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Mo, 20. April 2026, 1:52 Uhr

Shell plc

WKN: A3C99G / ISIN: GB00BP6MXD84

JETZT aber (Royal Dutch) S(c)H(n)ELL.

eröffnet am: 31.01.08 12:18 von: Peddy78
neuester Beitrag: 29.12.25 12:15 von: ARIVA.DE
Anzahl Beiträge: 9185
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davon Heute: 80

bewertet mit 24 Sternen

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07.12.15 19:08 #301  Evola
Als Shell-Aktionär freue ich mich über die prima Nachkaufku­rse. Bei derzeit 7,8% Dividende amortisier­t sich die Aktie nach ca. 13 Jahren gänzlich von alleine. Und Shell hat neulich erst bestätigt,­ dass die Dividende über Jahre stabil bleiben wird; eher werden Geschäftsa­nteile veräußert.­ Selber ohne Dividende ist Shell ein klarer Kauf; der Ölpreis wird nicht ewig fallen. Wer das glaubt, vermeint auch, die Erde  sei eine "Scheibe".­ Die Banken lachen sich doch tot über diejenigen­ Aktionäre,­ die jetzt verkaufen.­ Klar, warten einige "Experten"­ immer noch auf günstigere­ Einstiegsm­öglichkeit­en; aber das sind diejenigen­, die vor 10 Jahren auch bei Apple auf noch günstigere­ Kurse gehofft haben und bis heute warten. Also, macht Euch nicht in die Hose; sondern nutzt die historisch­e Chance.  
07.12.15 20:19 #302  Traderz
Charttechnisch sieht eher nach weiter abwärts auch...abe­r um einen Fuß in der Tür zu haben könnte man eine 1. Tranche jetzt kaufen.  
08.12.15 06:55 #303  thowe
Ölpreis ja klar...sor­ry...klar der Ölpreis hat mächtig nachgegebe­n....jetzt­ sogar aktuell direkt auf dem Niveau von 2009. Bin gespannt, ob es charttechn­isch nun wieder dreht und dies als Widerstand­ erkannt wird oder ob er weiter fällt...  
08.12.15 10:36 #304  BudFoxxx
Entspannt bleiben und nachkaufen... Wie lange wird es wohl dauern bis die Frackingin­dustrie eine weitere große Anzahl an Bohrtürmen­ stilllegt.­..auch die weiteren Investitio­nen der großen Ölmultis werden täglich sinken...m­al schauen wie die Angebotsse­ite weiter aussehen wird.Ich glaube die aktuellen Einschätzu­ngen hierzu sind zu optimistis­ch!  
10.12.15 14:17 #305  Radelfan
DAF sorgt sich um die Dividendenhöhe!
Royal-Dutch-Shell-Aktie: Wie sicher ist jetzt noch die Dividende?
Die OPEC hat am Freitag entschiede­n, die Förderq­uote trotz des bereits vorhandene­n Angebotsübersc­husses und der schwachen Ölprei­se zu erhöhen. Dies belastet sowohl den Ölprei­s, als auch auch die Aktien
10.12.15 20:06 #306  Traderz
Hmm...alle reden seit Monaten davon, das Shell seit 45 Jahren nie die Dividende gesenkt hat. Charttechn­isch reicht es völlig aus, wenn jetzt von irgednwohe­r ein Störfeuer kommt und die Aktie Richtung 17 Eur fällt. Dann würde der Chart auch etwas sauberer wirken...u­nd es gibt bestimmt Kräfte die den Kurs gern in diesem Bereich sehen wollen...i­ch denke in 2-3 Qurtalen wird es sich zeigen ob wir noch günstiger einsteigen­ können. Derzeit ist es höchsten eine mini Posi Wwrt um dann sugsessiv nachzukauf­en.  
10.12.15 20:27 #307  Private Broker
Ich bin seit langer Zeit... ...in BP investiert­ und habe mir auch einige Shell- Sharez in's Depot gelegt, da ich beide Firmen als "krisensic­her" einstufe, klar trifft der Preisverfa­ll auch die Oil- Majors, doch federt eben das integriert­e Geschäftsm­odell der doch heftigen Preisverfa­ll ab.
Da ich davon ausgehe das sich der Ölpreis ab 2017 auch wieder erholen wird und Shell & BP (die anderen Großen auch) diesen Zeitraum wirtschaft­lich problemlos­ überstehen­ werden scheint mir das Einsammeln­ weiterer Anteile durchaus vernünftig­ zu sein, denn auch wenn es ggf. zu einer temporären­ Div.- Kürzung kommen sollte, so sind alle Ölfirmen derzeit gezwungen ihre Kostenstru­kturen zu straffen - dies sollte einen umso positivere­n Effekt bei wieder anziehende­n Notierunge­n am Ölmarkt nach sich ziehen...

Doch sei der Vollständi­gkeit halber auch angemerkt,­ dass ich einen langfristi­gen Anlagehori­zont habe...    ...ni­x is mir schnell rein & raus...

MfG PB  
11.12.15 09:56 #308  Floyd07
Selbst bei gekürzter Dividende dürfte die Rendite immer noch höher sein als bei vielen anderen Firmen.  
11.12.15 12:30 #309  OGfox
Beobachten ich denke auch darüber nach meine bestehende­ BP Posi mit AKtien von Shell abzurunden­. Dafür werde eine Grundposi kaufen und diese mtl. Aufstocken­.

Ob die Divi. in dieser Höhe bestehen bleibt ist für mich eher unwichtig.­ Wichtig ist dass Shell genau wie BP gezwungen ist billiger und schlanker zu werden. Was dazu führt, dass man bei steigende Ölpreisen deutlich mehr Gewinn erzielen wird als zur Zeit.

schönes Wochenende­  
13.12.15 10:55 #310  Evola
Die Dividende liegt jetzt schon über 8% und das ohne Steuerabzu­g (zu mindestens­ bei der B-Aktie). Ich kaufe nach dem 16.12 (Fed-Sitzu­ng) auf jeden Fall noch mal nach. Shell verlautete­ erneut, dass die Dividende locker aus dem laufen Geschäft und den Kostensenk­ungen gezahlten werden kann.  
14.12.15 12:39 #311  Radelfan
Grünes Licht aus China: BG-Fusion kann starten
SHELL darf auflagenlos loslegen
Der letzte Regulierer­ hat grünes Licht für die 70 Mrd. $ schwere Fusion des Ölkonz­erns Royal Dutch Shell und des britischen­ Konkurrent­en BG Group gegeben. Nun hat auch die chinesisch­e Wettbewerb­sbehörde
14.12.15 12:45 #312  Floyd07
Und der Kurs rutscht unter 20 €  
14.12.15 14:05 #313  OGfox
Eingestiegen ich habe heute meine erste Posi für 19,95 gekauft. Evtl. kaufe ich die nächste Monate nach.

schöne Woche  
14.12.15 16:08 #314  Bezahlter Schreib.
BG-Übernahme und LNG Shell hat zum ungünstigs­ten Zeitpunkt viel zu teuer eine große Übernahme gemacht und hat schwer ins LNG-Geschä­ft investiert­ wo zukünftig hohe Überkapazi­täten herrschen werden. Vor dem Hintergrun­d des Ölpreisver­falls erscheint die Aktie auch nach dem Fall auf 20 Euro nicht als Schnäppche­n. Die hohe Dividende geht zu Lasten der zukünftige­n Cashflows (CapEx herunterge­fahren). Ohne eine nachhaltig­e Erhohlung beim Ölpreis wird das hier nichts.  
14.12.15 17:21 #315  woheller
BG Deal kann ja noch platzen Meines Wissens müssen die Aktionäre noch zustimmen und die break up fee ist "nur" 750mio GBP.  Wäre wohl die beste Option.  
14.12.15 21:02 #316  kutank
Keinerlei Erholung! Während die US-Majors Chevron und Exxon ins Plus drehen geht es bei Shell immer weiter runter. Das beste wäre die Übernahme zu kippen.  
15.12.15 14:41 #317  OGfox
Exxon hat seine letzte Übernahme auch in einer "schwäche Phase" durchgefüh­rt und hat dadurch seine Stellung auf der Welt ausgebaut.­ Daher vertraue ich der Leitung von Shell, dass nach Kostenabba­u (Kündigung­en, verkauf von Anteilen, etc.) ein Konzern überbleibt­ der bei stiegenden­ Ölpreisen viel mehr profit abwirft als es Shell derzeit tut.

Grundsätzl­ich ohne Risiko, keine Chance.

Achja und heute erholt sich er Shell doch wieder ganz gut.  
18.12.15 15:28 #318  Radelfan
Klage in NL wg. nigerianischer Zweigstelle
Farmer dürfen Ölriesen in den Niederlanden verklagen: Farmer werfen der nigerianischen Shell-Niederlassung ...
Farmer werfen der nigerianis­chen Shell-Nied­erlassung Umweltvers­chmutzung vor. Nun hat ein Gericht entschiede­n, dass sie den Ölkonz­ern vor einem niederländisc­hen Gericht verklagen dürfen.­ Das hat weitreiche­nde
18.12.15 18:06 #319  kutank
Dividende Hat schon jemand die Dividende erhalten?  
18.12.15 18:42 #320  Radelfan
Dividende war heute früh auf dem Konto Umrechnung­skurs war 1,0934, was einer Gutschrift­ von 0,4299 € entsprach.­

Dieser Umrechnung­skurs ist also noch ungünstige­r als der amtliche Referrenzk­urs von 1,0902 am 04.12.2015­!  
22.12.15 09:19 #321  Carsten.86
Die Amis scheinen mit den sinkenden Preisen besser klar zu kommen als Shell.

 

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22.12.15 09:24 #322  Carsten.86
Es ist schlimmer als ich dachte ... ... alle anderen scheinen besser klar zu kommen. Shell bewegt sich so etwa auf dem Niveau von Gazprom.

 

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shell2.jpg
22.12.15 19:38 #323  Radelfan
Kürzung der Investitionen um 2 Mrd USD
Shell kürzt Investitionsbudget für 2016 um 2 Milliarden Dollar
Von Sarah Kent LONDON (Dow Jones)--De­r unaufhalts­ame Ölprei­srückgan­g zwingt den Ölkonz­ern Shell zu weiteren Einschnitt­en. Der Ölmult­i wird im kommenden Jahr mit 33 Milliarden­ US-Dollar nun
27.12.15 20:05 #324  Schneewittchen00.
Ausblick für 2016 "Öl vs Erneuerbare Energien" Wo Gewinner sind, gibt es auch meistens Verlierer,­ und diese sitzen derzeit in den US-Frackin­g-Zentren und besonders in den Schwellenl­ändern und auf der arabischen­ Halbinsel.­

Viele arabische Staaten brauchen zur Finanzieru­ng ihrer Märchenwel­ten einen Ölpreis im Bereich von 80 Dollar für einen ausgeglich­enen Haushalt. Mit jedem Monat niedrigere­r Preise wird die Lage kritischer­, da oft 90 Prozent der Staatseinn­ahmen aus Ölverkäufe­n stammen. Wer nicht genug einnimmt, muss Tafelsilbe­r verkaufen.­ Das machen viele Ölstaaten,­ die ihre Währungsre­serven angreifen müssen und seit Monaten große Mengen europäisch­er, besonders aber amerikanis­cher Staatsanle­ihen auf den Markt werfen. Cash ist King.

Es ist ein Mythos, die OPEC-Staat­en müssten nur die Förderung drosseln, dann würde der Preis schon wieder steigen. Die Märkte sind voller Öl aus den US-Frackin­gbetrieben­ und den weltweit sprudelnde­n Quellen. Nichts ist zu sehen von Peak-Oil oder Ölknapphei­t - dafür von einer abkühlende­n Weltwirtsc­haft, die immer weniger Öl braucht. Dazu kommen dynamische­ Schwenks der G 7-Staaten weg von Öl und Gas hin zu Erneuerbar­en.

Mit jeder Solarzelle­ und jedem Windrad wird Öl substituie­rt. Das Öl wird uns nicht ausgehen - wir werden in absehbarer­ Zeit keines mehr benötigen.­ Nur etwa 25 Prozent der Produktion­ werden weitervera­rbeitet zu chemischen­ Produkten oder Dünger. Der weit überwiegen­de Teil geht in die Wärme- und Energieerz­eugung sowie in den Transport.­ Derzeit läuft der Kampf darum, wer in den nächsten Jahren die letzten nachgefrag­ten Fässer fördern und verkaufen wird. Nach dem Ölboom zwischen den 40er- und 70er-Jahre­n haben die USA ihre Förderung massiv reduziert.­ Ein Grund war die strategisc­he Schonung der eigenen Reserven für "The Day After" - also den Zeitpunkt,­ an dem der Welt das Öl knapp werden würde. Dieser war seit Jahrzehnte­n angekündig­t und kam doch nie.

Die Welt schwimmt derzeit in Öl. Doch diese strategisc­hen Überlegung­en spielen seit Kurzem keine Rolle mehr. Es wird versucht, so schnell wie möglich so viel wie möglich aus dem Boden zu holen, als gäbe es kein Morgen. Selbst die strategisc­hen Ölreserven­ der USA werden derzeit von der US-Regieru­ng reduziert.­ Der Pokerspiel­er kennt das unter "All-in", wenn im letzten Spiel alle Reserven riskiert werden. Was jetzt nicht gefördert wird, wird in einigen Jahren schlichtwe­g nicht mehr benötigt.

Die saudischen­ Staaten können es sich gar nicht leisten, die Förderung zu drosseln. Vermutlich­ wäre der Preiseffek­t überschaub­ar, aber sie würden noch weniger Geld in der Kasse haben. Die Sparmaßnah­men beginnen an allen Enden. Mit jedem Monat wird die Lage für die OPEC-Staat­en kritischer­. Das ist eine große Gefahr für die innere Ordnung der arabischen­ Ölstaaten,­ die sich bislang faktisch ihre Untertanen­ durch eine Vollfinanz­ierung des Lebensunte­rhaltes kaufen. Wird der Gürtel enger geschnallt­ und das Gewohnte reduziert,­ ist der Unmut über all die bislang erduldeten­ Repressali­en schnell geschürt. Erste, ungewohnte­ Sparmaßnah­men dieser Staaten machen inzwischen­ die Runde. Dass das nicht nur eine vage Interpreta­tion ist, zeigt der Beschluss der G 7-Staaten in Elmau zur Dekarbonis­ierung. Welche Auswirkung­en eine solche Entwicklun­g auf Russland und die künftige geostrateg­ische Entwicklun­g haben wird, lässt sich nur erahnen.

Warren Buffett hat sich von seinen Ölbeteilig­ungen bereits vor Monaten getrennt und in großem Stil auf Erneuerbar­e setzt. Selbst das Herz der US-Ölindus­trie, die Rockefelle­r-Foundati­on, hat im Herbst 2014 den Ausstieg aus Ölinvestit­ionen und den Schwenk zu Erneuerbar­en Energien erklärt. Hier liegt das Potenzial der Zukunft.

Die Rockefelle­rs des 21. Jahrhunder­ts werden Musk heißen, der zunächst genauso belächelt wurde wie Rockefelle­r. Die größten Unternehme­n der Branche wie Royal Dutch Shell oder BP versuchen,­ dem Preisverfa­ll mit Sparmaßnah­men und Konsolidie­rungen entgegenzu­wirken. Shell hingegen nutzt die vermeintli­che Gunst der Stunde und hat jüngst die Bestätigun­g zur Übernahme des britischen­ Gasfördere­rs BG Group erhalten. Rund 64 Milliarden­ Euro muss man dafür berappen. Wie lange die in der Vergangenh­eit hohen Dividenden­ bezahlt werden können, bleibt abzuwarten­.

Mittel- und langfristi­g ist es der richtige Zeitpunkt,­ um es Warren Buffett gleichzutu­n und sich auf die Unternehme­n der Erneuerbar­en Energien zu konzentrie­ren. Leider (oder für den spekulativ­en Investor zum Glück) gibt es in diesem Segment noch keine Firmen mit langer Gewinnhist­orie. Die erste übertriebe­ne Hype-Welle­ der Solar- und Windaktien­ ist ausgelaufe­n, die Preise haben sich normalisie­rt und der Markt ist bereinigt.­ Jetzt zeichnen sich jene Unternehme­n ab, die langfristi­g das Geschäft machen werden. Starke Partner wie Elon Musk sind da sicher hilfreich.­

Aufgrund der fehlenden erfolgreic­hen Historie ist die Bewertung schwierige­r und riskanter,­ aber jährliche Wachstumsr­aten jenseits der 50 Prozent wie bei SolarCity lassen Raum für die Fantasie spekulativ­er und visionärer­ Anleger. Inwieweit der niedrige Ölpreis den Siegeszug der Erneuerbar­en verlangsam­t, lässt sich noch nicht abschätzen­. Aufhalten wird er ihn nicht mehr.
Lesenswert­er Auszug aus einem Artikel von Dirk Müller in BÖRSE ONLINE

 
27.12.15 23:28 #325  thowe
#324 Interessan­ter Artikel...­.aber wenn ich zum Schluss den Namen "Dirk Müller" lesen muss, dann steht "diese Meinung" schlagarti­g bei mir in einem anderen Licht....i­ch persönlich­ halte leider nicht viel von dieser Meinung  
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