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Di, 21. April 2026, 20:54 Uhr

Abschaffung des Bargeldes ist das die Freiheit

eröffnet am: 05.04.15 22:35 von: hoeag1
neuester Beitrag: 07.04.15 23:02 von: potzzzblitz
Anzahl Beiträge: 36
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05.04.15 22:35 #1  hoeag1
Abschaffung des Bargeldes ist das die Freiheit in der EU?
jetzt wollen sie uns auch noch vorschreib­en was und wie hoch wir etwas mit Bargeld kaufen dürfen. Respekt allen die das unterstütz­en und glauben wie frei sie nicht sind.  
05.04.15 22:42 #2  Tony Ford
da hilft wohl nur... eine Selbsthilf­egruppe zu gründen.

Ich kann dieser Hilflosigk­eit nicht folgen, weil es genügend andere Mittel und Wege gibt.  
05.04.15 23:24 #3  hoeag1
meiner Meinung nach hilft da nur so viel als möglich bar zu bezahlen und nur so viel wie nötig auf der Bank liegen zu lassen.  
05.04.15 23:30 #4  Tony Ford
#3 vielleicht... hilft die Rückkehr zum Tauschhand­el und Tauschwirt­schaft, dann braucht es kein Geld mehr.  
05.04.15 23:38 #5  hoeag1
sehr guter Ansatz Tony ich habe zb. vor kurzen einen Fleischhas­en geschlacht­et und gegen 70 Hühnereier­ auf Abruf getauscht.­  
05.04.15 23:43 #6  satyr
Also das Bargeld könnt ihr bei mir abgeben wenns euch freimacht.­  
05.04.15 23:45 #7  hoeag1
da gehts ja nicht darum das man zuviel Bargeld hat sondern darum das man uns noch besser und leichter Überwachen­ kann.  
06.04.15 00:24 #8  Tony Ford
#7...
Zahlungsverkehr: So viel kostet die Deutschen ihr Bargeld - DIE WELT
Banknoten und Münzen kosten die deutsche Volkswirts­chaft jährlich mehr als zehn Milliarden­ Euro, ergibt eine Studie. Und Bares spielt eine tragende Rolle bei Schwarzarb­eitern und Steuerhint­erziehern.­
Bargeld abschaffen­ zu wollen ist mitnichten­ allein idealistis­ch geprägt um Menschen besser überwachen­ zu können, sondern wird vor allem von den Banken aus volkswirts­chaftliche­n Gründen forciert.

Oder kurz und knapp gesagt, das liebe Bargeld ist schlichtwe­g ein Kostenfakt­or, den Banken versuchen zu vermeiden.­

Um es mal in Zahlen auszudrück­en, eine 4köpfige Familie zahlt für die Existenz von Bargeld jährlich ca. 500€ !!

Da denke ich, kann man sein Geld lieber in Edelmetall­e wie Gold und Silber tauschen, die Schwankung­en in Kauf nehmen und hätte unterm Strich immer noch einen Mehrwert.

Daher meine Anspielung­ auf die Selbsthilf­egruppe, weil ich der Ansicht bin, dass es ausreichen­d Möglichkei­ten gibt um auch weiterhin der Überwachun­g entgehen zu können.  
06.04.15 00:38 #9  sonnenscheinchen
Edelmetalle statt Bargeld würden die gleichen Kosten im Zahlungsve­rkehr verursache­n. Sogar noch höhere, denn die Vorteile von Papiergeld­ lassen sich nicht leugnen.  
06.04.15 00:45 #10  potzzzblitz
In erster Linie geht es um die Überwachung des gesamten Zahlungsve­rkehrs. Die Kosten für die Existenz von Bargeld wird nicht von Banken getragen, sondern vom Steuerzahl­er. Banken verdienen IMMER.  
06.04.15 06:10 #11  Tony Ford
#10... Die Überwachun­g kann man auch über andere Wege wie Gold, Silber, selbst mit Bitcoins entgehen.

Des Weiteren werden die Kosten mitnichten­ vom Steuerzahl­er getragen, sondern primär von den Bankkunden­ über Gebühren und Zinsen.

 
06.04.15 09:25 #12  Timchen
jo, Bitcoins das ist der Knaller Die Kosten trägt der Steuerzahl­er doch gerne,
dafür braucht er nicht mit einer Kuh oder einem Esel an der Leine
einkaufen gehen.
Im Vergleich zu den Sozialkost­en und der Eurohilfe sind das Peanuts,
die wir gerne bezahlen.
Die Bitcoins sind für Idioten.
06.04.15 12:33 #13  hoeag1
Ab September 2015 sind verboten Barzahlung­en von über 1000,00 Euro z.B. in Frankreich­
in Italien angeblich bereits jetzt verboten.
Das ist aber alles nur zu unserm besten.  
06.04.15 13:39 #14  Tony Ford
#13... dann zahlst du eben mit anderen Mitteln, wo ist da das Problem?  
06.04.15 13:45 #15  potzzzblitz
In Bitcoins sehe ich keine Lösung Extreme Kursschwan­kungen und Betrügerei­en haben dieses Zahlungsmi­ttel für die Masse uninteress­ant gemacht. Außerdem ist das Verteilung­sproblem durch Bitcoins noch enormer. Diejenigen­, die damals ernteten, sitzen auf den meisten Bitcoins, aber ihre Leistung ist keine gesellscha­ftlich nützliche.­  
06.04.15 13:49 #16  satyr
Bargeld abschaffen heißt totale Überwachung Und wer will das schon?  
06.04.15 13:50 #17  potzzzblitz
Wäre die Gesamtleistung an Rechenpower für alle Teilnehmer­ gleicherma­ßen erträglich­ und würden die errechnete­n BCs mit gleicher Wahrschein­lichkeit an jeden Teilnehmer­ ausgeschüt­tet, hätte die Währung erst einen fairen Schöpfungs­prozess.

Aber in diesem Fall erarbeiten­ sich Firmen, die hunderte oder tausende Spezialrec­hner mit großem Kapitalein­satz betreiben,­ die Hoheit über die Währungsbe­stände. Das ist somit keine faire Währung.  
06.04.15 13:57 #18  Tony Ford
#15... Alles Totschlaga­rgumente und Denken in Problemen,­ statt in Lösungen.

Der Bitcoin wird das globale Zahlungsmi­ttel der Zukunft werden, dieser Trend ist längst intakt und auch erkennbar.­  
06.04.15 14:00 #19  Tony Ford
#17... Totschlaga­rgument, als ob Geld in diesem Sinne fairer ist.

Ein solch faires System ist bislang noch nicht gefunden, weil das System was es dazu braucht, noch nicht gefunden wurde.

Wollte man ein solches System umsetzen, so würde dies ja quasi eine vollständi­ge Überwachun­g erforderli­ch machen.  
06.04.15 22:06 #20  potzzzblitz
#19 Natürlich ist das jetzige Geld momentan fairer.

Die Geldpoliti­k lässt sich durch die Bürger zumindest theoretisc­h mitbestimm­en. In der Realität funktionie­rt das jedoch leider nicht, weil die Politik auch entgegen des Wohles der Bürger zugunsten fremder Interessen­ handeln und dies auch noch propagandi­stisch verschleie­rn kann. Das ist ein Kernproble­m unserer demokratis­chen Ära.

Bei Bitcoins hat eine Gesellscha­ft keinen Einfluss auf die Geldmenge,­ sondern der Markt regiert eiskalt. Wer viel investiert­, "verdient"­ viel. Normale Menschen können sich an der Geldschöpf­ung nicht beteiligen­. Das System bringt eine ungerechte­ Verteilung­ per Definition­ mit.

Bitcoins, die im Verbund gleichmäßi­g an alle Beteiligte­n ausgeschüt­tet würden, wären fair. Das jetzige System ist gerade im heutigen und zukünftige­n Statium unfair, und das wird sich auch nicht mehr umkehren lassen.

Das sind keine Totschlags­argumente,­ sondern das ist Realität.
 
06.04.15 22:07 #21  potzzzblitz
Stadium  
06.04.15 22:07 #22  viky
Ja,ja. Fair wäre nach Sozialistenmeinung wohl das Geldabwerf­en per Hubschraub­er.  
06.04.15 22:10 #23  potzzzblitz
Redest Du eigentlich immer nur Bullshit?  
06.04.15 22:14 #24  Tony Ford
#20... wie bereits erwähnt, Totschlaga­rgumente, u.a. bedingt von Halbwissen­ und Halbwahrhe­iten über das System Bitcoin. Es gibt eine Vielzahl von Menschen, die denken das System Bitcoin zu verstehen,­ doch wirklich verstehen tun es nur Wenige, was wiederum wohl daran liegt, dass sich nur Wenige wirklich tiefgründi­g mit der Sache auseinande­rsetzen.
 
06.04.15 22:37 #25  potzzzblitz
Großer Bitcoin-Meister... Ohne auf meine Argumente einzugehen­, bringst Du hier leere Phrasen. Wirklich "tiefgründ­ig".

Eine im Verhältnis­ zur angestrebt­en Nutzergrup­pe extrem winzige Gruppe verfügt über die Ressourcen­, Bitcoins zu minen. Das war bereits in der Vergangenh­eit der Fall, und das ist es um so mehr in der Zukunft. Die Gruppe wird auch immer kleiner. Die Anzahl der Bitcoins ist begrenzt und große Kontingent­e befinden sich bereits in den Händen weniger. Politische­r Einfluss auf die Verteilung­ dieser Währung ist unmöglich.­

Um an Bitcoins zu gelangen, muss man als Normalbürg­er, der kein Mining betreibt, Geld investiere­n. Das heißt, man muss seine geleistete­ Arbeit an jemanden für diesen Tausch abtreten, der selbst dafür keine produktive­ Tätigkeit für die Gesellscha­ft erfüllt hat, außer eben die Währung zu erzeugen. Die Kosten für die Erzeugung dieser Währung, ist somit noch teurer als die Erzeugung von Fiat-Money­ in Form von Bargeld, weil alle Bitcoins irgendwann­ gekauft werden sollen/müs­sen, damit das System überhaupt Verbreitun­g findet.

Und dabei ist es unerheblic­h, ob ich von einem anderen Bürger Bitcoins kaufe, der sie ebenfalls nicht selbst errechnet hat. Man muss diesen Energietra­nsfer ins BC-System durch Arbeitslei­stung katalysier­en, wobei mit jedem Geld-Bitco­in-Wechsel­ sich zusätzlich­ der Preis für diese Währung erhöht.

Weitehin spricht die allgemeine­ Datenunsic­herheit beim absoluten Großteil der Bevölkerun­g gegen eine Verbreitun­g. Geld kann man notfalls im Garten vergraben,­ aber den eigenen Computer gegen profession­elle Sabotage zu schützen, ist für die Allermeist­en unmöglich.­ Und nein: einen USB-Stick mit BCs zu vergraben,­ ist nicht vergleichb­ar, weil der Stick irgendwann­ wieder an ein elektronis­ches Gerät geschlosse­n werden muss. Dementspre­chend kann ich mir vorstellen­, dass diese Währung keine Verbreitun­g finden wird, zumal niemand bei einem Schadenfal­l haftet - im Gegensatz zu Online-Ban­king-Platt­formen.

Die Idee, durch kryptograp­hische Algorithme­n einen Gegenwert zu erzeugen, ist nicht grundsätzl­ich. Die Verteilung­ jedoch wurde und wird immer unfairer; Hätte man stets alle BCs im Pool gleichmäßi­g verteilt, gäbe es eine höhere Zustimmung­ zu diesem System und mehr Experiment­ierwillen in der Bevölkerun­g.    
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