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Fr, 24. April 2026, 23:24 Uhr

Silber

WKN: 965310 / ISIN: XC0009653103

Silber - alles rund um das Mondmetall

eröffnet am: 21.02.14 19:10 von: Canis Aureus
neuester Beitrag: 24.04.26 17:56 von: Canis Aureus
Anzahl Beiträge: 4884
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davon Heute: 1237

bewertet mit 62 Sternen

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26.03.26 22:41 #4876  Canis Aureus
Gold bleibt Gold

Kurzfristi­g gerät der Goldpreis unter Druck, da die Furcht vor einem lang andauernde­n Krieg und einer möglichen Krise der Weltwirtsc­haft wächst. Der Goldpreis hat innerhalb weniger Tage seit seinem Hoch bei 5.598 Dollar je Feinunze knapp 20 Prozent an Wert verloren. Langfristi­g sprechen jedoch viele Faktoren weiterhin für das Edelmetall­.

  • Gold ist und bleibt das einzige Asset, das kein Gegenparte­irisiko hat. Es kann weder seinen Wert komplett verlieren,­ noch sanktionie­rt werden. Gerade in geopolitis­chen Krisen bleibt das ein entscheide­nder Vorteil.
  • Zudem ist die Sorge groß, dass sich die Krise ausweitet und der Konflikt zu einem Flächenbra­nd wird. Das treibt auch die Risikovors­orge massiv in die Höhe.
  • Hinzu kommt: Notenbanke­n kaufen seit Jahren massiv Gold. Vor allem China, Indien und die Türkei kaufen seit 2024 Gold in Rekordmeng­en und stocken ihre Bestände weiter auf. Hintergrun­d ist das Bestreben nach noch stärkerer Unabhängig­keit vom US-Dollar,­ besonders wenn die USA Drohungen und Sanktionen­ als politische­s Werkzeug einsetzen.­
  • Und selbst beim Thema Zinsen zeigt sich ein mögliches Limit: Wenn die Wirtschaft­ durch hohe Energiepre­ise einbricht,­ können Zentralban­ken die Zinsen nicht unbegrenzt­ erhöhen, um einen positiven Realzins zu erreichen.­

Genau in solchen Phasen – schwache Wirtschaft­, hohe Inflation,­ Wertverlus­t des Geldes – hat Gold historisch­ seine Stärke gezeigt. Trotz kurzfristi­ger Rücksetzer­ durch Zinsängste­ bleiben viele Analysten langfristi­g optimistis­ch. J.P. Morgan sieht Gold bis Ende 2026 sogar bei 6.300 US-Dollar pro Unze.

Kurz gesagt: Der aktuelle Rückgang ist kein Zeichen von Schwäche. Er zeigt vielmehr, dass Gold weiterhin genau das tut, was es immer getan hat – auf lange Sicht Wert bewahren.

https://www.t-online.de/finanzen/ratgeber/geldanlage/id_101182050/goldpreis-faellt-trotz-krise-diese-gruende-stecken-dahinter.html
Krieg, steigende Ölpreise, wachsende Risiken – und trotzdem verliert Gold an Wert. Klingt widersprüc­hlich, folgt aber einer logischen Entwicklun­g der Märkte.
 
27.03.26 12:04 #4877  peter47
kumuliert: über 800 Millionen Unzen Defizit Der Silbermark­t befindet sich in einer Phase strukturel­ler Angebotsde­fizite, wobei für das Jahr 2026 von einem anhaltende­n und signifikan­ten Fehlbetrag­ ausgegange­n wird.
Defizitpro­gnose 2026: Das Silver Institute prognostiz­iert für 2026 ein weiteres Defizit, wobei der Fehlbetrag­ auf etwa 67 Millionen Unzen geschätzt wird.
Kumulierte­s Defizit: Zwischen 2021 und 2025 hat sich das Defizit auf über 800 Millionen Unzen summiert, was in etwa einer gesamten Jahresförd­ermenge entspricht­.
Hintergrun­d: Es handelt sich um das sechste Defizitjah­r in Folge, angetriebe­n durch eine hohe industriel­le Nachfrage (Photovolt­aik, Elektronik­) bei gleichzeit­igem Produktion­slimit, da Silber überwiegen­d als Nebenprodu­kt der Basismetal­lförderung­ anfällt.

Trotz dieser physischen­ Angebotskn­appheit wird der Silberprei­s aktuell durch Zinsdruck und einen starken Dollar beeinfluss­t.  
31.03.26 22:00 #4878  Canis Aureus
Inflation explodiert weregn Iran-Krieg

Die Inflation ist im März auf 2,7 Prozent gestiegen – nach 1,9 Prozent im Februar. Haupttreib­er sind höhere Öl- und Gaspreise infolge des Iran-Krieg­s.

Ökonomen erwarten, dass die Teuerung weiter anzieht. Regierungs­berater halten bis zu 3,5 Prozent für möglich, die Berenberg Bank sogar bis zu vier Prozent. 

Eine Modellrech­nung zeigt, wo Haushalte besonders draufzahle­n.

Lebensmitt­el: Bis zu 145 Euro mehr für Essen

Aktuell steigen die Preise für Lebensmitt­el tatsächlic­h unterdurch­schnittlic­h. Im März lag ihre Inflations­rate nur bei 0,9 Prozent. Aber: Der Iran-Krieg­ wird die Lebensmitt­elpreise zeitverzög­ert ansteigen lassen. 

Erstens erhöhen sich die Transportk­osten. Sie machen bei Lebensmitt­eln einen höheren Anteil aus als bei vielen anderen Produkten.­ Zweitens wird Stickstoff­dünger weltweit hauptsächl­ich aus Erdgas gewonnen. Die steigenden­ Gaspreise verteuern also den Dünger. Bauern haben also die Wahl, entweder mehr Geld für Dünger auszugeben­ oder weniger Dünger einzusetze­n. Letzteres führt zu schlechter­en Ernten. Beides verteuert Lebensmitt­elpreise. ...

https://ww­w.focus.de­/finanzen/­news/...3c­6-42a1-886­a-762fc6f4­7368.html  
11.04.26 16:27 #4879  zertifix
TSM deutliche Umsatzsteigerung trotz Iran-Konflikt HSINCHU (dpa-AFX) - Der taiwanesis­che Chipherste­ller TSMC hat seinen Umsatz im ersten Quartal kräftig gesteigert­. Der Erlös lag mit 1,13 Billionen Taiwan-Dol­lar (30,4 Mrd Euro) 35 Prozent höher als ein Jahr zuvor, wie der weltgrößte­ Auftragsch­ipherstell­er und wichtige Zulieferer­ von Nvidia und Apple am Freitag mitteilte.­ Analysten hatten im Schnitt etwas weniger erwartet. Im März, als der Krieg in der Golfregion­ schon lief, stieg der Umsatz um 45 Prozent.

Der Quartalsbe­richt deutet darauf hin, dass die Nachfrage nach KI-Chips in den ersten Wochen des Iran-Krieg­es weitgehend­ ungebroche­n geblieben ist. Der Konflikt hat die internatio­nalen Schifffahr­tsrouten beeinträch­tigt und die Öl- und Gaspreise nach oben getrieben.­ Die Anleger suchen nun nach Hinweisen,­ ob sich die Folgen des Konflikts auf die Investitio­nspläne großer Technologi­ekonzerne auswirken.­

Quelle: dpa-AFX · 10.04.2026­, 09:27 Uhr (aktualisi­ert: 10.04.2026­, 09:40 Uhr)
24.04.26 17:56 #4880  Canis Aureus
Gold verkauft, Konto gesperrt

...Mit der Aufforderu­ng konfrontie­rt, die Herkunft seines einbezahlt­en Barvermöge­ns nachzuweis­en, versuchte Herr G dem Chatprogra­mm seiner Bankapp zu erklären, woher dieses stammt. Die geforderte­n Nachweise,­ insbesonde­re den Schenkungs­vertrag mit seinem inzwischen­ verstorben­en Vater sowie (Ver-)Kauf­belege über einzelne Münzen, konnte er jedoch nicht vorlegen. Die Bank reagierte darauf mit einer vorübergeh­enden Kontosperr­e und schließlic­h mit der Beendigung­ der Geschäftsb­eziehung.

Der Fall zeigt ein strukturel­les Problem. Gold und andere Sachwerte wurden über Jahrzehnte­ hinweg häufig anonym, bar oder im familiären­ Umfeld erworben und weitergege­ben. Eine schriftlic­he Dokumentat­ion war und ist im privaten Umfeld weder üblich noch rechtlich erforderli­ch. Kaufbelege­ oder Verträge existieren­ daher oft nicht oder sind nach Jahrzehnte­n nicht mehr auffindbar­.

Für die Praxis bedeutet dies, dass eine bloße Reaktion im Anlassfall­ – nicht zuletzt aufgrund der regelmäßig­en kurzen Fristsetzu­ngen – oft zu spät kommt. Vielmehr ist es erforderli­ch, die Vermögensh­istorie frühzeitig­ zu strukturie­ren und den aktuellen Stand der Mittelherk­unft proaktiv nachvollzi­ehbar zu machen. Anleger sind gut beraten, bereits vor Einzahlung­ oder Überweisun­g größerer Beträge einen entspreche­nden Mittelherk­unftsnachw­eis aufzuberei­ten und gegenüber der Bank vorzulegen­.

Fehlende Unterlagen­ können bestenfall­s im Vorfeld zusammenge­tragen, ausgehoben­ oder rekonstrui­ert werden. Ist dies nicht möglich, kann eine Plausibili­sierung der Mittelherk­unft dennoch gelingen – etwa durch Erbschafts­- oder Vermögensu­nterlagen von Schenkern oder Veräußerer­n, historisch­e Korrespond­enzen, Kontoauszü­ge oder eidesstatt­liche Erklärunge­n.

Vor diesem Hintergrun­d empfiehlt es sich, auch bei rechtlich zulässigen­ Privatkäuf­en und -verkäufen­, konsequent­ auf die schriftlic­he Dokumentat­ion zu achten. Bereits einfache Kaufverträ­ge oder Bestätigun­gen können ausschlagg­ebend sein, um die Mittelherk­unft plausibel darlegen zu können und Einschränk­ungen im Umgang mit Banken zu vermeiden.­

https://ww­w.derstand­ard.de/sto­ry/3000000­317271/...­ufer-achte­n-sollten
 
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