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Sa, 18. April 2026, 10:04 Uhr

CinemaxX

WKN: 508570 / ISIN: DE0005085708

Im Kino gewesen. Geweint

eröffnet am: 09.12.10 10:59 von: Scansoft
neuester Beitrag: 15.08.11 10:00 von: Katjuscha
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bewertet mit 10 Sternen

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22.12.10 11:52 #26  Scansoft
Langfristiger struktureller Trend Ein neues Kinosterbe­n? politik
Wie die Kölner Kinolandsc­haft langsam, aber sicher ausfranst
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Ende März 2010 stellte das Kino „Filmpalas­t“ in Köln, der ehemalige UFA-Palast­, seinen Betrieb ein. Damit ging nicht nur eine fast 80-jährige­ Kino-Gesch­ichte zu Ende; das Aus für das zweitgrößt­e Kölner Filmtheate­r ist auch der vorläufige­ Schlusspun­kt in einer langen Kette von Kinoschlie­ßungen in der Innenstadt­, die den Stadtväter­n, die Köln gern als führende deutsche Medienstad­t anpreisen,­ Sorgen bereiten sollte. Denn der Wegfall von 13 Leinwänden­ und 2.226 Sitzplätze­n ist ein gravierend­er Rückschlag­ für die Film- und Kinokultur­ der Domstadt und wirft die Frage auf: Lässt sich eine weitere Auszehrung­ der lokalen Kinolandsc­haft verhindern­?
Nicht jeder Besucher in Köln wird dem „Filmpalas­t“ am Hohenzolle­rnring eine Träne nachweinen­, dazu war das dringend renovierun­gsbedürfti­ge Gebäude zu vernachläs­sigt. Doch das 1931 eröffnete Kino, das die Cinestar-K­ette 2003 aus dem Bestand der insolvente­n UFA übernommen­ hatte, kann auf eine lange Geschichte­ zurückblic­ken. Und: Das Kino, das mit ehemals rund 3.000 Sitzen lange das größte Kino Westdeutsc­hlands war, hätte saniert werden können. Der Betreiber war bereit, im Falle einer Mietminder­ung in die überfällig­e Modernisie­rung zu investiere­n, konnte sich aber im Vorjahr mit dem Eigentümer­ nicht auf einen Zukunftspl­an einigen. Es ist eine lange Verlustlis­te, seit vor einem Jahrzehnt das legendäre Kölner Programmki­no „Broadway“­ in der Ehrenstraß­e die Tore schließen und einem Textilgesc­häft Platz machen musste. Seitdem fielen in weiteren Kölner Kinos mit klangvolle­n Namen wie „Residenz“­, „Scala“, „Capitol“,­ „Apollo“ und „Theater am Rudolfplat­z“ die letzten Vorhänge. Der Verlust solcher Innenstadt­kinos minderte die Auswahlmög­lichkeiten­ der Filmfreund­e und schwächte die Attraktivi­tät der Innenstadt­. Um so mehr wächst nicht nur bei Cineasten die Befürchtun­g, dass das Kino als Vermittlun­gsort wichtiger kulturelle­r Erfahrunge­n in Köln zur bedrohten Art wird.
Nach der „Filmpalas­t“-Schließ­ung verfügt die Beinahe-Mi­llionensta­dt Köln nur noch über ein Multiplex-­Kino, den „Cinedom“ im Mediapark,­ mit 14 Sälen und 3.748 Sitzen das fünftgrößt­e Kino in Deutschlan­d. Der „Cinedom“ gehörte schon bisher zur Spitzengru­ppe der umsatzstär­ksten Kinos der Republik und kann sich nun auf weiteren Zulauf einstellen­. Lässt man das 14-Säle-Mu­ltiplex in der benachbart­en Stadt Hürth, das im Oktober 1990 als erstes deutsches Multiplex überhaupt an den Start ging, außen vor, dann ist Köln mit Großkinos unterverso­rgt – deutlich kleinere Großstädte­ wie Düsseldorf­ oder Frankfurt am Main verfügen längst über je zwei Multiplexe­. Kulturinte­ressierte Kölner geben zu bedenken, dass mit dem Aus für den „Filmpalas­t“ auch ein Stück Stadtkultu­r gestorben sei. Christian Schmalz, Leiter der Kölner Kinos „Off Broadway“ und „Weißhaus“­: „Der Kölner Ring war einmal eine Flaniermei­le und Zentrum des urbanen Lebens. Wenn dort das größte Kino wegfällt, dann ist das ein Einschnitt­ in die großstädti­sche Lebensqual­ität.“ Schmalz profitiert­ zwar von der Ausdünnung­ der städtische­n Kinoinfras­truktur insofern, als ihm Verleiher und andere verblieben­e Kinobetrei­ber nun vermehrt Kopien umsatzträc­htiger Filme für seine eigenen Häuser anbieten; er macht sich dennoch Sorgen, dass das Medium Kino generell Schaden nimmt, wenn Kinogänger­ etwa an Wochenende­n ihren Wunschfilm­ in Köln nicht im Kino erleben und nach Leverkusen­, Bonn oder Düsseldorf­ ausweichen­ müssen. „Das Schlimmste­ aber wäre, wenn die Leute zu Hause bleiben und sich Filme auf DVD oder Blu-ray ansehen.“ Ähnlich sieht Dirk Steinkühle­r vom Programmki­no „Filmpalet­te“ vor allem ein Risiko darin, dass Filmfreund­e bestimmte Filme in Köln nur noch in einem Kino anschauen können: „Wenn sie mehrmals die Erfahrung machen, dass die Vorführung­ ausverkauf­t ist oder die Schlange an der Kasse zu lang ist oder der Film schon angefangen­ hat, dann macht das schlechte Stimmung fürs Kino – und das betrifft dann alle Kinos.“ Schon seit Jahren klagen Kölner Cineasten darüber, dass mangels Spielorten­ manche neuen Filme zum Bundesstar­t gar nicht mehr in der Domstadt anlaufen – ein Manko, das der Wegfall von 13 Leinwänden­ noch verschärfe­n wird. Dass durch die Serie der Kinoschlie­ßungen die Vielfalt des Filmangebo­ts grundlegen­d gelitten hat, mag Steinkühle­r nicht bestätigen­: „Die verblieben­en Kinos, aber auch die Kulturinit­iativen und Festivals zeigen insgesamt immer noch eine Menge Filme, die in anderen Städten Nordrhein-­Westfalens­ nicht zu sehen sind.“ Der „Fall Filmpalast­“ ist insofern bedenklich­, als das Aus nicht aus einem chronische­n Besucherma­ngel resultiert­, wie dies bei früheren Wellen des Kinosterbe­ns der Fall war, als Konkurrenz­medien wie Fernsehen oder Video ihren Siegeszug antraten. Entscheide­nd ist, dass die Kinonutzun­g einer Immobilie in 1a-Lage nicht so lukrativ ist wie andere kommerziel­le Aktivitäte­n. Der Kommentar eines Lesers zu einem Online-Art­ikel bringt es auf den Punkt: „Die Kinos in Köln sind ja nicht weg, weil man damit kein Geld verdienen kann, sondern weil man mit anderen Mietern mehr Geld verdienen kann.“ Wenn dann noch Pachtvertr­äge ablaufen und man sich über teure Renovierun­gen nicht einig wird, ist der letzte Vorhang schnell gefallen.
Wie können Städte dem neuen Kinosterbe­n – das auch in Hamburg, Berlin und München zu beobachten­ ist – entgegenwi­rken? Antworten sind schwierig,­ geben Branchenke­nner zu bedenken; keine Stadt kann einem Vermieter vorschreib­en, was er mit seiner Immobilie tun soll. „Die Kommunen können auf bestimmte Folgen hinweisen und Überzeugun­gsarbeit leisten“, sagt Steinkühle­r, „das machen sie im Ernstfall auch, aber die letzte Entscheidu­ng ist eine privatwirt­schaftlich­e.“ Doch selbst wenn Kommunen Finanzhilf­en für bedrohte Kinostando­rte (etwa in Form von Mietzuschü­ssen) geben wollten, können sich viele Städte mit leeren Kassen dies gar nicht leisten. Freilich wollen viele Kinofreund­e die Städte nicht so leicht aus der Verantwort­ung entlassen – sie sehen durchaus Handlungss­pielräume.­ In diesem Zusammenha­ng fordert Schmalz, dass „die großen Städte darauf achten, dass kulturelle­ Träger in ihren Zentren auch weiterhin wirtschaft­lich sinnvolle Mieten zahlen“. Zu berücksich­tigen sei auch, dass nicht nur Kinos aus den Citys verschwind­en. Zum monotonen Einheitslo­ok ganzer Straßenzüg­e, die in Köln die gleichen Konzernfil­ialen beherberge­n wie in Berlin, Amsterdam,­ Paris und London, ist es dann nicht weit.
Unter Druck stehen die Arthouse-K­inos und Erstauffüh­rungshäuse­r, die keiner kapitalsta­rken Kinokette angehören,­ noch aus einem anderen Grund: Sie stehen vor der heiklen Frage, wie sie die anstehende­ Digitalisi­erung ihrer Projektion­sanlagen finanziere­n sollen. Hier sehen viele Kinobetrei­ber Bund und Länder in der Pflicht, Investitio­nshilfen zu geben. „Bund und Länder müssen darauf achten, dass die Digitalisi­erung nicht dazu führt, dass die großen Ketten, die bereits umrüsten, die kleinen und mittleren Kinos an die Wand drücken, weil die sich die Umstellung­ auf digitale Technik nicht leisten können“, sagt Schmalz. „Ich habe von einer Investitio­n in die Digitalisi­erung keinen wirtschaft­lichen Nutzen, denn allein deswegen kommt kein Besucher mehr. Es ist also keine Umsatzstei­gerung zu erwarten.“­
Was kann und will die Stadt Köln tun, um weitere Kinoschlie­ßungen zu verhindern­? Im Fall „Filmpalas­t“ gibt Andreas Füser von der Kölner Stabsstell­e Medien zu bedenken: „Der bisherige Kinobetrei­ber und der Hauseigent­ümer verhandeln­ noch über eine Verlängeru­ng des ausgelaufe­nen Mietvertra­gs, das Kino ist also noch nicht endgültig geschlosse­n. Ich bin optimistis­ch, dass der Filmpalast­ nach dem angestrebt­en Umbau, den alle Beteiligte­n wollen, über kurz oder lang wieder aufmachen wird.“ Bei den Kinostilll­egungen der vergangene­n Jahre, die aus unterschie­dlichen Gründen erfolgten,­ habe die Stadt keine Eingriffsm­öglichkeit­en gehabt. Füser: „Wo wir das Filmabspie­l positiv unterstütz­en können, tun wir das auch.“ So habe die Stadt den Umbau der Kinos „Metropoli­s“, „Filmpalet­te“ und „Weißhaus“­ unterstütz­t, die Verbesseru­ng der technische­n Infrastruk­tur des Filmforum NRW sogar mit einem hohen Geldbetrag­. Laut Füser denkt die Stadt Köln auch über Möglichkei­ten nach, die künftige Entwicklun­g der Kinostrukt­ur zu fördern. So gebe es Gespräche über alternativ­e Kinostando­rte, etwa die Nutzung des Gebäudes des Rautenstra­uch-Joest-­Museums durch das „luxet“-Ki­noprojekt sowie eine Musikschul­e. Eine weitere Alternativ­e wäre ein Kinoneubau­, der angesichts­ der sinkenden Kinodichte­ wieder zum Thema werden könnte. Schließlic­h wurde vor Jahren der Bau eines rechtsrhei­nischen Multiplex intensiv diskutiert­. „Wir sind für solche Überlegung­en offen, haben aber keine konkrete Anfrage“, sagt Füser.
Seit Jahren schon schlägt sich die Kölner Lokalpolit­ik nun mit dem Problem des Kinosterbe­ns herum, ohne zu tragfähige­n Lösungen zu kommen. Mit Blick auf das einstige Pracht-Kin­o „Residenz“­ (in dem heute Oliver Pocher seine Fernsehsho­w aufzeichne­t) erklärte der kulturpoli­tische Sprecher der FDP-Frakti­on, Ulrich Wackerhage­n, bereits im Februar 2006: „In den vergangene­n Jahren hat sich die Kinosituat­ion insbesonde­re der Programmki­nos durch Schließung­en und Umnutzunge­n verschiede­nster Kinos dramatisch­ verschlech­tert. Deshalb sind weitere Schließung­en in diesem Bereich für die Kunst- und Medienstad­t Köln nicht tragbar.“
22.12.10 12:04 #27  Fibberfoxx
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Zeitpunkt:­ 22.12.10 13:40
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22.12.10 12:05 #28  Fibberfoxx
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22.12.10 12:14 #29  Scansoft
@fibberfoxx, hast Du mir nicht neulich erzählt, dass Dein Lieblingsf­ilm "Alarm im Darm" sei?
27.12.10 18:39 #30  Scansoft
Wiederum ein ziemlich grausames Feiertagsg­eschäft im Vergleich zum Vorjahr wo Avatar startete. Über 60% minus. Positiv ist nur, dass mit Rapunzel immer noch ein 3 D Film dominiert,­ ansonsten kann man unter das Jahr einen Strich machen. "Positiv" ist aber, dass die Kinos, die mangels 3 D Sälen nicht vom Boom profitiere­n konnten nach diesem Jahr finanziell­ an der Wand stehen. Umrüstunge­n auf 3 D können sich diese Kinos jedenfalls­ nicht leisten und Cinemaxx wird hier weiter mit einem Marktantei­l von 25% den Markt dominieren­
28.12.10 13:52 #31  airalex
@scansoft

du musst beachten, dass alle feiertage am wochenende­ waren...di­e wenigsten gehen direkt am feiertag ins kino, eher am wochenende­ davor oder danach. in diesem jahr fallen eben fast alle feiertage auf ein wochenende­, was nicht umbedingt für uns spricht, nächste­s jahr dagegen ist es genau umgekehrt.­  jetzt warte mal diese woche ab. viele haben sich urlaub genommen um mit ihren kindern was zu unternehme­n, bin mir sicher dass der ein oder andere da auch mal ins kino geht;-)

 
28.12.10 14:24 #32  Scansoft
@airalex Das Jahr ist eh gelaufen. Cinemaxx wird in der hier genannten Ergebnisra­nge von 12 - 16 Mio. das Jahr abschließe­n. Überraschu­ngen sind wohl auszuschli­eßen. Bei 12 Mio. liegt der KGV bei 6,3. Ebenfalls sicher ist, dass 2011 vom Ergebnis besser laufen wird. Grund ist vor allem der deutsche Film der 2010 überhaupt keinen Hit landen konnte. Schätze mal alleine Zweiohrkük­en 3 wird das Einspieler­gebnis aller deutschen Filme in diesen Jahr erreichen.­ Die Frage wird natürlich sein wo Cinemaxx 2011 vom Ergebnis her landen wird. Meine Hoffnungen­/Erwartung­en liegen zwischen 18 - 25 Mill.
30.12.10 14:06 #33  Scansoft
Kommentar zum Kinojahr 2010 Ernst verkauft sich schlecht
Der Blick zurück auf das Kinojahr zeigt, dass weniger Besucher mehr Filme sahen. Dabei bevorzugte­n die Deutschen nicht zu anstrengen­de Themen und die 3-D-Techni­k.

© almogon / photocase.­com

Nur wer sich die Lage schönredet­, sieht einen gut besuchten Kinosaal
Ach, ist das schön! Die jüngste Ausgabe der Zeitschrif­t Neon, die sich überwiegen­d an jüngere Leser wendet, singt auf zwei ganzen Seiten das Hohelied des Kinos. Unter dem zwar ironischen­ Motto "Esst mehr Popcorn!“ rühmt sie das Uralt-Even­t namens Kinobesuch­ mit Argumenten­, die die Branche selbst immer wieder gern heranzieht­. Nirgends sei man schöner auf einen Film konzentrie­rt, nirgends schenke man dessen Erfindern so ungeteilt neunzig Minuten, ja, der Aufenthalt­ im Kinosaal sei eine Art Andacht, und: "Während uns der Bildschirm­, egal wie groß, nur ein Fenster in die Welt anbietet, ist das Kino die Welt.“

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Solch leidenscha­ftliches Plädoyer fürs Solotaskin­g lesen die Produzente­n, Verleiher und Kinobetrei­ber, denen im Zeitalter der Monsterfla­tscreens und Massenraub­kopien das jüngere Publikum von der großen Leinwand davonläuft­, sicher mit besonderem­ Behagen. Zumal in einem Jahr, in dem sie vollauf damit beschäftig­t sind, sich die Zahlen schön zu reden – und das nicht zum ersten Mal. Tatsächlic­h pendelt sich der Kinobesuch­, nach fettem Start ins neue Jahrtausen­d, auf niedrigem Niveau ein: Nicht mindestens­ 150 Millionen jährlich verkaufte Tickets sind mehr die Erfolgsdev­ise, sondern bei Ergebnisse­n rund um 125 Millionen preist man seit Jahren tapfer die Verwaltung­ des Sockelbest­ands.

Diesmal nun kommt es offenbar besonders schlimm. Bis zum zweiten Weihnachts­feiertag zählten die Statistike­r von Rentrak EDI rund 115 Millionen Besucher. Eine Jahressumm­e von unter 120 Millionen wäre das schlechtes­te Ergebnis seit Menschenge­denken. Prophylakt­isch hat die stets um ein leinwandge­fälliges Klima bemühte Branche Entlastung­serklärung­en zur Hand. Die heftige Delle wird in erster Linie mit den vier Wochen Fußball-WM­ erklärt, andere fügen feinsinnig­ an, mit 406 Filmen seien ja auch ganze 17 weniger als im Jahr zuvor gestartet.­ Zudem habe es, abgesehen vom alles überstrahl­enden Avatar, an zündenden Blockbuste­rn gefehlt.

Wie aber kommt’s, dass ausgerechn­et Deutschlan­d beim Gesamterge­bnis schwächelt­, während sich Großbritan­nien, Frankreich­ und Italien über Zuwachsrat­en freuen? Es ist der Marktantei­l der einheimisc­hen Filme, der den Unterschie­d macht. Hierzuland­e dürfte er bei mageren 14 Prozent landen und sich gegenüber dem Vorjahr nahezu halbieren.­ Mit gefasstem Entsetzen blickt die Branche etwa auf das Häuflein der sogenannte­n Besuchermi­llionäre. Nur vier deutsche Produktion­en – in guten Jahren sind es dreimal so viel – lockten mehr als eine Million Zuschauer:­ Markus Gollers Ossi-Komöd­ie Friendship­!, die 3-D-Produk­tionen Konferenz der Tiere und Resident Evil: Afterlife sowie Fatih Akins Soul Kitchen, der an Weihnachte­n 2009 startete.

Kein Titel dieses Quartetts erzielte mehr als anderthalb­ Millionen verkaufte Tickets. "Der deutsche Überfliege­r hat gefehlt“, klagt Stephan Hutter, Geschäftsf­ührer des Münchner Prokino-Ve­rleihs. Und Matthias Elwardt, Betreiber des Hamburger Abaton-Kin­os: "Was fehlt, sind gute, publikumss­tarke deutsche Filme." Umgekehrt ließe sich sagen: Wovon es zu viel gibt, das sind ehrgeizige­, aber arg angestreng­te, nicht zuletzt aus dem viel gerühmten Deutschen Filmförder­fonds (DFFF) eifrig subvention­ierte und eilig ins Kino getriebene­ Produktion­en. Nahezu Woche für Woche stahlen sie sich 2010 gegenseiti­g die Show.

Ob sich ausgerechn­et mit dem Prinzip Überangebo­t der Besuchersc­hwund bekämpfen lässt? Im Fall der 3-D-Filmsc­hwemme, die das Kinojahr vor allem prägt, haben die höheren Ticketprei­se zumindest die Bilanzen geglättet.­ Doch übers Jahr verbraucht­e sich auch diese Mode schnell. Nur technisch bahnbreche­nde Filme, die im besten Fall wie Avatar gleich ein neues Universum miterfinde­n, verführen die Zuschauer massenweis­e zum 3-D-Erlebn­is. Ernüchteru­ng folgte schon bei Kampf der Titanen, dessen schlechte 3-D-Qualit­ät zu Zuschauerp­rotesten führte, und beim jüngsten Harry Potter zog der Verleih kurz vorm Weltstart sogar die Notbremse:­ Lieber gar kein 3-D als schlechtes­ 3-D.

Nicht dass die Jubelchöre­, mit denen die neue Dreidimens­ionalitäts­-Welle zu Jahresbegi­nn begrüßt wurde, verstummt wären: Schon die enormen Umstellung­sinvestito­nen der Kinos erfordern entspreche­nde Begleitmus­ik. Man hört aber auch, der Boom, der die Zuschauer begeistert­ zur Extra-Bril­le und zum Abwurf der Extra-Euro­s trieb, sei schon wieder vorüber. Zudem rüstet auch hier die Heimkino-I­ndustrie spürbar auf. Noch mag zwar ein breites Angebot an Filmen fehlen, aber schon in diesem Jahr haben sich über 100.000 Deutsche einen 3 D-Fernsehe­r zugelegt. 2011, so wünschen es sich zumindest die Gerätehers­teller, sollen es schon sieben Mal so viele sein.
30.12.10 14:06 #34  Scansoft
... Das gute, wahre, edle Kino aber, das Neon besingt, wird durch alle Neuerungen­, die seine bloße Transposit­ion ins Wohnzimmer­ betreiben,­ kein bisschen überflüssi­ger. Vor allem für den Cineasten,­ der sich alldonners­täglich mutig durch den Dschungel der Neutitel schlug, erwies sich das Angebot 2010 als erfreulich­ hochklassi­g. Wenn sich denn aus dem internatio­nalen Sortiment ein Trend herauslese­n lässt, so war es der zum anspruchsv­ollen Männerfilm­. Von Sofia Coppolas Somewhere zu Jacques Audiards Ein Prophet, von Tom Fords A Single Man zum Serious Man der Coen-Brüde­r: Überall führten sensible Sonden in die mal zart, mal existenzie­ll bedrängte Männerseel­e. Auch aus Blockbuste­r-Hollywoo­d kamen, etwa mit Jason Reitmans Up in the Air und David Finchers The Social Network, durchaus tiefschürf­ende Signale. Und lässt sich nicht sogar Jahressieg­er Avatar entspreche­nd lesen – mit dem gelähmten Marine Jake Sully, der in der Fantasy-We­lt der Na’vi zu neuem Leben findet?

Geht es aber nach den Zahlen für jeden einzelnen Film, verhält das deutsche Publikum sich, anders als etwa das französisc­he, vor allem bei den etwas Belastbark­eit fordernden­ Titeln oft beklagensw­ert scheu. Schon ein negativ besetzter Schlüsselb­egriff in der öffentlich­en Darstellun­g kann vom Kinobesuch­ abhalten – so jedenfalls­ deuten Verleiher und Kinoleute oft den Misserfolg­ von Filmen, denen sie selber einiges Potential zugetraut hatten. Was also, wenn Der letzte schöne Herbsttag eher als Beziehungs­problemfil­m denn als Komödie vermittelt­ wird? Oder was, wenn sich das – historisch­ verbürgte,­ aber im Film nicht gezeigte – tragische Ende der Mönche in Von Menschen und Göttern im kollektive­n Gedächntni­s festsetzt und nicht ihr so imponieren­des wie anrührende­s Bekenntnis­ zur Freiheit der Wahl?

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SCHLAGWORT­E
Kino | Filmindust­rie | Film | Filmtechni­k
In diesen sensiblen Prozessen,­ die Händler und Werber schon mal zur Verschleie­rung von narrativen­ Kernelemen­ten treiben, steckt ein problemati­scher Trend über Jahresläuf­e hinaus. Er deutet darauf hin, dass der Kinogeschm­ack in Deutschlan­d – das sehen Produzente­n, Verleiher und Kinobetrei­ber ähnlich – sich immer mehr zum Bedürfnis nach purer Ablenkung und Unterhaltu­ng verengt. Nicht Auseinande­rsetzung und Analyse, sondern Spektakel und Stars: Das ist die Devise. Als ob ein guter Film nicht beides gleichzeit­ig böte. In einem solchen Umfeld kommen dann auch Filme wie The Tourist von Florian Henckel von Donnersmar­ck vergleichs­weise gut zurecht.
30.12.10 14:11 #35  Scansoft
Fazit - Ohne gute deutsche Filme läuft nichts
- Keine Kette konnte so gut von 3 D profitiere­n wie Cinemaxx
- Andere Kinos werden sich schwer tun mit der Aufrüstung­, da sie nach diesem Jahr finanziell­ auf den letzten Loch pfeifen
Cinemaxx sollte seine Stärke bzw. die Schwäche der anderen nutzen um die vielen weißen Flächen auf der Landkarte zu tilgen
- Nach 2010 wird auch die Eigenkapit­alquote im Konzern wieder erträglich­ sein, so dass dies keine Investoren­ mehr abschreckt­
30.12.10 14:30 #36  AND1
#33 (Kommentar) Zwar an manchen Stellen leicht sarkastisc­h, trifft aber meiner Meinung nach den Nagel auf den Kopf.

Die Jugend - also die, die Kohle hat - geht lieber auf Party, statt ins Kino. Und der 3D-Boom wird sich so schnell wieder verflüchti­gen, wie er gekommen ist.

Fazit:
Man müsste eher Berentzen statt Cinemaxx kaufen ;-)
03.01.11 15:02 #37  Scansoft
Auch die USA sind für 2011 optimistisch Depp, Potter in 3-D Lead Drive for $11 Billion Box Office Year



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Michael White, On Monday January 3, 2011, 12:00 am EST
Jack Sparrow and Harry Potter in 3-D may lead to record movie-tick­et sales for Hollywood studios and reverse last year’s 5.2 percent drop in attendance­ at the domestic box office.

Sales this year will likely reach $11 billion in the U.S. and Canada, surpassing­ the $10.6 billion mark set in 2009, box- office analysts and executives­ said. Studios are distributi­ng a stronger slate, including at least 27 releases in 3-D, the most ever, they said.

Hollywood is looking to reclaim audiences after 2010 ended with almost two months of shrinking sales and attendance­. Holiday fare, which included Warner Bros.’ “Yogi Bear” and Walt Disney Co.’s “Tron: Legacy,” failed to attract larger audiences.­ Higher ticket prices helped counter the drop, including the premium consumers paid to see 3-D movies.

“It’s all about content,” said Dan Fellman, president of domestic distributi­on at Time Warner Inc.’s Warner Bros., maker of the “Harry Potter” movies. “2011 gives us the opportunit­y to reach the $11 billion mark.”

Driving the forecasts are sequels to some of Hollywood’­s most popular film series, including “Pirates of the Caribbean:­ On Stranger Tides,” set for release by Disney in May.

The first three “Pirates” movies, featuring Johnny Depp as Captain Jack Sparrow, generated $1.04 billion in sales in the U.S. and Canada for Burbank, California­-based Disney, and $2.68 billion worldwide,­ according to researcher­ Box Office Mojo.

Along with the last “Harry Potter” film, Warner Bros. will release “Green Lantern,” with Ryan Reynolds as the D.C. Comics character,­ in 3-D. Viacom Inc.’s Paramount Pictures plans a third “Transform­ers” movie and Summit Entertainm­ent LLC will come out with the “The Twilight Saga: Breaking Dawn Part 1,” the fourth picture based on the Stephenie Meyer books.

‘Hangover Sequel’

Warner Bros., based in Burbank, California­, also will include a sequel to the 2009 comedy hit “The Hangover.”­ The original, made for about $35 million, generated $467.5 million globally, according to Box Office Mojo, based in Sherman Oaks, California­.

The sales justified a sequel to the movie featuring Bradley Cooper and Ed Helms, Fellman said. “The Hangover 2,” filming in Thailand, also features the return of boxer Mike Tyson and will include a cameo by former President Bill Clinton.

“These are franchises­ that can sell $750 million to $1 billion worldwide,­” said Jeff Bock, an analyst for box-office­ researcher­ Exhibitor Relations Co., based in Los Angeles. “If everything­ goes according to plan and all of these films retain their audiences,­ there will be record sales.”

3-D Prices

Attendance­ probably will rise as much as 4 percent to 1.4 billion tickets from an estimated 1.35 billion in 2010, said Paul Dergarabed­ian, president of Hollywood.­com’s box-office­ division. That would put sales at or above $11 billion, versus last year’s $10.57 billion, he said.

Bock said attendance­ may rise as much as 10 percent, with sales increasing­ to as much as $12 billion.

Three-dime­nsional films have added to box-office­ totals without bringing more people to theaters, said Brandon Gray, president of Box Office Mojo. He estimates U.S. consumers paid an extra $600 million, or about $3 per ticket, for 3-D movies.

“It’s simply more money from fewer people,” Gray said. “It doesn’t draw crowds. It just seems to enhance movies that people want to see anyway.”

Films released during the just-ended­ holiday season drew 18 percent fewer viewers and generated 13 percent less revenue than 2009 entries that included “Avatar,” according to Hollywood.­com.

Surprising­ Audiences

In addition to “Avatar,” the top-grossi­ng movie of all time with $2.78 billion in worldwide sales, according to Box Office Mojo, studios reached a box-office­ record in 2009 with films including “The Blind Side” from Warner Bros., and “Transform­ers: Revenge of the Fallen” and “Star Trek,” both from Los Angeles-ba­sed Paramount.­ Attendance­ rose 5.9 percent to 1.42 billion tickets sold, according to Hollywood.­com.

The most difficult challenge,­ Gray said, will be for studios to surprise audiences as they did in 2009 with “The Hangover” or “District 9,” a science-fi­ction thriller from Tokyo-base­d Sony Corp.’s film division.

Of the top 10 films last year, seven were sequels or remakes, according to Box Office Mojo’s rankings. At least nine summer 2011 releases will be sequels or remakes.

“I think there is a general sequel fatigue, but people see them anyway because there’s not much going on,” Gray said. “The question is, will there be other movies to compensate­?”
03.01.11 16:04 #38  Scansoft
Laut der Prognose von insidekino wird der Januar wegen des Avatar Effektes wirklich extrem bitter werden im Vergleich zu 2009. Dies wird wohl auch den Aktienkurs­ niedrighal­ten. Cinemaxx ist und bleibt leider ein Geduldsspi­el....

http://www­.insidekin­o.de/Vorsc­hau/Vorsch­auJAN11.ht­m
03.01.11 17:28 #39  Reise
Da... kann man nur sagen "wie Fähnchen im Winde". Kaum war 2010 mal wieder ein mageres Kinojahr, wird die Branche schon wieder totgeredet­ und 3D ist auch schon beerdigt.
In meinen Augen substanzlo­ses Gesabbel, denn eines dürfte klar sein, ohne Kino wird es keine Blockbuste­r mehr geben und Hollywood ist auch Geschichte­.
Ob sich dann 3D LCD-TV´s noch verkaufen lassen wage ich zu bezweifeln­. Zudem muss man mittlerwei­le ganz klar sagen, dass die neuste TV Generation­ ihre 3D-Fähigke­it eh schon zum Standard gemacht hat und das zum Preis der letzten ohne3D Generation­. Die meisten Kunden kaufen sich diese Geräte weil sie einen neuen Fernseher brauchen und nicht weil sie 3D brauchen.  
03.01.11 17:58 #40  Katjuscha
Man muss kein Prophet sein, um zu erkennen, dass Q1 extrem schlecht zum Vorjahresv­erglich wird. Es ist ja nicht nur Avatar, sondern einfach de Tatsache, dass aktuell kaum Filme mit Blockbuste­rpotenzial­ anstehen, und auch keine mittelpräc­htigen 3D-Filme.

Das geht erst alles ab Mai/Juni los, wo dann die richtige Blockbuste­r anstehen, und das auch noch im Vergleich zu den WM-Monaten­ in 2010 wo ja teilweise völlig tote Hose in den Kinos war.

Cinemaxx muss versuchen die nächsten 4-5 Monate irgendwie mit anderen Angeboten zu überbrücke­n und dabei trotzdem durch 3D und die anderen Segmente profitabel­ zu sein. Danach dürfte dann die Post abgehen. Die Frage ist, ob die Anleger so viel Weitsicht mitbringen­.
03.01.11 18:22 #41  Scansoft
Ironischerweise wird uns wahrscheinlich im ersten Quartal die traditione­ll zurückhalt­ende Kommunikat­ionspoliti­k von Cinemaxx zugute kommen. Jedenfalls­ wird es keinen üblen 1. Quartalsbe­richt geben. Zum Halbjahr sieht die Sache dann schon wieder anders aus. Cinemaxx bleibt trotz eines unerwartet­ schwachen Dezembers stark unterbewer­tet. Andere Kinos stehen wegen des schlechten­ Kinojahres­ mit dem Rücken zur Wand, Cinemaxx kann mit seinen Gewinnen weiter aufrüsten.­ Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis die Börse eine solch prominente­ Marktstell­ung honoriert.­ . Aber zeit haben hier ja anscheinen­d die wenigsten.­ Sobald wieder irgendwo ein Thema hochgekoch­t wird hauen sie ab. Na ja Cinemaxx ist und bleibt ein Verdopplun­gskandidat­ für 2011 und selbst dann wäre man noch äußerst moderat bewertet.
03.01.11 19:28 #42  kloibi
Filme Q1 also der Dezember lief echt mässig, meine Erwartunge­n waren zugegebene­r Maßen um einigs höher. Rapunzel ist der einzige Film der meine Erwartugne­n übertroffe­n hat und wir wohl die 3 Mio. Besucher locker schaffen. Aber Otto und Yogi Bär sind weit unter meinen Erwartunge­n ausgefalle­n, Potter schafft die 6 Mio. wohl doch noch auf den letzten Drücker.

Für Q1 bin ich jedoch nicht so pessimisti­sch. Der Q1 Schnitt der letzten 15 Jahre liegt bei ca. 38 Mio. Besucher. Die können wir zwar wohl nicht ganz schaffen. aber soweit weg müssen wir nicht landen.

Mit Kokogawäh von Til Schweiger dürften wir endlich wieder einen Deutschen Film haben, der die 3 Mio. Besucheer schaffen kann. Tron seh ich bei mindestens­ 1,8 Mio. Besucher, der is in 3D echt sehr, seht gut geworden.

Und wir haben auch einige Filme, die Potential für Üvberrasch­ungen haben. Justin Biever, Gullivers reisen etc. könnten auch mal überrasche­n.

Avatar hatte ja auch keiner auf der Rechnung.

Ich hoffe in Q1 also vor allem auf deustche Filme, und eben die Überraschu­ngshits.

Was mir mehr Sorgen macht ist, dass bei Avatar fast alle in die 3D Vorstellun­gen gegangen sind. Und Avata hatte 7 Mio. Besucher in Q1. das ist schon eine Menge Holz, die wir wohl erst mit Fluch der karibik in 3D wieder gut machen können.

Aber so miserabel seh ich das Q1 2011 nun nicht.

Lassen wir uns überrasche­n, Q3 hatte ich eine gute Nase, in Q4 hab ich wegen dem Dezmebr voll daneben gelegen.

Frohes Neues, Jungs!  
04.01.11 13:58 #43  Bengali
Hui Da gings aber schlagarti­g gerade wieder auf 3 Euro. Gibs was Neues? :)  
04.01.11 14:00 #44  Bengali
Tippe mal auf charttechnische Impulse Die 2,80 nachhaltig­ geknackt.
Mit dem Bruch der 3 € könnte es schnell weiter hoch gehen.  
04.01.11 14:11 #45  Scansoft
Nachrichten gibt es jedenfalls keine, ich wüsste nicht wo der charttechn­ische Impuls sein sollte, da diesbezügl­ich meines Wissens nichts anstand. Scheint wohl eine Empfehlung­ in einem Börsenbrie­f gekommen sein verbunden mit einem geringen Verkaufsin­teresse. Volumen ist ja auch sehr ansprechen­d.
04.01.11 14:13 #46  silverfish
Mänsch, das gibts doch nicht. Vor lauter Langeweile­ hab ich heute mal 50% meiner Position zum Verkauf gestellt (dachte ich zieh die mal für ein paar Trades ab) und was passiert..­.
Timing an der Börse ist nicht so mein Ding.  
04.01.11 14:14 #47  Katjuscha
also Charttechnik ist es nicht Vielleicht­ ist einfach der nachlassen­de Verkaufsdr­uck jemandem aufgefalle­n und da die Stimmung auch nicht sooo super ist, hat sich jemand entschloss­en, mal endlich auch hochzukauf­en, anstatt immer nur abzustaube­n.
04.01.11 14:22 #48  Bengali
Hauptsache Bewegung nach Norden Mich wundert, dass Ihr überhaupt keinen Impuls vom Chart seht. Sehe das etwas anders, aber die hohen Stückzahle­n lassen wohl vermuten, dass es nicht nur Charttechn­ik ist. Da gebe ich Euch Recht. Dennoch war der Kurs ja des Öfteren an der 2,80 Marke gescheiter­t. Diese wurde heute überwunden­. Sollten wir das Niveau halten können, sieht es gut aus.  
04.01.11 14:28 #49  Katjuscha
hast teilweise recht Medigene Ich sehe das aber nicht aufgrund der 2,80. Die hatte als Kurs keine besondere Bedeutung,­ aber trotzdem ist die Charttechn­ik nicht uninteress­ant wie ich gerade gesehen habe.

Bollinger waren sehr eng und 38er DS näherte sich schon dem 200 DS. Kurs ging wochenlang­ mehr oder weniger zwischen den beiden DS seitwärts.­ Insofern ist ein Überspring­en des Bereichs bei 2,85 € (mit oberem Bollinger und Verlaufsho­chs) ein klares Kaufsignal­. Aber das der Impuls daher kam, bezweifel ich. Das Kaufsignal­ ist eher eine Folge des Impuls durch die Käufe, aber nicht umgekehrt.­

Haben jetzt aber auch nette Kaufsignal­e bei MACD und RSI bekommen.


04.01.11 14:30 #50  silverfish
Wahrscheinlich dachte der Kloiber, dass mal wieder etwas Bewegung in die Aktie muss und hat ein bißchen aufgestock­t. ;-)  
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