Wulff nicht gewählt
30.06.10 14:42
#27
Katjuscha
:))ach so, sorry preis. So verquer hatte ich nicht
denken können.
Nochmals sorry!
Nochmals sorry!
30.06.10 14:46
#28
potzblitzzz
@Katjuscha
Die meisten Wähler der Linken sind nicht Anti-Gauck. Entweder, weil sie aus dem Westen stammen und die Aufklärung gegen die Stasi gut finden, oder weil sie aus dem Osten stammen und unter dem Regime gelitten haben. Letztere möchten sicher eine saubere Linke haben, die für ihre Bedürfnisse eintritt.
Wie man es auch betrachtet: die Linke sollte sich Gauck nicht verweigern, nur um ihn eins auszuwischen. Die Konsequenzen eines Supports für Gauck sind so vielseitig (Image-Verbesserung, mögliche Neuwahlen), dass sie einen großen Fehler machen, Wulff an die Macht zu lassen.
Wie man es auch betrachtet: die Linke sollte sich Gauck nicht verweigern, nur um ihn eins auszuwischen. Die Konsequenzen eines Supports für Gauck sind so vielseitig (Image-Verbesserung, mögliche Neuwahlen), dass sie einen großen Fehler machen, Wulff an die Macht zu lassen.
30.06.10 14:49
#31
potzblitzzz
Ergänzung
Ich meine die "meisten Wähler der Linken" IN DER BEVÖLKERUNG. Nicht im Reichstag.
30.06.10 14:55
#40
Calibra21
Ok
Denkst du wirklich die Linke würde einen ehem. Erzfeind wählen? Glaubst du auch an den Weihnachtsmann?
30.06.10 14:59
#43
Katjuscha
rein taktisch wäre es sehr clever Gauck zu wählen
Erstens aufgrund der angesprochenen Gründen, gerade weil Gauck eben für manche Linke ein Feind war. Und zweitens weil er als Bundespräsident keinen Einfluss auf juristische Dinge nehmen kann und schwerlich so Medienarbeit verrichten kann wie bisher. Dafür ist man als Präsi zu neutral.
Fazit: Gerade als Stasimann müsste man Gauck wählen.
Aber potzblitzzz hat schon recht. So eindimensional zu denken wie Calibra (siehe #34!) ist schon echt bewundernswert. Das muss man erstmal können.
Fazit: Gerade als Stasimann müsste man Gauck wählen.
Aber potzblitzzz hat schon recht. So eindimensional zu denken wie Calibra (siehe #34!) ist schon echt bewundernswert. Das muss man erstmal können.
30.06.10 14:59
#44
potzblitzzz
Calibra
Die Linke ist progressiver als die Betonköpfe der Konservativen. Die werden ihre Chance zur Aussöhnung noch nutzen. Da bin ich positiv eingestellt.
Mal von "Rache an Gauck" abgesehen.
Wenn man überlegt, dass sich durch die Absage an Gauck vor dem ersten Wahlgang vielleicht erst die Chance ergab, dass Unionspolitiker nicht geschlossen auftreten mussten und so ihren Unmut deutlich machen, hat die Sache doch einen Sinn.
Der Poker ist eröffnet, und nun muss man überlegen, ob dieser kleine Stimmen-Erdrutsch in der Union sich selbst verstärkt, oder ob man diesen Schachzug vielleicht erkannt hat.
Mal von "Rache an Gauck" abgesehen.
Wenn man überlegt, dass sich durch die Absage an Gauck vor dem ersten Wahlgang vielleicht erst die Chance ergab, dass Unionspolitiker nicht geschlossen auftreten mussten und so ihren Unmut deutlich machen, hat die Sache doch einen Sinn.
Der Poker ist eröffnet, und nun muss man überlegen, ob dieser kleine Stimmen-Erdrutsch in der Union sich selbst verstärkt, oder ob man diesen Schachzug vielleicht erkannt hat.
30.06.10 15:03
#45
Calibra21
@potz
Zitat:"Die werden ihre Chance zur Aussöhnung noch nutzen. "
Oh ja, das befürchte ich auch. Aber nicht weil die Linke sich wirklich aussöhnen möchte...
Oh ja, das befürchte ich auch. Aber nicht weil die Linke sich wirklich aussöhnen möchte...
30.06.10 15:04
#46
potzblitzzz
Calibra
Du solltest mal erkennen, dass man nie alle Mitglieder über einen Kamm scheren kann.
Das funktioniert nicht mal bei der CDU, wie man am Ergebnis jetzt gesehen hat.
Das funktioniert nicht mal bei der CDU, wie man am Ergebnis jetzt gesehen hat.
30.06.10 15:06
#47
Calibra21
@ecki
Wer in die Linke eintritt solidarisiert sich mit dieser Partei, mit der Vergangenheit und mit deren Ziele. Insofern ist deine Frage unsinnig.
30.06.10 15:08
#48
potzblitzzz
Calibra
Die Vergangenheit der CDU ist geprägt von alten NSDAP-Mitgliedern. Altnazis also.
Soll man jetzt auch unterstellen, dass ein CDU-Mitglied sich mit den NSDAP-Mitgliedern von damals solidarisiert?
Soll man jetzt auch unterstellen, dass ein CDU-Mitglied sich mit den NSDAP-Mitgliedern von damals solidarisiert?
30.06.10 15:09
#49
Zini
Gauck im 2. Wahlgang zum Präsidenten gewählt
... schonmal Posting sichern. :-)
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