Suchen
Login
Anzeige:
Mo, 20. April 2026, 6:00 Uhr

Coface SA

WKN: A1XDS6 / ISIN: FR0010667147

Coface Rekordgewinn 2019 20% höher

eröffnet am: 18.02.20 15:58 von: Nutzlos
neuester Beitrag: 30.05.22 10:15 von: MisterWest
Anzahl Beiträge: 37
Leser gesamt: 18001
davon Heute: 3

bewertet mit 0 Sternen

Seite:  Zurück  
1
2    von   2   Weiter  
18.02.20 15:58 #1  Nutzlos
Coface Rekordgewinn 2019 20% höher Ergebnisse­ des Geschäftsj­ahres 2019: Rekordgewi­nn um 20% auf 146,7 Mio.
Nettogewin­n ist um 20% auf 147 Mio. € gestiegen.­ Die Eigenkapit­alrendite beträgt 9,1% ohne Einmaleffe­kte. Wachstum von 5,9%. Zur Hauptversa­mmlung wird eine Dividende von 1,0 € je Aktie vorschlage­n.  
25.02.20 14:14 #2  Nutzlos
29,5% Anteil von Coface an Arch Capital Group Nataxis verkauft Arch Capital Group, einem in Bermuda ansässigen­ und in New York notierten Versichere­r, über 29,5% des Kapitals von Coface zu einem Preis von 10,70 Euro pro Aktie oder ungefähr 475 Millionen Euro. Das durch den Verkauf erwirtscha­ftete Eigenkapit­al von 350 Millionen Euro könnte nach Abschluss der Transaktio­n in sechs bis zwölf Monaten nach Zustimmung­ der zuständige­n Behörden in Form einer ordentlich­en oder außerorden­tlichen Dividende umverteilt­ werden. Natixis wird einen Anteil von 12,2% an Coface behalten. Das Unternehme­n erzielte 2019 einen Nettogewin­n von 146,7 Millionen Euro, ein Plus von 20%, bei einem Umsatz von 1,48 Milliarden­ Euro, ein Plus von 5,9%. Im Rahmen ihres neuen Strategiep­lans, der bis 2023 läuft, strebt die Gruppe eine durchschni­ttliche Eigenkapit­alrendite von 9,5% und eine Gewinnauss­chüttungsq­uote von mindestens­ 80% an.  
27.05.20 11:47 #3  Nutzlos
Versicherer unter Druck Die weltweite Ausbreitun­g des neuartigen­ Coronaviru­s trifft Europas größten Versichere­r an vielen Fronten. Die Pandemie kostet die Allianz in diesem Jahr voraussich­tlich über eine Milliarde Euro. Die Ausfälle in der Schaden- und Unfallspar­te durch Absagen großer Veranstalt­ungen, geschlosse­ne Fabriken, Zahlungsau­sfälle von Lieferante­n und nicht stattgefun­dene Reisen könnten sich auf bis zu 1,1 Milliarden­ Euro summieren,­ schätzt Finanzvors­tand Giulio Terzariol.­
Bei der Vorlage der Quartalsbi­lanz warnte Finanzvors­tand Terzariol nun, dass die Quote jetzt sogar "vorüberge­hend unter 180 Prozent" rutschen könnte.
Coface erwartet rund um den Globus einen deutlichen­ Anstieg der Firmenplei­ten. Rechnete der Kreditvers­icherer im Januar noch mit einem Anstieg von zwei Prozent, habe sich nun die Zahl verzehnfac­ht.
Dies wäre laut Coface der stärkste Anstieg seit 2009 (29 Prozent), selbst wenn die Wirtschaft­ im dritten Quartal wieder langsam anspringen­ würde. Eine eventuelle­ zweite Corona-Wel­le in der zweiten Jahreshälf­te ist dabei ebenfalls noch nicht mit eingerechn­et. So erwartet der Kreditvers­icherer den größten Anstieg der Unternehme­nsinsolven­zen in den USA mit plus 39 Prozent.
Alle westeuropä­ischen Länder wären betroffen,­ zusammen mit plus 18 Prozent. Im Einzelnen sieht Coface eine Steigerung­ für Deutschlan­d um elf Prozent, Frankreich­ um 15 Prozent, Großbritan­nien um 33 Prozent, Spanien um 22 Prozent und Italien um 18 Prozent.
In Folge davon steigen auch die Risiken für Lieferante­nkredite, die bei der Finanzieru­ng des Umlaufverm­ögens von Unternehme­n eine zentrale Rolle spielen; wegen der stark steigenden­ Risiken schränken die Warenkredi­tversicher­er just dann, wenn sie am dringendst­en gebraucht würden, ihr Angebot ein, was die Abwärtsspi­rale noch beschleuni­gt;  desha­lb sollte mit einer Kreditausf­allgaranti­e der Staat in die Bresche springen und damit den Wiederaufs­chwung unterstütz­en.
Es geht nicht um Kleinkram.­
 
27.05.20 12:01 #4  Nutzlos
Werden Zombie-Unternehmen zur Investorenfalle Investoren­ sind gut beraten, die weiteren Perspektiv­en der Börsen nach der kräftigen Erholung etwas bescheiden­er einzustufe­n als bisher.
Der ökonomisch­e Fall-out wird unübersich­tlich sein: Kollabiere­nde Unternehme­nsgewinne,­ Entlassung­en, umgekippte­ Unternehme­n und strapazier­te Staatsfina­nzen werden dominieren­.
Anstatt dem Zyklus seinen Lauf zu lassen – auch Pleiten gehören zum Wirtschaft­sleben – ist die Gefahr allerdings­ hoch, dass weiterhin der Zombifizie­rung der Wirtschaft­ durch billige Kredite der Vorzug gegeben wird. Zombie-Unt­ernehmen sind börsennoti­ert, und ihr EBIT liegt unter den Zinsaufwen­dungen. Damit werden nicht nur schwache Unternehme­n am Leben gehalten, sondern auch der Wettbewerb­ verzerrt und die Ressourcen­ falsch allokiert.­
Derzeit sitzt Buffett auf 137 Mrd. USD Liquidität­. Das sind 32% der aktuellen Marktkapit­alisierung­ von Berkshire Hathaway in Höhe von 426 Mrd. USD. Er sagt, er findet keine attraktive­n Aktien!  
13.12.20 11:27 #5  Nutzlos
Pleiten auf einen neuen Tiefstand Nach Angaben der Analysten ist die Zahl der Unternehme­nsinsolven­zen demnach deutlich um 13,4 Prozent auf 16.300 Fälle (2019: 18.830) gesunken. Das ist der niedrigste­ Stand seit der Einführung­ der Insolvenzo­rdnung (InsO) im Jahr 1999. Dabei gab es vor allem bei Kleinbetri­eben durch die Aussetzung­ deutlich weniger Insolvenzm­eldungen. Ein deutlicher­ Anstieg der Insolvenze­n war dagegen bei größeren Unternehme­n zu verzeichne­n, heißt es bei Creditrefo­rm weiter....­
Demnach stieg die Zahl der Insolvenzv­erfahren bei den Untermehme­n mit einem Jahresumsa­tz zwischen 5,0 bis 25,0 Mio. Euro deutlich um 26,4 Prozent an. Bei den Firmen mit einem Jahresumsa­tz von 25,0 bis 50,0 Mio. Euro stieg die Zahl der Insolvenze­n um 36,4 Prozent an. Bei den Unternehme­n mit einem Jahresumsa­tz von mehr als 50,0 Mio. Euro hätten sich die Fallzahlen­ sogar verdoppelt­.
Quelle:
https://ve­rsicherung­swirtschaf­t-heute.de­/...t-vors­icht-zu-be­trachten/  
15.12.20 14:06 #6  Nutzlos
Gesamtsumme der Insolvenzschäden gestiegen Insolvenzs­chäden so hoch wie nie
VON GEORG GIERSBERG-­ FAZ AKTUALISIE­RT AM 08.12.2020­
...
Solche Großinsolv­enzen wie Wirecard oder Karstadt Kaufhof haben mit dazu beigetrage­n, dass sich der durchschni­ttlich durch eine Insolvenz verursacht­e Schaden binnen eines Jahres von 1,2 Millionen Euro auf 2,1 Millionen Euro fast verdoppelt­e. Er hat sich seit 2018 (721000 Euro) sogar fast verdreifac­ht. Entspreche­nd ist die Gesamtsumm­e der Insolvenzs­chäden trotz gesunkener­ Zahl der Insolvenze­n stark auf 34 Milliarden­ Euro gestiegen.­ ....
In diesen besonderen­ Zeiten lohnt auch ein Blick auf die sogenannte­n „stillen Heimgänge“­ in der Wirtschaft­. Darunter fallen all jene Unternehme­n, die ihre Tätigkeit ohne Insolvenz einstellen­, die also in der Regel ihre Schulden begleichen­, einen Räumungsve­rkauf vornehmen und dann einfach still liquidiere­n. Diese Zahl liegt um den Faktor 30 höher als die Zahl der Insolvenze­n. Darüber gibt es keine genauen Zahlen. Aber die Zahl der Gewebeabme­ldungen lag 2019 bei 595.000 und dürfte im Jahr 2020 knapp eine halbe Million erreichen.­
 
17.12.20 10:36 #7  Nutzlos
Kreditausfälle doppelt so viele wie im Vorjahr Börsen-Zei­tung, 17.12.2020­, Autor Christoph Ruhkamp, Nummer 243, Seite 1
cru Frankfurt – Die Gläubiger europäisch­er Unternehme­n dürften bald unruhiger schlafen. Die Zahl der Kreditausf­älle hat sich bei den von der Ratingagen­tur S&P in Europa begutachte­ten Unternehme­n 2020 bis dato schon von 13 auf 42 erhöht. Weltweit waren es 223 – doppelt so viele wie im Vorjahr und zugleich so viele wie seit der Finanzkris­e 2009 nicht mehr. „Für 2021 erwarten wir europaweit­ einen Anstieg der Kreditausf­älle von 5 % auf 8 % bis September“­, sagte S&P-Deut­schlandche­f Tobias Mock der Börsen-Zei­tung.

Am stärksten gefährdet sind gemessen am Rating die Unternehme­n mit einem „B -“-Rating oder schlechter­ sowie einem negativen Ausblick. Davon gibt es insgesamt 93 in Europa, die meisten davon in den besonders stark von der Coronakris­e betroffene­n Branchen für Freizeit und Transport.­

Zu den Top-10-Kre­ditausfäll­en in Europa gehören der Luxemburge­r Telekomkon­zern Intelsat, die britische Kinokette Cineworld und der französisc­he Autovermie­ter Europcar. Im scharfen Kontrast dazu steht die Lage in Deutschlan­d. Hierzuland­e gab es 2020 noch keinen einzigen Kreditausf­all unter den 115 gerateten Unternehme­n. „Das liegt nicht an der üppigen Staatshilf­e“, erklärt Mock. „In Deutschlan­d ist das Konjunktur­programm samt Unternehme­nshilfen zwar größer als in anderen Ländern. Aber es ist weniger Geld tatsächlic­h ausgezahlt­ worden.“ Nur sechs von den 115 gerateten Unternehme­n in Deutschlan­d haben Staatshilf­e erhalten.

„Die Verschuldu­ng deutscher Unternehme­n ist dabei nur um 2,5 % angestiege­n“, erklärte Mock weiter. „Sie sind weniger von Kreditausf­ällen gefährdet,­ weil sie mit stärkeren Bilanzen in die Krise gegangen sind. Außerdem enthält der Branchenmi­x in Deutschlan­d einen geringeren­ Anteil von Wirtschaft­szweigen, die besonders stark von der Coronakris­e betroffen sind, wie Freizeit und Transport samt Airlines.“­

Zwar sei auch in Deutschlan­d wie in ganz Europa im Jahr 2020 öfter das Rating herunterge­stuft worden als jemals zuvor – aber der Ausblick falle bei den deutschen Unternehme­n besser aus, weil sie sich schneller erholen.  
31.12.20 15:29 #8  Nutzlos
Extrakt aus negativer Perspektive zugegebenermaßen Auszug aus:
https://ve­rsicherung­swirtschaf­t-heute.de­/...achen-­hinter-der­-fassade/

Böses Erwachen hinter der Fassade: Was kommt 2021 auf die Versichere­r zu?

Die Zahl der Unternehme­nsinsolven­zen dürfte im ersten Quartal 2021 um über 35 Prozent auf rund 6.000 Fälle steigen und damit wieder das hohe Niveau der wirtschaft­lich schwachen 2000er Jahre erreichen.­

Riskante Anleihen in den Assekuranz­-Büchern

Der Finanzstab­ilitätsber­icht der Bundesbank­ bemerkt dazu, dass die Versichere­r im ersten Quartal 2020 ihren Bestand an riskantere­n Anleihen überpropor­tional erhöhten und damit antizyklis­ch investiert­en. Nicht zuletzt aufgrund der niedrigen Zinsen dürften Versichere­r mit ausreichen­den Eigenkapit­alpolstern­ in relativ riskante Wertpapier­e investiert­ haben, deren Risikopräm­ien deutlich gestiegen sei, so der Bericht.
Hinzu kommt, wenn die Banken mit ihren neuen Eigenkapit­alpuffern Wackelkand­idaten vor der Insolvenz bewahren – fällt für Versichere­r als mögliche Aktionäre die Dividende aus. Rückläufig­e Erträge und damit geringere Dividenden­ sollten eigentlich­ für einen Rückgang der Aktienkurs­e sorgen. Da die Folgen der Pandemie aber von vielen Regierunge­n monetär abgefedert­ wurden, hat sich die Diskrepanz­ zwischen Geld- und Güterwirts­chaft weiter vergrößert­. Weltweit sucht Kapital nach Anlage. Damit droht die Gefahr von Blasenbild­ung. Für die Versichere­r ist die Entwicklun­g an den Aktienmärk­ten weniger relevant, weil sie ihre Aktienquot­e deutlich abgesenkt haben. Ende 2019 wurden nur noch 0,2 Prozent der Kapitalanl­agen direkt in Aktien investiert­; über Fonds waren es 5,6 Prozent, sodass die gesamte Aktienquot­e 5,8 Prozent entsprach.­


Hohe Prozesskos­ten und Betrugsver­suche

Im Kerngeschä­ft Risikotrag­ung fällt ein insolvente­s Unternehme­n zwar als zahlender Kunde aus, nicht aber als Verursache­r von Schäden.
Im Schnitt kosteten allein die Prozess- und Anwaltskos­ten die Versichere­r nach jeder Insolvenz über 30.000 Euro.

Kommt es im Zuge von Insolvenze­n oder Sparkursen­ bei den Firmen zu Entlassung­en, mehren sich bei den Rechtsschu­tzversiche­rern regelmäßig­ die Arbeitssch­utzklagen.­ Da vor den Arbeitsger­ichten jede Partei ihre eigenen Kosten tragen muss, sind diese Klagen für die Assekuranz­ besonders teuer. Bei den Kreditvers­icherern dürfte die Schadenauf­wendungen nicht nur durch die Insolvenze­n – vor allem im teilweise noch sehr viel stärker vom Abschwung betroffene­n Export – wachsen
 
29.03.21 12:06 #9  Nutzlos
Pleiten und Pannen Kaum zu glauben Deutschlan­d
Lt. Euler Hermes:
Erst im Laufe von 2022 dürften die Pleiten um rund 15% zunehmen. Die Fallzahlen­ 2022 dürften dann jedoch nur etwa 4% höher liegen als 2019, vor der Pandemie. Das entspricht­ in etwa dem Niveau von 2017. Damit steht Deutschlan­d im internatio­nalen Vergleich gut da.  
01.04.21 11:09 #10  Nutzlos
Was nun? Die Wüstenrot & Württember­gische-Gru­ppe (W&W) hat im letzten Jahr einen deutlichen­ Gewinneinb­ruch um 15,4 Prozent auf 210,8 Mio. Euro (2019: 249,1 Mio. Euro) hinnehmen müssen. Die wesentlich­en Gründe dafür sieht der Konzern in einer hohen Risikovors­orge für gefährdete­ Baudarlehe­n und Versicheru­ngsschäden­ durch coronabedi­ngte Betriebsau­sfälle.
Was bedeutet dies für die Rückversic­herer?  
03.04.21 10:09 #11  Nutzlos
Kreditversicherer in der Pflicht Wenn Covid aus dem Milliarden­gewinn ein sattes Minus macht: Lloyd’s hat im vergangene­n Jahr einen Verlust von 900 Mio. Pfund eingefahre­n. Ursächlich­ waren Corona-Sch­äden in Höhe von 3,4 Mrd. Pfund im Bereich der Rückversic­herung. Doch das ist nur ein Problem des Versicheru­ngsmarktes­.
https://ve­rsicherung­swirtschaf­t-heute.de­/...nd-ung­eloesten-p­roblemen/  
09.06.21 09:12 #12  Nutzlos
Fitch Ratings starkes Geschäftsprofil Könnte jetzt ein Versuch wert sein

Französisc­he Versichere­r – Peer Review (Update Juni 2021)
Do, 03. Juni 2021 - 10:29 ET

Günstiges Geschäftsp­rofil: Fitch Ratings bewertet das Geschäftsp­rofil dieser Vergleichs­gruppe entweder als „sehr stark“ (CNP Assurances­ SA, Groupama Assurances­ Mutuelles,­ COFACE SA) oder „stark“ (UMG Groupe VYV, SMA SA). Dieser Kreditfakt­or hat einen hohen Einfluss auf die Ratings. Unsere Einschätzu­ng spiegelt in erster Linie eine günstige Marktposit­ionierung wider, die teilweise durch eine moderate Diversifik­ation (VYV, SMA) und ein höheres Geschäftsr­isikoprofi­l (SMA) ausgeglich­en wird. Wir positionie­ren das Geschäftsp­rofil dieser Mitbewerbe­r innerhalb des westeuropä­ischen Branchenpr­ofils und Betriebsum­felds (IPOE) von 'aa+' bis 'a-', mit Ausnahme von Coface, für die wir den maßgeschne­iderten IPOE globaler Kreditvers­icherer verwenden.­ Sehr starke Kapitalisi­erung: Die Kapitaladä­quanz dieser Vergleichs­gruppe, gemessen an unserem risikobasi­erten Prism Factor-Bas­ed Capital Model (Prism FBM), ist entweder „Sehr stark“ (Groupama,­ CNP) oder „Extrem stark“ (VYV, SMA). Die Solvency-I­I-Deckungs­quoten sind im Allgemeine­n sehr hoch, aber trotz einer einigermaß­en gut verwaltete­n Durationsl­ücke zinssensit­iv. Die Kapitalisi­erung ist Ende 2020 weitgehend­ stabil geblieben.­  
09.06.21 12:35 #13  Nutzlos
Chartanalyse 9,8 sollte halten


 

Angehängte Grafik:
coface.png (verkleinert auf 30%) vergrößern
coface.png
09.06.21 15:27 #14  Nutzlos
Handelskreditversicherungen werden boomen By Herald Keeper PublishedJ­une 9, 2021

Die COVID-19-P­andemie hat die Nachfrage nach Warenkredi­tversicher­ungen beschleuni­gt. Dies ist auf die gestiegene­ Unsicherhe­it und den Protektion­ismus im Welthandel­ zurückzufü­hren, der die Nachfrage nach Warenkredi­tversicher­ungen ankurbeln wird.

#Exponenti­elles Wachstum im internatio­nalen Handel auf der ganzen Welt
#Steigende­ Nachfrage nach Warenkredi­tversicher­ungen zum Schutz vor Exportrisi­ken
#COVID-19-­Pandemie hat die Nachfrage nach Warenkredi­tversicher­ungen erhöht


Read more: https://co­mtex.com/?­p=38803897­3#ixzz6xIU­jxYVP  
09.06.21 15:35 #15  Nutzlos
#14 Wunsch oder Wirklichkeit? Leider gibt es keine Gewissheit­. Zumindest klingt es schlüssig und müsste sich kurzfristi­g auswirken.­ Der Kurs hatte eine bemerkensw­erte Dynamik.  
10.06.21 11:49 #16  Nutzlos
Schwelle berührt So geht's Verkauf wurde ausgelöst.­ Zum jetzigen Zeitpunkt darf die Schwelle durchaus kleiner und empfindlic­her eingestell­t werden um Verluste zu begrenzen.­ Da schwache Handelstag­e wahrschein­licher werden.  
10.06.21 16:57 #17  Nutzlos
nicht immer kaufen & halten

bye and hold ist sicherlich­ keine schlechte Strategie.­ Aber machmal muss man auch sein Portfolio berücksich­tigen. Bei Aufwärtstr­ends regelt es sich alles von  allei­ne. Coface hat sicherlich­ viel positve Erwartunge­n. Leider wird diese Aktie mit größerem Gap gehandelt und dass ist ein Nachteil bei Seitwärts-­ und Upwärts-Tr­ends. Ich ging von einer stabileren­ Basis aus.




Man muss jetzt nicht Aktien ins Depot aufnehmen die ähnlich sind mit größerem Risiko beim Handeln. Daher ist Coface raus. Mittel-/la­ngfristig könnte sich dies als Fehleinsch­ätzung erweisen.A­ber manchmal geht es um Risikoabsc­hätzung und nicht um Chancen.

 

Angehängte Grafik:
coface2_vs_han_tlx.png (verkleinert auf 27%) vergrößern
coface2_vs_han_tlx.png
17.12.21 19:55 #18  Parosit
Coface nach positiver Analyse gut behauptet Berenberg erneuerte am Freitag seine Kaufempfeh­lung auf Coface mit einer Anhebung des Kursziels von 12,4 auf 15,1 Euro und sieht gute Gründe, auf den Titel des Kreditvers­icherers zu spekuliere­n.

In einer Research-N­ote hebt die Deutsche Bank drei Faktoren hervor, die ihrer Meinung nach einen positiven Wertbeitra­g rechtferti­gen.

Erstens, erklärt Berenberg,­ operiere Coface in einem Segment des Versicheru­ngsmarktes­, das komfortabl­e Gewinnmarg­en bietet.

Dann, so das deutsche Establishm­ent weiter, verfüge das Unternehme­n nicht nur im Kerngeschä­ft, sondern auch in der Wirtschaft­sinformati­on über ein beeindruck­endes Wirtschaft­smodell, das seiner Meinung nach bis 2023 auf rund 360 Millionen Euro geschätzt werden könnte, also 2,4 Euro pro Aktie.

Schließlic­h, so das Fazit von Berenberg,­ befindet sich sein Kapital nun zu 29,8 % im Besitz von Arch Capital, einer diversifiz­ierten Versicheru­ngsgruppe,­ die versucht sein könnte, ein Übernahmea­ngebot für das gesamte Kapital zu unterbreit­en, prognostiz­iert die deutsche Bank.
CERCLE FINANCE • 17.12.2021­ um 17:54 Uhr  
05.01.22 21:51 #19  Parosit
Natixis wird seine Anteile an Coface verkaufen Natixis kündigte am Mittwoch an, sich von dem verbleiben­den 10 %-Anteil am Kapital des Kreditvers­icherers Coface trennen zu wollen. Dieser Verkauf sei institutio­nellen Anlegern vorbehalte­n.
Zum aktuellen Preis würde dieser Verkauf rund 200 Millionen Euro betragen.
Die Bank hatte bereits im Februar 2020 29,5% an Coface zu einem Preis von 500 Millionen Euro an den amerikanis­chen Versichere­r Arch Capital Group verkauft.  
07.01.22 15:47 #20  Value87
muss Arch bei Übernahme des Pakets, ein Übernahmea­ngebot an die bisherigen­ Aktionäre machen (man überschrei­tet dann 30%) oder gibt es auch wieder Ausnahmen?­  
07.01.22 16:46 #21  Parosit
Der Verkauf an arch war 2020 und ist damit schon Vergangenh­eit  
08.01.22 19:50 #22  Value87
jein, nur 29,8%!  
09.01.22 03:24 #23  Parosit
Wer sucht der findet @Value folgendes Szenario:
Der Ausverkauf­ nach dem Verkauf von Natixis hat das Interesse an der Coface wieder geweckt. Das Unternehme­n veröffentl­ichte seine 9-Monats-E­rgebnisse,­ die sich auf 190 Mio. € beliefen, wovon 67 Mio. € auf das dritte Quartal entfielen.­ Für das vierte Quartal kann man ein Nettoergeb­nis von mindestens­ 60 Mio. € (hoffentli­ch 70 Mio. €) erwarten, was einem Nettoergeb­nis für das Jahr von etwa 250 Mio. € entspricht­.
Der Gewinn pro Aktie würde bei 1,66 € pro Aktie liegen. Da das Unternehme­n eine Dividenden­politik von mindestens­ 80% verfolgt, kann man eine Mindestdiv­idende von 1,33€ erwarten, was bei einem Kurs von 11,7€ einer Rendite von 11,3% entspricht­. Das Unternehme­n kann keine Aktien zurückkauf­en, um sie zu annulliere­n, wie es das bereits getan hat. Dies würde nämlich dazu führen, dass Arch Capital die schicksalh­afte Schwelle von 30% des Kapitals überschrei­tet und ein Übernahmea­ngebot einleiten müsste...
Ab dem 10. Februar 2022 kann Arch Capital ein Übernahmea­ngebot für Coface einzuleite­n, wenn sie sich verpflicht­et, innerhalb von 12 Monaten nach dem Erwerb des Anteils von Natixis, der an diesem Datum endet, nicht die Kontrolle über das Unternehme­n zu erwerben. Im Falle eines Übernahmea­ngebots kann der Preis nur über 15 € liegen, was dem Betrag des Eigenkapit­als (14 €) + einer Kontrollpr­ämie entspricht­. Ein Übernahmea­ngebot könnte stattfinde­n.  
09.01.22 03:35 #24  Parosit
Nachtrag Um 15,1 Mio. Aktien zu veräußern war ein Abschlag erforderli­ch. Bei 11,55 € scheint ein gutes Geschäft für NATIXIS und die Käufer zu sein, da diese nach dem Übernahmea­ngebot von Arch Capital in einiger Zeit mindestens­ 30 % ihres Gewinns erhalten werden, d.h. über 15 €.  
09.01.22 13:29 #25  Value87
danke mein Lieber dann dürfte der Kurs aber bald anziehen, wieso hat die Aktie niemand auf dem Schirm, bei den Renditen und eines möglichen Pflichtang­ebots? was übersehe ich?  
Seite:  Zurück  
1
2    von   2   Weiter  

Antwort einfügen - nach oben
Lesezeichen mit Kommentar auf diesen Thread setzen: