Ich lese gerade ...
03.06.13 21:41
#651
Monsieur Hulot
Liebe unter Fischen
von René Freund
Der hat auch "Gut gegen Nordwind" geschrieben.
beides tolle, witzige, ungewöhnliche Bücher.
Der hat auch "Gut gegen Nordwind" geschrieben.
beides tolle, witzige, ungewöhnliche Bücher.
04.06.13 01:10
#652
rekiwi
Oh, oh, schau besser nochmal ins Aquarium.
Da muss sich wohl ein Hecht mit eingeschlichen haben, der jetzt mindestens eine, wenn nicht sogar sieben, ziemlich große Wellen macht. Spätere Liebe nicht ausgeschlossen.
13.07.13 16:18
#653
K.Ramel
Frank McCourt: Die Asche meiner Mutter
war der erste Lesetipp in diesem thread.....
Es gibt dazu auch
von Frank McCourt selbst gesprochen die englische Ausgabe
auf CD
hörenswert und ebenso zu empfehlen
war der erste Lesetipp in diesem thread.....
Es gibt dazu auch
von Frank McCourt selbst gesprochen die englische Ausgabe
auf CD
hörenswert und ebenso zu empfehlen
13.07.13 16:24
#654
K.Ramel
T.E. Lawrence: Die sieben Säulen der Weisheit
Die Geschichte des Lawrence von Arabien....
vor rund hundert Jahren erlebt
und aufgeschrieben - die erste Niederschrift ging verloren
und wurde ein zweites mal aus dem Gedächtnis aufgeschrieben....
Die Geschichte des Nahen Ostens im Rückblick...
ausgesprochen interessant
der Vergleich von damals zu heute
Die Geschichte des Lawrence von Arabien....
vor rund hundert Jahren erlebt
und aufgeschrieben - die erste Niederschrift ging verloren
und wurde ein zweites mal aus dem Gedächtnis aufgeschrieben....
Die Geschichte des Nahen Ostens im Rückblick...
ausgesprochen interessant
der Vergleich von damals zu heute
12.08.13 15:44
#655
K.Ramel
Heinrich Mann: Lidice
Im Jahre 1942 wurde ein Attentag auf Heydrich verübt.
In der Folge zerstörten Deutsche als Racheakt den Ort Lidice.
Die meisten Bewohner des Ortes wurden ermordet.
Heinrich Mann war zu dieser Zeit im Exil in den USA und hat noch 1942 das Buch "Lidice"
geschrieben.
Die Suche nach einem Verleger war offensichtlich mühsam, im Jahr 1943 fand sich endlich ein Verleger in Mexiko.
Im Jahre 1942 wurde ein Attentag auf Heydrich verübt.
In der Folge zerstörten Deutsche als Racheakt den Ort Lidice.
Die meisten Bewohner des Ortes wurden ermordet.
Heinrich Mann war zu dieser Zeit im Exil in den USA und hat noch 1942 das Buch "Lidice"
geschrieben.
Die Suche nach einem Verleger war offensichtlich mühsam, im Jahr 1943 fand sich endlich ein Verleger in Mexiko.
12.08.13 15:47
#656
potzzzblitz
Interessant K.Ramel
Ich fange in Kürze mit Heinrich Manns "Der Untertan" an. Habe ich letztens auf einem Flohmarkt ergattert.
12.08.13 16:05
#658
K.Ramel
Der Untertan wird Dir bestimmt gefallen
... ist eigentlich ein Dauerbrenner seit er geschrieben wurde.
... ist eigentlich ein Dauerbrenner seit er geschrieben wurde.
12.08.13 16:08
#660
K.Ramel
Walkürchen 2 und Slater
Habt Ihr zu Euren Buchtipps noch ein paar Sätze über Inhalt und Stil zu sagen?
Der Titel alleine lockt vielleicht nicht so, wie Eure Einschätzung ....
:--)))
Habt Ihr zu Euren Buchtipps noch ein paar Sätze über Inhalt und Stil zu sagen?
Der Titel alleine lockt vielleicht nicht so, wie Eure Einschätzung ....
:--)))
12.08.13 17:12
#661
Walkürchen2
Der Titel sagt in diesem Fall
alles über das Thema des Buches aus. Die Autorin beschreibt eigene Erfahrungen, schildert Begegnungen mit Antimafiaanwälten, aber auch mit Paten und Pastoren. Wer sich für das Thema interessiert, kommt auf seine Kosten.
Das Buch erschien 2008 und ist daher noch relativ aktuell. Berlusconi und Duisburg kommen auch darin vor.
Das Buch erschien 2008 und ist daher noch relativ aktuell. Berlusconi und Duisburg kommen auch darin vor.
19.08.13 16:26
#662
Radelfan
Vargas Llosa: Das Fest des Ziegenbocks
Der Roman schildert in zahlreichen Rückblicken und aus der Sicht der verschiedenen Personen den Tag des geglückten Attentats (30. Mai 1961) auf den langjährigen Diktator der Dominikanischen Republik, Rafael Leonidas Trujillo Molina.
31.08.13 18:41
#663
duschgel
mal wieder ein Buch nach meinem Geschmack
von Jonas Jonasson:
Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand
http://www.thalia.de/shop/home/rubrikartikel/....html?ProvID=10907022
Voll mit überraschenden Einfällen, witzig und mit einem Schreibstil, bei dem es einem nicht langweilig wird. Die Geschichte ist so haarsträubend erfunden und gut erzählt, dass ich es kaum abwarten kann, bis ich wieder Zeit zum Weiterlesen habe.
Macht euch selbst ein Bild!
Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand
http://www.thalia.de/shop/home/rubrikartikel/....html?ProvID=10907022
Voll mit überraschenden Einfällen, witzig und mit einem Schreibstil, bei dem es einem nicht langweilig wird. Die Geschichte ist so haarsträubend erfunden und gut erzählt, dass ich es kaum abwarten kann, bis ich wieder Zeit zum Weiterlesen habe.
Macht euch selbst ein Bild!
31.08.13 18:49
#664
Talisker
Leichte, aber spannende Kost
von Roger Hobbs:
Ghostman
Wohl auch gerade hoch oben in den Charts.
http://www.hugendubel.de/3/17991408-1/buch/ghostman.html?wea=8151533
Dies ist natürlich nicht nur zur Info, sondern auch ein
*RdP*
Ghostman
Wohl auch gerade hoch oben in den Charts.
http://www.hugendubel.de/3/17991408-1/buch/ghostman.html?wea=8151533
Dies ist natürlich nicht nur zur Info, sondern auch ein
*RdP*
01.09.13 16:31
#665
K.Ramel
Wieder vorgeholt: Sten Nadolny
Die Entdeckung der Langsamkeit
Auch wenn die meisten hier das Buch wahrscheinlich kennen, möchte ich doch aus dem Klappentext zitieren:
"Von Kindheit an träumt John Franklin davon, zur See zu fahren, obwohl er dafür denkbar
ungeeignet ist - langsam im Sprechen und Denken, langsam in seinen Reaktionen, mißt er die Zeit nach eigenen Maßstäben. Was er einmal erfaßt hat, das behält er. "
Im Zeitlupentempo erlebt er Krieg und Tod und wird zum Forschungsreisenden.
Ein Plädoyer für die Einzigartigkeit eines andersartigen Menschen.
Die Entdeckung der Langsamkeit
Auch wenn die meisten hier das Buch wahrscheinlich kennen, möchte ich doch aus dem Klappentext zitieren:
"Von Kindheit an träumt John Franklin davon, zur See zu fahren, obwohl er dafür denkbar
ungeeignet ist - langsam im Sprechen und Denken, langsam in seinen Reaktionen, mißt er die Zeit nach eigenen Maßstäben. Was er einmal erfaßt hat, das behält er. "
Im Zeitlupentempo erlebt er Krieg und Tod und wird zum Forschungsreisenden.
Ein Plädoyer für die Einzigartigkeit eines andersartigen Menschen.
01.09.13 16:43
#666
K.Ramel
und weil die ersten Spekulatiusse schon auf
dem Markt käuflich zu erwerben sind (Ende August wohlgemerkt !)
möchte ich hier noch eine Erzählung von Heinrich Böll empfehlen, die mir sehr am Herzen liegt:
Nicht nur zur Weihnachtszeit
Es geht um die "Macke" einer Tante, die vom Weihnachtsbaum-Schmücken und der Bescherung unterm Tannenbaum so hingerissen ist, daß sich die Macke zu einer Manie entwickelt, bei der letztendlich die ganze Familie rund ums Jahr Weihnachten feiern muß.
Eine bissige Satire eben "nicht nur zur Weihnachtszeit"
dem Markt käuflich zu erwerben sind (Ende August wohlgemerkt !)
möchte ich hier noch eine Erzählung von Heinrich Böll empfehlen, die mir sehr am Herzen liegt:
Nicht nur zur Weihnachtszeit
Es geht um die "Macke" einer Tante, die vom Weihnachtsbaum-Schmücken und der Bescherung unterm Tannenbaum so hingerissen ist, daß sich die Macke zu einer Manie entwickelt, bei der letztendlich die ganze Familie rund ums Jahr Weihnachten feiern muß.
Eine bissige Satire eben "nicht nur zur Weihnachtszeit"
01.09.13 16:46
#667
badtownboy
Auch wieder vorgeholt Michael Holzmann
Deutschland umsonst.
Ein echter Klassiker.
Sechs Monate einmal durch Deutschland auf Art der Tippelbrüder mit seinem Hund Feldmann.
Holzmann klappert quasi Stationen seines bisherigen Lebens ab, was sehr interessant ist.
Etwas düster ist die Realität, die er auf seiner Reise ausgesetzt ist, insbesondere der Vergleich zu echten in Not befindlichen Obdachlosen.
Die Schreibweise ist einfach und leicht zu lesen, ohne aber deshalb langweilig zu wirken.
Der Autor selbst verstarb bereits Anfang der achtziger Jahre bei dem Versuch seinen Hund vor dem Ertrinken zu retten.
Ein echter Klassiker.
Sechs Monate einmal durch Deutschland auf Art der Tippelbrüder mit seinem Hund Feldmann.
Holzmann klappert quasi Stationen seines bisherigen Lebens ab, was sehr interessant ist.
Etwas düster ist die Realität, die er auf seiner Reise ausgesetzt ist, insbesondere der Vergleich zu echten in Not befindlichen Obdachlosen.
Die Schreibweise ist einfach und leicht zu lesen, ohne aber deshalb langweilig zu wirken.
Der Autor selbst verstarb bereits Anfang der achtziger Jahre bei dem Versuch seinen Hund vor dem Ertrinken zu retten.
05.09.13 09:53
#668
K.Ramel
Daniel Kehlmann: F
erschienen im Rowohlt Verlag, ISBN 978-3498035440, € 22,95
gelesen habe ich das Buch noch nicht, der Verriss im Spiegel hat mich bisher vom Kauf zurückgehalten....
ABER :
vom 14. bis 25. Oktober 2013 strahlt NDR Kultur
Leseproben aus in der Sendung "Am Morgen vorgelesen" von 8:30 bis 9 Uhr
und da wird ich dann erst mal reinhören....
erschienen im Rowohlt Verlag, ISBN 978-3498035440, € 22,95
gelesen habe ich das Buch noch nicht, der Verriss im Spiegel hat mich bisher vom Kauf zurückgehalten....
ABER :
vom 14. bis 25. Oktober 2013 strahlt NDR Kultur
Leseproben aus in der Sendung "Am Morgen vorgelesen" von 8:30 bis 9 Uhr
und da wird ich dann erst mal reinhören....
08.09.13 19:02
#669
Talisker
Magical Mystery oder Die Rückkehr des Karl Schmidt
Noch nicht gelesen, aber hört sich gut an: das neue Buch von Sven Regener.
Er lässt sie einfach loslabern
Sven Regener ist ein treuer Autor. Seine Figuren behandelt er wie alte Freunde. In seinem neuen Buch schickt er sie in die Technoszene der Nachwendezeit.
http://www.taz.de/Der-neue-Roman-von-Sven-Regener/!123308/
Er lässt sie einfach loslabern
Sven Regener ist ein treuer Autor. Seine Figuren behandelt er wie alte Freunde. In seinem neuen Buch schickt er sie in die Technoszene der Nachwendezeit.
http://www.taz.de/Der-neue-Roman-von-Sven-Regener/!123308/
11.09.13 18:38
#670
vega2000
Lesenswert
Das Miniatur Wunderland Jubiläumsbuch "3652 Tage Wunderland"
Geschichten - Amüsantes und Verborgenes aus 10 Jahren
mit zahlreichen Fotos unseres Starfotografen Frank Zarges auf 320 Seiten
10 unglaubliche Jahre liegen hinter uns und damit verbunden viele tolle, spannende und atemberaubende Momente.
All diese persönlichen Miniatur Geschichten von Gründern, Mitarbeiter, Freunden und Wegbegleitern habe wir nun in einem Buch zusammen gefassst. Begleiten Sie uns und werfen Sie einen ganz neuen Blick hinter die Kulissen. Zusätzlich zu den spannenden Zahlen, Daten und Fakten der Miniaturwelt im Maßstab 1:87 finden Sie natürlich auch wieder jede Menge wunderschöner Fotos. Lassen Sie sich in eine faszinierende Welt voller beeindruckender Bilder und versteckter kleiner Geschichten entführen und entdecken Sie auch tolle Details unseres neuen Highlights, dem Knuffingen Airport.
https://shop.miniatur-wunderland.de/...buch-3652-tage-wunderland.html
Das Miniatur Wunderland Jubiläumsbuch "3652 Tage Wunderland"
Geschichten - Amüsantes und Verborgenes aus 10 Jahren
mit zahlreichen Fotos unseres Starfotografen Frank Zarges auf 320 Seiten
10 unglaubliche Jahre liegen hinter uns und damit verbunden viele tolle, spannende und atemberaubende Momente.
All diese persönlichen Miniatur Geschichten von Gründern, Mitarbeiter, Freunden und Wegbegleitern habe wir nun in einem Buch zusammen gefassst. Begleiten Sie uns und werfen Sie einen ganz neuen Blick hinter die Kulissen. Zusätzlich zu den spannenden Zahlen, Daten und Fakten der Miniaturwelt im Maßstab 1:87 finden Sie natürlich auch wieder jede Menge wunderschöner Fotos. Lassen Sie sich in eine faszinierende Welt voller beeindruckender Bilder und versteckter kleiner Geschichten entführen und entdecken Sie auch tolle Details unseres neuen Highlights, dem Knuffingen Airport.
https://shop.miniatur-wunderland.de/...buch-3652-tage-wunderland.html
11.09.13 18:40
#671
vega2000
Das auch
http://www.amazon.de/Königin-Südens-Roman-Arturo-Pérez-Reverte/dp/3548604331/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1378917556&sr=1-1&keywords=königin+des+südens
Teresa Mendoza ist die Königin des Südens -- sie kontrolliert den größten Teil der Drogentransporte im Raum zwischen Spanien und Nordafrika und damit eine der wichtigsten Lieferstrecken für den europäischen Absatzmarkt. Doch wie ist es dieser Frau gelungen, in einer von Männern dominierten Welt eine solche Rolle einzunehmen?
11.09.13 18:44
#672
vega2000
Schrecklich amüsant, -aber in Zukunft ohne mich
Von David Foster-Wallace
Im Auftrag von „Harper’s Magazine“ begibt sich der amerikanische Schriftsteller David Foster Wallace auf eine Kreuzfahrt durch die Karibik. Statt eine gewöhnliche Reportage über die Reise auf dem griechischen Schiff „Nadir“ abzuliefern, setzt sich Wallace mit vollstem Unverständnis mit den Eigenarten des Phänomens „Kreuzfahrt“ auseinander.
http://www.amazon.de/...hrecklich+amüsant+-+aber+in+zukunft+ohne+mich
Im Auftrag von „Harper’s Magazine“ begibt sich der amerikanische Schriftsteller David Foster Wallace auf eine Kreuzfahrt durch die Karibik. Statt eine gewöhnliche Reportage über die Reise auf dem griechischen Schiff „Nadir“ abzuliefern, setzt sich Wallace mit vollstem Unverständnis mit den Eigenarten des Phänomens „Kreuzfahrt“ auseinander.
http://www.amazon.de/...hrecklich+amüsant+-+aber+in+zukunft+ohne+mich
11.09.13 18:51
#673
Radelfan
Mal wieder: Hermann Kant "Die Aula"
Mittlerweile wird der Autor in weiten Kreisen Deutschlands durch Nichtbeachtung bestraft. Aber in den 1970er Jahren galt er auch im Westen als lesens- und empfehlenswert!
http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Aula_%28Roman%29
http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Aula_%28Roman%29
13.09.13 07:35
#674
K.Ramel
Jan Philipp Reemtsma: Die Gewalt spricht nicht
erschienen Im Reclam Universal
Nummer 1819
Es handelt sich um drei Reden:
Die Gewalt spricht nicht
Das Recht des Opfers auf die Bestrafung des Täters - als Problem
Nationalsozialismus und Moderne
In seinem Nachwort zu dieser Ausgabe schreibt Philipp Reemtsma:
Die Texte sind zu unterschiedlichen Gelegenheiten entstanden. "Die Gewalt spricht nicht" war einer von 3 Vorträgen, die mir anläßlich der Verleihung der Gerhard-Mercator-Professur an der Universität-Gesamthochschule Duisburg im Wintersemester 1999/2000 zu halten aufgegeben waren. Die Vortragsthemen wurden dabei ausdrücklich freigestellt, und so konnte ich mich eines Themas annehmen, das ich schon immer einmal hatte bhandeln wollen, ohne dass sich allerdings bisher die Gelegenheit ergeben hatte: des Verhältnisses von Macht und Gewalt.
erschienen Im Reclam Universal
Nummer 1819
Es handelt sich um drei Reden:
Die Gewalt spricht nicht
Das Recht des Opfers auf die Bestrafung des Täters - als Problem
Nationalsozialismus und Moderne
In seinem Nachwort zu dieser Ausgabe schreibt Philipp Reemtsma:
Die Texte sind zu unterschiedlichen Gelegenheiten entstanden. "Die Gewalt spricht nicht" war einer von 3 Vorträgen, die mir anläßlich der Verleihung der Gerhard-Mercator-Professur an der Universität-Gesamthochschule Duisburg im Wintersemester 1999/2000 zu halten aufgegeben waren. Die Vortragsthemen wurden dabei ausdrücklich freigestellt, und so konnte ich mich eines Themas annehmen, das ich schon immer einmal hatte bhandeln wollen, ohne dass sich allerdings bisher die Gelegenheit ergeben hatte: des Verhältnisses von Macht und Gewalt.
13.09.13 07:49
#675
K.Ramel
noch zu p 674
Weiter schreibt Reemtsma:
"Auch die beiden anderen Vorträge behandeln das Thena der Gewalt in der Gesellschaft.
"Das Recht des Opfers auf die Bestrafung des Täters - als Problem" ist ein Vortrag, gehalten auf der Tagung "Trauma und kreative Lösungen" gehalten am 6. März 1998 in Köln. Ich war zu dieser Tagung eingeladen und hatte gefragt, ob das Thema "Trauma und Rechtssprechung" auf ihr präsent sei - verwundert verneinte man, denn man hatte sich auf medizinische und psychologische Aspekte beschränkt. Die Vorbereitung auf den Vortrag führte mich dann etwas weiter und dahin, das Thema Trauma und Rechtssprechung rechtstheoretisch einzubetten. Es schien mir wenig Sinn zu haben, es zu behandeln, ohne es in dem theoretischen Rahmen abzuhandeln, in dem es einzig Wirkung haben kann.
Der Text "Nationalsozialismus und Moderne" basiert auf einem Vortrag, denn ich am 8.2.1996 im Rahmen der von der Universität Aachen veranstalteten Ringvorlesung "Von der Diktatur zur Demokratie - Universität und Wissenschaft im Nationalsozialismus und in der Bundesrepublik"gehalten habe. Der Vortrag erweitert das aufgegebene Thema "N-S und Moderne" -fragt nach dem Sinn der immer wieder gestellten Frage: "Wie konnte es dazu kommen?" und deutet sie als Ausdruck der Schwierigkeiten, die die nach-nationsozialistische Gesellschaft hat, sich mit den Gewaltexzessen des NS wirklich zu konfrontieren."
(Zitat-Ende des Nachworts)
Also keine "Nachttischlektürse", sondern eher harte Kost-
Weiter schreibt Reemtsma:
"Auch die beiden anderen Vorträge behandeln das Thena der Gewalt in der Gesellschaft.
"Das Recht des Opfers auf die Bestrafung des Täters - als Problem" ist ein Vortrag, gehalten auf der Tagung "Trauma und kreative Lösungen" gehalten am 6. März 1998 in Köln. Ich war zu dieser Tagung eingeladen und hatte gefragt, ob das Thema "Trauma und Rechtssprechung" auf ihr präsent sei - verwundert verneinte man, denn man hatte sich auf medizinische und psychologische Aspekte beschränkt. Die Vorbereitung auf den Vortrag führte mich dann etwas weiter und dahin, das Thema Trauma und Rechtssprechung rechtstheoretisch einzubetten. Es schien mir wenig Sinn zu haben, es zu behandeln, ohne es in dem theoretischen Rahmen abzuhandeln, in dem es einzig Wirkung haben kann.
Der Text "Nationalsozialismus und Moderne" basiert auf einem Vortrag, denn ich am 8.2.1996 im Rahmen der von der Universität Aachen veranstalteten Ringvorlesung "Von der Diktatur zur Demokratie - Universität und Wissenschaft im Nationalsozialismus und in der Bundesrepublik"gehalten habe. Der Vortrag erweitert das aufgegebene Thema "N-S und Moderne" -fragt nach dem Sinn der immer wieder gestellten Frage: "Wie konnte es dazu kommen?" und deutet sie als Ausdruck der Schwierigkeiten, die die nach-nationsozialistische Gesellschaft hat, sich mit den Gewaltexzessen des NS wirklich zu konfrontieren."
(Zitat-Ende des Nachworts)
Also keine "Nachttischlektürse", sondern eher harte Kost-

