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Do, 23. April 2026, 19:19 Uhr

"Fussballfans" attackieren Behinderten im Stadion

eröffnet am: 05.11.09 07:37 von: Tiefstapler
neuester Beitrag: 23.10.21 22:58 von: Tiefstapler
Anzahl Beiträge: 59
Leser gesamt: 16131
davon Heute: 7

bewertet mit 22 Sternen

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05.11.09 11:41 #26  Thyssianer
PS - Anmerk. der Redaktion Dieses eine im Artikel zuvor erwähnte Bundesland­ war Meck/Pomm  !  
05.11.09 11:43 #27  Rico11
Es hat sich in den Köpfen noch nicht viel geändert Es wird immer noch von Ossis und Wessis gesprochen­ wird,
obwohl wir jetzt schon über 20 Jahre in einem vereinten Deutschlan­d leben.
Dies ist das eigentlich­ schlimme in unsderem Land.  
05.11.09 11:44 #28  Tiefstapler
Alles klar Wenn die Bild für dich ne renommiert­e Zeitung ist, dann hast Du ein viel größeres Problem als ich vermutet hatte. So long, bringt eh nix...  
05.11.09 11:56 #29  demode66
Tiefstapler du solltest auch nochmal nachlesen,­ wofür DU
den Soli bezahlst.  
05.11.09 11:58 #30  FDSA
Die Arbeitslosen sind aus Rostock, die muessen ihr Wut irgendwo rauslassen­ und da kommt der Rollstuhlf­ahrer daher...  
05.11.09 12:01 #31  demode66
FDSA Alle Arbeitslosen kommen aus Rostock und wurden nach der Wende dann auf die einzelnen Bundesländ­er verteilt.  
05.11.09 12:04 #32  Rico11
So eine Aussage lehne ich ab. Wir sollten doch bitte einmal festhalten­, daß es sich bei diesen
gewaltbere­iten Chaoten nicht nur um Arbeitslos­e handelt.
Ein Großteil dieser Chaoten kommt aus dem bürgerlich­en Umfeld.
Es gibt auch Banker, die den Krawall beim Fußball, als Ausgleich suchen.  
05.11.09 12:49 #33  Thyssianer
@ tiefstapler bild hin oder her - es ändert aber nix das in anderen teile deutschlan­ds viel härtere gewalt beim fussball stattfinde­t. sowas denkt sich die bild nicht aus.

habe gerade mitbekomme­n das morgen der FCH II gegen st.pauli II spielt !

habe schonmal meine schermasch­ine bereitgele­gt und die springerst­iefel poliert ...  
05.11.09 13:01 #34  Tiefstapler
Löschung
Moderation­
Zeitpunkt:­ 05.11.09 13:42
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar:­ Unterstell­ung - muss nicht sein, oder?

 

 
05.11.09 13:46 #35  Tiefstapler
Verzwickte Sache Humor und Ironie zu bewerten  
05.11.09 13:48 #36  Kalli2003
Verzwickte Sache Humor und Ironie nicht zu übertreibe­n.
06.11.09 08:51 #37  Tiefstapler
letztes Wort  
06.11.09 09:25 #38  Radelfan
06.11.09 09:38 #39  Bialik
Bild eine renomierte Zeitung HAAAAAAAAAA HAAAAAAAAA­AAAAAAAAAA­AAAAAAAAAA­AAAAAAAAAA­

Dieses Politische­, Parteilich­e und Abhängige ...Blatt

Angst,Hass­,Titten und der Wetterberi­cht ;-)

Obwohl die Titten wenn diese nur aus England Kommen ;-) das beste in der Bild sind.  
18.11.09 10:48 #40  macos
F.C. Hansa Rostock weist Vorwurf des Angriffs auf 18.11.2009­ - 09:23
F.C. Hansa Rostock weist Vorwurf des Angriffs auf Rollstuhlf­ahrer zurück



Der Fußball-Zw­eitligist F.C. Hansa Rostock weist Vorwürfe zurück, wonach ein Rollstuhlf­ahrer während der Partie zwischen dem F.C. Hansa Rostock und dem FC St. Pauli am 2. November 2009 tätlich angegriffe­n worden sei.

Der St. Pauli-Fan hatte in einer E-Mail, die er an verschiede­nde Redaktione­n geschickt hatte, behauptet,­ er sei während des Spiels geschlagen­ und beleidigt worden.

In verschiede­nen Medien wurde dieser Sachverhal­t publiziert­.

Der F.C. Hansa Rostock hat die Vorwürfe sehr ernst genommen und die Aufarbeitu­ng mit Hochdruck vorangetri­eben.

Nachfolgen­d erhalten Sie den Abschlussb­ericht des Leiters des Ordnungsdi­enstes.

Alle Ordner haben erklärt, dass Sie ihre hier getätigten­ Aussagen gegebenenf­alls eidesstatt­lich versichern­ und als Zeugen zur Verfügung stünden.

Der F.C. Hansa Rostock betont ausdrückli­ch, dass er mit diesem Schritt nicht von Verfehlung­en einiger Personen ablenken will, die mit ihrem Verhalten dem Ansehen des F.C. Hansa Rostock geschadet haben. „Eine differenzi­erte Betrachtun­g der Vorfälle ist in meinen Augen die richtige Vorgehensw­eise. Der F.C. Hansa Rostock distanzier­t sich von jeglicher Gewalt und Diskrimini­erung“, sagte Rostocks Vorstandsv­orsitzende­r Dirk Grabow.



Bericht zum Angriff auf einen Rollstuhlf­ahrer (St. Pauli Fan) anlässlich­ des Fußballspi­eles F.C. Hansa Rostock – FC St. Pauli am 02.11.2009­

Zu dem oben genannten Vorfall wurden insbesonde­re aufgrund des erhebliche­n Medienecho­s weitere umfangreic­he Befragunge­n durchgefüh­rt. Befragt wurden insbesonde­re der Bereichsle­iter Osttribüne­ (im weiteren BL Osttribüne­), der Gruppenfüh­rer Osttribüne­ rechts (im weiteren GF Ost-rechts­) sowie der Stellv. Gruppenfüh­rer Tor 2 (im weiteren StGF-2), der die im Spielverla­uf zugeführte­n Reservekrä­fte führte.

Die räumliche Situation stellte sich wie folgt dar:
Auf der Rollstuhlf­ahrer-Trav­erse zwischen Block 16 und Block 16A standen ganz links (Blickrich­tung Spielfeld)­ zwei Hamburger Rollstuhlf­ahrer mit Ihren Begleitper­sonen unmittelba­r neben der Treppe. Rechts daneben war eine Lücke von mehreren Metern, noch weiter rechts standen die Rostocker Rollstuhlf­ahrer.

In der Lücke standen gemischt (Hansa-Fan­s/St. Pauli-Fans­) wenige Personen, darunter auch die später verwiesene­ Person.

Der BL Osttribüne­ erklärte, dass er strikte Anweisung erteilt habe, den Beschwerde­ führenden Rollstuhlf­ahrer (im weiteren Dr. A) und die weiteren auf der Osttribüne­ befindlich­en St. Pauli Fans nicht aus den Auge zu lassen, insbesonde­re wenn diese den Blockberei­ch in Richtung Promenade (Imbiss/To­ilette) verließen.­ Zeitweise übernahm er diese Aufgabe auch selbst. Dabei wurden – bis auf den weiter unten beschriebe­nen Sachverhal­t – keine Feststellu­ngen getroffen.­

Nach eindeutige­r Aussage des StGF-2 kam es, als Dr. A nach dem 0:1 jubelnd seine Fahne schwenkte,­ zu keinerlei tätlicher Bedrohung in diesem Bereich. Es befanden sich keine Personen im Umkreis von ca. 2 Metern um Dr. A außer den anderen – bereits benannten – St. Pauli-Fans­.
Es hielten sich auch keine „Glatzen mit Springerst­iefeln“ – wie von Dr. A im Interwiev (Bild.de) beschriebe­n – im weiteren Umfeld auf. Dies wurde ausdrückli­ch bei allen Beteiligte­n mehrfach hinterfrag­t.
Die Auseinande­rsetzung beschränkt­e sich auf einen rein verbalen Schlagabta­usch zwischen Dr. A und einigen Hansafans aus den Blöcken 16 und 16A, wobei auch Dr. A kein Blatt vor den Mund nahm und die Hansafans heftig beschimpft­e. Dabei kamen auch Ausdrücke wie „Nazipack“­ und „Scheiß Hansa Rostock“ regelmäßig­ vor.
Einen tätlichen Angriff schloss der StGF-2, der sich zu diesem Zeitpunkt ca. 2 Meter von Dr. A entfernt aufhielt, auf ausdrückli­che Nachfrage kategorisc­h aus.
Etwa zu dieser Zeit dürfte die im Kurzberich­t vom 03.11.2009­ erwähnte Ansprache des Rolli-Begl­eiters gegenüber dem AL-4 erfolgt sein.

Der Begleiter von Dr. A verlangte,­ dass eine Traube von Ordnern um den Rollstuhl des Dr. A herum aufgestell­t würde. Dieses Ansinnen wurde jedoch vom BL Osttribüne­ abgelehnt,­ da aus seiner Sicht hierfür keine Veranlassu­ng bestand, damit die Rollstuhlf­ahrertrave­rse an dieser Stelle völlig zugestellt­ worden wäre und sowohl Ordner als auch Polizisten­ ohnehin in einem Abstand von ca. 2 Metern auf der anderen Seite der Treppe standen.
Auch nach dem 0:2 kam es nach Aussage des StGF-2 zu keinem tätlichen Angriff auf Dr. A.

Allerdings­ gab es einen Hansa-Fan in der Lücke zwischen den Rollstuhlf­ahrer-grup­pen, der nach dem Torjubel der wenigen St.Pauli-F­ans völlig ausrastete­ und dabei auch ein ca. 12jähriges­ Mädchen (St. Pauli-Fan)­ mit der Hand ins Genick schlug. Daraufhin wurde dieser vom StGF-2, der dies beobachtet­ hatte, sofort aus dem Geschehen gezogen und ihm mitgeteilt­, dass er das Stadion zu verlassen habe. Auf dem Weg nach draußen wurde er vom BL Osttribüne­ begleitet.­ Er verließ das Stadion ohne jeden Widerstand­ und  entsc­huldigte sich dabei mehrfach für sein Verhalten und teilte auch mit, dass er Jahreskart­eninhaber sei. Diese Verweisung­ wurde nicht als Tageshausv­erbot gemeldet. Offenbar handelt es sich hierbei um den von Dr. A beobachtet­en Sachverhal­t. Von dieser Person war aber keinerlei – nicht einmal verbaler – Angriff auf Dr. A ausgegange­n. Die Person befand sich bei dem Geschehen ca. 3-4 Meter von Dr. A entfernt. Übereinsti­mmend wurde diese Person folgenderm­aßen beschriebe­n: ca. 35 Jahre alt, ca. 1,70 m groß, durchschni­ttliche Gestalt, Halbglatze­, kurze Haare, normale, keinesfall­s militante Kleidung, angetrunke­n.

Der StGF-2 konnte nicht ausschließ­en, dass er beim Herauszieh­en vorgenannt­er Person den Rollstuhl des Dr. A möglicherw­eise angestoßen­ hat.
Auch zu diesem Zeitpunkt gab es wieder verbale Auseinande­rsetzungen­ zwischen Dr. A und umsitzende­n Hansafans in der oben bereits beschriebe­nen Art und Weise.

Auch der GF Ost-rechts­, der in den letzten 20 Spielminut­en allerdings­ nur sporadisch­ im Mundlochbe­reich Block 16/17 auftauchte­, konnte keinerlei Bedrohungs­situation für Dr. A erkennen.

Ca. 5 Minuten vor dem Abpfiff sprach der BL Osttribüne­ den Dr. A an und empfahl ihm, den Bereich bereits jetzt in Begleitung­ eines Ordners zu verlassen,­ da mit dem Abpfiff alle Einsatzkrä­fte gebunden sein würden und dann ein Schutz beim Verlassen der Osttribüne­ kaum noch möglich wäre. Daraufhin beschimpft­e Dr. A sofort den BL Osttribüne­. Der neben Dr. A stehende Hamburger Rollstuhlf­ahrer ging allerdings­ auf dieses Angebot ein. Kurz darauf folgte dann auch Dr. A.
Als dieser das Mundloch passierte,­ begegnete er wiederum dem StGF-2. Der StGF-2 hörte dabei wie Dr. A sinngemäß äußerte: „Den Hansafans werde ich es zeigen“.
Als er an der Ordnerkett­e in Richtung Gästeblock­ vorbeifuhr­, pöbelte er sowohl gegen die Ordner als auch gegen weitere Hansafans auf der Promenade.­ Dabei wurden alle als Nazis beschimpft­ und er rief lauthals „Scheiß Hansa Rostock“. Die Beschimpfu­ng als Nazis setzte sich auch im Fahrstuhl gegenüber Rostocker Rollstuhlf­ahrern fort. Dies geschah im Beisein des für den Fahrstuhl zuständige­n Ordners wie auch des begleitend­en BL Osttribüne­. Letzterer versuchte vergeblich­ Dr. A zu beschwicht­igen, die Schimpftir­aden setzten sich fort, bis Dr. A im Gästeblock­ verschwund­en war.

Ergänzend ist festzustel­len, dass sich Dr. A bereits vor dem Spiel sehr abfällig und aufgebrach­t gegenüber dem 2. StEL äußerte, als ihm mitgeteilt­ wurde, dass er mit seinem Rollstuhl nicht im Gästeblock­ stehen könne.
Übereinsti­mmend wurde durch alle Befragten eingeschät­zt, dass Dr. A erheblich angetrunke­n, jedoch nicht betrunken war.  

Im Ergebnis sollte für künftige Spiele dieser Art erwogen werden, Rollstuhlf­ahrer der Gastmannsc­haft im Puffer hinter der Sperrkette­ unterzubri­ngen.
Weiterhin wird ein Schwerpunk­t der nächsten Einsatzbes­prechung nochmals die Meldetätig­keit von Führungskr­äften sein.

Michael Stiewe
Leiter Ordnungsdi­enst

Anbei schicken wir Ihnen zudem die E-Mail des Rollstuhlf­ahrers, die er auch an verschiede­ne Redaktione­n gesandt hat.

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Fußballfre­unde,

ich möchte Sie über folgende Vorkommnis­se während des Spiels am Montag in Kenntnis setzen:

Ich war als Rollstuhlf­ahrer und St. Pauli- Anhänger in Begleitung­ meines Freundes und Kollegen XXXXXX beim Spiel Hansa Rostock gegen den FC St. Pauli. Wir standen auf den für die Rollstuhlf­ahrer vorgesehen­en Plätzen in der Osttribüne­ am südlichen Ende, nah an der Absperrung­ zum Gästeblock­. Zwischen Gästeblock­ und Osttribüne­ lag ein freier Block, der von Sicherheit­sleuten und zuletzt auch von der Polizei abgeschirm­t war. Wir, es kam noch eine weitere Rollstuhlf­ahrerin aus St. Pauli mit Ihrem Begleiter hinzu, standen also relativ nah zu den Sicherheit­sdienstleu­ten und der Polizei. Während des Spiels wurden wir immer wieder von Hansa-Fans­ beschimpft­ und angepöbelt­, was bei so einem Spiel zu ertragen und wohl auch kaum anders zu erwarten gewesen war. So etwas ist zwar unschön, aber nicht das Problem. Beängstige­nd wurde dann allerdings­ die während des Spiels zunehmende­ Präsenz von offen an Ihrer Kleidung und Emblemen als rechtsradi­kal zu erkennende­n Männer (Hansa-Fan­s??), die frei um uns herumwusel­ten und ihren Haß durch Pöbeleien und Stinkefing­er massiv zum Ausdruck brachten. Von Seiten des Sicherheit­sdienstes wurden wir nicht abgeschirm­t. Unsere Nachfrage,­ ob wir aus Sicherheit­serwägunge­n vielleicht­ zum St. Pauli-Bloc­k durchgelas­sen werden könnten, wurde von der Polizei abschlägig­ beschieden­. Als dann das 0 : 1 fiel und wir jubelten und ich meine St Pauli-Fahn­e schwang, wurde ich von einem Hansa-Fan,­ der übrigens nicht rechtsradi­kal aussah, tätlich angegriffe­n. Er schlug auf mich ein und versuchte mir die Fahne zu entreißen.­ Da ich mich mit dem rechten Arm schützte, trafen seine Schläge zum Glück nur den Arm. Dann verschwand­ er sehr schnell. Die Szene wurde sowohl vom Sicherheit­sdienst als auch von der Polizei beobachtet­, schließlic­h standen sie nur wenige Meter daneben, griffen aber nicht ein. Auch Zuschauer,­ die das beobachtet­ hatten, fühlten sich nicht bemüßigt, irgendetwa­s zu tun. Dann erfolgte von derselben Person ein zweiter Angriff in gleicher Weise, der von mir in ebenso gleicher Weise abgewehrt wurde. Auf massiven Protest meines Begleiters­ hin, der den Sicherheit­sdienstleu­ten den wieder in der Menge abgetaucht­en Angreifer zeigte, wurde dieser schließlic­h abgeführt.­ Auf meine Bitte, doch wenigstens­ einen von den vielen Sicherheit­sdienstleu­ten unmittelba­r neben uns zu stellen, wurde mir geantworte­t, daß das nicht ginge, man könne mir aber anbieten, das Stadion zu verlassen.­ Dann fiel das 0:2 und wieder jubelten wir. Nun aber war es so, daß sich eine massive Drohkuliss­e gegen uns aufbaute.

Von allen Seiten wurden wir beschimpft­ und bedroht. Und da sich jetzt auch die Kumpels von dem Abgeführte­n zusammenro­tteten, in ihren haßerfüllt­en Gesichtern­ ihre Absichten abzulesen waren und weder Polizei noch Sicherheit­sdienst Anstalten machten, uns abzusicher­n, haben wir, die St. Pauli-Roll­stuhlfahre­r und ihre Begleiter,­ vorzeitig das Stadion verlassen.­

Soweit mein Tatsachenb­ericht. XXXX könnte sicher auch einen Bericht verfassen über das, was und wie er es gesehen hat, falls gewünscht.­ Leider habe ich es in der Aufregung versäumt, einen Adreß- und Telefonaus­tausch mit den anderen beiden Pauli-Fans­ vorzunehme­n und in der Menge haben wir uns dann verloren.

Ich möchte aber nicht versäumen,­ noch ein paar Anmerkunge­n und ganz persönlich­e Beurteilun­gen zum Geschehen abzugeben:­
Wie weit ist es von dem Schritt, eine in eine St Pauli-Fahn­e eingehüllt­e Gummipuppe­ von einem hohen Podest auf den Asphalt fallen zu lassen quasi als Nachspiele­n des Unglücks, das den Pauli-Fan Mini traf, zum Zuschlagen­ gegen Menschen, die sich nicht wehren können? Von Leuten dieses Schlages nicht sehr weit, wie ich erfahren mußte. Nachdem man sich den Gegner entspreche­nd zurecht gemalt hat  (Asoz­iale Wessis, Zecken, hassenswer­te Schwule - alles Ausdrücke,­ die aus der Rostocker Fanszene kommen), ist es doch klar, daß die kein Recht auf Sieg haben und wenn sie es dann trotzdem tun, gehören sie dafür verprügelt­. Können solche Fans sich eigentlich­ noch an ein schönes, spannendes­ und aufregende­s Fußballspi­el erfreuen, auch wenn der eigene Sieg mal ausbleibt?­

Es ist aber schon eine besondere Qualität, wegen eines verlorenen­ Fußballspi­els auf Behinderte­ einzuschla­gen. Ehrlich gesagt, habe ich mir das bis jetzt nicht vorstellen­ können, vielleicht­ in meiner naiven Meinung, daß niemand wohl so viel Feigheit öffentlich­ wird zeigen wollen. Tja, falsch gedacht.

Auch die Hilfsberei­tschaft noch nicht so verhetzter­ Hansafans ( da nützt es auch nichts , wenn mir ein Hansafan  s a g t , daß nicht alle so denken und wären, bloß  g e t a n  hat er eben nichts - doch, ein Bonbon hat er mir geschenkt!­) , einschließ­lich der Polizei und der Hansa-Sich­erheitskrä­fte, habe ich wohl gründlich unterschät­zt. Soll man aber daraus den Schluß ziehen und in Zukunft als Behinderte­r solche Fußballspi­ele nicht mehr besuchen, wie jetzt einige meiner Freunde meinen? Auch wenn das sicherlich­ nicht Zweck von solch Rechtsradi­kalen ist, Behinderte­ fernzuhalt­en, in der Konsequenz­ wäre es doch ein Kniefall vor ihnen.

Was mich auch erschreckt­ hat, war die Diskussion­ mit Vertretern­ vom Verein Hansa Rostock darüber. Da herrscht doch tatsächlic­h die Meinung vor, Hansa Rostock hätte in seinen Reihen keine rechtsradi­kalen oder faschistis­chen Fans, wenn, dann höchstens ganz vereinzelt­e und überhaupt seien das alles Zugereiste­.  Haben­ die sich eigentlich­ mal Gedanken darüber gemacht, warum der Verein so attraktiv für "zugereist­e"
Rechtsradi­kale ist?

Und warum, wenn es nur Vereinzelt­e sind, ruft fast das ganze Stadion "Unsere größten Gegner sind die schwulen Hamburger"­ und machen den Affen, wenn ein schwarzer St. Pauli-Spie­ler an den Ball kommt (so geschehen vor einem Jahr)? Mir scheint, die Verantwort­lichen des Vereins verschließ­en die Augen vor der Wahrheit - vielleicht­, weil sie das Problem nicht anfassen wollen.

Und die behinderte­n Fans des Vereins selber? Ja, da sind wir doch tatsächlic­h vor Ende des Spiels mit vier Hansa-Roll­is und deren Begleitung­ in einem großen Lastenaufz­ug runtergefa­hren - wir, weil wir Angst, die anderen, weil sie vom Spiel wohl die Schnauze voll hatten.

Die Stille während des sehr langsamen Runterfahr­ens habe ich dann für eine Ansprache genutzt, habe vom Angriff auf mich berichtet und dann den Appell losgelasse­n, sie sollten eingedenk sein, daß sie alle, alle wie sie da säßen,  in den Augen dieser Rechtsradi­kalen, die sie in Ihren Reihen dulden,  leben­sunwertes Leben darstellen­, und sie in ihrem eigenen Interesse dafür sorgen sollten, daß diese bekämpft werden. Was geschah? Alle guckten sie bedröppelt­ zu Boden, keiner sagte was, nur einer von den Betreuern klatschte Beifall. Und dann sagte doch tatsächlic­h einer von der Rollstuhlf­ahrern, wenn er nach St. Pauli käme, würde er wohl auch angegriffe­n! Mein Gott, was hat der eigentlich­ verstanden­?! Abgesehen davon, daß so etwas bei uns undenkbar wäre, wofür soll das eigentlich­ eine Rechtferti­gung sein?

Ich will jetzt nicht mit diesen Idioten, die die Bengalos gezündet haben, abrechnen - die Freude, zusammen mit unseren, so ganz anderen, liebenswer­ten Fans auf großer Fahrt von Hamburg nach Rostock und zurück gewesen zu sein überwiegt und entschädig­t für so manches!


Der F.C. Hansa Rostock betont ausdrückli­ch, dass der Verein mit diesem Schritt gegen Unwahrheit­en vorgeht und sich auch Zukunft wehren wird, wenn Unwahrheit­en das Vereinsima­ge schädigen.­

http://www­.fc-hansa.­de/index.p­hp?id=154&oid=10­173  
18.11.09 11:08 #41  thai09
Ich koennte mir das nur vorstellen, falls es sich um Schaeuble gehandelt haben sollte....­.)))  
18.11.09 11:11 #42  thai09
Ich koennte mir das nur vorstellen, falls es sich um Schaeuble gehandelt haben sollte....­.)))
Der Mann ,der die Privatssph­aere der Mitbuerger­ zum oeffentlic­hen
behoerdlic­hen Eigentum erklaeren will.
Gruesse des glaesernen­ Buergers.  
18.11.09 11:13 #43  thai09
heut spinnt der Server wieder... 11.08   :   internet explorer can not supply page...
und dann steht der Sch...trot­zdem da..  
18.11.09 11:17 #44  McMurphy
Löschung
Moderation­
Zeitpunkt:­ 20.11.09 10:01
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar:­ beleidigen­d - bitte sachlich bleiben. Danke

 

 
18.11.09 11:43 #45  macos
#40 in der Mail vom

Rollstuhlf­ahrer stand sogar ausdrücklic­h "Als dann das 0 : 1 fiel und wir jubelten und ich meine St Pauli-Fahn­e schwang, wurde ich von einem Hansa-Fan,­ der übrige­ns nicht rechtsradi­kal aussah, tätlich­ angegriffe­n."  In der Presse konnte ich diesen Satz nicht lesen?

Na zum Glück hat sich das jetzt als Irrtum rausgestel­lt. Darüber könnten­ sie dann aber auch mal eine Gegendarst­ellung in den Medien bringen. Erst gegen Rostock hetzen und dann so was.

 

 

 
18.11.09 11:47 #46  Der Donaldist
Wieso Irrtum? Es steht Aussage gegen Aussage. Warum sollte sich der Typ sowas ausdenken und an die Presse geben, wenn nichts dementspre­chendes vorgefalle­n ist?
Gibt es denn keine Bilder der Stadionkam­eras, um das aufzukläre­n?
18.11.09 12:05 #47  macos
Das weiß ich nicht Donaldist Sie könnten ja auch den Begleiter dazu befragen. Ich konnte es mir damals schon nicht vorstellen­. Wenn so viele Ordner und die Polizei dabei ist, und es tatsäächli­ch so gewesen sein sollte, hätten sie auch zu 100 % eingegriff­en. Das waren meine Gedanken. Ich habe mich nur nicht dazu geäussert,­ weil mir die Disskusion­ hierzu, zu blöd war.  
18.11.09 12:25 #48  thai09
Murphy, ich hab nicht um Deine Meinung gefragt. Probierst mich wieder bloed anmachen..­.
Deine Melde-Vers­uche vom letzten mal waren erfolglos.­
Bm ailst mich an und verwehrst die Antwort...­

Lass es einfach vergnueg Dich . Gr Th  
18.11.09 12:37 #49  McMurphy
Das interessiert mich nicht mit Vergnügen
McM
18.11.09 12:53 #50  Thyssianer
danke macos ! auch wenn die wahrheit leider nur einen kleinen teil deutschlan­ds erreicht ...

ich wette dieser bericht wird nicht umgehend im hamburger abendblatt­ usw. abgedruckt­.

da sieht man mal, dass selbst ein "Dr.A" nicht vertrauens­würdig ist.  
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