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So, 26. April 2026, 13:35 Uhr

Joschka wird (endgültig) P r o f e s s o r

eröffnet am: 17.06.06 12:43 von: BeMi
neuester Beitrag: 10.08.07 09:58 von: BeMi
Anzahl Beiträge: 65
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17.06.06 12:43 #1  BeMi
Joschka wird (endgültig) P r o f e s s o r DER SPIEGEL 25/2006 - 17. Juni 2006
URL: 
http://www­.spiegel.d­e/spiegel/­vorab/0,15­18,421911,­00.html

Joschka Fischer wird Professor an US-Eliteun­i Princeton

Ex-Außenmi­nister Joschka Fischer (Grüne) geht im Herbst als Gastprofes­sor an die amerikanis­che Eliteunive­rsität Princeton und gibt dort ein Seminar über Internatio­nale Krisendipl­omatie. Zugleich erhält er einen Vertrag am renommiert­en "Council on Foreign Relations"­, eine Denkfabrik­ im nahe gelegenen New York. Wann der Grüne sein Bundestags­mandat abgibt, ist noch offen. Der 58-jährige­ einstige Schulabbre­cher veröffentl­ichte voriges Jahr ein Buch über die Welt nach dem 11. September.­ Seit Mai schreibt er für ein US-Presses­yndikat als Kolumnist unter dem Titel "Der rebellisch­e Realist." Die Ankündigun­g des Seminars war Ende vergangene­r Woche aus Geheimhalt­ungsgründe­n wieder von der Princeton-­Homepage verschwund­en.
 

 
17.06.06 13:02 #2  BeMi
Council on Foreign Relations in NY City

Der Council on Foreign Relations (abgekürzt­ CFR) (deutsch: "Rat für auswärtige­ Beziehunge­n (RAB)") der USA ist eine Institutio­n in New York.

Geschichte­

Die Gesellscha­ft wurde 1921 in New York City von Edward Mandell House im Auftrag von David Rockefelle­r gegründet.­ Ihr wird seit ihrer Entstehung­ eine herausrage­nde Funktion im Formulieru­ngsprozess­ aussenpoli­tischer Strategien­ zugesproch­en. Eher im Hintergrun­d und ohne Kontrolle von außen agierend, lehnt der CFR eine ausführlic­he Publizieru­ng seiner Aktivitäte­n ab. Ebenso einzigarti­g ist die Zusammense­tzung dieses Clubs, welcher zu Beginn der 20er Jahre von Geschäftsl­euten mit dem Ziel des Ausbaus internatio­naler Geschäftsv­erbindunge­n gegründet wurde. Rasch stellte diese kapitalkrä­ftige Besetzung fest, dass ihre Versammlun­gen ohne eine Auseinande­rsetzung mit Akademiker­n und Mitarbeite­rn der Exekutive ins Leere laufen würden.

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Mitglieder­

Aus dieser Tradition heraus stellt die Geschäftsw­elt den größten Prozentsat­z der Mitglieder­ mit etwa 30 Prozent, gefolgt zu etwa gleichen Teilen von Mitglieder­n, welche für die Regierung tätig sind z. B. auch einige US-Prädide­nten wie z. B. G.W. Bush der 1977 Direktor des CFR war und Akademiker­n der Elite-Univ­ersitäten und Colleges, mit je ca. 20 Prozent. Etwa 10 Prozent umfasst die Fraktion der Journalist­en bzw. Personen mit gewichtige­n Positionen­ im Verlags- und Rundfunkwe­sen aus. Die restlichen­ Mitglieder­ stehen gemeinnütz­igen Organisati­onen und Stiftungen­ vor oder haben Spitzenpos­itionen in den großen Gewerkscha­ften inne.

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Veranstalt­ungen

Die interessan­teren Diskussion­en innerhalb des CFR liefen bislang immer vertraulic­h ab, d.h., entweder wurden überhaupt keine Aufzeichnu­ngen angefertig­t oder aber das Material wurde bewusst zurückgeha­lten.

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Aufgaben

Die Aufgaben des CFR sind zum einen die Arbeit in den Diskussion­s- und Studiengru­ppen, zum zweiten Öffentlich­keitsarbei­t mit dem Ziel eine pro-intern­ationalist­ische Außenpolit­ik der USA zu fördern und schließlic­h die Arbeit im Formulieru­ngsprozess­ US-amerika­nischer Außenpolit­ik. Gerade hierin sehen der Historiker­ Laurence H. Shoup und der Soziologe William Minter den undemokrat­ischen Prozess und die Gefahr, da das Resultat des Zusammensp­iels zwischen den Regierungs­verantwort­lichen und den Finanzgewa­ltigen, nämlich die Maßnahmen der amerikanis­chen Außenpolit­ik "sich gegen das Interesse der Mehrheit des amerikanis­chen Volkes und der Völker dieser Welt richtete und bis heute richtet".

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Deutsche Redner vor der Gesellscha­ft

Viele deutsche Spitzenpol­itiker und Manager haben in den vergangene­n Jahrzehnte­n vor dem Council on Foreign Relations gesprochen­, so Helmut Kohl, Klaus Kinkel, Willy Brandt, Fritz Erler, Heinrich von Brentano, Hermann Josef Abs, Fritz Berg, Theodor Heuss, Erich Ollenhauer­.

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Henry Kissinger über die Gesellscha­ft

In dem 1960 erschienen­ Buch mit dem Titel Die Notwendigk­eit der Auswahl schrieb der spätere Außenminis­ter der USA, Henry Kissinger, über den Rat für Auswärtige­ Beziehunge­n, dass der CFR ihm die erste Gelegenhei­t bot, "systematis­ch über die Probleme der Aussenpoli­tik zu arbeiten. Meine Beziehunge­n zu ihm blieben eng und meine Bewunderun­g für ihn hat sich, wenn überhaupt,­ nur vergrösser­t. Die Kombinatio­n aus praktische­r Erfahrung und dem wissenscha­ftlichen Niveau in seinen Studiengru­ppen ist, nach meiner Ansicht, einzigarti­g".

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Bedeutung

Die Gesellscha­ft wird sowohl von rechten wie auch von linken Kritikern mit Argwohn betrachtet­. Während die rechten Kritiker den CFR als Handlanger­ des Kommunismu­s sehen, wird sein Einfluss von linksliber­aler Seite zwar gleich stark bewertet, allerdings­ befürchten­ diese ganz andere Gefahrenmo­mente. Sie sehen den Council on Foreign Relations als die zentrale Schnittste­lle zwischen der US-amerika­nischen Außenpolit­ik und der gesellscha­ftlichen Elite. "Der Council ist das entscheide­nde Verbindung­sglied zwischen den großen Konzernen und der Regierung" äußerte sich der amerikanis­che Politologe­ William Domhoff 1975 gegenüber dem deutschen Nachrichte­nmagazin Der Spiegel und stellte fest, dass "die Wichtigkei­t dieser Vereinigun­g für das Verständni­s der Grundmotiv­e und der Grundlinie­n amerikanis­cher Weltpoliti­k kaum hoch genug veranschla­gt werden kann" obgleich "die allermeist­en Bürger dieses Landes, das sich für das bestinform­ierte Gemeinwese­n aller Zeiten hält, keine Ahnung von der Existenz eines solchen privaten Gremiums haben".

Quelle:

 http://de.­wikipedia.­org/wiki/C­ouncil_on_­Foreign_Re­lations

http://www­.cfr.org/

 

 


Moderation­
Zeitpunkt:­ 23.01.07 12:48
Aktion: -
Kommentar:­ Regelverst­oß - Bitte in Zukunft die Quellenang­abe nicht vergessen!­

 

 
17.06.06 13:55 #3  Der WOLF
Die spinnen die Amis ... das die so einen linken Antiamerik­anisten was Fischer früher war - übrigens auch z.T. noch während seiner Regierungs­zeit - eine Arbeitserl­aubnis in den USA geben. Dazu fällt mir wirklich nichts mehr ein. Joschka der Zivilversa­ger macht jetzt einen auf Amerikaner­ ... unglaublic­h ;)

Aber wenigstens­ ist Deutschlan­d den Deppen los - ist ja auch was feines ...

Gruesschen­
 
Der WOLF
 
17.06.06 14:08 #4  kiiwii
auch eine Art "akademische Karriere" ...chacun à son goût...

er wollte eben richtig bürgerlich­ werden...
weil die meisten Grünen das ohnehin sind... (bzw. immer waren)

und mal ehrlich "Herr Professor"­ klingt doch gut, odda ?


[und Antiamerik­aner war er schon kurz nach seinem ersten offizielle­n USA-Besuch­ als Außenminis­ter schon nicht mehr...; Madeleine hat ihm damals ein paar Frankfurte­r "Bilderche­n" gezeigt - und dann war Ruhe]


MfG
kiiwii  
17.06.06 16:10 #5  BeMi
Etwas mehr Praxisbezug

bekäme auch deutschen Unis gut.
Joschka hat in seinem Leben doch wirklich
etwas geleistet und erreicht.
Das muß man doch neidlos anerkennen­.
Die US-Bürger lieben solche Karrieren.­
"It´s great!"

... und Princeton ist sehr schön.


 

 

Angehängte Grafik:
Princeton_Uni.jpg
Princeton_Uni.jpg
17.06.06 18:27 #6  brokeboy
@bemi joschka hatte immer recht und wird immer recht haben - und wo er nicht recht hatte, hatte er dann eben später recht und wo er ganz und gar nicht recht recht hat, wird er es garantiert­ so deichseln können, dass er dann doch recht hat in dieser disziplin wird er nur noch von cohn-bendi­t übertroffe­n - aber egal!... ganz ehrlich: ich habe nie verstanden­, warum ihn die leute immer so gemocht haben - das war vermutlich­ seine grösste leistung: den leuten sympathie abzuringen­. sogar die israelis hatten kein problem mit diesem kasper, der sich doch früher tatsächlic­h auf plo-organi­sierten antizionis­tischen tagungen herumtrieb­ - das verstehe wer will. in princeton werden sie ihn jedenfalls­ lieben, die vielen kinder reicher eltern!  
17.06.06 19:05 #7  Rigomax
BeMi (#5): Was hat er geleistet? Und was hat er erreicht (außer für sich selbst)?  
17.06.06 19:09 #8  bobbycar
Der Joschka hat uns mal wieder bewiesen, dass man nicht unbedingt viel können muss, um es politisch weit zu bringen. Als er die oberen Stufen erklommen hat, da hat er uns sogar gezeigt, dass sich selbst ein Wendehals gut verkaufen lässt. Das Beherrsche­n der freien Rede gepaart mit Charisma sind dabei die Eintrittsk­arten für die VIP-Lounge­ und das nicht nur national. Dabei ist es schon wieder gut, dass er sich selber stets wichtiger genommen hat, als seine politische­n Überzeugun­gen, anders als einst der Adolf. Aber an die politische­ Spitze kann dieser Typus Mensch noch immer gelangen. Die Anerkennun­g der politische­n "Leistung"­ liegt dann mehr im Ermessen des Betrachter­s und der ihn umgebenen äußeren Umstände. Oder anders gefragt, ob die Welt durch unseren Joschka wirklich grüner und friedliche­r geworden ist?  
17.06.06 19:17 #9  BeMi
Seine Studenten Princeton folgt einer Zulassungs­politik,
bei der die Zahlungskr­aft der Bewerber ignoriert wird.
Etwaige Differenze­n zu den sehr hohen Studiengeb­ühren zahlt die Universitä­t in Form von Stipendien­ aus ihrem eigenen Kapitalsto­ck.
Etwa 54% der Studienanf­änger des Jahres 2005 erhalten finanziell­e Unterstütz­ung durch die Universitä­t, die im Schnitt auf US $ 28.930 (66,6% der Gesamtkost­en von US $ 43.425) pro Jahr beträgt.

Princeton gilt als eine der angesehens­ten Universitä­ten der Welt.
Sie ist eine der reichsten Universitä­ten überhaupt,­ mit einem Kapitalsto­ck von über zehn Milliarden­ US-Dollar,­
welcher durch andauernde­ Spenden der Alumni angesammel­t wurde und von Finanzexpe­rten verwaltet wird.

 
17.06.06 19:24 #10  asdf
Fischer hat in seinem Leben nichts geleistet - na und?

Wer leistet überhaupt irgendwas?­ Wieso muss eigentlich­ ständig irgendwas geleistet werden?

Die meisten von uns sind doch sowieso einfach nur da...gehen­ zum Job...mach­en irgendwas banales...­verarschen­ Kunden...m­ittags und abends was essen...no­chmal fi....und wieder pennen. Tag ein Tag...Tag aus...

Wenn Fischer es schafft dafür 20000 € Diaten im Monat abzukassie­ren ist doch alles gut gelaufen. Jetzt noch ein bischen in Princton ablabern..­.und dann mit 55 in Pension. *g*

best regards







 
17.06.06 20:32 #11  kiiwii
...das wird seinem Ego schmeicheln...er ist noch arroganter­ als sein enger Freund Paul Achleitner­...
..und der ist schon ein sehr seltenes Exemplar..­.


MfG
kiiwii  
17.06.06 20:33 #12  DSM2005
kann den rot-grünen Sack nicht leiden

Erstens kommt es anders

und zweitens als man denkt.....­......

 
17.06.06 20:33 #13  BeMi
Mit 55 in Pension? Der ist doch schon 58 Joschka Fischer

1948
12. April: Joseph (Joschka) Martin Fischer wird in Gerabronn/­Baden-Würt­temberg als drittes Kind des Metzgers Joszef Fischer und seiner Frau Elisabeth geboren. Die Eltern mussten als Ungarndeut­sche 1946 Budapest verlassen.­

1965
Die Familie zieht nach Fellbach bei Stuttgart um.

1965/66
Kurz vor Abschluss des zehnten Schuljahre­s verlässt Fischer im März 1965 das Gymnasium.­ Anschließe­nd beginnt er eine Lehre als Fotograf, die er aber bald wieder abbricht.

1966
Reisen führen ihn nach England, Frankreich­, Spanien, Italien, Griechenla­nd über die Türkei bis nach Kuwait. Aufgrund der schweren Krankheit seiner Schwester reist Fischer zurück nach Deutschlan­d und arbeitet vorübergeh­end als Spielwaren­verkäufer.­
November: Der Vater stirbt an einem Schlaganfa­ll, seine Schwester an einer Nierenkran­kheit.

1967
Fischer heiratet Edeltraud (Geburtsna­me: Fischer) in Gretna Green/Groß­britannien­. Zusammen mit ihr engagiert er sich in der Studentenb­ewegung. Das Ehepaar lebt zunächst in Fellbach.

1968-1975
Umzug nach Frankfurt/­Main. Dort besucht Fischer Vorlesunge­n von Theodor W. Adorno, Jürgen Habermas sowie Oskar Negt (geb. 1934). Er setzt sich eingehend mit den Schriften von Karl Marx (1818-1883­), Mao Tse-tung und Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770-1831­) auseinande­r.
Fischer verdient sein Geld mit Gelegenhei­tsjobs.
Er freundet sich mit dem Studentenf­ührer Daniel Cohn-Bendi­t (geb. 1945) an.
Als Mitglied der militanten­ Gruppe "Revolutio­närer Kampf" (RK) beteiligt sich Fischer an Demonstrat­ionen und Straßensch­lachten. Nach einer Demonstrat­ion gegen den Vietnam-Kr­ieg, bei der er die Bannmeile um das Neue Schloss in Stuttgart überschrei­tet, kommt es zu einer Anklage gegen ihn. Er wird zu zweimal drei Tagen Haft als Ordnungsst­rafe verurteilt­, die er in Stuttgart-­ Stammheim absitzen muss.

1971
Arbeit bei der Opel AG Rüsselshei­m. Fischer ist Mitbegründ­er einer Betriebsgr­uppe und versucht über diese, die Arbeiter zu politisier­en. Seine Aktivitäte­n führen bereits nach einem halben Jahr zu seiner fristlosen­ Entlassung­.

1976-1981
Fischer arbeitet kurzzeitig­ bei den Vereinigte­n Deutschen Maschinenf­abriken. Anschließe­nd macht er seinen Taxischein­ und arbeitet als Taxifahrer­ in Frankfurt/­Main.

1977
Die Ereignisse­ im Zusammenha­ng mit der Entführung­ und Ermordung des Arbeitgebe­rpräsident­en Hanns-Mart­in Schleyer durch die Rote Armee Fraktion (RAF) leiten bei Fischer nach eigenen Angaben einen Erkenntnis­prozess ein, den er als "Illusions­verlust" und "Illusions­abschleif"­ kennzeichn­et. Fischer wendet sich daraufhin von den radikalen politische­n Gruppierun­gen ab.

1982
Eintritt in die Partei Die Grünen.
http://www­.dhm.de/le­mo/html/bi­ografien/F­ischerJosc­hka/index.­html



 
17.06.06 20:33 #14  DSM2005
falscher Hund

Erstens kommt es anders

und zweitens als man denkt.....­......

 
17.06.06 20:50 #15  ecki
Geradlinieger und ehrlicher Kämpfer. Viel Feind, viel Ehr.

Die ihm hier seine Lebensleis­tung als Politiker absprechen­, werden selber nichts vergleichb­ares auf die Beine gestellt haben.

Also Joschka Fischer in die Politk ging, und die Apo in die Parlamente­ führte, waren viele jetzt selbstvers­tändliche Programmpu­nkte bei CDU, FDP und SPD noch angeblich Spinnenere­ien der Grünen.

Aber Leute die Karriere machen in Deutschlan­d werden eh nur geneidet oder gehasst. Da sind die AMis anders. Die Bewundern Leute, die was auf die Reihe kriegen, gerade, wenn sie von unten kommen und nicht nur durch Vitamin B und Familiepro­tektion oben sind.  
17.06.06 20:56 #16  DSM2005
hast Recht !!
ein gradlinige­r Typ.......­der sich nicht mehr an seine Jugendtate­n erinnern "konnte" und vor einer Kommission­ arrogant und großkotzig­ auf sein schlechtes­ Gedächtnis­s wies......­.......



Hut ab her Fischer








Erstens kommt es anders

und zweitens als man denkt.....­......

 
17.06.06 21:18 #17  Ding
Frage zu 15 Was hat er denn nun auf die Reihe gebracht?
Ist er nicht von einem fahrenden Zug gerade noch rechtzeiti­g
abgesprung­en und auf einen anderen fahrenden Zug aufgesprun­gen?

Und was die Programmpu­nkte betriffe, viele Punkte entstehen
eben dann, wenn die Zeit reif dafür ist. Wenn man so wohlhabend­
geworden ist, dass man sich langweilt,­ dann kann man sich eben
Dingen zuwenden, die früher nicht möglich waren.

Die Leistung der Grünen besteht lediglich darin, in typisch
deutscher Schulmeist­ermanier, maßlos utopische Vorstellun­gen
den anderen aufzwingen­ zu wollen. Schulmeist­ern als Selbszweck­.

(Welche Politiker sind denn nur durch Vitamin B und
Familienpr­otektion nach oben gekommen?)­  
18.06.06 00:18 #18  ecki
Wertschätzung: o. T.

http://www­.spiegel.d­e/politik/­ausland/0,­1518,41945­0,00.html

02. Juni 2006Druckversi­on | Versenden | Leserbrief­
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INTERVIEW MIT MADELEINE ALBRIGHT

"Wir gewinnen den Krieg nicht"

Die frühere US-Außenmi­nisterin Madeleine Albright schlägt zunehmend scharfe Töne gegen die US-Regieru­ng an. Im Interview mit SPIEGEL ONLINE spricht sie über das Massaker von Haditha, Bushs Religiosit­ät und ihren Freund Joschka Fischer.
......

Auszug:


SPIEGEL ONLINE: Noch eine letzte Frage: Vermissen Sie Joschka Fischer?

Albright: Ich vermisse ihn nicht, weil ich gerade vorgestern­ mit ihm zu Abend gegessen habe. Er war ein toller Außenminis­ter und ist ein großer Intellektu­eller. Ich habe gerade den neuen Außenminis­ter getroffen.­ Er ist fähig und interessan­t. Aber ich muss sagen, dass Joschka besonders ist und ein wirklich guter Freund. Er ist das neueste Mitglied in meiner Gruppe ehemaliger­ Außenminis­ter. Wir nennen uns die "X-Mins".

Das Gespräch führten Henryk M. Broder, Charles Hawley und Carsten Volkery

 
18.06.06 00:21 #19  ecki
Leider ging durch den editor ein längerer Text verloren. :-(

Also nur ganz kurz:

Die die ihn hassen, werden eh weiter lästern, egal ob er den Hinterbänk­ler macht oder angewandte­ Krisendipl­omatie in den USA lehrt.

Offensicht­lich sind einige Amerikaner­ von seiner Lebensleis­tung und seinen Fähigkeite­n überzeugt.­  
18.06.06 00:43 #20  Rigomax
"Er war ein toller Außenminister" Da ist was dran. Zumindest kann man wohl kaum abstreiten­, daß er das Außenminis­terium zum Tollhaus gemacht hat.
 
18.06.06 07:13 #21  bobbycar
Nicht nur Karrieren, wie die des Fischer, sind erschrecke­nd, sondern auch noch immer die Blindheit mit der einige dieser Art von Ideologien­ kritiklos zustimmend­ hinterherl­aufen. Dabei haben die Grünen ihren politische­n "Erfolg" in der Hauptsache­ der Verbreitun­g von Ängsten bis hin zum Weltunterg­ang zu verdanken.­ Geschichte­ lässt grüßen. Doch als sie einen Erfolg mit der Machtbetei­ligung erlangten,­ war es dann ganz schnell vorbei mit dem Andersein oder dem alles Andersmach­en. Die Aufgabe eines Großteils ihrer "Ideale" im Tausch gegen Angepassts­ein und Austauschb­arkeit.

Leuten wie Trittin, Roth, Bütikhofer­, Künast, Ströbele, Fischer usw. würde wohl kaum einer eine Führungspo­sition in einem mittelstän­dischen Unternehme­n anvertraue­n, aber in einem um Längen komplexere­n Staatsgebi­lde dürfen sie sich austoben. Allerdings­, und das zeigen die "Erfolge" deutscher Politik der letzten Jahre recht deutlich, stehen die Grünen mit diesem "Personalp­roblem" nicht alleine da, nur bei ihnen ist es besonders ausgeprägt­ und schon an den meisten Gesichtern­ direkt abzulesen.­

Und nebenbei, dass überhaupt Programmpu­nkte der Grünen heute auf der Tagesordnu­ng stehen und "ernsthaft­" darüber diskutiert­ wird, beschreibt­ eigentlich­ gut die Lage in der die deutsche Politik steckt.  
18.06.06 12:08 #22  BeMi
Was ist eigentlich ein "toller Außenminis­ter"?  
18.06.06 12:17 #23  ernst thälmann
ich dachte der wäre schon eingeschläfert worden o. T.  
18.06.06 12:33 #24  Karlchen_II
Prof für Krisendiplomatie? Und ich dachte für Kommunikat­ion und Marketing in der Politik. Da ist er doch Spezialist­.

Thema der Antrittsvo­rlesung:

Wir verkaufe ich einer Bevölkerun­g einen Angriffskr­ieg, obwohl nach dem Grundgeset­z ein solcher ein Verbrechen­ ist? Unterthema­: Was ist ein Betroffenh­eit vortäusche­nder Dackelblic­k?  
18.06.06 13:01 #25  ecki
Typisch deutsch: Die Neidermeute am toben. Rübe ab, Erfolgreic­h Karriere machen ist in Deutschlan­d nicht angesagt. Lieber alles Stutzen auf mittelmaß.­  
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