mic AG: Ende der Leidenszeit ?
| eröffnet am: | 20.03.14 20:14 von: | Raymond_James |
| neuester Beitrag: | 13.04.26 16:22 von: | volkeru |
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24.03.26 12:23
#4351
JuPePo
Der nächste Schritt steht an
Planmäßig steht nunmehr die Erhöhung des Barkapitals (KE) durch die Ausgabe neuer Aktien bevor. Zu deren Durchführung war der Vorstand bereits per Beschluss in der oHV vom 26. August 2025 ermächtigt worden.
Die Umsetzung der KE scheiterte jedoch bislang an den zwingenden Vorgaben des Aktienrechts. Danach darf eine Gesellschaft keine neuen Aktien unterhalb des anteiligen Betrages am Grundkapital - sprich unterhalb des Betrags je Stückaktie von 1,00 EUR – ausgeben. Der Aktienkurs der Altaktien vor dem Reverse Split hatte sich jedoch seit einem Dreivierteljahr auf Pennystock-Niveau befunden – mit Ausnahme einer einmonatigen Phase von Mitte Oktober 2025 bis Mitte November 2025.
Es bedurfte also dieses legalen „Tricks“ mit dem Reverse Split, um den Aktienkurs rechnerisch zu vervierfachen und auf ein Niveau von aktuell um die 2,80 EUR zu hieven.
Es drängt sich allerdings die Frage auf, warum man sich mit dem Vollzug des Kapitalschnitts so lange Zeit gelassen hat. Das könnte darauf hindeuten, dass man es auch mit dem Vollzug der KE nicht arg eilig hat. Dafür gibt es sicherlich Gründe.
Holger Steffen von SMC Research hatte in seiner Expertise vom 12. März 2026 erwähnt, dass er hypothetisch eine Platzierung von rund 3,2 Mio. neuen Aktien unterstellt. Anmerkung meinerseits: Das lässt auf ein mögliches Bezugsverhältnis von 10:6 schließen (6 neue für 10 alte Aktien).
Angesichts der von den Analysten operativ als sehr gut eingeschätzten Perspektiven der Pyramid-Gruppe (siehe Kaufempfehlungen) habe ich keine Zweifel daran, dass sich die neuen Aktien problemlos platzieren lassen – primär bei den institutionellen Anlegern. Das war auch schon bei der letzten KE im Mai 2021 der Fall.
Die Umsetzung der KE scheiterte jedoch bislang an den zwingenden Vorgaben des Aktienrechts. Danach darf eine Gesellschaft keine neuen Aktien unterhalb des anteiligen Betrages am Grundkapital - sprich unterhalb des Betrags je Stückaktie von 1,00 EUR – ausgeben. Der Aktienkurs der Altaktien vor dem Reverse Split hatte sich jedoch seit einem Dreivierteljahr auf Pennystock-Niveau befunden – mit Ausnahme einer einmonatigen Phase von Mitte Oktober 2025 bis Mitte November 2025.
Es bedurfte also dieses legalen „Tricks“ mit dem Reverse Split, um den Aktienkurs rechnerisch zu vervierfachen und auf ein Niveau von aktuell um die 2,80 EUR zu hieven.
Es drängt sich allerdings die Frage auf, warum man sich mit dem Vollzug des Kapitalschnitts so lange Zeit gelassen hat. Das könnte darauf hindeuten, dass man es auch mit dem Vollzug der KE nicht arg eilig hat. Dafür gibt es sicherlich Gründe.
Holger Steffen von SMC Research hatte in seiner Expertise vom 12. März 2026 erwähnt, dass er hypothetisch eine Platzierung von rund 3,2 Mio. neuen Aktien unterstellt. Anmerkung meinerseits: Das lässt auf ein mögliches Bezugsverhältnis von 10:6 schließen (6 neue für 10 alte Aktien).
Angesichts der von den Analysten operativ als sehr gut eingeschätzten Perspektiven der Pyramid-Gruppe (siehe Kaufempfehlungen) habe ich keine Zweifel daran, dass sich die neuen Aktien problemlos platzieren lassen – primär bei den institutionellen Anlegern. Das war auch schon bei der letzten KE im Mai 2021 der Fall.
24.03.26 20:51
#4356
Cheops-Pyramid.
Bei einem Reverse Split
(Aktienzusammenlegung) wird das genehmigte Kapital angepasst, um das Verhältnis der Zusammenlegung widerzuspiegeln.
26.03.26 17:17
#4358
JuPePo
Das ist ne echte Hammermeldung !
Heute wurden die Modalitäten für die bevorstehende Barkapitalerhöhung bekanntgegeben:
Bis zu 5,77 Mio neue Aktien sollen zum Preis von 1,38 EUR pro Stück und einem Bezugsverhältnis von 1:1 in der Zeichnungsfrist vom 8. April bis 21. April 2026 ausgegeben werden.
CEO Andreas Empl bleibt damit seiner Linie treu, die er bereits bei der KE vor 5 Jahren hatte. Er privilegiert nicht die institutionellen Anleger, sondern bezieht die Streubesitz-Aktionäre – darunter viele Kleinanleger - mit ein. Wer von seinem Bezugsrecht Gebrauch macht, kann die neuen Aktien zu einem absoluten Dumpingpreis beziehen und seinen Bestand glatt verdoppeln.
Auf den ersten Blick ist das zweifellos ein überragend gutes Angebot. Jedoch muss man die immense Verwässerung des Aktienkurses sehen, die das zur Folge haben wird.
Die Reaktion an der Börse auf die Ankündigung der KE ließ nicht lange auf sich warten. Der Kurs für die Altaktien ist heute auf ein Niveau um die 2,50 EUR eingebrochen. Dies ist Indiz dafür, dass offenbar eine Vielzahl von Anlegern die zu erwartende Verwässerung des Kurses nicht inkauf nehmen wollen, auf ihr Bezugsrecht für die neuen Aktien verzichten und ihre Altaktien zum bestmöglichen Kurs auf den Markt werfen.
Dokumentation der Verwässerung
- 5,77 Mio alte Aktien zum tagesaktuellen Kurs von ca. 2,50 EUR = 14.425.000 EUR
- 5,77 Mio neue Aktien zum Ausgabekurs von 1,38 EUR = 7.962.600 EUR
............................................................................................................................................
11,54 Mio Aktien zum Durchschnittspreis von 1,94 EUR = 22.387.000 EUR
Bis zu 5,77 Mio neue Aktien sollen zum Preis von 1,38 EUR pro Stück und einem Bezugsverhältnis von 1:1 in der Zeichnungsfrist vom 8. April bis 21. April 2026 ausgegeben werden.
CEO Andreas Empl bleibt damit seiner Linie treu, die er bereits bei der KE vor 5 Jahren hatte. Er privilegiert nicht die institutionellen Anleger, sondern bezieht die Streubesitz-Aktionäre – darunter viele Kleinanleger - mit ein. Wer von seinem Bezugsrecht Gebrauch macht, kann die neuen Aktien zu einem absoluten Dumpingpreis beziehen und seinen Bestand glatt verdoppeln.
Auf den ersten Blick ist das zweifellos ein überragend gutes Angebot. Jedoch muss man die immense Verwässerung des Aktienkurses sehen, die das zur Folge haben wird.
Die Reaktion an der Börse auf die Ankündigung der KE ließ nicht lange auf sich warten. Der Kurs für die Altaktien ist heute auf ein Niveau um die 2,50 EUR eingebrochen. Dies ist Indiz dafür, dass offenbar eine Vielzahl von Anlegern die zu erwartende Verwässerung des Kurses nicht inkauf nehmen wollen, auf ihr Bezugsrecht für die neuen Aktien verzichten und ihre Altaktien zum bestmöglichen Kurs auf den Markt werfen.
Dokumentation der Verwässerung
- 5,77 Mio alte Aktien zum tagesaktuellen Kurs von ca. 2,50 EUR = 14.425.000 EUR
- 5,77 Mio neue Aktien zum Ausgabekurs von 1,38 EUR = 7.962.600 EUR
............................................................................................................................................
11,54 Mio Aktien zum Durchschnittspreis von 1,94 EUR = 22.387.000 EUR
27.03.26 10:40
#4360
bin dabei
Einladung zum Webcall am 02.04.2026 um 11:00 Uhr
https://www.finanznachrichten.de/...ten-unternehmenswachstums-022.htm
27.03.26 10:47
#4361
Claudimal
mein beileid
Ausgabe von bis zu 5.766.968 neuen Aktien zum Preis von EUR 1,38 je Aktie
27.03.26 12:00
#4363
JuPePo
Für den Altaktionär ist diese KE u.U. ein Debakel
Fakt ist zunächst, dass nach der Kapitalherabsetzung im Verhältnis 4:1 die Anzahl der von der Pyramid Gruppe gehaltenen Aktien auf 5,77 Mio Stück reduziert ist.
Das Management sieht sich nun aus Gründen, die es nicht nennt, veranlasst oder gezwungen, die Anzahl der gehaltenen Aktien auf 11,54 Mio Stück zu verdoppeln. Das ist nur möglich, indem man das Bezugsverhältnis für die Ausgabe der neuen Aktien im Maßstab 1:1 festlegt. Der Shareholder hat also die Möglichkeit, über sein Bezugsrecht den Bestand zu verdoppeln. Damit ihm der Erwerb finanziell leichter fällt, bedarf es eines besonders attraktiven Ausgabepreises.
Und da kam man im Management auf die vermeintlich grandiose Idee, die neuen Aktien zu einem absoluten Dumpingpreis von 1,38 EUR anzudienen. Das ist sage und schreibe 114 Prozent über dem im Tagesverlauf gestern höchsten Aktienkurs auf XETRA von 2,95 EUR.
Was man dabei offenbar bewusst zu Ungunsten des Shareholders billigend in Kauf nimmt, ist der Umstand, dass an der Börse die mit der Ausgabe der neuen Aktien zu erwartende massive Verwässerung sofort vorweg genommen wurde und wird. Soll mir keiner erzählen, dass das nicht vorhersehbar war.
Der Aktienkurs stand gestern wie gesagt in der Spitze bei ca. 2,95 EUR auf XETRA. Nach Bekanntgabe der Modalitäten für die KE fiel er am späten Nachmittag auf ein Niveau um die 2,20 EUR - und bewegt sich aktuell im Schnitt um die 2,10 EUR pro Aktie.
Wer es also gestern nicht rechtzeitig geschafft hat, seine Altaktien zu einem gerade noch akzeptablen Preis abzustoßen – weil er z.B. das Bezugsrecht für die neuen Aktien nicht wahrnehmen kann oder will - der hält seine Aktien und sitzt heute – je nach Einstandspreis - auf noch viel höheren Buchverlusten als eh schon zuvor.
Das Perfide daran ist: Der Shareholder ist praktisch dazu verdammt, von seinem Bezugsrecht für die neuen Aktien in vollem Umfang Gebrauch zu machen, um wenigstens die Chance zu haben, später aus der Nummer noch einigermaßen unbeschadet rauszukommen. Immer vorausgesetzt, es kommen demnächst endlich die mit Fakten unterlegten good news zum operativen Geschäft, die den Aktienkurs antreiben.
Das Management sieht sich nun aus Gründen, die es nicht nennt, veranlasst oder gezwungen, die Anzahl der gehaltenen Aktien auf 11,54 Mio Stück zu verdoppeln. Das ist nur möglich, indem man das Bezugsverhältnis für die Ausgabe der neuen Aktien im Maßstab 1:1 festlegt. Der Shareholder hat also die Möglichkeit, über sein Bezugsrecht den Bestand zu verdoppeln. Damit ihm der Erwerb finanziell leichter fällt, bedarf es eines besonders attraktiven Ausgabepreises.
Und da kam man im Management auf die vermeintlich grandiose Idee, die neuen Aktien zu einem absoluten Dumpingpreis von 1,38 EUR anzudienen. Das ist sage und schreibe 114 Prozent über dem im Tagesverlauf gestern höchsten Aktienkurs auf XETRA von 2,95 EUR.
Was man dabei offenbar bewusst zu Ungunsten des Shareholders billigend in Kauf nimmt, ist der Umstand, dass an der Börse die mit der Ausgabe der neuen Aktien zu erwartende massive Verwässerung sofort vorweg genommen wurde und wird. Soll mir keiner erzählen, dass das nicht vorhersehbar war.
Der Aktienkurs stand gestern wie gesagt in der Spitze bei ca. 2,95 EUR auf XETRA. Nach Bekanntgabe der Modalitäten für die KE fiel er am späten Nachmittag auf ein Niveau um die 2,20 EUR - und bewegt sich aktuell im Schnitt um die 2,10 EUR pro Aktie.
Wer es also gestern nicht rechtzeitig geschafft hat, seine Altaktien zu einem gerade noch akzeptablen Preis abzustoßen – weil er z.B. das Bezugsrecht für die neuen Aktien nicht wahrnehmen kann oder will - der hält seine Aktien und sitzt heute – je nach Einstandspreis - auf noch viel höheren Buchverlusten als eh schon zuvor.
Das Perfide daran ist: Der Shareholder ist praktisch dazu verdammt, von seinem Bezugsrecht für die neuen Aktien in vollem Umfang Gebrauch zu machen, um wenigstens die Chance zu haben, später aus der Nummer noch einigermaßen unbeschadet rauszukommen. Immer vorausgesetzt, es kommen demnächst endlich die mit Fakten unterlegten good news zum operativen Geschäft, die den Aktienkurs antreiben.
27.03.26 12:09
#4364
JuPePo
Korrektur
Der Dumpingpreis von 1,38 EUR für die neuen Aktien ist natürlich 114 Prozent unter - nicht über - dem dem im Tagesverlauf gestern höchsten Aktienkurs auf XETRA von 2,95 EUR.
27.03.26 14:18
#4365
volkeru
Kursanpassung
Der Kurs passt sich weiter den 1,38 an. Die Aktie ist ein absolutes Trauerspiel....
27.03.26 15:00
#4367
JuPePo
Auch ein Debakel für die Pyramid Group ist möglich
Wer hat sich diese KE bloß ausgedacht !
Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass das die Handschrift von CEO Andreas Empl trägt. Schließlich hat der einschlägige Erfahrungen mit Kapitalerhöhungen. Ich tippe eher darauf, dass er da seinem CFO Christian Damjakob vertraut und ihm freie Hand lässt. Was sich schlechterdings als Fehlentscheidung erweisen könnte.
Was passiert eigentlich, wenn sich der aktuell weiter fallende Aktienkurs für die Altaktien dem Niveau des Ausgabekurses für die neuen Aktien annähert ?
Denn wären die neuen Aktien kein Schnäppchen mehr und der Anreiz, sie über das Bezugsrecht zu erwerben, sinkt gegen Null. Das würde bedeuten, dass ihre Plazierung am Markt zumindest gefährdet ist.
Ich bin mir nicht sicher, ob sich das Management der möglichen Konsequenzen ihrer KE, so wie sie geplant ist, wirklich bewusst ist.
Was bitte schön hätte denn eigentlich dagegen gesprochen, die Erhöhung des Grundkapitals in gleicher Höhe auf die Grundlage geänderter variabler Komponenten zu stellen ? Beispielsweise indem man beim Ausgabekurs für die neuen Aktien statt eines Abschlages von wie gestern berichtet 114 Prozent nur einen Abschlag von 10 oder 15 Prozent vornimmt und das Bezugsverhältnis und die Anzahl der neuen Aktien entsprechend anpasst ? Das hätte die Verwässerung des Aktienkurses stark begrenzt und vor allen Dingen wären die gewaltigen Turbulenzen an den Handelsplätzen gestern und heute vermieden worden.
Sehr gespannt bin ich auf die Expertisen der Analysten zu diesem – nennen wir es mal so - Husarenstück. Insbes. interessiert mich natürlich das Statement des langjährigen Hausanalysten Holger Steffen von SMC Research. Wenn der sich in dieser Phase überhaupt traut, was Kritisches anzumerken.
Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass das die Handschrift von CEO Andreas Empl trägt. Schließlich hat der einschlägige Erfahrungen mit Kapitalerhöhungen. Ich tippe eher darauf, dass er da seinem CFO Christian Damjakob vertraut und ihm freie Hand lässt. Was sich schlechterdings als Fehlentscheidung erweisen könnte.
Was passiert eigentlich, wenn sich der aktuell weiter fallende Aktienkurs für die Altaktien dem Niveau des Ausgabekurses für die neuen Aktien annähert ?
Denn wären die neuen Aktien kein Schnäppchen mehr und der Anreiz, sie über das Bezugsrecht zu erwerben, sinkt gegen Null. Das würde bedeuten, dass ihre Plazierung am Markt zumindest gefährdet ist.
Ich bin mir nicht sicher, ob sich das Management der möglichen Konsequenzen ihrer KE, so wie sie geplant ist, wirklich bewusst ist.
Was bitte schön hätte denn eigentlich dagegen gesprochen, die Erhöhung des Grundkapitals in gleicher Höhe auf die Grundlage geänderter variabler Komponenten zu stellen ? Beispielsweise indem man beim Ausgabekurs für die neuen Aktien statt eines Abschlages von wie gestern berichtet 114 Prozent nur einen Abschlag von 10 oder 15 Prozent vornimmt und das Bezugsverhältnis und die Anzahl der neuen Aktien entsprechend anpasst ? Das hätte die Verwässerung des Aktienkurses stark begrenzt und vor allen Dingen wären die gewaltigen Turbulenzen an den Handelsplätzen gestern und heute vermieden worden.
Sehr gespannt bin ich auf die Expertisen der Analysten zu diesem – nennen wir es mal so - Husarenstück. Insbes. interessiert mich natürlich das Statement des langjährigen Hausanalysten Holger Steffen von SMC Research. Wenn der sich in dieser Phase überhaupt traut, was Kritisches anzumerken.
27.03.26 15:14
#4368
bin dabei
Hast du nach gedacht
Der Plan die Bezugsrechte unattraktiv zu machen .. ??
27.03.26 15:16
#4369
bin dabei
Welche
gewaltigen Turbulenzen an den Handelsplätzen gestern und heute ... ?
Mit 1500 Stk der Kurs zu Drucken ?
Mit 1500 Stk der Kurs zu Drucken ?
27.03.26 18:29
#4371
volkeru
Bald
wieder ein Pennystock. Dann hat die 4:1 Umwandlung nichts bewirkt
27.03.26 20:41
#4372
JuPePo
Richtig
Den Gedanken mit dem Pennystock hatte ich in der Tat auch schon. Ich halte das allerdings nur für möglich, falls die KE scheitern sollte. Dazu käme es mMn aber nur dann, wenn sich die neuen Aktien nicht plazieren ließen. Und das ist eher unwahrscheinlich. Warum ?
Nun – ich hab´ noch mal nachgelesen: CEO Andreas Empl hat in weiser Voraussicht vorgesorgt. Die eventuell nicht über die Bezugsrechte bezogenen Aktien will er mittels Privatplazierung in den Markt drücken. Damit hat er die CapSolutions GmbH und mwb beauftragt. Kommt dann mengenmäßig ganz drauf an, wie viele Bezugsrechtsanteile frei werden.
Privatplazierung bedeutet, es könnte sich ein weiterer Großaktionär finden. Vielleicht ist der ja bereits gefunden und wartet in der Hinterhand. Empl hatte ja vor einiger Zeit als sekundäre Option einen weiteren Großaktionär ausdrücklich in Aussicht gestellt. Ich schließe da also nichts aus.
Mit dem Nachteil eines verwässerten Aktienkurses bräuchte sich ein neuer Großinvestor jedenfalls nicht herumschlagen. Ihm kämen die Vorteile des Schnäppchenpreises für die neuen Aktien direkt voll zugute. Die Gekniffenen sind die Altaktionäre.
Vielleicht höre ich da ja nur das Gras wachsen. Aber mal sehen, was und wie es kommt.
Nun – ich hab´ noch mal nachgelesen: CEO Andreas Empl hat in weiser Voraussicht vorgesorgt. Die eventuell nicht über die Bezugsrechte bezogenen Aktien will er mittels Privatplazierung in den Markt drücken. Damit hat er die CapSolutions GmbH und mwb beauftragt. Kommt dann mengenmäßig ganz drauf an, wie viele Bezugsrechtsanteile frei werden.
Privatplazierung bedeutet, es könnte sich ein weiterer Großaktionär finden. Vielleicht ist der ja bereits gefunden und wartet in der Hinterhand. Empl hatte ja vor einiger Zeit als sekundäre Option einen weiteren Großaktionär ausdrücklich in Aussicht gestellt. Ich schließe da also nichts aus.
Mit dem Nachteil eines verwässerten Aktienkurses bräuchte sich ein neuer Großinvestor jedenfalls nicht herumschlagen. Ihm kämen die Vorteile des Schnäppchenpreises für die neuen Aktien direkt voll zugute. Die Gekniffenen sind die Altaktionäre.
Vielleicht höre ich da ja nur das Gras wachsen. Aber mal sehen, was und wie es kommt.
28.03.26 09:14
#4373
manni08
es ist
eins aufs maul f die schar der kleinanleger die aus irgendwelchen gründen hier dabei geblieben sind und dem verfall des kurses zugeschaut haben. normal wären 10 - 15% kh unter 30 tage durchschnitt gewesen. jegliches spekulieren u interpretieren um gründe zu finden für diesen mist, hilft nur dem management, nicht den missachteten altaktionären.
28.03.26 10:05
#4374
JuPePo
Ich gebe Dir in fast allem Recht
Allerdings glaube ich nicht, dass mein Spekulieren und Interpretieren dem Management hilft. Wie soll das gehen ? Außerdem: So wichtig bin ich für die sicher nicht.
Fest steht, dass die Schar der Kleinanleger, die dabei geblieben ist (um bei Deinen Worten zu bleiben), auf einen fairen Ausgabepreis für die neuen Aktien gehofft und vertraut hat - und von CEO Empl bitter enttäuscht wird. Aber auch die Großaktionäre sind ja gleichermaßen betroffen, auch wenn man mit denen jetzt nicht unbedingt Mitleid haben muss.
Der gewaltige Verwässerungseffekt der KE drückt die ohnehin schon negative Rendite noch ein großes Stück weiter in die Miesen. Den Profit werden mMn am Ende nur Diejenigen machen, die über die Privatplazierung billigst zum Zuge kommen. Ob da auch Kleinanleger dabei sein werden, ist sehr fraglich.
Fest steht, dass die Schar der Kleinanleger, die dabei geblieben ist (um bei Deinen Worten zu bleiben), auf einen fairen Ausgabepreis für die neuen Aktien gehofft und vertraut hat - und von CEO Empl bitter enttäuscht wird. Aber auch die Großaktionäre sind ja gleichermaßen betroffen, auch wenn man mit denen jetzt nicht unbedingt Mitleid haben muss.
Der gewaltige Verwässerungseffekt der KE drückt die ohnehin schon negative Rendite noch ein großes Stück weiter in die Miesen. Den Profit werden mMn am Ende nur Diejenigen machen, die über die Privatplazierung billigst zum Zuge kommen. Ob da auch Kleinanleger dabei sein werden, ist sehr fraglich.
29.03.26 13:30
#4375
Cheops-Pyramid.
Soll hier eine große Investor
In den Hintergrund stehen wird der Kurs noch weiter fallen.

