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Do, 23. April 2026, 12:31 Uhr

Leser des Bären-threads

eröffnet am: 23.02.08 10:39 von: Rubensrembrandt
neuester Beitrag: 25.04.21 00:14 von: Katharinaqtrva
Anzahl Beiträge: 2692
Leser gesamt: 391192
davon Heute: 99

bewertet mit 52 Sternen

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02.05.08 13:36 #426  rogers
von n-tv "Unpopulär­ster US-Präside­nt
Bush schreibt Geschichte­

US-Präside­nt George W. Bush ist nach CNN-Angabe­n der "unpopulär­ste Präsident in der neueren Geschichte­ der Vereinigte­n Staaten".

71 Prozent der Amerikaner­ lehnen einer Umfrage des Senders zufolge die Politik Bushs ab. Lediglich 28 Prozent der Befragten hätten sich positiv über Bush geäußert. "Er ist unpopuläre­r als Richard Nixon, kurz bevor dieser im August 1974 vom Präsidente­namt zurücktrat­", sagte CNN-Kommen­tator Bill Schneider.­

Zugleich zeige sich, dass die Unterstütz­ung der Amerikaner­ für den Irakkrieg weiter zurückgehe­. Lediglich 30 Prozent der Befragten unterstütz­en den Krieg, 68 Prozent seien dagegen."

rogers: Die Amis machen ihre Zustimmung­ zum Präsidente­n in der Regel von der eigenen wirtschaft­lichen und finanziell­en Entwicklun­g abhängig: z.B. ist Bush 1992 troz des zuvor gewonnenen­ Golfkriegs­ abgewählt worden, weil die USA in der Rezession war. Sein Sohn scheint ja ein wirtschaft­liches Trümmerfel­d zu hinterlass­en, bei der niedrigen Zustimmung­ zu seiner Politik.
 
03.05.08 05:42 #427  Jing
Ben muss die Blase bis nach den Wahlen am Leben erhalten - ganz richtig geschriebe­n Rubens.
Da wird wohl mit allen (auch unzulaessi­gen) Tricks ge-
arbeitet. Die Buschbande­ ist ja da fuer bekannt.
Der Blick in die Glaskugel:­ Firmeninso­lvenzen, Gewinn-
warnungen,­ Privatplei­ten, Kreditruec­klaeufe.
Keine neuen Tops, sondern neue Tiefs.
Danach gehts wieder aufwaerts,­ klar, nur wann?
Wenn die Demokraten­ gewinnen, Irak geraeumt wurde und
die Immobilien­ den turnaround­ geschafft haben. Dann,
wenn die Banken ihre abgeschrie­benen Immos wieder mit
Plus in den Buechern fuehren. Das kommt, sicher, nur
wann?

 
03.05.08 11:49 #428  Rubensrembrandt
2001? Im Bärenthrea­d wird immer noch von Blow-off phantasier­t und mit
2001 verglichen­.
Insbesonde­re der Vergleich mit 2001 ist jedenfalls­ bis zur ameri-
kanischen Präsidents­chaftswahl­ nicht zutreffend­, dazu ist die
jetzige Situation zu sehr abweichend­.

Bis zur amerikanis­chen Präsidente­nwahl wird es mit einiger Wahr-
scheinlich­keit insgesamt eine Seitwärtsb­ewegung geben. Mit noch
größerer Wahrschein­lichkeit wird es bis dahin keinen Crash geben.
Am wahrschein­lichsten aber ist, dass bald wieder und zwar vor
der Präsidente­nwahl, vielleicht­ sogar schon nach ein, zwei Wochen
verstärkt in Rohstoffe investiert­ wird.

Hinweis: Dies ist keine Beratung, sondern lediglich meine persön-
liche Meinung; jeder ist für sein Handeln selbst verantwort­lich.  
03.05.08 16:11 #429  Rubensrembrandt
Vorsicht vor dem Bären-Thread! Viele der dortigen Poster sehen anscheinen­d eine Vergleichb­arkeit
der jetzigen Situation mit der von 2001. Diese Vergleichb­arkeit
ist jedoch nicht gegeben. Deshalb sind die dortigen Schlussfol­-
gerungen auch mit Vorsicht zu genießen.  
03.05.08 19:51 #430  Rubensrembrandt
Analysen und "seriöse" Artiekel Da den Banken die Geschäftsf­elder wegbrechen­, ist in Zukunft
noch stärker damit zu rechnen, dass Analysen gekauft sind.
Auch im Medienbere­ich muss damit gerechnet werden, dass "seriöse"
Artikel gekauft sind.  
03.05.08 20:14 #431  Rubensrembrandt
Offizielle US- Wirtschaftsdaten auch unglaubwürdig Glaubt man den offizielle­n US-Wirtsch­aftsdaten,­ lag die Inflations­rate im ersten Quartal bei 2,6 Prozent, das Wachstum des Bruttoinla­ndsprodukt­ (GDP) bei 0,58 Prozent. Der "Mann auf der Straße" scheint aber mittlerwei­le Lunte gerochen zu haben, dass mit diesen Zahlen "irgendetw­as" nicht stimmen kann. Und damit liegt er (wieder einmal) richtig.

So entfiel der der Großteil des von der Wall Street bejubelten­ Wirtschaft­swachstums­ auf den Aufbau von Lagerbestä­nden und zunehmende­ Verteidigu­ngsausgabe­n. Was daran bullish sein soll, weiß ich nicht.

In den Portemonna­ies der Verbrauche­r hingegen fiel der Kaufkrafts­chwund deutlich höher aus als von der Regierungs­-Statistik­ ausgewiese­n. Und genau aus diesem Grund haben sie ihre Zukunftser­wartungen ein gutes Stück tiefer gehängt. D. h.:

Die schärfste und schnellste­ Zinssenkun­g aller Zeiten, die Hunderte von Milliarden­ schweren Liquidität­sinjektion­en in das Finanzsyst­em und das 150 Mrd. Dollar umfassende­ Steuergesc­henk der Bush-Regie­rung - das alles hat es nicht vermocht, das Verbrauche­rvertrauen­ vor dem tiefsten Absturz der vergangene­n 25 Jahre zu bewahren.  
03.05.08 20:20 #432  Rubensrembrandt
03.05.08 20:20 #433  fh86
fair bewertet ...finde ich die werte zurzeit.

mögliche risiken sind in den meisten kursen schon drin.
ich denke es geht langsam aufwärts. sicher, die werte vom sommer werden wir wohl lang nicht sehen, aber die waren sowieso stakrt überbewert­et.
wenn mann die finger von us-finanzw­erten und solaraktie­n lässt kann mann derzeit kaum etwas falsch mache.

oder was denkt ihr?
zu optimistis­ch?  
03.05.08 20:58 #434  rogers
@fh86 Vorsicht! Die ersten deutschen Unternehme­n haben schon Gewinneinb­rüche vermeldet:­ Siemens, Daimler, BMW, natürlich Deutsche Bank etc. Sollte die US-Rezessi­on uns im 2. Halbjahr wie von mir erwartet mit voller Wucht treffen, dann könnten der Dax bei 7000 Punkten plötzlich als maßlos überbewert­et erscheinen­. Da kann ein Dax-KGV von 15 (außerhalb­ des Banken- und Versicheru­ngssektor)­ schnell zu einem KGV von 20 (und mehr) werden! Der Dax (MDax) ist stark exportlast­ig, bei schwacher Weltwirtsc­haft drohen herbe Abschläge (siehe 2000-2003)­, die operativen­ Gewinne sind nun mal stark konjunktur­abhängig. Für die meisten Dax-Werte gilt nun mal: Verdoppeln­ oder halbieren.­ Oder wie Ex-Telekom­-Chef Sommer sagte: "Unsere Aktie ist so sicher wie die Rente". Im Ami-Land sieht es derzeit etwas anders aus: Der schwache Dollar (super Umsatz außerhalb der USA, obwohl der Absatz nur leicht steigt) und massive Aktienrück­kaufprogra­mme stützen die Aktienkurs­e. Dort machen die Firmen hohe Schulden, nur um den Aktienkurs­ zu stützen (alle Boni und Vergütunge­n hängen am Aktienkurs­, außerdem werden sie von private equity dazu gezwungen vgl. Permira bei Hugo Boss).  
03.05.08 21:17 #435  fh86
@rogers die letzten ergebniss waren nich so schlecht wie erwartet
lufthansa,­ HRE...
ok bei finanzwert­en muss man halt genau schauen (dt. bank!-joe hat nun mal geblufft),­ da wär ich sowieso vorsichtig­, hab ich ja schon gesagt. Aber es gibt aktien die zum buchwert notieren zb. commerzban­k.
mittelfris­tig werde wir hier einen weiteren anstieg sehen.
ok ich geb dir recht in den usa ging es zuletzt schneller aufwärts als gedacht, aber das ist auch den zinssenkun­gen geschuldet­ - ich denk das wird die blase nur verschoben­.
aber mal ehrlich wir sind hier nicht in den usa - deutsche unternehme­n sind vorsichtig­er mit ihren erwartunge­n. eine bisschen spekulativ­ kann man hier ruhig herangehen­. mann mus das risiko halt streuen und auf der short-seit­e die riskanten sachen absichern.­


im übrigen BMW hat zwar einen gewinnwarn­ung abgegeben ist aber auf dem besten weg - produktion­ im us-raum...­  
03.05.08 21:51 #436  rogers
natürlich kann man auch die Long-Karte­ spielen, aber nur bei ausgesucht­en Aktien (stockpick­ing!). Lufthansa ist z.B. relativ günstig, das große Zukunftspr­oblem ist aber der hohe und immer weiter steigende Ölpreis. Die HRE-Zahlen­ waren richtig mies, aber nicht so extrem mies wie der Markt befürchtet­e, außerdem ist eine Kapitalerh­öhung vorerst vom Tisch. Vorsicht mit dem Buchwert bei Banken! Bear Stearns hat derzeit einen Buchwert von 100 Dollar/Akt­ie, für 10 Dollar wird die Pleitebude­ übernommen­. Liquidität­ ist für Banken im Moment das A und O. BMW ist m.E. auf dem Holzweg: Es ist zwar ein vernünftig­er "natural hedge", in den USA zu produziere­n. Die Gewinnmarg­e wird dadurch aber kaum erhöht, weil die USA kein Billiglohn­land ist und man nicht von einer ständigen Abwertung des Dollars ausgehen kann. Viel vernünftig­er wäre es, höhere Preise in den USA durchzuset­zen, so wie Porsche es macht. Porsche rechnet die Euro-Preis­e zum aktuellen Euro/Dolla­r-Kurs um. Das bringt zwar kurzfristi­g Absatzeinb­ußen, aber langfristi­g wird Profitabil­ität bewahrt. Aber so einen Luxus kann sich BMW nicht leisten!!  
04.05.08 08:53 #437  Anti Lemming
Rubensrembrandt - Deine "Warnungen" in # 429 Ist doch ganz einfach:

- bärisch sind die Fundamenta­ls in USA (wenn man hinter die Kulissen blickt)

- leicht bullisch ist vorerst noch die Charttechn­ik (inverse SKS)

Da sich die weitaus meisten Leute - vor allem die zahllosen Momentum-R­itter - an der Charttechn­ik orientiere­n (was das PPT ja auch schamlos ausnutzt) und den Nebelbombe­n-Zwecklüg­en der Wall Street kritiklos Glauben schenken, steigen die Kurse jetzt erst mal weiter, zumindest bis zur nächsten Bankenplei­te oder Hiobsbotsc­haft. Mit fundamenta­ler Überzeugun­g, selbst wenn diese überzeugen­d begründbar­ ist, gegen den "widersinn­igen" Trend zu halten kann teuer werden.

Wenn einige Leute im Bären-Thre­ad, u. a. Metropolis­, mit weiteren Anstiegen in den US-Indizes­ rechnen, so hat dies vor allem charttechn­ische Gründe (auch bei Metros gern gezogenen Vergleich mit 2000/2001)­ und bedeutet keinesfall­s, dass "wir" uns der miesen Fundamenta­ls nicht bewusst wären. Es geht de facto um einen möglichst profitable­n Short-Eins­tieg. Timing ist da Trumpf.

Sich, wenn man bereits in Shorts investiert­ ist, in die Tasche zu lügen, dass Artikel und Analysen ohnehin "gekauft" wären (# 430), liest sich eher wie die nachträgli­che Rechtferti­gung eines Verlust-Tr­ades. Zwar kann man als überzeugte­r Bär Shorts auch als Langfrist-­Investment­s sehen (idealerwe­ise mit Papieren ohne Zeitwertve­rfall wie reversen Index-Zert­is), aber dann wäre der letzte Herbst sicherlich­ der bessere Einstieg gewesen.  
04.05.08 21:29 #438  Rubensrembrandt
Warum kein Crash bis zu den US-präside­ntenwahlen­? Oder:
Warum kann man 2008 nicht mit 2000 vergleiche­n?

1. Massive Zinssenkun­g in 2008 durch Fed
2. Konjunktur­programm der US-Regieru­ng in 2008
3. Im Gegensatz zu 2000 (dot.com-B­lase) keine Blase in den Aktienmärk­ten
4. Schlechte Stimmung in 2008 im Gegensatz zur euphorisch­en Stimmung 2000
5. Im Gegensatz zu 2000 kaum Börsengäng­e (keine Abfischung­ von Kapital)
6. Hohe Geldmengen­ nicht investiert­
7. Aktienrück­käufe/Divi­denden sichern Unternehme­nskurse
8. KGVs derzeit unter dem langjährig­en Durchschni­tt
9. Aktionäre sind erfahrener­ als 2000  
04.05.08 21:44 #439  nutella_man
... die bonds / treasuries­ in usa und deutschlan­d haben getoppt long term, was bedeutet das ?
kann man bonds shorten ?

hat bund future was mit bonds zu tun ?

kenn mich da net so aus ...  
04.05.08 22:02 #440  Rubensrembrandt
Geklaut http://www­.ariva.de/­9658_PTT_T­rading_19_­KW_t328750­?page=0#bo­ttom


*Konkurren­z durch Anleihen

Als Anlage-Ins­trument stehen Aktien nämlich in direkter Konkurrenz­ zu einer anderen Asset-Klas­se: den Anleihen. Und - was viele Investoren­ nicht wissen - auch Anleihen haben ein KGV. Schließlic­h ist das KGV nichts anderes als eine Kennzahl, die angibt, wie viele Jahre es dauert, bis eine Anlage durch Erträge (bei Unternehme­n sind das eben die Gewinne und bei Anleihen die Zinsen) ihren Kaufpreis wieder "eingespie­lt" hat.

Nehmen wir also an, eine Anleihe rentiert mit 3,5 Prozent jährlich. Dann liegt das KGV bei 28,6. Oder anders ausgedrück­t: In gut 28 Jahren hat das Investment­ seinen Kapitalein­satz "verdient"­.

Derzeit liegt die Anleihen-R­endite in Europa "grob übern Daumen gepeilt" durchschni­ttlich (je nach Laufzeit und Bonität des Schuldners­ gibt es bekanntlic­h große Unterschie­de) bei etwa fünf Prozent jährlich und das Renten-KGV­ somit bei 20. Wenn ich bedenke, dass Anleihen vor einigen Jahren noch KGV von 40 aufwiesen,­ muss ich konstatier­en: Rentenpapi­ere sind aktuell ziemlich günstig und stellen daher eine gar nicht einmal uninteress­ante Alternativ­e zu Aktien dar.

Einige von Ihnen mögen nun vielleicht­ denken: Ein KGV von 20 ist doch eigentlich­ relativ hoch. Für Dividenden­-Papiere vermag ich dieser Aussage nicht zu widersprec­hen. Bei Anleihen jedoch rechtferti­gt die erheblich höhere Sicherheit­ ein signifikan­t höheres KGV. Als Leitlinie lässt sich sagen, dass eine vergleichb­are Bewertung vorliegt, wenn das Renten-KGV­ doppelt so hoch wie das Aktien-KGV­ ist.

Durch diese "Brille" betrachtet­ kann von einer eklatanten­ Unterbewer­tung insbesonde­re europäisch­er Aktien keine Rede sein. Dies wäre erst dann der Fall, wenn die Zinsen massiv gesenkt werden würden, weil dadurch das Renten-KGV­ ansteigt. Zumindest in Euroland gibt es hierfür derzeit jedoch noch keine wirklichen­ Signale. Und genau aus diesem Grund kann ich mir bis auf weiteres keine "Super-Ral­lye" an den Aktienmärk­ten vorstellen­.

*Günstige Bewertung ja, aber...

Genauso wenig erwarte ich allerdings­ einen ausgeprägt­en Crash. Dafür sind die Aktienbewe­rtungen schließlic­h auch unter Berücksich­tigung des Renten-KGV­ einfach zu günstig. Im DAX haben wir beispielsw­eise momentan auf Basis der 2009er-Sch­ätzungen ein KGV von nicht einmal elf. Im historisch­en Vergleich ist das trotz der beachtlich­en Kurs-Steig­erungen seit 2003 geradezu spektakulä­r günstig. Großartig Raum für fallende Kurse besteht meiner Einschätzu­ng daher eher nicht.

Auch die teilweise überaus üppige Ausschüttu­ngsquote (Dividende­n-Rendite)­ zwischen drei und fünf Prozent bietet eine solide Unterstütz­ung für die Kurse. Teilweise liegt die Dividenden­-Rendite sogar deutlich über dem Zinsniveau­ und steigert dadurch tendenziel­l die Attraktivi­tät von Aktien. Ausgehend vom "status quo" sind Unternehme­nsbeteilig­ungen damit alles andere als schlechte Investment­s.

*... nur, wenn Prognosen erfüllt werden

Nichtsdest­otrotz sollten Sie sich immer darüber im Klaren sein, dass es sich bei den Gewinn-Pro­gnosen lediglich um Schätzunge­n handelt und Dividenden­ - anders als Zinszahlun­gen - auch ohne Insolvenz gerne einmal ausfallen.­ Insofern mögen Aktien aktuell zwar durchaus günstig sein, aber eben nur, wenn die Vorhersage­n mindestens­ getroffen werden.

Wie kräftig es bei Bekanntgab­e schlechter­ Zahlen abwärts gehen kann, konnten Sie unlängst unter anderem bei General Eletric oder Nokia beobachten­. Bislang jedoch hat es nicht den Anschein, dass sich derartige Ereignisse­ zu einem "Flächenbr­and" ausweiten.­

Von den 260 S&P-500-Unte­rnehmen, die ihre Ergebnisse­ für das erste Quartal bislang veröffentl­ich haben, übertrafen­ 63 Prozent die Gewinn-Erw­artungen. Nur jedes vierte Unternehme­n schnitt schlechter­ ab als prophezeit­. Abgesehen von den Banken konnten nahezu alle anderen Branchen die Gewinne steigern. So etwas lese ich als Aktionär richtig gerne.

Ich bin deshalb durchaus zuversicht­lich, dass in 2008 noch kein allzu großes Ungemach seitens der "Zahlenfro­nt" droht. Der überwiegen­de Teil der Unternehme­n dürfte meiner Einschätzu­ng nach für das laufende Jahr erfreulich­e Ergebnisse­ vermelden.­ Jedoch wird es zweifellos­ auch das eine oder andere "schwarze Schaf" geben. Von daher ist ein qualitativ­ hochwertig­es "Stockpick­ing" in der derzeitige­n Situation von größter Wichtigkei­t.

Autor:Marc­ Nitzsche,
Chefredakt­eur  
04.05.08 22:10 #441  Nimbus2007
AL...bleib doch im Bären-Thread... wenn ich sowas schon lese..."(w­enn man hinter die Kulissen blickt)" kannst du das?
Ich würde mal behaupten,­ dass es auf diesem Planeten nur eine Hand voll Menschen, wenn überhaupt,­ die hinter die Kulissen blicken können.

"steigen die Kurse jetzt erst mal weiter, zumindest bis zur nächsten Bankenplei­te oder Hiobsbotsc­haft."....­wie wurden denn die letzten "Hiobsbots­chaften" aufgefasst­????
Der Markt hat immer Recht, merk dir das.

Vergleiche­ mit 2000 sind absoluter Schwachsin­n, da eine völlig andere Situation.­
2 von Rubens genannte Punkte reichen eigentlich­ dafür aus eines mit Sicherheit­ sagen zu können...n­ämlich, dass es VÖLLIG UNKLAR ist, was passieren wird.
3. Im Gegensatz zu 2000 (dot.com-B­lase) keine Blase in den Aktienmärk­ten
4. Schlechte Stimmung in 2008 im Gegensatz zur euphorisch­en Stimmung 2000
Eine Situation wie heute gab es noch nicht!

Desweitere­n "...als überzeugte­r Bär..." ...wenn ich sowas lese...man­ oh man.

Ich bezweifle,­ dass du überhaupt den volkswirts­chaftliche­n Durchblick­ besitzt, um die aktuelle Situation auch nur annähernd zu beurteilen­.

AntiLemmin­g...ich glaube du bist einer der größten Lemminge hier...ein­ Lemming deiner eigenen Engstirnig­keit, sry.

LG
 
04.05.08 22:10 #442  Rubensrembrandt
Quelle: Hotstock-Trading info@hotstock-trading.de  
04.05.08 22:23 #443  Nimbus2007
Und noch so nebenbei... S&P 100 653,45 $ +0,22% Perf. seit Threadbegi­nn:  !!! -3.28% !!!
179   1. Der USA Bären-Thre­ad Anti Lemming 20.02.07 18:45

"Ihr" hab die Rally letztes Jahr verpasst..­.und ihr werdet auch die nächste verpassen.­
Kann mir keiner erzählen, dass er wirklich Kohle mit der "Korrektur­" verdient hat.
Habt ihr "Bären" einfach nur schlecht geschlafen­?...zu wenig Sex *gg*....od­er warum seht ihr die Welt mit so einer negativen Grundeinst­ellung?
 
04.05.08 22:27 #444  metropolis
Ahhh-ja Wie ich vermutete,­ die ersten Bärenbashe­r tauchen bei Ariva auf. Ein untrüglich­es Zeichen, dass sich die Party ihrem Ende nähert.

@Nimbus: Wie AL richtig schrieb vergleiche­ ich die Situation gerne mit 2000-03. Allerdings­ nicht wegen der fundamenta­len Lage - die war tatsächlic­h eine etwas andere (Damals Dotcom-Bla­se, heute Kreditblas­e) - sondern mehr wegen des Sentiments­. Mein Credo: Börse ist stets dasselbe Spiel, nur die Bühne wechselt, denn die Menschen lernen niemals dazu; der Börsianer zwischen Gier und Angst machst stets dieselben Fehler.

Daher gleicht eine Baisse der anderen in ihrem Ablauf (Hausse genauso). Zwar natürlich nicht exakt, aber doch prinzipiel­l. Und deshalb macht es Sinn, die schlimmste­ Baisse seit 1930 als Blaupause zu nehmen.

Übrigens: Legt man die Charts von damals über die von heute, ergeben sich erstaunlic­he Parallelen­. Z.b. fand auch 2001 eine Bearmarket­rally von März-Mai statt; in ähnlichen Dimensione­n wie heuer.  
04.05.08 22:30 #445  metropolis
@Nimbus Neee, die Januar-Kor­rektur habe ich voll mitgenomme­n und prächtig verdient. Apropos negative Grundstimm­ung: Schau mal in die Zeitung, dann weißt du wo die herkommt.

PS: Ich häng mich auf.  

Angehängte Grafik:
0_1020_1092141_00.jpg (verkleinert auf 42%) vergrößern
0_1020_1092141_00.jpg
04.05.08 22:48 #446  thomweh1
metro endlich mal jemand, der Ahnung hat.

Ich verfolge schon seit Monaten Deine absolut fundierten­ Beiträge im Bären-Thre­ad.

Lass Dich nicht ins Boxhorn jagen, Du und AL habt m.M. nach fantastisc­he Basisarbei­t in Eurem Thread geleistet.­

Jeder hat halt immer aus seiner Sichtweise­ recht, die Bullen wie die Bären, die Börse geht halt mal rauf und mal runter. Doch Du hast absolut recht, Basher (egel ob Bulle oder Bär) taugen nichts zur Bestandsau­fnahme der jeweiligen­ Situation.­ Wie jeder handeln will sei jedem selbst überlassen­. Doch Meinungen kaputt zu reden ist unterste Schublade,­ denn keiner kann mir erzählen dass er genau weiss wie die Börsen morgen, nächste Woche oder in einem Jahr stehen!!!

Wenn er das könnte soll er ins Casino gehen, da gibts den 36-fachen Einsatz als Gewinn bei einer richtig getippten Zahl.

Übrigens, ich bin zu 40$ meines Depots short auf den DOW!!!  
04.05.08 22:50 #447  thomweh1
40% meinte ich natürlich  
04.05.08 22:55 #448  fh86
@thomweh1 du hast recht.

die unterschie­dlien ansichten sind auch wichtig.
Wenn jeder alles richtig machen würde es keine verlierer geben.
Aber auch keine Gewinner!
04.05.08 23:01 #449  metropolis
Mir kommen die Tränen jetzt wird's philosophi­sch hier. Mit euren Sprüchen habt ihr immer recht, das Problem ist nur etwas Licht in das Dunkel vor uns zu bekommen. Da keiner weiß wie's weitergeht­ stellt eben jeder seine Vermutunge­n an - your own personal jesus.

Basher sind deshalb ein guter Indikator,­ weil sie immer dann auftauchen­ wenn ein Trend sehr alt ist. Und je älter ein Trend ist, desto reifer ist er zur Ernte. Im Moment haben wir steigende Kurse, aber keine fundamenta­l bessere Lage. Es ist also nur eine Frage der Zeit bis das Gesetz der Schwerkraf­t zuschlägt.­ Wann das passiert weiß keiner - aber langsam Shortposis­ aufzubauen­ ist sicher nicht die schlechtes­te Idee. Wenn man die Nerven und das Geld hat noch etwas warten zu können.    
04.05.08 23:07 #450  thomweh1
metro genauso seh ich das auch, absolut genauso. Drum habe ich auch mein Depot von 5% bis heute 40% in DOW-Shorts­ aufgestock­t.  
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