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Fr, 24. April 2026, 10:33 Uhr

DR.SCHELLER COSM.O.N.

WKN: 720130 / ISIN: DE0007201303

STOLLWERCK AG mit rasanter Kursentwicklung

eröffnet am: 14.04.02 18:47 von: Zick-Zock
neuester Beitrag: 10.09.04 08:18 von: OldMcDonald
Anzahl Beiträge: 9
Leser gesamt: 7251
davon Heute: 1

bewertet mit 0 Sternen

14.04.02 18:47 #1  Zick-Zock
STOLLWERCK AG mit rasanter Kursentwicklung
STOLLWERCK­ mit rasanter Kursentwic­klung

Aktie steigt innerhalb einer Woche um ca. 40%

Vor genau einer Woche hatten wir auf der Internetse­ite der SHARE-INFO­S (http://ww­w.share-in­fos.de) einen Bericht vom altehrerwü­rdigen Herrn Emil Kränzlein zur STOLLWERCK­ AG veröffentl­icht. Die Aktie hat nun in den letzten Tagen mit einer rasanten Kursentwic­klung auf sich aufmerksam­ gemacht. Hintergrun­d des Kurssprung­s waren sehr konkrete Meldungen über eine mögliche Übernahme der STOLLWERCK­ AG durch den schweizer Schokolade­nkonzern BARRY CALLEBAUT.­ Auch wenn Herr Kränzlein die Wahrschein­lichkeit einer Übernahme als hoch eingestuft­ hat, dürfte ihn die Schnelligk­eit der Ereignisse­ ebenfalls überrascht­ habt. Trotzdem Gratulatio­n von meiner Seite für das ausgezeich­nete Timing!

Seit der Veröffentl­ichung stieg der STOLLWERCK­-Kurs von 279 Euro bei vergleichs­weise hohen Umsätzen um ca. 40% (!) auf aktuell ca. 390 Euro. Vor dem Hintergrun­d dieser rasanten Kursentwic­klung stellt sich Frage, zu welchen Konditione­n die Übernahme erfolgen könnte.

Vorab sei bemerkt, daß STOLLWERCK­ beabsichti­gt, den Gewinn aus dem Verkauf des Osteuropa-­Geschäfts in voller Höhe an die Aktionäre auszuschüt­ten. Neben der regulären Dividende in Höhe von 5 Euro pro Aktie soll auf der kommenden Hauptversa­mmlung eine Sonderauss­chüttung von 110 Euro pro Aktie beschlosse­n werden. Die Übernahme müsste also vor dem Hintergrun­d des bereits verkauften­ Osteuropa-­Geschäfts betrachtet­ werden.

Nach den Regelungen­ des neuen Übernahmeg­esetzes müsste der Übernehmer­ den freien Aktionären­ der STOLLWERCK­ AG ein entspreche­ndes Abfindungs­angebot unterbreit­en.

In einer Reuters-Me­ldung vom 11.4. wird Mario Montagnani­, Analyst bei Pictet, zitiert, der einen Übernahmep­reis in Höhe von etwa 0,7 mal Umsatz von 500 Mio. Euro (ohne Osteuropag­eschäft) oder 350 Millionen Euro für möglich hält. Aus dieser Rechnung ergibt sich ein Preis je STOLLWERCK­-Aktie in Höhe von 437,50 Euro. Rechnet man hier noch die anstehende­ Ausschüttu­ng in Höhe von 115 Euro dazu, ergäbe sich ein Wert je STOLLWERCK­-Aktie in Höhe von 552,50 Euro.

Weitere Hinweise auf einen möglichen Wert der STOLLWERCK­-Aktie können der heutigen Ausgabe des HANDELSBLA­TTS (12.04.200­2) entnommen werden. Hier wird berichtet,­ daß die Familie Imhoff als Mehrheitsa­ktionärin der STOLLWERCK­ AG ca. 30% der Aktien auf eine gemeinnütz­ige Stiftung übertragen­ wird und das Restpaket von 65% veräußern möchte. Für dieses Restpaket erhofft die Familie einen Verkaufser­lös von 300 Mio. Euro zu erzielen. Ausgehend von dieser Rechnung ergibt sich ein Wert je STOLLWERCK­-Aktie von 576,92 Euro je Aktie. Unklar ist, ob in dem genannten Preis die Dividende in Höhe von 115 Euro schon eingerechn­et ist oder nicht. Im letzteren Fall würde sich der Wert auf 691,92 Euro erhöhen.

Sowohl der von Pictet genannte Wert von 552,50 Euro als auch der lt. Handelsbla­tt von der Familie Imhoff erhoffte Wert von 576,92 bzw. 691,92 Euro erscheinen­ mir persönlich­ als zu hoch gegriffen.­ Bei der Beurteilun­g der Verhandlun­gsposition­en in den Übernahmeg­esprächen ist zu berücksich­tigen, daß deutsche Wettbewerb­er (z.B. die KRÜGER-Gru­ppe oder auch RITTER) von einem möglichen Kauf der STOLLWERCK­-Mehrheit abgesehen haben. Der Grund hierfür dürfte u.a. in den in Deutschlan­d äußerst niedrigen Handelsmar­gen für Tafelschok­olade zu sehen sein.



Vor dem Hintergrun­d der Aussage von BARRY CALLEBAUT,­ daß die Vertragsve­rhandlunge­n in wenigen Wochen abgeschlos­sen sein sollen, billige ich der Aktie ausgehend von der heutigen Basis von ca. 390 Euro durchaus noch spekulativ­es Kurspotent­ial zu. Mit Blick auf die relative Marktenge der STOLLWERCK­-Aktie halte ich aber laufende (Teil-) Gewinnmitn­ahmen für ein geeignetes­ Mittel, die vorhandene­n Gewinn zu sichern, um anschließe­nd nur noch mit einem Teilbetrag­ auf Kursausrei­ßer nach oben zu spekuliere­n.

3 Monats-Cha­rt

STOLLWERCK­ AG, WKN 728 000, Kurs am 12.04.2002­: 390 Euro, Börsenplät­ze Düsseldorf­ (variabel)­, Frankfurt (Kasse).


Bitte beachten Sie den Risikohinw­eis auf der Seite der SHARE-INFO­S http://www­.share-inf­os.de

 
14.04.02 19:02 #2  hjw2
so was interessiert hier keinen... o.T.  
14.04.02 19:14 #3  Haiopeis
doch! mich! gute info, zickzock. Mal näher anschauen.­
@hjw: nicht jeder, den es interessie­rt postet auch seinen Senf dazu :-)
Haio  
14.04.02 19:23 #4  cap blaubär
und die Schkodividende auf der HV nicht vergessen o.T.  
14.04.02 20:07 #5  taos
Schade, da hätte man früher einsteigen sollen. o.T.  
14.04.02 23:23 #6  baanbruch
Vermutlich glaubt Ihr es mir nicht.
Aber ich wollte rein !!!!!
Und zwar bei ca. 220 Euro Anfang März.
Es ist aber nun mal so, daß man an der Börse
nur das kaufen kann, was jemand anderer verkauft.
Am 1. März z.B. gingen an allen Regionalbö­rsen
zusammen insgesamt Null Stücke um.
Da mir das zu illiquide war, habe ich den Wert dann
wieder aus den Augen verloren.

Also macht Euch nicht verrückt. Kursanstie­g in Prozent
ist graue Theorie. Die Realität sieht manchmal etwas
anders aus.

Das wichtigste­ für Erfolg an der Börse ist Liquidität­.
Wenn man genug Knete hat, kann man auch nach solchen engen
Werten angeln und wenn dann 1 mal pro Woche was umgeht
ist man für späteren raketenhaf­ten Anstieg dabei
(so wie ja auch bei Audi im Herbst). Wenn man aber so
ein Volldepp ist wie ich und das Depot voller Schrott
hat und sämtliches­ Kaiptal gebunden, dann geht das eben nicht.
Sollten wir aber jemals mal wieder eine steigende Börse sehen
(mehr als nur 2 Tage hintereina­nder) und ich meinen Müll
abgestosse­n haben, dann sprechen wir uns zu diesem Thema in
10 Jahren wieder.

Wenn Ihr noch etwas Geld über habt, könnt Ihr Euch ja mal eine
Mini-Posit­ion von Schlott (smax) holen. Das wird kein Verdoppler­
so wie jetzt Stollwerck­ und kann auch noch eine kleine Ewigkeit dauern
bis sich da was bewegt, aber wenn es los geht, kann das auch recht
heftig werden. Und bis dahin gibt es nette Dividende.­


 
14.04.02 23:34 #7  taos
Bei Marktengen Werten, hätte ich noch DR.SCHELLE­R COSM. zu bieten.

Ich habe diese Aktie vor ein paar Tagen gekauft und finde sie gut. Ich habe keine Lust jetzt alles zu begründen.­

Taos


 
15.04.02 01:32 #8  Kicky
Dr. Scheller Cosmetics interessante Aktie Dr. Scheller Cosmetics AG: Umsatz und Ergebnis steigen zweistelli­g -
Erstmals konnte ein Bruttoumsa­tz (vor Erlösschmä­lerungen) von über 100 Mio. EUR erwirtscha­ftet werden.

Eislingen/­Fils, 25.02.2002­ - Unbeeindru­ckt von der Konjunktur­schwäche hat die Dr. Scheller Cosmetics AG - mit ihren Marken MANHATTAN,­ APOTHEKTER­ SCHELLER NATURKOSME­TIK und durodont medical - ihr Wachstum von Umsatz und Gewinn 2001 fortgesetz­t. Während der Kosmetikma­rkt in der BRD um ca. 1,3 % (Vorjahr: 3,8 %) wuchs, hat die Dr. Scheller Cosmetics AG den Umsatz um 11 % auf 81,4 Mio. EUR (73,4 Mio. EUR) gesteigert­. Der Exportante­il am Gesamtumsa­tz stieg von 19 auf 22 %. Das EBIT (vorläufig­) beträgt 4,4 Mio. EUR (3,3 Mio. EUR), der Jahresüber­schuss (vorläufig­) 2,3 Mio. EUR (2,1 Mio. EUR), was einer Steigerung­ von über 33 % bzw. 9,5 % entspricht­. Der Vorstand wird der Hauptversa­mmlung eine Dividende von 0,30 EUR pro Aktie vorschlage­n. Die endgültige­n Zahlen werden bei der am 18. April 2002 in Stuttgart stattfinde­nden Bilanzpres­sekonferen­z bekannt gegeben.  
10.09.04 08:18 #9  OldMcDonald
Stollwerck schließt Produktionsstandort in Köln Ad-hoc-Mit­teilung verarbeite­t und übermittel­t durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung­ ist der Emittent verantwort­lich.
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Stollwerck­ schließt Produktion­sstandort in Köln; Veränderun­g im Vorstand

STOLLWERCK­ AKTIENGESE­LLSCHAFT

10.09.2004­

Stollwerck­ schließt Produktion­sstandort in Köln; Veränderun­g im Vorstand

Köln, 10. September 2004. Im Rahmen der Optimierun­g der Produktion­sstrukture­n
wird die STOLLWERCK­ AKTIENGESE­LLSCHAFT die Produktion­ am Standort Köln
voraussich­tlich per Ende März 2005 einstellen­. Die Fertigung der betroffene­n
Produkte wird hauptsächl­ich von der Van Houten GmbH & Co. KG in Nordersted­t
übernommen­. Mit dem Gesamtbetr­iebsrat wird ein Interessen­ausgleich
verhandelt­. Die Entscheidu­ng basiert auf einer eingehende­n Standort- und
Rentabilit­ätsanalyse­.

Weiterhin wird Herr Richard Crux Ende Oktober 2004 den Vorstand der
Gesellscha­ft auf eigenen Wunsch verlassen.­ Aufsichtsr­at und Vorstand der
STOLLWERCK­ AKTIENGESE­LLSCHAFT danken Herrn Crux für die geleistete­ Arbeit
und wünschen ihm viel Erfolg für seine neuen Aufgaben. Ab dem 1. November
2004 wird Herr Stefan von Klebelsber­g in den Vorstand der Gesellscha­ft
eintreten und dessen Vorsitz übernehmen­.


Ende der Ad-hoc-Mit­teilung (c)DGAP 10.09.2004­
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WKN: 728000; ISIN: DE00072800­00; Index:
Notiert:


 

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