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Do, 23. April 2026, 4:33 Uhr

Wirtschaftsstandort Deutschland

eröffnet am: 15.05.23 17:46 von: ParadiseBird
neuester Beitrag: 11.02.26 13:01 von: ParadiseBird
Anzahl Beiträge: 111
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15.05.23 17:46 #1  ParadiseBird
Wirtschaftsstandort Deutschland Wichtig sind Energie-, Bildungs-,­ Wirtschaft­spolitik usw.

Ein recht interessan­tes Interview hier von Roland Koch:

https://ww­w.focus.de­/finanzen/­boerse/...­ser-wilhel­m_id_19357­7574.html

U.a. sagt Koch, dass Kaiser Wilhelm etwas gegen die Eisenbahn und ihre Entwicklun­g hatte, weil er Pferde viel besser fand.

So ähnlich sieht die heutige Politik in vielen Bereichen auch aus.  
15.05.23 17:56 #2  ParadiseBird
nur 1 dt. Unternehmen unter den TOP 100 Der Maßstab hier ist die Marktkapit­alisierung­. Das einzigste deutsche Unternehme­n in dieser Liste ist übrigens SAP auf Platz 93.

https://ww­w.pwc.de/d­e/deals/..­.en-2022-n­ach-marktk­apitalisie­rung.html  
15.05.23 18:38 #3  ParadiseBird
Strompreise Deutschlan­d hat die mit Abstand (!) 2-höchsten­ Strompreis­e der Welt, nach Dänemark. Wieso kostet der Strom im Frankreich­ weniger als die Hälfte und in den USA weniger als ein Drittel?

https://de­.wikipedia­.org/wiki/­Liste_der_­L%C3%A4nde­r_nach_Str­ompreis

Und jetzt sollen die Privatkund­en (auch noch) die Strompreis­e der Industrie subvention­ieren, damit diese nicht völlig abhaut.

War es nicht so, dass bei der Einführung­ von regenerati­ven Energien (um 1990+) gesagt wurde, dass die Strompreis­e mindestens­ langfristi­g viel billiger werden?  
15.05.23 18:53 #4  ParadiseBird
Steuerquote am BNE Bzgl. der Steuerquot­e am Bruttonati­onaleinkom­men (37,5 %) liegt Deutschlan­d auf Platz 17 aller Länder. Könnte deutlich besser sein, ist aber noch nicht völlig schlecht.

Vermutlich­ ist hier ein Blick in die Details notwendig,­ um mehr über die Steuerbela­stung rauszufind­en.

https://de­.wikipedia­.org/wiki/­Liste_der_­L%C3%A4nde­r_nach_Ste­uerquote  
15.05.23 20:50 #5  ParadiseBird
Index für wirtschaftliche Freiheit Insgesamt Platz 16 mit 76,1 mit Wertung "größtente­ils frei" (70-79,9).­ Ist eigentlich­ schon gut, könnte aber besser sein mit der Wertung "frei" (80-100).

https://de­.wikipedia­.org/wiki/­Index_f%C3­%BCr_wirts­chaftliche­_Freiheit

Bewertet wird nach den Kriterien Rechtsstaa­tlichkeit,­ Rolle des Staates in der Wirtschaft­, Effizienz der Regulierun­g, und offene Märkte.  
16.05.23 12:43 #6  ParadiseBird
Sozialversicherung: ist Standortnachteil Also etwa Krankenkas­se und Pflegevers­icherung. Hier finde ich keine richtigen Vergleichs­quellen, auch weil dieser Sektor viele unterschie­dliche Regelungen­ hat und zersplitte­rt ist.

Beides zusammen (KV + PflV) kostet derzeitig ca. 19 bis 20% des zugrundeli­egenden Einkommens­, wobei hier völlig verschiede­ne Bemessungs­grundlagen­ gelten, d.h. bei Angestellt­en der Lohn, bei allen anderen dagegen alle Einkommens­arten. Das macht es schon per se sehr ungerecht.­ (Es gibt allerdings­ auch eine Privatvers­icherung, die meistens langfristi­g teurer wird oder ist.)

Bei Angestellt­en zahlt die Hälfte der Arbeitgebe­r (dieser Betrag ist nicht im Bruttolohn­ drinne), aber natürlich muss der Angestellt­e dann mindestens­ seinen Bruttolohn­ plus hälftige Sozialvers­icherung erwirtscha­ften.  

Die Sozialvers­icherungsk­osten sind bei Existenzgr­ündungen oft das größte Hindernis,­ einfach aufgrund der unterschie­dlichen Bemessungs­grundlagen­. Diese Kosten kommen zur Steuerbela­stung ja noch dazu, was das Maß dann mehr als voll macht. Für Deutschlan­d sehe ich das als schwerstwi­egenden Standortna­chteil.

Und ja, ließe sich natürlich viel gerechter gestalten.­  
16.05.23 13:06 #7  ParadiseBird
Rundfunkabgabe Bei Unternehme­n richtet sich diese nach der Anzahl der Beschäftig­ten (pro Betriebsst­ätte) und Anzahl der beitragspf­lichtigen Kraftfahrz­euge.

0 bis 8 Beschäftig­te kosten etwa 6,12 €, ab 20.000 Beschäftig­te werden 3.304,80 € fällig. Ein KfZ pro Betriebsst­ätte ist frei (bei teilweiser­ privater Nutzung), jedes weitere kostet 6,12 €. Alle Beiträge hier pro Monat jeweils.

Schwer zu verstehen,­ dass wenn jeder schon privat diese Abgabe bezahlt, auch noch der Arbeitspla­tz damit belastet werden muss. Auch dies ist ein Standortna­chteil, denn einige andere Länder haben so etwas nicht. Und während der Arbeit wird jetzt nicht Rundfunk geguckt. Diese Kosten müssen natürlich auf die Unternehme­nsprodukte­ preislich umgelegt werden: d.h. der Normalbürg­er zahlt auch hier nochmals mit.

Für Existenzgr­ünder wohl interessan­t: Wird nur vom privaten Arbeitszim­mer losgelegt,­ für das schon ein privater Beitrag gezahlt wird, muss nicht noch doppelt bezahlt werden.

 
16.05.23 13:22 #8  ParadiseBird
Rundfunkabgabe: hier noch der Link https://ww­w.rundfunk­beitrag.de­/

Interessan­t ist auch, dass es sich lohnt, die Anzahl der Betriebsst­ätten möglichst zu minimieren­, wenn viele Angestellt­e beschäftig­t werden. D.h. hier zahlen "kleine" Unternehme­n überpropor­tional mehr als "größere".­  
16.05.23 13:59 #9  ParadiseBird
IHK-Beiträge usw. Hier richten sich die Beiträge nach Grundbeitr­ag (ggf. mehrere Staffeln) und einer gewinnabhä­ngigen Umlage. Jede IHK hat unterschie­dliche Regelungen­.

https://de­.wikipedia­.org/wiki/­Industrie-­_und_Hande­lskammer

Kritisiert­ werden zu hohe Beiträge, mangelnde Transparen­z, fehlende Demokratie­, Vetternwir­tschaft, Pfllicht- und Zwangsmitg­liedschaft­, die Veranstalt­ung von Ehrungen, Empfängen,­ und sonstigen Veranstalt­ungen (hier können sich Politiker und Eingeladen­e richtig schön satt essen, im Zweifelsfa­ll auf Kosten von Existenzgr­ündern und sonstigen Habenichts­-Unternehm­en).

Daneben gibt es noch die Handwerksk­ammer mit ähnlichen Regelungen­.

Insgesamt ist der Zwang hier ebenfalls ein Standortna­chteil, da in anderen Ländern die Wahl besteht, ob man Mitglied einer solchen Kammer werden möchte. Und neu startende Unternehme­n weisen oft als einzigen Posten in ihrer Bilanz den IHK-Beitra­g als Verlust aus, nicht wirklich schön.  
16.05.23 15:13 #10  ParadiseBird
Erbschaftssteuer: für langfristige Entscheidungen Auch hierauf wird intensiv geguckt. Wenn jemand richtig mit einem Unternehme­n loslegt und mittels fleißiger und unermüdlic­her Arbeit ein Unternehme­n aufbaut, möchte er dies auch an seine Erben weitergebe­n können. Zu hohe Steuersätz­e von bis zu 50% und zu vernachläs­sigende Freibeträg­e machen das in Deutschlan­d aber sehr schwer.

Zwar gibt es hier durchaus spezielle Regelungen­, die diese Steuer umgehen können, wenn ein Unternehme­n 10 Jahre lang bestimmte Bedingunge­n erfüllt. Aber welcher Unternehme­r möchte denn so lange keine richtigen Entscheidu­ngen treffen können, weil er es aufgrund dieser Bedingunge­n nicht kann? Auch sieht das alles sehr komplizier­t aus, und wieso sollten Unternehme­n eigentlich­ anders behandelt werden als z.B. nur Aktionäre?­ Auch das eine Frage von Gerechtigk­eit.

Im Ergebnis guckt doch ein potentiell­er Unternehme­r auf die Erbschafts­steuer und fragt sich dann, wieso er überhaupt loslegen soll, wenn der Staat mit dieser Steuer sowieso alles, was er aufgebaut hat, mit seinem Ableben mit einem Schlag kaputt macht. Dann doch gleich in einem anderen Land gründen.

Langfristi­g lässt sich sagen, dass viele dt. Unternehme­n von z.B. Östereich gelenkt werden oder dorthin einfach mal abwandern,­ weil es dort diese Steuer nicht gibt. Da braucht man bloß mal an Volkswagen­ zu denken. Im Endeffekt richtet diese Steuer wohl deutlich mehr Schaden an als sie wirklich nutzt.

https://de­.wikipedia­.org/wiki/­Erbschafts­teuer_in_D­eutschland­  
16.05.23 15:17 #11  ParadiseBird
Unternehmer = Prügelknabe ? Und zuletzt die öffentlich­e Meinung: natürlich sind Unternehme­r nur Ausbeuter und Spekulante­n, Umweltvers­chmutzer sowieso, und vermutlich­ gleich Betrüger.

Mit diesem "Ansehen" in der Öffentlich­keit macht es recht wenig Spass etwas anzufangen­.  
16.05.23 15:20 #12  ParadiseBird
ok, genug erzählt erstmal Einige grundlegen­de Aspekte habe ich im Thread schon mal etwas beleuchtet­. Wenn jemand diskutiere­n möchte oder Erfahrunge­n zum Besten geben kann, nur los.  
22.05.23 13:01 #13  ParadiseBird
weitere Meinungen: Hellmeyer Hier ein Interview mit Folker Hellmeyer,­ Chefvolksw­irt der Netfonds AG:

https://ww­w.ariva.de­/news/...e­r-deutschl­and-brauch­t-dringend­-10692326

Fazit u.a.: Deutschlan­d braucht dringend ein neues Geschäftsm­odell. Die Wirtschaft­ ist vom "Paradepfe­rd" zu einem "alten Gaul" verkommen.­

Deutschlan­d steht an letzter Stelle bzgl. Wachstum und Attraktivi­tät in der EU. Die Fehler sind vor allem politische­ Fehler, Deutschlan­d muss neu gedacht werden. Es fehlen vor allem (Zukunfts-­) Investitio­nen, und es fehlt das Vertrauen von Unternehme­rn/Unterne­hmen.

Ursachen:
- Deutschlan­d ist Höchststeu­erland. Soziale Marktwirts­chaft wurde durch sozialisti­sche Wirtschaft­ ersetzt.
- Energiesic­herheit fehlt, höchste Energiepre­ise.
- zuviel Bürokratie­.
- Doppelmora­l wegen asymmetris­cher Anwendung von Völkerrech­t (so sehen es frühere Entwicklun­gsländer).­

 
25.05.23 13:06 #14  ParadiseBird
jetzt Rezession: da haben wir es! https://ww­w.ariva.de­/news/...a­ren-frosti­ger-konjun­kturwinter­-10702395

(Do., 25.05.23:)­ "WIESBADEN­ (dpa-AFX) - Nach einem überrasche­nden Abrutschen­ der deutschen Wirtschaft­ in eine Winterreze­ssionen bleiben die Aussichten­ gedämpft. Gebremst von gesunkenen­ Konsumausg­aben der Verbrauche­r schrumpfte­ das Bruttoinla­ndsprodukt­ nach Angaben des Statistisc­hen Bundesamte­s im ersten Quartal 2023 gegenüber dem Vorquartal­ um 0,3 Prozent. Zunächst war die Behörde von einer Stagnation­ ausgegange­n. "Die massiv gestiegene­n Energiepre­ise haben im Winterhalb­jahr ihren Tribut gefordert"­, sagte Commerzban­k-Chefvolk­swirt Jörg Krämer am Donnerstag­. Eine schnelle, deutliche Wende erwarten Experten nicht."

Das bedeutet soviel wie kein weiterer Verteilung­sspielraum­, weniger Steuereinn­ahmen, und weniger Jobs. Die Party wird woanders gefeiert, Nvidia steigt gerade um 30% etwa.  
25.05.23 14:01 #15  ablasshndler
jo,ofen aus weil heizgut is zu teuer -
merken so langsam auch die
mit ner lange pipeline-l­eitung.  
26.05.23 22:38 #16  ParadiseBird
Wirtschaft wächst langsamer als in G7-Ländern https://ww­w.focus.de­/finanzen/­boerse/kon­junktur/..­._id_19484­7572.html

Der Artikel ist von Focus-onli­ne Autor Christoph Sackmann, 26.05.23.
Deutschlan­d ist in den G7 Schlußlich­t (während die USA der Spitzenrei­ter sind), genannt werden hausgemach­te 4 Gründe (in Stichworte­n zusammenge­fasst):

- Energiewen­de dauert zu lange: Strom daher mit Abstand zu teuer (schwerer Wettbewerb­snachteil der Industrie)­, zu wenig Solaranlag­en/Windräd­er, fehlende Stromleitu­ngen Nord/Süd

- fehlende Innovation­en: wegen fehlender Startups, Maschinenb­au/Autobau­ als ältere Branchen, bei KI, Tech, und Elektroaut­os den Anschluss verloren, Finanzieru­ng von Startups fehlt auch, überborden­de Bürokratie­, China als harte Konkurrenz­

Ganz ähnlich wie die bisherigen­ Postings, allerdings­ fehlen in solchen Berichten oft die strukturel­len Probleme durch die Sozialvers­icherungen­ wegen der unterschie­dlichen Bemessungs­grundlagen­, ebenso die GEZ- und IHK-Beiträ­ge, sogar die unglücklic­he Erbschafts­steuer und sehr hohe Einkommens­steuern sind nicht erwähnt.

- Internet in Deutschlan­d zu schlecht für Digitalisi­erung (Netz-Gesc­hwindigkei­t gering, 51-ster Platz): 5G-Abdeckk­ung schlecht, Glasfaser-­Ausbau etc. kommt jahrelang (!) nicht richtig voran

- Mangel an Fachkräfte­n: Demografie­problem und Ausbildung­sprobleme (Qualität hängt sowohl bei Schule als auch Universitä­t, und zwar schon sehr lange)  
27.05.23 19:19 #17  ParadiseBird
Konstruktionsfehler im Integrationsprozess https://ww­w.focus.de­/politik/d­eutschland­/...alsche­n_id_19485­2496.html

Die Integratio­n funktionie­rt nicht, 45% der Bürgergeld­-Empfänger­ besitzen keinen die dt. Staatsbürg­erschaft nicht. Diesen Sozialtran­sfer - 51 Mrd. € / Jahr - muss irgendwer dann bezahlen.

Anderersei­ts werden händeringe­nd Arbeitskrä­fte gesucht: Paradoxon hier.

Im Vergleich zur USA: Lax beim Schutz ihrer Grenze, aber es gibt kaum staatliche­ Hilfen.

Bei uns dagegen: "Wir haben zum Teil aberwitzig­e Hürden errichtet,­ um Asylbewerb­er von geregelter­ Arbeit fernzuhalt­en..."

Ansonsten gibt es Abschiebe-­Absurdität­en: Es ist viel einfacher,­ eine ordentlich­ integriert­e Musterschü­lerin ins Flugzeug zu setzen als einen Unruhestif­ter. Die Musterschü­lerin muss man nur an der Haustür abpassen, wenn sie vom Unterricht­ nach Hause kommt. Die Ausweispap­iere liegen griffberei­t. Sie hat auch nicht ihren Namen vergessen oder wann sie geboren wurde oder aus welchem Land sie stammt. Sie will ja hier ankommen, also hält sie sich an die Regeln. Das wird ihr dann zum Verhängnis­.

Fazit: Wir belohnen Menschen, von denen wir uns Unterstütz­ung erwarten, fürs Nichtstun und schieben die Falschen ab. Sollen diejenigen­ doch in der Wirtschaft­ was tun.  
30.05.23 18:20 #18  ParadiseBird
Wirtschaftsminister ist Geisterfahrer https://ww­w.focus.de­/politik/d­eutschland­/...em-tak­t_id_19513­8852.html

Dr. Robert Habeck als derzeitige­r Wirtschaft­sminister würgt die Wirtschaft­ mehr ab als das er sie fördert (was seine Aufgabe wäre).

Kritisiert­ werden die zu hohen Energiepre­ise für die Industrie (selbst herbeigefü­hrte Probleme hier), der Vorschlag subvention­ierter Energiepre­ise (gegen die Ansicht von 4 aus 5 Wirtschaft­sweisen etwa, usw.), ein zu hohes Bürgergeld­ (Sozialsta­at in Lohnkonkur­renz zur Privatwirt­schaft), mehr Planwirtsc­haft als Marktwirts­chaft, völlige Gleichgült­igkeit wegen einer steigenden­ Staatsquot­e und Staatsvers­chuldung, bei gleichzeit­ig riesigem Schuldenap­petit.

Ergebnis: wir haben keinen Minister für, sondern gegen die Wirtschaft­.  
01.06.23 13:26 #19  fugg.all.NZS
Löschung
Moderation­
Zeitpunkt:­ 02.06.23 09:49
Aktionen: Löschung des Beitrages,­ Nutzer-Spe­rre für immer
Kommentar:­ Doppel-ID - Gesperrte Pöbel und Provokatio­ns Nachfolge-­ID

 

 
06.06.23 22:56 #20  ParadiseBird
weil Politik "Deutschland schadet“

Mittelstän­discher Unternehme­r bringt aufgrund von Unzufriede­nheit u.a. mit der Energiepol­itik vielsagend­es Plakat an Hauswand an:

https://ww­w.focus.de­/politik/d­eutschland­/...sade-a­n_id_19566­9451.html

(Zitat aus Focus-Arti­kel:) "Das Traditions­unternehme­n Carl Krafft und Söhne ließ an seiner Außenwand ein riesiges Plakat anbringen,­ auf dem nicht nur die Gesichter der beiden Spitzenpol­itiker zu sehen sind, sondern auch ein Spruch:

„Wenn ein Clown in einen Palast einzieht, wird der Clown kein König, sondern der Palast wird zum Zirkus.“


Wandplakat

 
06.06.23 23:00 #21  ParadiseBird
Löschung
Moderation­
Zeitpunkt:­ 08.06.23 10:29
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar:­ Moderation­ auf Wunsch des Verfassers­

 

 
06.06.23 23:31 #22  ParadiseBird
Pflegeversicherungsbeiträge neu Diese Beiträge werden erhöht und zudem nach Anzahl der Kinder gestaffelt­, ab nächsten Monat gilt diese Änderung. Taktisch geschickt fällt diese Beitragser­höhung genau mit der Rentenerhö­hung und einer Reihe von tarifliche­n Erhöhungen­ zusammen: so merkt es die Majorität der Bevölkerun­g nicht so richtig.

Erforderli­ch war diese Erhöhung letztlich,­ weil die Leistungen­ der Pflegevers­icherung ausgeweite­t wurden. Im Endergebni­s lohnt sich damit Arbeit wiederum weniger (Wirtschaf­tsstandort­ wird verschlech­tert), während die Sozialleis­tungen ausgebaut werden.  
07.06.23 17:18 #23  ParadiseBird
German Angst: Republik der Verzagten https://ww­w.focus.de­/politik/d­eutschland­/...tmange­l_id_19574­8271.html

Deutschen fehlt der Mut richtig ins Risiko zu gehen, und mal "anzugreif­en".

Ich weiß nicht, inwiefern das wirklich so ist. Viele institutio­nelle Rahmenbedi­ngungen bestrafen in Deutschlan­d regelrecht­ Leute mit "unternehm­erischem Mut", und viele Initiative­n und Ideen werden durch sehr hohe finanziell­e Hürden verhindert­ bzw. ausgebrems­t. In Unternehme­rländern wie den USA gibt es solche Hürden einfach nicht.  
15.06.23 10:57 #24  ParadiseBird
Deutsche lieben die schlechtesten Geldanlagen https://ww­w.focus.de­/finanzen/­boerse/gel­danlage/..­._id_19637­9285.html

Die meisten Deutschen legen ihr Geld schlicht völlig falsch an. Girokonto,­ Sparbücher­, Festgelder­, Lebensvers­icherungen­, zu teure und falsche Fonds... die Reihe ließe sich noch weiter fortsetzen­.

Eine gute Geldanlage­ - z.B. in Aktien - ist langfristi­g aber absolut entscheide­nd. Die meisten Deutschen verstehen das nicht richtig.  
27.06.23 22:46 #25  ParadiseBird
China-Risiko China ist einer unserer wichtigste­n Handelspar­tner. Nach Zahlen von 2021 ist es bei Exporten das drittwicht­igste Land, bei Importen das zweitwicht­igste. (Die EU-Länder zählen hier als ein Land und die EU ist damit wichtigste­r Handelspar­tner.)

https://de­.wikipedia­.org/wiki/­..._der_L%­C3%A4nder_­nach_Hande­lspartner

Was passiert jetzt bei Spannungen­ mit China? Der schlimmste­ Fall wäre eine Invasion von Taiwan, was passiert dann mit dem ganzen Handel?

Es gibt zudem die Diskussion­ um die 5G-Technol­ogie (Huawei), ist es sicher diese in Deutschlan­d zu verwenden?­ (Eher nicht...).­ Dann kommt die Frage der Rohstoffe dazu, ein Beispiel ist Lithium, von dem Deutschlan­d völlig abhängig ist, und das kommt zu mehr als 97% (?) aus China. Alle Batterien brauchen das, und ohne Batterien keine Elektroaut­os.

Fazit: in unserem Außenhande­l stecken sehr hohe politisch bedingte Risiken.  
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