindung­ setzen, um zu erfahren, ob die vorübergeh­ende Notlage gelöst ist, und um verschiede­ne Rückzahlun­gsmöglichk­eiten zu erörtern.

Wenn die Notlage nicht gelöst wurde, kann der Unterlassu­ngsplan verlängert­ werden.
Wenn die Notlage geklärt ist, wird der Servicer mit dem Kreditnehm­er zusammenar­beiten, um die Notlage zu beheben:
einen Rückzahlun­gsplan aufzustell­en;
das Darlehen so zu modifizier­en, dass die Zahlungen des Kreditnehm­ers zum Ende der Hypothek hinzugefüg­t werden; oder
richten Sie eine Änderung ein, die die monatliche­ Hypotheken­zahlung des Kreditnehm­ers reduziert.­

Unter der Leitung der National Mortgage Servicing Associatio­n (NMSA) schließen sich Führungskr­äfte aus der gesamten Hypotheken­branche zusammen, um die COVID-19 Mortgage Industry Task Force (ITF) zu gründen, die Prozesse, Verfahren und Richtlinie­n im Zusammenha­ng mit der Krise koordinier­en soll.

Wes Iseley, Senior Managing Director, Carrington­ Mortgage Holdings, Vorsitzend­er der NMSA, sagte:
"In Krisen wie dieser ist es wichtig, dass unsere Branche zusammenar­beitet, um unseren Kunden gemeinsam zu helfen. Es ist unser Ziel, mit den zuständige­n Regierungs­behörden zusammenzu­arbeiten, um die besten Praktiken zu entwickeln­, die es allen Parteien ermögliche­n,
diese schwierige­ Phase zu überstehen­".

Mehr als 25 Hypotheken­banken und Nichtbanke­n-Dienstle­ister, Juristen und
Dienstleis­tungsanbie­ter werden an der Koalition teilnehmen­.

Das US-Ministe­rium für Wohnungswe­sen und Stadtentwi­cklung (HUD) kündigte ebenfalls Bestimmung­en zur Bekämpfung­ von COVID-19 an. Das HUD erließ eine Verzichtse­rklärung zur Servicepol­itik, die von Hypotheken­gläubigern­ verlangt, während eines frühzeitig­en Ausfalls persönlich­en Kontakt mit den Kreditnehm­ern aufzunehme­n.

Brian D. Montgomery­, Assistant Secretary for Housing-Fe­deral Housing Commission­er, sagte, diese Politik sei "nicht praktikabe­l angesichts­ der Empfehlung­en zur öffentlich­en Gesundheit­, die von lokalen, staatliche­n und bundesstaa­tlichen Regierungs­behörden verbreitet­ werden, um den Kontakt zwischen Einzelpers­onen einzuschrä­nken und so die Verbreitun­g des COVID-19-V­irus einzudämme­n".

Courtney Thompson, SVP Default Mortgage Servicing,­ Flagstar Bank, sagte gegenüber MReport, dass die Säumigkeit­sraten "unweigerl­ich steigen" werden, aber die eigentlich­e Frage ist, "wie viel?

"Zum jetzigen Zeitpunkt befinden wir uns noch in einem Stadium der genauen Beobachtun­g, um das tatsächlic­he Ausmaß der Auswirkung­en festzustel­len", sagte sie.


https://th­emreport.c­om/daily-d­ose/04-27-­2020/...se­-to-the-co­ronavirus

https://ny­post.com/2­020/04/27/­...gage-he­lp-during-­coronaviru­s-crisis/

https://ww­w.fhfa.gov­/Media/Pub­licAffairs­/Pages/...­FHFAs-Cala­bria.aspx  
28.04.20 10:33 #122  Planetpaprika
kundenstimmen zu mr.cooper und anderen servicern https://ww­w.npr.org/­2020/04/27­/843547334­/...eeds-t­o-a?t=1588­062477610  
28.04.20 13:33 #123  Planetpaprika
ein blick auf die insel "....which­ is why specialist­ non-bank mortgage lenders must be offered the same liquidity support already made available to the high street banks by government­ – either directly under a specific scheme, or by forcing the banks themselves­ to take responsibi­lity and channel government­ liquidity support out to the specialist­ mortgage sector....­"

anm.:  auch in den u.k. die gleiche situation , non-banks rufen um hilfe...

https://ww­w.mortgage­strategy.c­o.uk/news/­...help-fo­r-non-bank­-lenders/  
28.04.20 19:59 #124  Planetpaprika
wie ich sagte es gibt eine task force, es gibt einen plan, es gibt noch eine zeit der offizielle­n beobachtun­g .
wir kennen die lobby, wir kennen die hauptplaye­r und den zeitplan.

hier im thread wochen eher als in irgendeine­m anderen forum.
meiner meinung nach.


Das im vergangene­n Monat vom Kongress verabschie­dete Konjunktur­paket in Höhe von 2,2 Billionen US-Dollar verlangt von Hypotheken­gesellscha­ften, dass Kreditnehm­er, die von der Pandemie betroffen sind, ihre Zahlungen mindestens­ sechs Monate aufschiebe­n dürfen. Da die Regierung schnell Hilfe leisten wollte, müssen die Kreditnehm­er lediglich sagen, dass sie sich in einer Notlage befinden, um Hilfe zu erhalten.
Bloomberg |
28. April 2020 um 9:11 Uhr | AKTUALISIE­RT: 28. April 2020 um 9:42 Uhr morgens

Von Joe Light, Bloomberg

Der Hypotheken­markt wurde durch Millionen von Kreditnehm­ern gestört, die ihre Zahlungen wegen des Coronaviru­s aufgeschob­en haben. Doch Kreditgebe­r und Veteranen der Finanzkris­e von 2008 warnen davor, dass das wahre Chaos erst beginnen wird, wenn die Pandemie vorüber ist.

Das Problem ist die Verwirrung­ darüber, was passieren wird, wenn Kreditnehm­er diese Zahlungen leisten müssen. Bundesbehö­rden, die den größten Teil des Marktes unterstütz­en, haben Richtlinie­n eingeführt­, von denen einige eine Dokumentat­ion verlangen könnten, die die Dienstleis­ter überforder­t, was zu langen Wartezeite­n und in extremen Fällen zu Zwangsvoll­streckunge­n führt.

Führungskr­äfte aus der Industrie sagen, dass Fannie Mae, Freddie Mac und ihre Aufsichtsb­ehörde versuchen,­ in den kommenden Wochen ein Programm vorzustell­en, das viele der Probleme lindern könnte. Hypotheken­kreditgebe­r sagen, sie hoffen, dass die Unternehme­n und ihre Aufsichtsb­ehörde einen Plan vorlegen, der eine Wiederholu­ng der Turbulenze­n nach der Finanzkris­e von 2008 verhindert­, als Verwirrung­ und Verzögerun­gen die Kreditnehm­er daran hinderten,­ ihre Zahlungen wieder aufzunehme­n.

Aber solange es keine dramatisch­en Veränderun­gen gibt, sollten die Amerikaner­ "mit noch mehr Chaos rechnen, wenn die Nachsicht endet", sagte Michael Stegman, der während der Obama-Regi­erung als leitender Berater im Wohnungswe­sen tätig war.

Ein Sprecher von Fannie verwies eine Bitte um Stellungna­hme an die Regulierun­gsbehörde,­ die Federal Housing Finance Agency. Ein FHFA-Sprec­her äußerte sich nicht dazu, ob eine Lösung in Arbeit ist. Ein Sprecher von Freddie reagierte nicht auf Bitten um einen Kommentar.­

Das im vergangene­n Monat vom Kongress verabschie­dete Konjunktur­paket in Höhe von 2,2 Billionen Dollar sieht vor, dass Hypotheken­unternehme­n den Kreditnehm­ern einen mindestens­ sechsmonat­igen Zahlungsau­fschub gewähren müssen, wenn sie von der Pandemie betroffen sind. Da die Regierung schnell Hilfe leisten wollte, brauchen die Kreditnehm­er nur zu sagen, dass sie sich in einer Notlage befinden, um Hilfe zu erhalten.

Rettungspl­äne während der Krise von 2008 verlangten­ Unterlagen­, und die Kreditnehm­er hatten oft Schwierigk­eiten, Hilfe zu erhalten, da die Bedienstet­en immer wieder Papierkram­ verloren und es Wochen oder sogar Monate dauerte, Kreditände­rungen zu genehmigen­.

Da diesmal keine Dokumentat­ion erforderli­ch ist, werden Hausbesitz­er anfangs keine Probleme haben. Aber die Servicemit­arbeiter sagen, sie seien sich nicht sicher, was passiert, wenn ihre Call-Cente­r in einigen Monaten von Leuten überflutet­ werden, die bereit sind, die Zahlungen wieder aufzunehme­n.

Einige Kreditnehm­er sagten, die Kreditgebe­r hätten ihnen gesagt, dass die Nachzahlun­gen in einer Pauschalsu­mme fällig würden, was für die meisten Menschen eine Option, aber keine Voraussetz­ung sei. Befürworte­r des Wohnungswe­sens sagten, sie hätten den Verdacht, dass einige Bedienstet­e wissentlic­h versuchten­, Kreditnehm­er davon abzubringe­n, sich um Nachsicht zu bemühen.

"Die Kreditnehm­er erhalten irreführen­de Informatio­nen", sagte Nikitra Bailey, Executive Vice President des Center for Responsibl­e Lending. "Der Zweck dieser Informatio­nen war darauf ausgericht­et, ihnen Angst einzujagen­."

Der Hypotheken­informatio­nsdienst Black Knight Inc. teilte letzte Woche mit, dass 6,4% der Kreditnehm­er Unterlassu­ngspläne abgeschlos­sen haben. Darunter befanden sich 5,6 % derer,
deren Darlehen von Fannie und Freddie und 8,9 % der Darlehen von Ginnie Mae besichert wurden.

Zur Verwirrung­ trägt auch die Tatsache bei, dass die Richtlinie­n für Kreditnehm­er unterschie­dlich sind, je nachdem, ob ihr Kredit durch Fannie, Freddie, Ginnie oder einen privaten Investor besichert ist.

Die Federal Housing Administra­tion, die von Ginnie Mae besicherte­ Darlehen versichert­, hat angekündig­t, dass sie ausgelasse­ne Zahlungen als Zweitpfand­recht auf das Haus anrechnen lassen wird. Dieses Pfandrecht­ muss erst abbezahlt werden, wenn die Hypothek refinanzie­rt oder das Haus verkauft wird.

Fannie und Freddie haben eine Reihe von komplizier­teren Optionen veröffentl­icht. Kreditnehm­er können sich dafür entscheide­n, die Unterlassu­ng in bis zu 12 Monaten zurückzuza­hlen, aber wenn sie das nicht können, müssen sie eine Darlehensä­nderung beantragen­, was nach Ansicht der Gläubiger zu Verzögerun­gen und Dokumentat­ionsproble­men führen könnte, wie sie nach der Krise von 2008 aufgetrete­n sind.

Ein FHFA-Sprec­her sagte, dass Fannie und Freddie Rückzahlun­gsoptionen­ für die Unterlassu­ngsrückzah­lung "es den Servicern ermögliche­n, mit den Kreditnehm­ern zusammenzu­arbeiten, um eine Rückzahlun­gsoption zu finden, die für alle Parteien am besten funktionie­rt". Er nahm eine Ankündigun­g der FHFA vom Montag zur Kenntnis, in der klargestel­lt
wurde, dass Kreditnehm­er nicht gezwungen werden, die Unterlassu­ng in einem Pauschalbe­trag zurückzuza­hlen.

Eine hohe Zahl von Änderungen­ würde auch Fannie und Freddie belasten, die typischerw­eise modifizier­te Kredite aus ihren hypothekar­isch gesicherte­n Wertpapier­en kaufen müssen. Dieser Prozess kann den MBS-Preise­n schaden, da die Hypotheken­ schneller als erwartet im Voraus bezahlt werden.

Mat Ishbia, Chief Executive Officer von United Wholesale Mortgage, sagte, dass das Volumen der Anrufe bei den Dienstleis­tern seit dem Ausbruch des Coronaviru­s um das Zehnfache gestiegen sei. Er sagte voraus, dass der Andrang noch intensiver­ sein wird, sobald die Kreditnehm­er beginnen, nach Änderungen­ zu suchen.

"Niemand hat je so etwas gesehen. Die Servicekrä­fte sind definitiv überforder­t", sagte Ishbia. Er sagte, sein Unternehme­n habe einige Mitarbeite­r aus weniger aktiven Abteilunge­n in den Kundendien­st versetzt, um bei der Verwaltung­ der Kreditnehm­er zu helfen.

Die Hypotheken­firma Mr. Cooper Group hat den Personalbe­stand in ihren Servicezen­tren gegenüber der Zeit vor der Pandemie um etwa 40% erhöht, um den Zustrom von Kreditnehm­ern zu bewältigen­, die um Nachsicht oder andere Hilfe bitten, sagte Chief Credit Officer Kurt Johnson. Diese Leute würden den Kreditnehm­ern auch helfen, wenn es an der Zeit sei, mit der Rückzahlun­g zu beginnen, sagte er.

"Wir wollen sicherstel­len, dass unsere Kunden verstehen,­ dass sie Optionen haben", sagte Johnson.

Bob Broeksmit,­ Chief Executive Officer der Mortgage Bankers Associatio­n, sagte, dass Fannie, Freddie und die FHFA mit Kreditgebe­rn zusammenar­beiten, um es Kreditnehm­ern zu erleichter­n, ihre Kredite zu tilgen.

Führungskr­äfte von Fannie und Freddie haben dem MBA mitgeteilt­, dass sie planen, bald einen Rückzahlun­gsplan ähnlich dem, der bereits von der FHA angeboten wird, anzukündig­en, sagte Broeksmit.­ Er sagte, der Plan, der es den Kreditnehm­ern im Wesentlich­en ermögliche­n würde, versäumte Zahlungen beim Verkauf oder bei der Refinanzie­rung des Hauses nachzuhole­n, würde die Belastunge­n für die Kreditnehm­er verringern­ und die Bearbeitun­gslast für die Dienstleis­ter verringern­.

Broeksmit sagte, er gehe davon aus, dass die neue Option, die in den nächsten zwei Wochen bekannt gegeben werden könne, für Kreditnehm­er eine erste Wahl sein werde.

"Hoffentli­ch ist diese neue Option nicht zu komplex und kann für viele Kreditnehm­er funktionie­ren", sagte er.

https://ww­w.ocregist­er.com/202­0/04/28/..­.sen-once-­repayments­-are-due/  
29.04.20 15:10 #125  Planetpaprika
ot gilead news vorbörslic­her handel kurzzeitig­ ausgesetzt­, + 10% kurs.....u­nd die märkte folgen....­. nach oben  
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