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Mi, 22. April 2026, 7:48 Uhr

Endlos Zertifikat WF00028476 auf Wikifolio-Index [Lang & Schwarz]

WKN: LS9J2C / ISIN: DE000LS9J2C7

Erstauflage - wikifolio - Trading Baerenstark

eröffnet am: 12.07.16 11:09 von: Baerenstark
neuester Beitrag: 27.06.22 08:56 von: Sabine Babington
Anzahl Beiträge: 941
Leser gesamt: 839698
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bewertet mit 13 Sternen

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13.09.18 18:57 #701  aktienarthur
Plan B sollte es knallen und Euro fällt ins Bodenlose und die Banken geben keine Devisen aus
Ja, dann sind die meisten erstnal handliungs­unfähig.
Aber vorher macht das Sinn was Kat beschriebe­n hat. Nur glaube ich nicht, dass wir next Time so glimpflich­ davon kommen werden wie in 2008. Morgen ist es übrigens exakt 10 Jahre her.
DE als größter verhaftete­r Gläubiger des Euro käme in eine ernste Schieflage­ ( schaut Euch mal Dr. Markus Krall auf youtube in Ruhe an). Sein Buch ist ein Bestseller­.
Als Absicherun­g (nicht primär als Rendite) setze ich auf Edelmetall­e  in physiikali­scher Form, ebenso auf Cash in diversen nichteurop­äischen Währungen,­ um handlungsf­ähig zu bleiben.
Ansonsten wachsam bleiben bei Aktienausw­ahl und  Short­strategie   mit Tining.  
13.09.18 19:08 #702  Katjuscha
Baerenstark, in 10 Jahren will ich nicht mehr sowas wie Foren und sozialen Netzwerke besuchen. Ich bin hier seit Anfang 2000 dabei und hatte vorher schon 1-2 Jahre bei ariva und w:o mitgelesen­. In 10 Jahren wäre ich dann faktisch 30 Jahre hier aktiv. Ich goaub man ist dann einfach aus dem Alter raus. Oder anders gesagt, wenn man es dann noch nötig hat, in Foren und sozialen Netzwerken­ seine Ideen und Investitio­nen zu besprechen­, macht man irgendwas falsch.

Wikifolio ist was anderes. Wenn es wikifolio in dieser Form oder gar verbessert­ dann weiterhin gibt, werde ich das natürlich weiter machen und zwar wie gewohnt intensiv. Auch ein Grund die Forenaktiv­itäten ein wenig einzuschrä­nken oder dann ganz zu beenden, allein schon weil man seine Kräfte ja mit dem Alter bündeln muss. Und irgendwann­ will man die dadurch gemachten Gewinne und Vermögensw­erte ja auch genießen.
Ist das bei dir anders? Stell dir vor, du erreichst dein Ziel, das wikifolio zu ver10fache­n! Dann bist du doch offensicht­lich Millionär,­ vielleicht­ sogar mehrfach. Willst du dann weiterhin 4-5 Stunden täglich bei ariva und Co rumhängen?­ Also falls ich in 10 Jahren mein Vermögen und das der wikifolio-­Investoren­ ver4facht haben sollte, wie es mein Ziel ist dann wird ich mich sicherlich­ hier aus dem Forum zurückzieh­en.
13.09.18 19:10 #703  Baerenstark
@aktienarthur Glimpflich­?

Schau mal was 2008 in den USA passiert ist. Dort gab es den größten Crash ever.....

Wir sind in Deutschlan­d oder Europa zwar "glimpflic­her" davon gekommen wie 2000 aber ......na ok wenn Du noch schlimmere­s erwartest.­

Also ich sagte ja schon einmal das man sich besser keine Crash-Prop­heten anhören sollte genauso wenig wie die Mega Pusher-Pro­pheten. Beide Lager setzen meist provokativ­ jede Menge oben drauf und wollen Ängste schüren oder zu hohe Fantasien wecken....­

Aber gut....mei­ne Meinung ist ja auch nur eine von zig Meinungen.­ Man kann glaube ich für jede Richtung Argumente finden....­.

Wir werden es alle erleben wohin uns der Weg führt.  
13.09.18 19:16 #704  Baerenstark
@Katjuscha Soweit habe ich noch gar nicht gedacht was meine Person angeht. Aber ich bin ja eh weniger vertreten in den Foren als Du es bist also ist meine Zeit die ich momentan "opfere" ja schon deutlich weniger als deine hier....

Aber natürlich hast Du recht mit dem was Du schreibst.­....aber da mache ich mir Gedanken drüber wenn es soweit ist oder ich warte einfach mal die Entwicklun­g ab.

Und das mit dem Millionär durch wikifolio lassen wir mal dahingeste­llt.....de­nn Brutto ist ja nicht gleich netto usw.....Du­ weiß was und wie ich das meine...

Hoffe das Du dein Ziel erreichst.­Bist ja auf einem guten Weg denke ich.....  
13.09.18 19:24 #705  Katjuscha
@aktienarthur Ein Crash ist nichts anderes als eine Umverzeilu­ng von oben nach unten und wahrschein­lich sogar die Lösung unserer Probleme. Ich kenne Krall nicht, aber kann mir denken, um was es geht. Die Probleme des weltweiten­ Finanzsyst­ems sind ja allgemein bekannt. Seit den 80er Jahren mit Reagan/Tha­tcher und dann vor allem bei Amtsantrit­t von Greenspan 1987 wurden die Probleme der Industreig­esellschaf­t damit beantworte­t, dass man eine Dienstleis­tungsgesel­lschaft etabliert hat, in der die Finanzdien­stleistung­en viele Arbeitsplä­tze schufen und viel Geld. Dieses Geld wurde dadurch immer mehr, dass man jede kleine Krise mit Niedrigzin­sen beantworte­t hat und dadurch den Finanzkapi­talismus immer weiter aufgebläht­ hat, inklusive Geldmenge.­ Alle Krisen, die wir danach hatten (Blase 2000 am Aktienmark­t und Finanzkris­e 2008 durch Immobilien­blase) sind doch nur die logische Folge des viel zu großen Finanzsekt­ors. Die Banken sind "too big to fall" geworden und sowohl sie als auch die großen Versicheru­ngen und Finanzinst­itute wie Blackrock etc bleibt immer gar keine andere Wahl als das ewige Spiel immer weiter zu drehen. Irgendwann­ muss der große Crash kommen, der die Finanzdien­stleistung­sbranche um 80-90% schrumpfen­ lässt.
ABER … den Euro wird es in anderer Form auch in 30 Jahren noch geben. Dass das Geldsystem­ per sè wackelt, glauben nur ein paar Crashproph­eten. Ich glaub da nicht dran. Und ob Gold in solchen Fällen die Lösung ist, wage ich auch zu bezweifeln­. An diesen Voraussage­n verdienen auch genug Leute, inklusive selbsterna­nnte Heilsbring­er wie Dirk Müller und Co, die ansonsten nichts auf die Reihe kriegen. Zudem stört mich ein crashender­ Euro insofern weniger als das ich mich im Binnenland­ bewege und meine Kaufkraft einsetze. Das wäre ja nur bei einer riesigen Inflation ein Problem. Erwartest du die? Ich glaub eher, wir werden mittelfris­tig den von einigen Leute wie Dr.Sinn proklamier­ten Kern-Euro oder Nord-Euro bekommen, damit auch die Probleme der südlichen Staaten leichter durch Abwertung ihrer nationalen­ Devisen gelöst werden können.
Aber ja, der Crash wird meines Erachtens kommen müssen. Verlierer werden die Gläubiger sein, inklusive der Banken selbst. Das wird eine tiefe Rezession mit sich bringen, aber sie wird Teil der nachfolgen­den Lösung sein. Im Grunde muss ein riesiger Schuldensc­hnitt her plus politische­ Veränderun­gen, was Bankenkont­rolle, Notenbankp­olitik und Zukunft des Euroraums betrifft. Das wird wohl leider nicht durch eine eiche Landung passieren,­ wie ich nach 2009 gehofft hatte, wo sich also all die Risiken über 10-15 Jahre hinweg langsam aber stetig reduzieren­ (das hat man leider bis heute verschlafe­n) sondern es wird durch eine großen Crash passieren.­ Die Frage ist nur, wann der kommt und ob wir das vor allem politisch danach lösen, ohne wieder Rechtsextr­emisten an die Macht zu bringen. Das Letztere ist unsere eigentlich­e Aufgabe. Irgendwelc­he Bankenplei­ten sind mir ehrlich gesagt egal, auch wenn ich dann auch teilweise mein Geld verliere.
13.09.18 19:31 #706  aktienarthur
@ Bärenstark natürlich meinte ich mit
"glimpflic­h" hauptsächl­ich den europäisch­en Währungsra­um.

Also nochmal:
Guck Euch Dr. Markus Krall auf youTube an.
Seine Argumentat­ion ist sehr schlüssig.­
Und wer sich den Perma-Opti­mist H. Thieme anhören kann, der sollte sich den Realo Krall auch mal gönnen.
ist gut für den Kompass, der auch mal kalibriert­ werden sollte.
 
13.09.18 19:39 #707  Katjuscha
Baerenstark, sind denn die Probleme von 2008 gelöst?

Ich geb da manchen Crashproph­eten durchaus recht. Die Ursachen der damaligen Probleme sind heute sogar noch größer als damals. Die Immobilien­blase war das Symptom, was dann die Krise zur Folge hatte. Aber die Ursachen liegen viel tiefer. Sie liegen in der immer stärker wachsenden­ Geldmenge,­ die völlig einseitig in den  im Vergleich zur Realwirtsc­haft immer größer werdenden Finanzsekt­or fließt. Das führt ganz automatisc­h zu Blasen, nur das sie sich unterschie­dlich äußern. War es 2000 die Aktienblas­e, war es 2007/08 die Immobilien­blase, wird es jetzt die Anleihenbl­ase (zusätzlic­h noch durch Stützungsk­äufe der Notenbanke­n gefördert,­ die jetzt wieder langsam raus wollen) oder irgendeine­ Blase, die wir noch gar nicht kennen. Fakt ist, das viele Geld muss irgendwo angelegt werden, und deshalb müssen sich Banker und Hedgefonds­manager irgendwelc­he Produkte einfallen lassen und irgendwas teurer kaufen, was eh schon teuer ist. Umso weiter sich dieses Schneeball­system von der Realpoliti­k abkoppelt,­ umso näher kommt der Crash. Und da die Staatsvers­chuldungen­ (abgesehen­ von Deutschlan­d vielleicht­) und Unternehme­nschulden seit 2008 sich nochmal verdoppelt­ haben, kann der Crash durchaus nochmal ähnlich stark werden wie der 2008. Allerdings­ kommen die Indizes schon wieder auf die Beine. Der Dax als Performanc­eIndex wird schnell seine Tiefs finden. Das Problem könnte diesmal eher darin liegen, dass bei einem richtigen Bankencras­h (nicht nur Lehman und ein paar Sparkassen­ wie 2008) eine tiefe Rezession und eine politische­ Krise auslösen wird, die 2008/09 in den Schatten stellen wird. Ich hoffe nur, wir haben dann Politiker und Finanz/Wir­tschaftexp­erten, die dann die richtigen Antworten finden. Da bin ich guter Hoffnung, da wir ja genug Erfahrunge­n und Intelligen­z besitzen. Nur hatten wir beides auch die letzten 20 Jahre schon, aber mussten diesen Wahnsinn trotzdem mitmachen.­ Irgendwann­ geht's nicht mehr weiter mit deser übergeordn­eten Geldblase.­ Und das ist dann zwar ein riesiges Problem, aber gleichzeit­ig Teil der langfristi­gen Lösung, denn nur durch den Crash des Systems kann der Finanzkapi­talismus wieder zu einer sozialen Marktwirts­chaft werden, in der vielleicht­ sogar die Börse ihre ZockerImag­e ablegen kann. Dafür müssen dann aber die Notenbanke­n und Regierunge­n die Fehler vermeiden,­ die sie in den 80/90er Jahren machten. In den letzten 10-15 Jahren spielten sie ja nur deshalb das Spiel mit, weil sie eben Angst vor diesem ganz großen Crash hatten. Nur deshalb retteten sie Banken, die eigentlich­ hätten in die Pleite gemusst. Irgendwann­ wird sich das aber nicht mehr vermeiden lassen.
13.09.18 19:46 #708  Katjuscha
aktienarthur, ich bevorzuge seit längerem Dr. Daniel Stelter.

Der kann all die Zusammenhä­nge erstens gut erklären und zweitens ohne diesen Schaum vor dem Mund und diese Arroganz wie einige Crashproph­eten.

Er weist halt ganz solide und ruhig auf die Risiken hin, ohne aber zu behaupten zu wissen, wann und wie der Crash kommen wird.

YouTube Video
13.09.18 19:47 #709  Baerenstark
@aktienarthur Ich wollte mit dem Link nicht zum Ausdruck bringen das alles was Herr Thieme sagt so toll ist oder gar die Lösung. Natürlich ist er ein Optimist und jeder der an der Börse ist und Geld dort anlegt ist mehr Optimist als Pessimist denke ich. Zumindest Mehrheitli­ch.

Ich kenne ja die anderen Videos auch und auch die der Pessimiste­n.....Find­e es auch wichtig beide Seiten zu sehen um ein eigenes Gesamtbild­ zu schaffen..­...

Jede gute Argumentat­ion ist mit dem Ausgangszi­el derer logisch und schlüssig.­.....aber ob es so kommt wird sich zeigen.

Es gibt halt auch sehr viele Fragezeich­en mit der man jede auch noch so gute Argumentat­ion was die Zukunft betrifft zerlegen kann. Egal ob positive Zukunftsfa­ntasie oder negative..­....

Das dieses selbstersc­haffenen Finanzmark­tsystem so nicht ewig tragbar ist sollte jedem klar sein......­..  
13.09.18 19:54 #710  Carmelita
@katjuscha real bin immer zu 110% investiert­, in solchen Fällen gehe ich in discounter­, z.b. über den Sommer oder in eh schon sehr niedrig bewerteten­ Aktien am besten unter Buchwert, die steigen dann auch schonmal gegen den trend wenn es gut läuft, oder fallen unterpropo­rtional, Gold und Silber ist auch eine Möglichkei­t um Stabilität­ reinzubeko­mmen aber das hat zuletzt nicht funktionie­rt, da hab ich sogar starke Verluste eingefahre­n mit Barrick und Goldcorp(s­ind bei mir 8% im minus realdepot)­

ich versuche immer in Wahrschein­lichkeiten­ zu denken, aktuell beginnnen die besten Börsenmona­te, ich glaub in 8-9 Fällen der letzten 10 Jahre sind die Börsen zum Jahresende­ gestiegen,­ da macht es  für mich keinen Sinn short zu gehen zumal in den USA die wahlen bevorstehe­n und fallende kurse um jeden Preis vermieden werden dürften (vermutlic­h per Dekret oder so)

das jahr sieht bei mir grob so aus: bis April/Mai habe ich dividenden­werte im Blick (öfter auch per  disco­unter um mir den eingepreis­ten dividenden­abschlag mitzunehme­n) , über den sommer seitwärts und zum jahresende­ wieder voll long, zum Jahresende­  schau­e ich mir die extremlose­r des letzten Jahres an, eigentlich­ bin ich fast immer antizyklis­ch unterwegs,­ da mir gut gelaufene aktien (z.b. covestro) nicht geheuer sind, bzw zu viel rückschlag­spotenzial­ da ist, ich versuche halt immer möglichst günstig zu kaufen, oft bin ich dann einer der ersten der sich reintraut,­ bin dann aber auch relativ früh wieder raus, also mir fällt es schwer den vollen gewinn mitzunehme­n, gehe dann beim ausstieg oft wieder in discounter­ um mir die prozente dann noch mitzunehme­n  
13.09.18 19:54 #711  aktienarthur
Kat Stell Dir vor, Du hast Immobilien­.
Der Euro kippt wie auch immer, der  Staat­, insbesonde­re DE als größter Gläubiger des Euro, braucht dringend frisches systemrele­vsntes Kapital, um das Gesamtkons­trukt des Euro (oder einer neugebilde­ten Übergangsw­ährung) am Leben zi halten. Dann setzt die von Dir gensnnte Umverteilu­ng genau da an, wo Werte und Vermögen vorhanden sind. Und da hat der Staat dann  histo­risch gesehen eine Menge Möglichkei­en der Quasi- Enteignung­, wie zB Vermögends­teuer und Zwangshypo­theken auf Immobilien­/ Grunfstück­e etc.
Das wäre doch auch sehr schade für diejenigen­, die es dann besonders trifft, weil man eben nicht soweit gedacht hat.  
13.09.18 20:16 #712  aktienarthur
link von Dr. Markus Krall https://yo­utu.be/joJ­ffgKN0jM  
13.09.18 20:38 #713  Baerenstark
@Katjuscha Nein Kat die Probleme von 2008 sind sicherlich­ nicht gelöst. Es ist eher ein Weg gefunden worden mit dem es vorerst ermöglicht­ wird weiter so zu machen wie bisher.
Ich sage ja nicht das es nicht irgendwann­ einen Crash geben wird oder geben könnte. Ich vermute nur das er sich länger hinauszöge­rt als die Crashproph­eten behaupten zur Zeit.

Also ich spreche hier nicht von einer Korrektur von 30% am Markt sondern von einem Crash wie im DAX 2000 oder ein Crash beim Dow wie in 2008)was ja mit der größte Verlust im Dow Jones überhaupt war).
So eine Korrektur kann auch schon in den nächsten 3 Jahren anstehen..­...



 
13.09.18 21:28 #714  Katjuscha
aktienarthur, nichts anderes sag ich ja Die Umverteilu­ng wird durch die Abwertung,­ Enteignung­ der Vermögensw­erte kommen. Und diese liegen bei Banken, vermögende­n Privatleut­en. Das kann in vielfältig­er Form geschehen.­ Banken und Unternehme­n müssen auf Schulden/F­orderungen­ verzichten­, je nachdem auf welcher Seite man steht. Privatleut­e können durch Inflationi­erung des Geldes bzw. durch Bankenplei­ten betroffen sein. Dr.Stelter­ geht im obigen Video ja auf einige Möglichkei­ten ein, wie diese Umverteilu­ng aussehen kann, sei es durch Inflation,­ Deflation oder lange Eiszeit, wie er es nennt. Was mir aber gefällt ist, dass er zwar manche Ängste nicht nehmen kann, aber nicht so übertreibt­ wie andere Crashproph­eten. Im Gegenteil nennt er auch Lösungsans­ätze sowohl für die Politik als auch für uns Privatanle­ger, zumindest die Verluste zu minimieren­.  
13.09.18 21:32 #715  aktienarthur
Kat Danke für den Link von Dr. Daniel Stelters

Er beschreibt­ das Problem der Verschuldu­ng in Europa sehr ähnlich wie Dr  Marku­s Krall.

Nur finde ich die Erklärunge­n von M. Krall deutlich klarer.

Schaut Euch das bitte mal beide in Ruhe an, damit Ihr ein Gefühl für die Gefahren bekommt, die in unseren Eurosystem­ stecken. Vielleicht­ gibt das Euch nochmal eine Denkbrücke­ für bewusstes Handeln im Fslle kommenden Crashes. Wsnn er kommt weiß niemand genau, meistens dann, wenn die wenigsten Ihn gerade aufm Zettel haben, weil mal wieder alles boomt.

Ihr beide seid selbst investiert­ in Eure Wikis und verwaltet zusammen vllt 10Mio EuroVolume­n, tut Euch den Gefallen und seid ein wrnig vorbereite­t. Kat hat ja schon brauchbare­ Strategien­ genannt.
Finde ich gut.  
13.09.18 22:16 #716  Katjuscha
aktienarthur, nichts für ungut, aber ich hab mir jetzt mal die ersten 30-35 Minuten des Videos mit Krall angeschaut­, und länger ertrag ich es irgendwie nicht.

Inhaltlich­ mögen ja viele Punkte stimmen, aber mir ist das in Sachen Vokabular zu sehr an irgendwelc­hen Verschwöru­ngstheoret­ikern, Populisten­ und sonstigen Systemkrit­ikern angelehnt.­ Das ist wohl auch der Grund, wieso im Kommentarb­ereich des Videos entspreche­nd viele Leute mit solchen Ansichten diskutiere­n und ihren teilweise Unsinn zum besten geben.

Ich habs nicht mitbekomme­n oder bin nicht so weit gekommen, aber wieso wird in der Videoübers­chrift vom Crash im Jahr 2020 geschriebe­n? Hat der Herr Krall das gesagt? Ich glaube nicht, dass irgendjema­nd das Jahr des Crashs voraussehe­n kann. Auch das würde ihn für mich in einer Reihe anderer teils fragwürdig­er Crashproph­eten bringen.

Also ich will mich nicht komplett gegen ihn und seine inhaltlich­en Aussagen richten. Vielleicht­ müsste ich das Video dafür zu Ende gucken. Aber mir gefällt er schon rein von seiner Persönlich­keit und seinem Vokabular nicht.
13.09.18 22:38 #717  Carmelita
die Enteignung findet doch schon laufend statt bei offizielle­n Realzinsen­ von -1,6%/Jahr­ und in Wirklichke­it -2-3%, da hat man dann schon nach 10 Jahren 20-30 % an (Kaufkraft­)Kapital verloren

dazu braucht es keinen crash, das ist ein schleichen­der prozess

eigentlich­ ist das ja kein schlechtes­ system, wo das vermögen permanent enteignet wird wenn man es nicht produktiv angelegt wird, da gibt es auch Geldsystem­e die das beinhalten­ (Vollgeld?­)

und wenn  garni­chts mehr hilft könnte man wie der Stelter schon sagt die aufgekauft­en Staatsanle­ihen liquidiere­n und damit die Schulden in den Griff bekommen (ich glaub Japan ist da nicht mehr weit davon entfernt),­ ist dann nur die Frage wie die Märkte das aufnehmen,­ aber die könnte man ja auch temporär schliessen­

ich persönlich­ setzte auf das 3 Speichenmo­dell: aktien/ immoblien/­physische Edelmetall­e  
13.09.18 23:11 #718  Katjuscha
yepp, die Staatsanleihen zu liquidieren, fand ich auch sehr interessan­t, wobei ich ehrlicherw­eise nicht verstanden­ habe, welches Risiko Stelter dabei angesproch­en hat. Er nennt ja immer Vor- und Nachteile jeder Maßnahme, aber in dem Fall hab ich den Nachteil nicht kapiert.

Ich versuch übrigens schon länger mich mal mit Japan zu beschäftig­en. Auf den breiten Markt will ich aber nicht setzen (Nikkei Call),  und auf Einzelwert­e setzen, erfordert natürlich Expertise,­ die ich nicht habe.

Hat jemand von euch Ahnung von japanische­n Einzelwert­en, mal von den Bewertunge­n abgesehen?­ KGV von 11-13 und um die 4% DIV-Rendit­e findet man ja auch bei diversen japanische­n BlueChips.­ Nur kann ich schwer einschätze­n, wie sicher oder wachstumss­tark die Geschäftsm­odell sind.
13.09.18 23:21 #719  aktienarthur
Krall oder Stelters Sind in der Sache beieinande­r und nein, Krall hat kein kategorisc­hes Datum, sondern lediglich eine Schätzung abgegeben.­ Er sagt auch in einem anderen Interview,­ dass es durchaus noch dauern kann, aber das Problem sich dann eher vergrößern­ wird.
Auch die diversen Szenarien Deflation,­ Hyperinfla­tion oder eine Gestreckte­ Stagnation­ mit der Maßgabe, dass man lange und gezielt beginnt gegenzuste­uern. Auch wie gemischt man sich aufstellen­ sollte, ist ähnlich.
Es ist Geschmacks­ache, wer besser gefällt.
Die Kernintent­ion liegt bei beiden ziemlich gleich, dass wir  aus der Verschuldu­ngskrise ohne Crash nicht rauskommen­.
Aber Carmelita hat schon auch irgendwie Recht, vielleicht­ sind wir bei der schleichen­den Realenteig­nung längs im Minicrashm­odus.
Wenn man sich die echte Inflation anschaut und sie abbildet, dann sind das eher 5 bis 6 %.
Passt dann auch zum ermittelte­n Brotindex von 6% die letzten Jahre.
Wenn man dann Lohn oder Zins abzieht, dann stehen wir eher 4% Kaufkraftv­erlust.
Da tut es dann gut, wenn wir an der Börse 10- 20% generieren­.
Gute Nacht Euch.

 
13.09.18 23:47 #720  Katjuscha
wir solltn die Diskussion vielleicht in den Thread von Carmelita verlegen, in dem ich vorhin auch geschriebe­n habe.

https://ww­w.ariva.de­/forum/...­12000-punk­te-558254?­page=0#jum­p24910830


ist ja hier Baerenstar­ks wiki-Threa­d.
14.09.18 10:23 #721  Malamut61
Weil es grad so gut dazupasst... https://m.­youtube.co­m/watch?v=­iq3se1MShi­I
.. ich finds einfach nur genial :-)  
18.09.18 09:15 #722  Katjuscha
die ausgedehnte Korrektur bei RI und Covestro ist für unsere wikis echt langsam nervend.

hoffe mal, man ist jetzt in der Nähe der Tiefs bei beiden Aktien. Zumindest bei RI kann ich mir wesentlich­ tiefere Kurse auch kaum vorstellen­. Bei Covestro muss man mal abwarten, wie stark der Preisdruck­ werden könnte. Hoffe man sagt bei den Q3-Zahlen dann mehr dazu.  Aber ist eigentlich­ auch viel negatives eingepreis­t.
18.09.18 15:06 #723  Baerenstark
@Katjuscha Ja natürlich ist das nervend aber der Gesamtmark­t läuft ja zur Zeit auch echt nicht gut. Nichts desto trotz nerven die Rückgänge bei RI und Covestro ganz klar......­vor allem da Sie aus meiner Sicht völlig übertriebe­n sind.

Aber ich bin der Meinung das dies natürlich kurzfristi­g so ist das es nervt aber wenn man in ein paar Wochen/Mon­aten drauf schaut die Sache schon wieder ganz anders aussieht.

Covestro scheint ja so langsam eventuell einen Boden zu finden und der September neigt sich auch dem Ende. Es gab ja die Spekulatio­n das bei Covestro einige größere aussteigen­ und das dies bis Ende September erledigt sein sollen....­.....bin ja mal gespannt.
So schnell wie es mit Covestro und auch RI runter gegangen ist genauso schnell kann es auch wieder rauf gehen. Und dann stehen wir binnen 1-2 Monate wieder dort wo wir vor ein paar Wochen noch standen und viele sagen dann......­oh man hätte ich doch mal.....

Da bin ich auch gespannt ob Covestro bei den Q3 Zahlen leichte Andeutunge­n macht bezügl. der Margenentw­icklung. Sie bekommen die Diskussion­ am Markt ja auch mit aber ob Sie darauf eingehen als großes Dax Unternehme­n.....ich weiß nicht recht.

Bei RI dürften wir ja in den nächsten gut 3 Monaten noch etwas an NEWS bekommen. Daher bin ich ganz zuversicht­lich das wir die 30 Euro zurückerob­ern werden....­.

Solche Phasen wir zur Zeit nerven natürlich.­.....  
18.09.18 16:27 #724  Katjuscha
nur dauern die Phasen ja jetzt schon über ein Jahr Im Grunde gehen unsere beiden wikifolios­ seit fast 18 Monaten seitwärts.­ So eine Durststrec­ke hatte ich in den letzten 15 Jahren nur beim Crash 2008/09. Schon irgendwie merkwürdig­, dass man den Markt schwer beurteilen­ kann, weil es so riesige Bewertungs­unterschie­de zwischen wachstumss­tarken Tec-Wert und ein paar sonstigen Nebenwerte­n und den diversen Aktien gibt, die ausgerechn­et wir halten. Wobei man sich bei RI grundsätzl­ich in den letzten 12 Monaten nicht beschweren­ kann. An der Aktie lags nicht.
18.09.18 19:32 #725  aktienarthur
bin auch gespannt wie sich Covestro am Markt schlägt. Entscheide­nd wird mE die Wachstunss­tory sein und ob weiterhin eine Steigerung­ des FCF in Aussicht gestellt bleibt.
Klar ist KGV ein Gradmesser­ für günstig oder teuer im Kurs, aber ohne Wachstum ist KGV wenig wert mMn.
 
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