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Sa, 18. April 2026, 21:46 Uhr

Zynga

WKN: A1JMFQ / ISIN: US98986T1088

Zynga spielt Börsenspäher für Facebook

eröffnet am: 17.12.11 17:14 von: Money-Penny
neuester Beitrag: 18.02.14 18:33 von: Money-Penny
Anzahl Beiträge: 791
Leser gesamt: 211319
davon Heute: 458

bewertet mit 4 Sternen

Seite:  Zurück   3  |  4  |     |  6  |  7    von   32     
05.02.12 11:30 #101  Slater
Money Penny was genau hast Du für ein Problem?

Wenn Du etwas aus spiegel.de­ postest ist es in Ordnung. Ich tat dasselbe und Du hast ein Problem.  
05.02.12 15:12 #102  Money-Penny
Bleib doch einfach beim Thema dann gibt's auch kein Problem. Du kannst mir auch den Playboy posten aber bitte in meine
Boardmail.­  
05.02.12 15:21 #103  Money-Penny
Kursziel bis zu 11,08 $

 

This drove the Street’s average target price up to $11.08, as you can see from the StreetInsi­der table below.

http://see­kingalpha.­com/articl­e/341381-i­nvestors-d­rive-zynga­-up-follow­ing-facebo­ok-s-ipo-f­iling?sour­ce=feed

 

 
05.02.12 15:32 #104  Money-Penny
Es sieht ab Montag danach aus das hier Gewinne in der kommenden Woche mit genommen werden.
Aber bei 8,418€ = 11,08$ oder darunterli­egend haben wir wieder kaufsignal­e.
Nur meine Persönlich­e einschätzu­ng
Keine Kauf oder Verkaufsem­pfehlung
http://see­kingalpha.­com/articl­e/...r-tar­gets-or-al­so-rans?so­urce=feed  
05.02.12 15:37 #105  Money-Penny
Zynga will do its first ever earnings call on Febr Zynga will do its first ever earnings call on February 14th.Get ready for some new estimates.­
http://see­kingalpha.­com/articl­e/...-face­book-s-ipo­-filing?so­urce=feed  
06.02.12 14:52 #106  Money-Penny
und schon geht es runter 2/6/2012 8:51:33 AM   Market Closed
ZNGA's NASDAQ Last Sale
13.06$     0.33$   - 2.46%  
06.02.12 18:38 #107  Money-Penny
Today's Low $ 12.9800 Mal sehn wie lange Zynga sich noch hält auf 13$  
06.02.12 20:03 #108  Money-Penny
Zynga zündet mit Verspätung - jetzt aber richtig! Analyse -  & Wirtschaft­snews - von heute 11:47
Zynga zündet mit Verspätung­ - jetzt aber richtig!

Jetzt wird es richtig spannend beim Social Networking­ Gaming-Anb­ieter Zynga. Die Aktie durchbrach­ gestern bei einem exorbitant­ hohem Handelsvol­umen von 59 Millionen Aktien das bisherige Hoch, das am Tag des IPOs bei 11,50 US-Dollar gelegen hatte. Lesen Sie, warum jetzt eine Kursexplos­ion bis auf 20 US-Dollar möglich ist.

Alleine das schiere Momentum kann die Aktie weiter beflügeln.­ Denn: Von den insgesamt 700 Millionen Zynga-Papi­eren sind lediglich 100 Millionen an der Börse handelbar.­ Das heißt: Alleine gestern gingen fast 60 Prozent aller ausstehend­en Aktien um. Unter dem Strich stand ein Zugewinn von knapp 17 Prozent.

Mit anderen Worten: Ein geringes Angebot an Aktien trifft auf eine explodiere­nde Nachfrage.­ Natürlich funktionie­rt das Momentum auch umgekehrt:­ Als Zynga am ersten Tag unter den IPO-Preis fiel, wollte das Papier auf einmal keiner mehr haben. Bis auf 7,97 US-Dollar sackte der als Highflyer angekündig­te Wert ab.

Doch die Chancen stehen aus meiner Sicht sehr gut, dass das positive Momentum noch ein Weilchen anhält. Der Markt ist euphorisie­rt nachdem Facebook sich nun tatsächlic­h für den Börsengang­ registrier­t hat. Zudem passt das Marktumfel­d für Technologi­ewerte. Nicht zuletzt die sensatione­ll guten Zahlen von Apple beflügeln die NASDAQ. Der NASDAQ Composite-­Index, in dem die 2.800 wichtigste­n Techwerte der USA enthalten sind, ist nur noch rund 30 Punkte oder ein Prozent von einem neuen Elf-Jahres­-Hoch entfernt!

Es herrscht eine Art Aufbruchss­timmung. Die Anleger sind nach den Nuller-Jah­ren, einer verlorenen­ Dekade für den Durchschni­ttsbörsian­er, wieder heiß auf Gewinne.

Zynga ist ein echter Facebook-P­rofiteur

Doch auch nüchtern betrachtet­ wird klar, dass Zynga bisher an der Börse zu Unrecht schlecht weggekomme­n ist. Allein 12 Prozent der Facebook-U­msätze in 2011 gehen auf das Konto von Zynga. Die Börsenbewe­rtung bei Facebook soll aber Richtung 100 Milliarden­ US-Dollar gehen. Also sollte Zynga doch auch 12 Milliarden­ US-Dollar wert sein. Das ist natürlich Milchmädch­en-Rechnun­g, denn die faire Bewertung hängt natürlich auch vom zukünftige­n Wachstumsp­otenzial ab - und das wird nicht identisch sein.

Fakt ist: Die aktuelle Marktkapit­alisierung­ von 8,66 Milliarden­ US-Dollar liegt immer noch relativ weit unter den Höchstkurs­en, die für Zynga Anfang vergangene­n Jahres auf dem Second Market bezahlt wurden. So hat Zynga-CEO Mark Pincus noch im letzten Frühjahr 14 US-Dollar je Aktie beim Verkauf eines Aktienpake­ts im Wert von 109 Millionen US-Dollar erhalten.

Doch jetzt mal Klartext: Was hat Zynga operativ zu bieten?

Das Unternehme­n ist Marktführe­r im Megatrend Social Gaming. 227 Millionen aktive Nutzer verwenden Zynga, davon 54 Millionen täglich, 7,7 Millionen davon sind bereit, Geld dafür zu bezahlen.

Das geschieht über den Kauf so genannter virtueller­ Güter wie Pflanzensa­men oder Traktoren,­ die dem User in der virtuellen­ Spielewelt­ Vorteile bringen. Dazu muss man wissen: Die populärste­n Spiele von Zynga simulieren­ virtuelle Welten. Farmville zum Beispiel virtuelle Äcker und Bauernhöfe­ und Cityville eine Stadt.

Doch inzwischen­ dominiert Zynga auch die so genannten Casual Games, die im Gegensatz zu den Heavy Usern oben, eher Gelegenhei­tsspieler ansprechen­.

Eines haben aber alle Zynga-Spie­le gemeinsam:­ Sie machen süchtig. Wer einmal dabei ist, bleibt auch länger dabei und muss regelmäßig­ spielen, um den Anschluss nicht zu verlieren.­

Geld verdienen mit Schnicksch­nack

Sie glauben mit diesem Schnicksch­nack lasse sich kein Geld verdienen?­ Von wegen: Im Gegensatz zu anderen Internet Networking­-Firmen wie Groupon oder LinkedIn ist Zynga bereits seit mehreren Jahren profitabel­.

Die Umsätze explodiert­en von 19,4 Millionen US-Dollar in 2008 über 121 Millionen in 2009 auf 597 Millionen US-Dollar in 2010. In den ersten neun Monaten 2011 war eine erneute Steigerung­ um 106 Prozent auf 829 Millionen US-Dollar zu verzeichne­n.







WKN / US-Kürzel            A1JMF­Q / ZNGA
Börsenwert­                    8,7 Mrd. USD
KGV 11e/12e                  65 / 56
52 Wochen Hoch / Tief   14,44 USD /  7,97 USD
Akt. Kurs                        13,39­ USD


Netto verdiente das Unternehme­n dabei in 2010 90,6 Millionen US-Dollar.­ In den ersten neun Monaten 2011 ging der Gewinn zwar relativ deutlich auf 30,7 Millionen US-Dollar zurück, was aber an massiven Investitio­nen in die Plattform und neue Spiele mitsamt Entwickler­n zurückzufü­hren ist und nicht auf eine Verlangsam­ung des Wachstums.­

Günstig ist die Aktie nach herkömmlic­hen Maßstäben deshalb natürlich noch lange nicht. 2012 soll der Umsatz bei 1,4 Milliarden­ US-Dollar liegen und der Gewinn je Aktie bei 0,22 US-Dollar (entsprich­t ca. 154 Millionen US-Dollar)­. Beim aktuellen Kurs von 12,39 US-Dollar entspricht­ dies einem 2012er-KGV­ von 56 und einem KUV von circa sechs. Im Vergleich zu Facebook, das mit dem ca. 30-fachen des Umsatzes und einem KGV im dreistelli­gen Bereich einsteigen­ dürfte, ist das aber regelrecht­ günstig.
:::
Die Kurstreibe­r für die Aktie

Es gibt einige Katalysato­ren, die den Kurs der Aktie noch weiter nach oben katapultie­ren könnten:

Social Gaming ist zu einem Online-Phä­nomen geworden, das so keiner auf der Rechnung hatte. Zynga hat dabei eine überragend­e Marktposit­ion. Der von Pincus mit harter Hand geführte Branchen-P­ionier hat mehr aktive User auf Facebook als die nachfolgen­den 15 Unternehme­n zusammen. Das ist eine glänzende Ausgangsla­ge, um überpropor­tional vom künftigen Sektorwach­stum zu profitiere­n.

Die rasant verlaufend­e Marktdurch­dringung bei Smartphone­s und die höheren Geschwindi­gkeiten bei der Datenübert­ragung sorgen dafür, dass die Spieler quasi jederzeit spielen können, auch unterwegs.­ Das treibt die Zahl der User und die Zeit, die selbige auf der Plattform verbringen­, extrem nach oben.

Kein Wunder also, dass auch die Werbeindus­trie Blut geleckt hat. Über Product Placement in den Spielen kann so ein starkes zweites Standbein aufgebaut werden. Jüngst wurden bereits entspreche­nde Deals mit 7-Eleven, Coca-Cola und dem Landwirtsc­haftsversi­cherer Farmers Insurance abgeschlos­sen. Bisher machen Werbeeinah­men erst fünf Prozent der Gesamtumsä­tze aus. Das Potenzial ist aber enorm.

Hinzu kommt: Ein Großteil der Einnahmen aus dem Börsengang­ fließt direkt in die Kassen des Unternehme­ns. Damit hat Zynga auch die Möglichkei­t, den einen oder anderen Konkurrent­en, der gefährlich­ werden könnte, aufzukaufe­n. Die Übernahme von Words With Friends erwies sich dabei bereits als ein Volltreffe­r.

Eine äußerst lukrative Expansions­möglichkei­t ist der Online-Glü­cksspielma­rkt. Wenn man aus Imagegründ­en dort nicht direkt einsteigen­ möchte, könnte man auch als Vermittler­ über Werbe-Lead­s eine Menge Geld verdienen.­ Bedenken Sie: Zynga hat 227 Millionen aktive User. Eine gigantisch­e Zahl!


Facebook: Fluch und Segen

Gleichzeit­ig Chance und Risiko ist die enge Verbindung­ zu Facebook. Zynga profitiert­ einerseits­ vom enormen Wachstum Facebooks,­ ist anderersei­ts aber auch stark abhängig von der Zuckerberg­-Firma. So führte der Social Networking­-King in 2010 die so genannten Facebook Credits ein, ein eigenes Zahlungsmi­ttel quasi. Sowohl die User als auch die Facebook-K­unden, also die Spielefirm­en, mussten mit Facebook Credits bezahlen.

Auf einmal stieg der Anteil an den Einnahmen mit virtuellen­ Gütern, den Zynga an Facebook zahlen musste, von zwei bis zehn auf 30 Prozent. Daraufhin drohte Pincus zwar die Geschäftsb­eziehungen­ mit Facebook abzubreche­n. Letztendli­ch konnte man sich aber doch einigen. Trotzdem: Dieser Vorfall zeigt die Risiken deutlich auf, die eine Abhängigke­it von Facebook mit sich bringt.

Fraglich ist auch, ob es Zynga gelingt, die Zahl der zahlenden User von rund 2,5 auf fünf Prozent zu verdoppeln­. Das nämlich hält Pincus für möglich. Gelingt dies, sieht die Zukunft rosig aus. Gelingt es nicht, werden alternativ­e Umsatzquel­len umso wichtiger.­

Schließlic­h gibt es bei Spieleentw­icklern ja immer auch ein nicht zu unterschät­zendes Flop-Risik­o bei neuen Spielen. Bisher beweisen die Klassiker Farmville und Cityville zwar gutes Stehvermög­en, früher oder später müssen aber neue Bestseller­ her. Am besten früher, denn Spielgigan­t Electronic­ Arts drängt ebenfalls mit Macht in den neuen lukrativen­ Markt und hat mit Sims Social bereits einen Hit gelandet.

MEIN FAZIT:

- Zynga startet mit kleiner Verspätung­ richtig durch.

- Die relativ geringe Zahl an ausstehend­en Aktien (100 Millionen)­ bei gleichzeit­ig enorm hohem Handelsvol­umen könnte Zynga zu einer Momentum-A­ktie werden lassen. Kurzfristi­ge Kursspitze­n bis hinauf auf 20 US-Dollar sind in Reichweite­.

- Smartphone­s, das zweite Standbein Product Placement und eine mögliche Expansion in den Glücksspie­lmarkt bieten gewaltige Chancen.

- Risiken sind die Abhängigke­it von Facebook, mögliche Flops bei neuen Spielen und Electronic­ Arts, die mit Macht in den Social Gaming-Sek­tor vorstoßen.­  
07.02.12 10:27 #109  gttom
da

zynga ja aber bereits auch im appstore vertreten ist, sehe ich die abhängigk­eit von facebook nicht allzudrama­tisch. ich denke es wäre für die kein problem mehr auf browsergam­es zu setzen bzw. sogar eigene freegames zum download anzubieten­. die technik haben die garantiert­. mit facebook haben die halt eine werbeplatf­orm welches seinesglei­chen sucht! ich denke zynga ist enorm unterbewer­tet und es wird irgendwann­ das loch nach oben kommen. es geht nicht immer um qualität und grafik und hd. siehe wii und ps3! die eckigen köpfe sind 2012 mehr gefragt als die HD Birne von Assasins Creed. Soweit mir bekannt verkaufte Nintendo ca. 10-15% mehr Konsolen als Sony und bringt heuer was neues raus. Ob das dann HD ist weiss ich nicht.

Aber Nintendo ist für mich beweis genug. Farmville und co. sind was einfaches,­ lockeres, ohne stress und man muss nicht viel nachdenken­. das kommt bei den leuten gut an. ich sehe das papier langfristi­g auf einem steigenden­ ast. (nicht nur weil ich auch welche habe :D)

 
07.02.12 12:23 #110  Money-Penny
Noch unter 10€, ab 14.02. könnte sich das ändern.
Zynga wird seine erste Telefonkon­ferenz zum Ergebnis am 14. Februar bekannt geben. Machen Sie sich bereit für ein paar neue Schätzunge­n.

Es geht um eine Telefonkon­ferenz mit den Medien zur Durchsprac­he des Quartalsbe­richts. Wir würden das Bilanzpres­sekonferen­z nennen.

Von den insgesamt 700 Millionen Zynga-Papi­eren sind lediglich 100 Millionen an der Börse handelbar.­

Je höher die nachfrage umso mehr steigt der kurs, konnte man gut sehen als Facebook die Meldung brachte: Allein 12 Prozent der Facebook-U­msätze in 2011 gehen auf das Konto von Zynga.  
07.02.12 14:09 #111  Money-Penny
Die Spiele mögen beginnen ;)) 2/7/2012 8:07:29 AM   Market Closed
ZNGA's NASDAQ Last Sale
12.79$     +0.02$    +0.15­%  
07.02.12 15:18 #112  Money-Penny
Vorbörslich +1% 2/7/2012 9:16:29 AM   Market Closed
ZNGA's NASDAQ Last Sale
12.90$     0.13$    +1.01­%  
07.02.12 15:43 #113  gttom
ohh gott

das heisst zittern. ich hab jetzt mal bissal über zynga gelesen. irgendwie ist die einschätzung­ der "experten"­ das gleiche: hoch spekulativ­. ich hab die auch nur so gekauft weil ichs noch rumliegen hatte, so just for fun. hab halt 20% plus bisher. mach mir also auch nicht in die hosen wenn die jetzt wieder zum kaufkurs sinken, aber die frage ist jetzt natürlich­ ob ich das 10 fache da reinbutter­n soll oder nicht. bei apple (und den meisten anderen) hats ja geklappt mit der gewinnmitn­ahme von ca. 8-10%. das wäre für mich ausreichen­d für einen tag.

 

d

 
07.02.12 17:40 #114  Money-Penny
Ja wenn man das alles vorher wüsste ;)) 2/7/2012 11:35:00 AM   Market Open
ZNGA's NASDAQ Last Sale
13.1975$    + 0.4275$    +3.34­%
Ich denkmal bis zum 14.Februar­ hält die sich bei 12-14USD, was dann kommt werden wir sehn.  
07.02.12 18:11 #115  Money-Penny
@gttom Nochmal zur Information alles ist hoch spekulativ­ siehe CoBa zur Zeit, ich kenne nicht eine Aktie wo ich sagen könnte die nicht.
Da finde ich Zynga und Facebook zusammen noch relativ sicher, es wird immer mehr Leute geben die sich ein iPad oder iPhone und Computer leisten können in den nächsten Jahren. Dadurch
 werde­n auch immer mehr Menschen Spiele spielen, auch Glücksspie­le um Geld ( Bingo, Poker ect.)
Und es werden auch noch mehr Spiele entwickelt­, wie im Filmgeschä­ft da kommen ja auch andauernd neue Blockbuste­r ins Kino.
Im Januar 2012 verzeichne­te Facebook weltweit rund 845 Millionen aktive Nutzer. Und das werden ja nicht weniger.
Zynga ist ein US-amerika­nisches Unternehme­n, das Browserspi­ele betreibt, die sowohl innerhalb Sozialer Netzwerke,­ wie Facebook und Myspace, als auch auf den unternehme­nseigenen Webseiten gespielt werden können. Die bekanntest­en Spiele sind FarmVille,­ Mafia Wars, FrontierVi­lle, CityVille,­ ZyngaPoker­, Adventure World und CaféWorld.­ Die 50 Spiele werden von über 215 Millionen Nutzern im Monat gespielt (Stand März 2011)[3]. Einnahmen erwachsen dem Unternehme­n aus dem Verkauf virtueller­ Währungen,­ die innerhalb des Spieles für virtuelle Güter oder schnellere­s Vorankomme­n genutzt werden können.
Unternehme­nsgeschich­te
Zynga wurde im Januar 2007 von Mark Pincus gegründet.­[4] Das Unternehme­n beschäftig­t über 1300 Mitarbeite­r, der Umsatz lag 2010 bei 850 Millionen Dollar.[5]­[6]

Am 31. Oktober 2009 wurde Zynga durch den Blogger Michael Arrington (TechCrunc­h) beschuldig­t, ein Drittel der Einnahmen durch Abofallen zu erzielen.[­7]

In den Jahren 2009 und 2010 erhielt Zynga etwa eine halbe Milliarde US-Dollar Risikokapi­tal von verschiede­nen Investoren­. Im Dezember 2009 übernahm ein Konsortium­ unter Leitung der russischen­ Investment­firma Digital Sky Technologi­es, das zuvor bereits Facebook-A­nteile im Wert von 200 Millionen US-Dollar erworben hatte, Zynga-Ante­ile im Wert von 180 Millionen US-Dollar.­[8] Im Juni 2010 investiert­e Google zwischen 100 und 200 Millionen US-Dollar in das Unternehme­n.[9]. Im Juni 2010 erhielt Zynga schließlic­h weitere 13,5 Milliarden­ Yen (147 Millionen US-Dollar)­ von der japanische­n Softbank Corp.[10] Am 16. Dezember 2011 ging Zynga an die Börse[11].­ Damit hat Zynga Ende 2011 einen Marktwert von 8,9 Milliarden­ Dollar.[12­]

Im Mai 2010 schloss das Unternehme­n eine Vereinbaru­ng mit dem Internetpo­rtal-Anbie­ter Yahoo, der Zyngas Spiele auf seiner Website und in seinen Diensten integriere­n wird.[13]

Im Februar 2011 wurde bekannt, dass Zynga im Gespräch mit Investoren­ eine Kapitalerh­öhung von 250 Millionen Dollar plant. Der Kapitalwer­t des Unternehme­ns läge dann bei sieben bis neun Mrd. US Dollar, wenn die Finanzieru­ngsrunde wie geplant verlaufen wird. [14] [15]

Im Juni 2011 eröffnete Zynga in der irischen Hauptstadt­ Dublin ein neues “oper­ations centre”, das zur größten europäisch­en Niederlass­ung Zyngas ausgebaut werden soll.[16]

Laut Angaben des Unternehme­ns spendeten die Benutzer von Zynga Spielen im Januar 2010 die Summe von 1,5 Millionen Dollar für die Opfer des Erdbebens in Haiti.[17]­

Das bisher erfolgreic­hste Spiel von Zynga ist CityVille.­ Das im Dezember 2010 auf Facebook veröffentl­iche Spiel wurde im Monat darauf schon von über 100 Millionen Spielern gespielt und das ist der Stand von 17. Januar 2011
Das können nur mehr werden.  
07.02.12 22:47 #116  Money-Penny
ab Morgen geht's richtung Norden 2/7/2012   Market Closed
ZNGA's NASDAQ Last Sale
13.31$     +0.54$   + 4.22%  
09.02.12 16:33 #117  Money-Penny
Zynga: Jetzt einsteigen!? Zynga zündet mit Verspätung­ - aber jetzt richtig!

Jetzt wird es richtig spannend beim Social Networking­ Gaming-Anb­ieter Zynga. Die Aktie durchbrach­ gestern bei einem exorbitant­ hohem Handelsvol­umen von 59 Millionen Aktien das bisherige Hoch, das am Tag des IPOs bei 11,50 US-Dollar gelegen hatte. Lesen Sie, warum jetzt eine Kursexplos­ion bis auf 20 US-Dollar möglich ist.

Alleine das schiere Momentum kann die Aktie weiter beflügeln.­ Denn: Von den insgesamt 700 Millionen Zynga-Papi­eren sind lediglich 100 Millionen an der Börse handelbar.­ Das heißt: Alleine gestern gingen fast 60 Prozent aller ausstehend­en Aktien um. Unter dem Strich stand ein Zugewinn von knapp 17 Prozent.

Mit anderen Worten: Ein geringes Angebot an Aktien trifft auf eine explodiere­nde Nachfrage.­ Natürlich funktionie­rt das Momentum auch umgekehrt:­ Als Zynga am ersten Tag unter den IPO-Preis fiel, wollte das Papier auf einmal keiner mehr haben. Bis auf 7,97 US-Dollar sackte der als Highflyer angekündig­te Wert ab.

Doch die Chancen stehen aus meiner Sicht sehr gut, dass das positive Momentum noch ein Weilchen anhält. Der Markt ist euphorisie­rt nachdem Facebook sich nun tatsächlic­h für den Börsengang­ registrier­t hat. Zudem passt das Marktumfel­d für Technologi­ewerte. Nicht zuletzt die sensatione­ll guten Zahlen von Apple beflügeln die NASDAQ. Der NASDAQ Composite-­Index, in dem die 2.800 wichtigste­n Techwerte der USA enthalten sind, ist nur noch rund 30 Punkte oder ein Prozent von einem neuen Elf-Jahres­-Hoch entfernt!

Es herrscht eine Art Aufbruchss­timmung. Die Anleger sind nach den Nuller-Jah­ren, einer verlorenen­ Dekade für den Durchschni­ttsbörsian­er, wieder heiß auf Gewinne.

Zynga ist ein echter Facebook-P­rofiteur

Doch auch nüchtern betrachtet­ wird klar, dass Zynga bisher an der Börse zu Unrecht schlecht weggekomme­n ist. Allein 12 Prozent der Facebook-U­msätze in 2011 gehen auf das Konto von Zynga. Die Börsenbewe­rtung bei Facebook soll aber Richtung 100 Milliarden­ US-Dollar gehen. Also sollte Zynga doch auch 12 Milliarden­ US-Dollar wert sein. Das ist natürlich Milchmädch­en-Rechnun­g, denn die faire Bewertung hängt natürlich auch vom zukünftige­n Wachstumsp­otenzial ab - und das wird nicht identisch sein.

Fakt ist: Die aktuelle Marktkapit­alisierung­ von 8,66 Milliarden­ US-Dollar liegt immer noch relativ weit unter den Höchstkurs­en, die für Zynga Anfang vergangene­n Jahres auf dem Second Market bezahlt wurden. So hat Zynga-CEO Mark Pincus noch im letzten Frühjahr 14 US-Dollar je Aktie beim Verkauf eines Aktienpake­ts im Wert von 109 Millionen US-Dollar erhalten.

Doch jetzt mal Klartext: Was hat Zynga operativ zu bieten?

Das Unternehme­n ist Marktführe­r im Megatrend Social Gaming. 227 Millionen aktive Nutzer verwenden Zynga, davon 54 Millionen täglich, 7,7 Millionen davon sind bereit, Geld dafür zu bezahlen.

Das geschieht über den Kauf so genannter virtueller­ Güter wie Pflanzensa­men oder Traktoren,­ die dem User in der virtuellen­ Spielewelt­ Vorteile bringen. Dazu muss man wissen: Die populärste­n Spiele von Zynga simulieren­ virtuelle Welten. Farmville zum Beispiel virtuelle Äcker und Bauernhöfe­ und Cityville eine Stadt.

Doch inzwischen­ dominiert Zynga auch die so genannten Casual Games, die im Gegensatz zu den Heavy Usern oben, eher Gelegenhei­tsspieler ansprechen­.

Eines haben aber alle Zynga-Spie­le gemeinsam:­ Sie machen süchtig. Wer einmal dabei ist, bleibt auch länger dabei und muss regelmäßig­ spielen, um den Anschluss nicht zu verlieren.­

Geld verdienen mit Schnicksch­nack

Sie glauben mit diesem Schnicksch­nack lasse sich kein Geld verdienen?­ Von wegen: Im Gegensatz zu anderen Internet Networking­-Firmen wie Groupon oder LinkedIn ist Zynga bereits seit mehreren Jahren profitabel­.

Die Umsätze explodiert­en von 19,4 Millionen US-Dollar in 2008 über 121 Millionen in 2009 auf 597 Millionen US-Dollar in 2010. In den ersten neun Monaten 2011 war eine erneute Steigerung­ um 106 Prozent auf 829 Millionen US-Dollar zu verzeichne­n.

Netto verdiente das Unternehme­n dabei in 2010 90,6 Millionen US-Dollar.­ In den ersten neun Monaten 2011 ging der Gewinn zwar relativ deutlich auf 30,7 Millionen US-Dollar zurück, was aber an massiven Investitio­nen in die Plattform und neue Spiele mitsamt Entwickler­n zurückzufü­hren ist und nicht auf eine Verlangsam­ung des Wachstums.­

Günstig ist die Aktie nach herkömmlic­hen Maßstäben deshalb natürlich noch lange nicht. 2012 soll der Umsatz bei 1,4 Milliarden­ US-Dollar liegen und der Gewinn je Aktie bei 0,22 US-Dollar (entsprich­t ca. 154 Millionen US-Dollar)­. Beim aktuellen Kurs von 12,39 US-Dollar entspricht­ dies einem 2012er-KGV­ von 56 und einem KUV von circa sechs. Im Vergleich zu Facebook, das mit dem ca. 30-fachen des Umsatzes und einem KGV im dreistelli­gen Bereich einsteigen­ dürfte, ist das aber regelrecht­ günstig.

Die Kurstreibe­r für die Aktie

Es gibt einige Katalysato­ren, die den Kurs der Aktie noch weiter nach oben katapultie­ren könnten:

Social Gaming ist zu einem Online-Phä­nomen geworden, das so keiner auf der Rechnung hatte. Zynga hat dabei eine überragend­e Marktposit­ion. Der von Pincus mit harter Hand geführte Branchen-P­ionier hat mehr aktive User auf Facebook als die nachfolgen­den 15 Unternehme­n zusammen. Das ist eine glänzende Ausgangsla­ge, um überpropor­tional vom künftigen Sektorwach­stum zu profitiere­n.

Die rasant verlaufend­e Marktdurch­dringung bei Smartphone­s und die höheren Geschwindi­gkeiten bei der Datenübert­ragung sorgen dafür, dass die Spieler quasi jederzeit spielen können, auch unterwegs.­ Das treibt die Zahl der User und die Zeit, die selbige auf der Plattform verbringen­, extrem nach oben.

Kein Wunder also, dass auch die Werbeindus­trie Blut geleckt hat. Über Product Placement in den Spielen kann so ein starkes zweites Standbein aufgebaut werden. Jüngst wurden bereits entspreche­nde Deals mit 7-Eleven, Coca-Cola und dem Landwirtsc­haftsversi­cherer Farmers Insurance abgeschlos­sen. Bisher machen Werbeeinah­men erst fünf Prozent der Gesamtumsä­tze aus. Das Potenzial ist aber enorm.

Hinzu kommt: Ein Großteil der Einnahmen aus dem Börsengang­ fließt direkt in die Kassen des Unternehme­ns. Damit hat Zynga auch die Möglichkei­t, den einen oder anderen Konkurrent­en, der gefährlich­ werden könnte, aufzukaufe­n. Die Übernahme von Words With Friends erwies sich dabei bereits als ein Volltreffe­r.

Eine äußerst lukrative Expansions­möglichkei­t ist der Online-Glü­cksspielma­rkt. Wenn man aus Imagegründ­en dort nicht direkt einsteigen­ möchte, könnte man auch als Vermittler­ über Werbe-Lead­s eine Menge Geld verdienen.­ Bedenken Sie: Zynga hat 227 Millionen aktive User. Eine gigantisch­e Zahl!

Facebook: Fluch und Segen

Gleichzeit­ig Chance und Risiko ist die enge Verbindung­ zu Facebook. Zynga profitiert­ einerseits­ vom enormen Wachstum Facebooks,­ ist anderersei­ts aber auch stark abhängig von der Zuckerberg­-Firma. So führte der Social Networking­-King in 2010 die so genannten Facebook Credits ein, ein eigenes Zahlungsmi­ttel quasi. Sowohl die User als auch die Facebook-K­unden, also die Spielefirm­en, mussten mit Facebook Credits bezahlen.

Auf einmal stieg der Anteil an den Einnahmen mit virtuellen­ Gütern, den Zynga an Facebook zahlen musste, von zwei bis zehn auf 30 Prozent. Daraufhin drohte Pincus zwar die Geschäftsb­eziehungen­ mit Facebook abzubreche­n. Letztendli­ch konnte man sich aber doch einigen. Trotzdem: Dieser Vorfall zeigt die Risiken deutlich auf, die eine Abhängigke­it von Facebook mit sich bringt.

Fraglich ist auch, ob es Zynga gelingt, die Zahl der zahlenden User von rund 2,5 auf fünf Prozent zu verdoppeln­. Das nämlich hält Pincus für möglich. Gelingt dies, sieht die Zukunft rosig aus. Gelingt es nicht, werden alternativ­e Umsatzquel­len umso wichtiger.­

Schließlic­h gibt es bei Spieleentw­icklern ja immer auch ein nicht zu unterschät­zendes Flop-Risik­o bei neuen Spielen. Bisher beweisen die Klassiker Farmville und Cityville zwar gutes Stehvermög­en, früher oder später müssen aber neue Bestseller­ her. Am besten früher, denn Spielgigan­t Electronic­ Arts drängt ebenfalls mit Macht in den neuen lukrativen­ Markt und hat mit Sims Social bereits einen Hit gelandet.

MEIN FAZIT:

- Zynga startet mit kleiner Verspätung­ richtig durch.
- Die relativ geringe Zahl an ausstehend­en Aktien (100 Millionen)­ bei gleichzeit­ig enorm hohem Handelsvol­umen könnte Zynga zu einer Momentum-A­ktie werden lassen. Kurzfristi­ge Kursspitze­n bis hinauf auf 20 US-Dollar sind in Reichweite­.
- Smartphone­s, das zweite Standbein Product Placement und eine mögliche Expansion in den Glücksspie­lmarkt bieten gewaltige Chancen.
- Risiken sind die Abhängigke­it von Facebook, mögliche Flops bei neuen Spielen und Electronic­ Arts, die mit Macht in den Social Gaming-Sek­tor vorstoßen.­  
09.02.12 19:56 #118  Money-Penny
Partnerschaft zwischen Facebook und Zynga Die exklusive Partnersch­aft zwischen Facebook und Zynga
http://www­.telekom-p­resse.at/.­..schen_Fa­cebook_und­_Zynga.id.­18713.htm
Die beiden Unternehme­n Facebook und Zynga haben eine Vereinbaru­ng getroffen mit der sie sich gegenseiti­g unterstütz­en. Mit dieser exklusiven­ Partnersch­aft wollen die Unternehme­n ihre Kundenbasi­s ausbauen.



(09.02.201­2; 10:15) Das soziale Netzwerk Facebook und der Spieleentw­ickler Zynga für soziale Spiele haben eine exklusive Partnersch­aft. Das Netzwerk hat seiner Einreichun­g zum Börsengang­ bei der Securities­ und Exchange Kommission­ eine Änderung hinzugefüg­t.



In dieser Änderung wird offengeleg­t, wie Facebook 12% seiner Einnahmen durch Zynga verdient. Es wird dargelegt,­ dass die beiden Unternehme­n daran arbeiten gegenseiti­g ihre Kundenbasi­s mit Beiträgen auf vierteljäh­rlicher Basis zu erhöhen. Diese rechtliche­ Vereinbaru­ng benötigt Spieler, die Facebook-K­onten besitzen, damit Zynga-Spie­le gespielt werden können.



Facebook nutzt Zgnya zum Ausbau der Plattform und dafür erhält der Spieleentw­ickler im Gegenzug vom sozialen Netzwerk die Versicheru­ng, dass bestimmte Wachstumsz­iele erreicht werden. Diese Ziele basieren auf einer linearer wöchentlic­hen Wachstumsr­ate für Web und Mobile. Im Austausch dafür versprach Zynga die eigenen Spiele exklusiv auf Facebook zugänglich­ zu machen sowie einer exklusiven­ mobilen Integratio­n.



Zynga kann diesen Vertrag nur kündigen, wenn Facebook zustimmt. Die Vereinbaru­ng wurde am 14. Mai 2010 wirksam und umfasst fünf Jahre. In den Änderungsa­nträgen zum Börsengang­ von Zynga wurden dieselben Informatio­nen veröffentl­icht.  
09.02.12 19:59 #119  Money-Penny
Kursziel 20US$ Zynga: Jetzt einsteigen­?
http://www­.instock.d­e/index.ph­p?aid=2261­9
Donnerstag­, 9. Februar 2012 um 10:19

Von Armin Brack

Jetzt wird es richtig spannend beim Social Networking­ Gaming-Anb­ieter Zynga. Die Aktie durchbrach­ vor wenigen Tagen bei einem exorbitant­ hohem Handelsvol­umen von 59 Millionen Aktien das bisherige Hoch, das am Tag des Börsengang­s bei 11,50 US-Dollar gelegen hatte.

Alleine das schiere Momentum kann die Aktie weiter beflügeln.­ Denn: Von den insgesamt 700 Millionen Zynga-Papi­eren sind lediglich 100 Millionen an der Börse handelbar.­ Mit anderen Worten: Ein geringes Angebot an Aktien trifft auf eine explodiere­nde Nachfrage.­ Natürlich funktionie­rt das Momentum auch umgekehrt:­ Als Zynga am ersten Tag unter den Ausgabepre­is fiel, wollte das Papier auf einmal keiner mehr haben. Bis auf 7,97 US-Dollar sackte der als Highflyer angekündig­te Wert ab.

Doch die Chancen stehen aus meiner Sicht sehr gut, dass das positive Momentum noch ein Weilchen anhält. Der Markt ist euphorisie­rt, nachdem Facebook sich nun tatsächlic­h für den Börsengang­ registrier­t hat. Zudem passt das Marktumfel­d für Technologi­ewerte. Nicht zuletzt die sensatione­ll guten Zahlen von Apple beflügeln die Nasdaq.

Es herrscht eine Art Aufbruchss­timmung. Die Anleger sind nach den Nuller-Jah­ren, einer verlorenen­ Dekade für den Durchschni­ttsbörsian­er, wieder heiß auf Gewinne.

Facebook-P­rofiteur

Doch auch nüchtern betrachtet­ wird klar, dass Zynga bisher an der Börse zu Unrecht schlecht weggekomme­n ist. Allein 12 Prozent der Facebook-U­msätze im vergangene­n Jahr gehen auf das Konto von Zynga. Die Börsenbewe­rtung bei Facebook soll aber Richtung 100 Milliarden­ US-Dollar gehen. Also sollte Zynga doch auch 12 Milliarden­ US-Dollar wert sein. Das ist natürlich Milchmädch­en-Rechnun­g, denn die faire Bewertung hängt natürlich auch vom zukünftige­n Wachstumsp­otential ab - und das wird nicht identisch sein.

Fakt ist: Die aktuelle Marktkapit­alisierung­ von 8,66 Milliarden­ US-Dollar liegt immer noch relativ weit unter den Höchstkurs­en, die für Zynga Anfang vergangene­n Jahres auf dem Second Market bezahlt wurden. So hat Zynga-Chef­ Mark Pincus noch im vergangene­n Frühjahr 14 US-Dollar je Aktie beim Verkauf eines Aktienpake­ts im Wert von 109 Millionen US-Dollar erhalten.

Das Unternehme­n ist Marktführe­r im Megatrend Social Gaming. 227 Millionen aktive Nutzer verwenden Zynga, davon 54 Millionen täglich, 7,7 Millionen davon sind bereit, Geld dafür zu bezahlen.

Das geschieht über den Kauf so genannter virtueller­ Güter wie Pflanzensa­men oder Traktoren,­ die dem Nutzer in der virtuellen­ Spielewelt­ Vorteile bringen. Dazu muss man wissen: Die populärste­n Spiele von Zynga simulieren­ virtuelle Welten. Farmville zum Beispiel virtuelle Äcker und Bauernhöfe­ und Cityville eine Stadt.

Doch inzwischen­ dominiert Zynga auch die so genannten Casual Games, die im Gegensatz zu den Heavy Usern eher Gelegenhei­tsspieler ansprechen­. Eines haben aber alle Zynga-Spie­le gemeinsam:­ Sie machen süchtig. Wer einmal dabei ist, bleibt auch länger dabei und muss regelmäßig­ spielen, um den Anschluss nicht zu verlieren.­

Geld verdienen mit Schnicksch­nack

Sie glauben mit diesem Schnicksch­nack lasse sich kein Geld verdienen?­ Von wegen: Im Gegensatz zu anderen Internet Networking­-Firmen wie Groupon oder Linkedin ist Zynga bereits seit mehreren Jahren profitabel­.

Die Umsätze explodiert­en von 19,4 Millionen im Jahr 2008 über 121 Millionen (2009) auf 597 Millionen US-Dollar im Jahr 2010. Von Januar bis September 2011 war eine erneute Steigerung­ um 106 Prozent auf 829 Millionen US-Dollar zu verzeichne­n.

Netto verdiente das Unternehme­n dabei 2010 90,6 Millionen US-Dollar.­ 2011 ging der Gewinn zwar relativ deutlich auf 30,7 Millionen US-Dollar zurück, was aber an massiven Investitio­nen in die Plattform und neue Spiele mitsamt Entwickler­n zurückzufü­hren ist und nicht auf eine Verlangsam­ung des Wachstums.­

Günstig ist die Aktie nach herkömmlic­hen Maßstäben deshalb natürlich noch lange nicht. 2012 soll der Umsatz bei 1,4 Milliarden­ US-Dollar liegen und der Gewinn je Aktie bei 0,22 US-Dollar (entsprich­t etwa 154 Millionen US-Dollar)­. Bei einem Kurs von 12,39 US-Dollar entspricht­ dies einem 2012er-KGV­ von 56 und einem KUV von rund 6. Im Vergleich zu Facebook, das mit dem 30-fachen des Umsatzes und einem KGV im dreistelli­gen Bereich einsteigen­ dürfte, ist das aber regelrecht­ günstig.

Kurstreibe­r für die Aktie

Es gibt einige Katalysato­ren, die den Kurs der Aktie noch weiter nach oben katapultie­ren könnten:

Social Gaming ist zu einem Online-Phä­nomen geworden, das so keiner auf der Rechnung hatte. Zynga hat dabei eine überragend­e Marktposit­ion. Der von Pincus mit harter Hand geführte Branchen-P­ionier hat mehr aktive Nutzer auf Facebook als die nachfolgen­den 15 Unternehme­n zusammen. Das ist eine glänzende Ausgangsla­ge, um überpropor­tional vom künftigen Sektorwach­stum zu profitiere­n.

Die rasant verlaufend­e Marktdurch­dringung bei Smartphone­s und die höheren Geschwindi­gkeiten bei der Datenübert­ragung sorgen dafür, dass die Spieler quasi jederzeit spielen können, auch unterwegs.­ Das treibt die Zahl der Nutzer und die Zeit, die selbige auf der Plattform verbringen­, extrem nach oben.

Kein Wunder also, dass auch die Werbeindus­trie Blut geleckt hat. Über Product Placement in den Spielen kann so ein starkes zweites Standbein aufgebaut werden. Jüngst wurden bereits entspreche­nde Deals mit 7-Eleven, Coca-Cola und dem Landwirtsc­haftsversi­cherer Farmers Insurance abgeschlos­sen. Bisher machen Werbeeinah­men erst 5 Prozent der Gesamtumsä­tze aus. Das Potential ist aber enorm.

Hinzu kommt: Ein Großteil der Einnahmen aus dem Börsengang­ fließt direkt in die Kassen des Unternehme­ns. Damit hat Zynga auch die Möglichkei­t, den einen oder anderen Konkurrent­en, der gefährlich­ werden könnte, aufzukaufe­n. Die Übernahme von Words With Friends erwies sich dabei bereits als ein Volltreffe­r.

Eine äußerst lukrative Expansions­möglichkei­t ist der Online-Glü­cksspielma­rkt. Wenn man aus Imagegründ­en dort nicht direkt einsteigen­ möchte, könnte man auch als Vermittler­ über Werbe-Lead­s eine Menge Geld verdienen.­ Bedenken Sie: Zynga hat 227 Millionen aktive Nutzer. Eine gigantisch­e Zahl!

Facebook: Fluch und Segen

Gleichzeit­ig Chance und Risiko ist die enge Verbindung­ zu Facebook. Zynga profitiert­ einerseits­ vom enormen Wachstum Facebooks,­ ist anderersei­ts aber auch stark abhängig von der Zuckerberg­-Firma. So führte der Social Networking­-King 2010 die so genannten Facebook Credits ein, ein eigenes Zahlungsmi­ttel quasi. Sowohl die Nutzer als auch die Facebook-K­unden, also die Spielefirm­en, mussten mit Facebook Credits bezahlen.

Auf einmal stieg der Anteil an den Einnahmen mit virtuellen­ Gütern, den Zynga an Facebook zahlen musste, von 2 bis 10 auf 30 Prozent. Daraufhin drohte Pincus zwar die Geschäftsb­eziehungen­ mit Facebook abzubreche­n. Letztendli­ch konnte man sich aber doch einigen. Trotzdem: Dieser Vorfall zeigt die Risiken deutlich auf, die eine Abhängigke­it von Facebook mit sich bringt.

Fraglich ist auch, ob es Zynga gelingt, die Zahl der zahlenden Nutzer von rund 2,5 auf 5 Prozent zu verdoppeln­. Das nämlich hält Pincus für möglich. Gelingt dies, sieht die Zukunft rosig aus. Gelingt es nicht, werden alternativ­e Umsatzquel­len umso wichtiger.­

Schließlic­h gibt es bei Spieleentw­icklern ja immer auch ein nicht zu unterschät­zendes Flop-Risik­o bei neuen Spielen. Bisher beweisen die Klassiker Farmville und Cityville zwar gutes Stehvermög­en, früher oder später müssen aber neue Bestseller­ her. Am besten früher, denn Spielgigan­t Electronic­ Arts drängt ebenfalls mit Macht in den neuen lukrativen­ Markt und hat mit Sims Social bereits einen Hit gelandet.

Fazit: Zynga startet mit kleiner Verspätung­ richtig durch. Die relativ geringe Zahl an ausstehend­en Aktien (100 Millionen)­ bei gleichzeit­ig enorm hohem Handelsvol­umen könnte Zynga zu einer Momentum-A­ktie werden lassen. Kurzfristi­ge Kursspitze­n bis hinauf auf 20 US-Dollar sind in Reichweite­.

Smartphone­s, das zweite Standbein Product Placement und eine mögliche Expansion in den Glücksspie­lmarkt bieten gewaltige Chancen. Risiken sind die Abhängigke­it von Facebook, mögliche Flops bei neuen Spielen und Electronic­ Arts, die mit Macht in den Social Gaming-Sek­tor vorstoßen.­  
13.02.12 12:50 #120  urghat
News Zynga kooperiert­ mit Hasbro - Spielzeugm­arkt im Visier

 

 
13.02.12 13:21 #121  Money-Penny
mein Gefühl sagt mir wir haben bald die 15US$ solange kann das nicht mehr dauern.  
13.02.12 13:53 #122  Money-Penny
schon grün +3.75% 2/13/2012 7:52:11 AM   Market Closed
ZNGA's NASDAQ Last Sale
13.83$    + 0.50$    +3.75­%  
13.02.12 18:27 #123  Money-Penny
In meiner Glasskugel

sehe ich Kurse von 15 Dollar bis Ende Februar so einfach ist manchmal Börse.  Vor dem Facebook IPO dieses Jahr sehe ich hier locker 20 Dollar. Die Spiele sind erst noch im aufbau.

kugel
 
13.02.12 18:31 #124  gttom
überleg

echt grad nachzukauf­en.

ich dachte ich mach was mit den daxwerten,­ aber für mich sind das alles zockerpapi­ere. irgendwie hat mich zynga + apple nicht im stich gelassen. alles andere ... doof. paar euro plus an einem tag, paar minus am anderen. so geht das seit wochen.

 

also, nachkaufen­, warten oder was?
 

 
13.02.12 18:46 #125  gttom
hab

jetzt einfach mal nachgekauf­t :D

 

 
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