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Do, 23. April 2026, 6:27 Uhr

Alphabet Inc A

WKN: A14Y6F / ISIN: US02079K3059

Google A0B7FY

eröffnet am: 26.10.04 11:47 von: WALDY
neuester Beitrag: 31.01.24 13:33 von: Tamakoschy
Anzahl Beiträge: 1011
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bewertet mit 10 Sternen

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09.04.14 22:15 #426  Fortunus
@FlorianG Auch hierbei gilt, das ist stark vom Einstandsk­urs anhängig und ist lediglich ein schönreden­ der Situation.­

Beispiel (mit gerundeten­ Werten):

Einstieg:
820 Euro Class A vor Split

Split:
Class A 410 Euro
Class C 410 Euro
KapSt. ca. 108 Euro

Verkauf:
Beim Verkauf zahlt man keine Steuern, hätte aber auch sonst keine Steuern gezahlt und gewisserma­ßen für +/- 0 verkauft.  
09.04.14 22:36 #427  ninas79
Das ist das Feedback der Ing diba Sie haben sich bei uns gemeldet, weil Sie die Besteuerun­g zu der Kapitalmaß­nahme von Google Inc. nicht nachvollzi­ehen können.

Aufgrund der gesetzlich­en Vorgaben haben wir die Besteuerun­g zu dem Wertpapier­ Google Inc., ISIN US38259P50­89,  richt­ig durchgefüh­rt. Die Ausgabe der neuen Aktien entspricht­ einer Sachdivide­nde, deshalb stellen die neuen Anteile einen unbaren Kapitalert­rag im Sinne des § 20 Einkommens­teuergeset­z dar. Dies ist unabhängig­ von dem Erwerb der ursprüngli­chen Aktien.

Die Grundlage für die Besteuerun­g bildet das Schreiben vom Bundesmini­sterium für Finanzen vom 22.12.2009­ zu den Einzelfrag­en der Abgeltungs­teuer. Ab der Randziffer­ 113 sind die Folgen einer Übertragun­g an Aktionäre durch einen Spin-Off geregelt.

Auf die Kapitalmaß­nahmen haben wir generell keinen Einfluss. Diese werden von den Gesellscha­ften beschlosse­n und dort werden auch die Rahmenbedi­ngungen festgelegt­.

Weitere Informatio­nen zu der Kapitalmaß­nahme erhalten Sie direkt bei Google.

Wir freuen uns, wenn wir Ihr Anliegen zu Ihrer Zufriedenh­eit klären konnten.  
10.04.14 09:39 #428  Bernd Bensel
@Nina Was gedenkst Du nun zu tun?  
10.04.14 09:54 #429  Noodle
Ähnliches von der DKB... .. kann ich beitragen.­ Bin ber der DKB und auch dort verwies man auf die Gesellscha­ften, die die Kriterien festlegen,­ wie der Splitt steuerlich­ behandelt wird. Ob das gut oder schlecht sein, dazu darf und will die Bank sich nicht äußern. Ich jedenfalls­ habe dazu ein paar Worte an WM Datenservi­ce geschriebe­n. Wenn es ein paar hundert oder tausend Nachrichte­n an sie gibt, wird sich vielleicht­ etwas regen.

Im Allgemeine­n finde ich es schon einen Kracher seitens Google, uns, als Unternehme­nsmitfinan­zierer, so in den A.... zu treten. Leider scheint es keine Möglichkei­t zu geben, dies mal andersheru­m das Unternehme­n spüren zu lassen, sicherlich­ auch, weil im Gegenzug unser Geld daran hängt. Es ist einfach eine Frechheit,­ uns solch einen Hammer überzubrat­en, um angeblich die Aktie für Neuanleger­ attraktive­r zu machen. Wenn man überlegt: wir, die Altaktionä­re, bekommen es ab, können aber nicht heraus, zumindest nicht ohne schmerzlic­hen Verlust. Viele von uns müssen warten, bis der Wert wieder steigt, um wenigstens­ den Verlusttop­f auszuschöp­fen und auch mit dem steuerlich­en Abzug wieder einigermaß­en auf +/- Null zu kommen. Heftig!!!!­
 
10.04.14 10:38 #430  Bernd Bensel
@Noodle ... kann deine Verärgerun­g verstehen.­
Es wäre Hilfreich deine "paar Worte an WM Datenservi­ce" zu sehen zusammen mit einer eMail. So wäre es für uns alle leichter Protest anzumelden­.  
10.04.14 10:45 #431  Xela82
Einspruch hier ist ein Einspruch vorverfass­t: (unten)

http://www­.sem.berli­n/google-a­ktiensplit­-2014/  
10.04.14 12:05 #432  Bernd Bensel
@xela82 hervorragender Link ... denkt dran das ihr den wiederspru­ch innerhalb eines Monats einreichen­ müsst!  
10.04.14 12:33 #434  Noodle
Antwort WM Datenservice Ich gebe es mal sinngemäß wieder: Hierfür werten das Unternehme­n eine Vielzahl von Quellen aus und bereitet die verfügbare­n Informatio­nen gem. Marktanfor­derungen und Wünschen ihrer Kunden wie z.B. Banken unverbindl­ich auf. Diese vorbereite­ten Daten stellen sie hernach ihren gewerblich­en Kunden in Form von Wertpapier­datenbanke­n zur eigenen Nutzung zur Verfügung.­

Die Banken führen das Abgeltungs­steuerverf­ahren daraufhin selbständi­g und eigenveran­twortlich durch. Sie treffen eine eigene Entscheidu­ng ob und wieweit sie diese oder andere, eigene Informatio­nen nutzen und Steuern abführen oder nicht. Darauf haben und nehmen wir keinen Einfluss.

Da sie im Detail zur Geheimhalt­ung verpflicht­et sind, solle man sich bitte an seine Hausbank oder die für die endgültige­ Steuerfest­setzung zuständige­ Finanzbehö­rde.


Besonders der mittlere Absatz ist interessan­t. Keiner wills gewesen sein.


 
10.04.14 12:41 #435  228725397a
und was passiert mit meinem allgemeine­n Verlustver­rechnungst­opf, der jetzt durch Google leer ist?  Den werde ich wohl kaum wiederbeko­mmen durch die Rückerstat­tung der Kapitalert­ragssteuer­. Ich wollte damit eigentlich­ Gewinne verrechnen­...  
10.04.14 19:26 #437  Steps
Rückforderung der Steuer über die Bank Was haltet ihr vom Vorschlag meiner Bank, die abgeführte­ Steuer einfach zurück zu fordern? Die Commerzban­k hat mir dazu ein Formular übersendet­ mit unten stehendem Text. Man wird dann zwar das Geld erhalten, das Finanzamt wird jedoch informiert­ und dürfte dann eine Erklärung einfordern­. Weiß jemand, wie das Finanzamt auf sowas reagiert?

Hier der Text des Formulars der Commerzban­k:
>>Hiermit­ widersprec­he(n) ich / wir der oben angegebene­n Belastung von Kapitalert­ragsteuer,­ Solidarita­̈tszus­chlag und ggf. Kirchenste­uer auf meinem / unserem Konto und bitte(n) um Gutschrift­ des Gegenwerte­s.

Uns / Mir ist bekannt, dass die Commerzban­k nach der Ausführung­ dieses Auftrages gemäß § 44 Abs. 1 Sätze 7 ff. EStG dazu verpflicht­et ist, dem Betriebsst­ättenf­inanzamt unter Angabe meiner Adressdate­n anzuzeigen­, dass wir / ich unserer Verpflicht­ung nicht nachgekomm­en sind (bin), der Commerzban­k die fehlende Kapitalert­ragsteuer nebst Solidarita­̈tszus­chlag und ggf. Kirchenste­uer zur Verfügung zu stellen.

Kapitalert­ragsteuer,­ Solidarita­̈tszus­chlag und ggf. Kirchenste­uer, die aufgrund eines Widerspruc­hs wieder gutgeschri­eben wird, kann durch die Commerzban­k nicht erneut belastet werden.<<

Übrigens: Hier gibt's noch gute Infos zum Thema:
http://www­.aktien-me­ldungen.de­/Nachricht­en/...kass­iert-1-Mrd­.-4512597  
10.04.14 20:50 #438  ninas79
Nochmal versucht..... v.... Ich habe es jetzt nochmal versucht und bekam folgendes Feedback:

Da haben Sie schon Recht. In Deutschlan­d haben wir allerdings­ eine andere Gesetzgebu­ng. Google hat über die WM Daten die Dividende nach § 20 Satz des Einkommens­teuergeset­zes als steuerrele­vante Sachdivide­nde gemeldet.

Nach den neuesten Informatio­nen  des Bundesmini­steriums der Finanzen ist es auch möglich, diese als nicht steuerrele­vant zu melden. Genau dies liegt uns aber für Deutschlan­d nicht vor.

Google hat aber eine ganz neue Variante gewählt, die im Prinzip so wie ein klassische­r Aktienspli­t funktionie­rt, jedoch den Weg über die Stock Dividende realisiert­, d.h. eine neue Klasse von Aktien emittiert.­ Daher ist auch dieser "Split" zu besteuern,­ da es sich streng genommen nicht um einen Split handelt.

Das folgt eher dem Dividenden­modell, bei dem ja auch nach Dividende die Aktie weniger wert ist und ein entspreche­nder Betrag zur Auszahlung­ kam. Google hat also keinen Split durchgefüh­rt, sondern eine Dividende in Höhe von 50% des Werts in Form neuer Aktien gezahlt.

In wie weit sich die Dividende mit der Besteuerun­g eines Splits vermischen­ lässt, können wir nicht beurteilen­.


Ich weiß ehrlich gesagt nicht was ich genau machen soll. Kann mir nicht vorstellen­ dass bei der Ing was passiert :(  
11.04.14 12:54 #440  Steps
Widerspruch könnte Aussicht auf Erfolg haben Ich habe mich mit zwei Steueranwä­lten beraten und bin zu folgendem Ergebnis gekommen: Ich werde Widerspruc­h einlegen und schauen, wie das Finanzamt reagiert: Die Details habe ich in folgendem Artikel zusammenge­fasst:

http://www­.aktien-me­ldungen.de­/Nachricht­en/...gle-­Aktienspli­t-3208329  
11.04.14 14:06 #441  ninas79
Legst... .....du Widerspruc­h beim FA ein oder bei der Bank?  
11.04.14 14:40 #442  Steps
Widerspruch beim Finanzamt! Auf jeden Fall beim Finanzamt.­

Der Widerspruc­h bei der Bank führt lediglich dazu, das Geld zurückzuho­len - was nicht unbedingt erforderli­ch ist. Das könnt ihr höchstens dann machen, wenn ihr durch diese Transaktio­n ins Minus gerutscht seid und Liquidität­sprobleme habt.

Ihr müsst aber in jedem Fall dem Finanzamt mitteilen,­ dass ich mit der Entscheidu­ng nicht einverstan­den seid und eine Aussetzung­ der Vollziehun­g dieser Besteuerun­g fordert.  
11.04.14 15:23 #443  ninas79
Widerspruch Ok, dann werde ich das mal in Angriff nehmen. Vielen Dank.
Lege dann am besten die "Rechnung"­ von der Ing Diba bei, damit die wenigstens­
wissen um was es geht.
Vielleicht­ bringt es etwas.
Ansonsten muß vielleicht­ der Anwalt ran.  
12.04.14 08:15 #444  ninas79
@steps .....bitte­ mal in die boardmail schauen :). Danke  
12.04.14 09:58 #445  Steps
Wer ist kein Gegner? Es lohnt sich meines Erachtens nicht, sich "inhaltlic­h" mit der Bank auseinande­rzusetzen.­ Die Bank bezieht sich auf die Einstufung­ durch WM Daten, WM Daten bezieht sich auf die Unterlagen­ von Google und nimmt nur eine unverbindl­iche Einstufung­ vor, die von den Banken geprüft werden kann, ... so richtig verbindlic­h verantwort­lich ist natürlich keiner.

Wenn Du Dein Geld zurück haben möchtest, dann würde ich das ohne große Diskussion­ einfach beauftrage­n. Ein entspreche­ndes Formular von der Commerzban­k habe ich oben inhaltlich­ wiedergege­ben (siehe Post 437 vom 10.04.14 um 19:26 Uhr). Dann kriegst Du sofort Dein Geld zurück und Dein Konto sieht wieder besser aus :-)

Die inhaltlich­e Diskussion­ ist dann mit dem Finanzamt zu führen, ich weiß jedoch noch nicht, ob mit Deinem FA oder mit dem FA Deiner Bank. Mal sehen, wer sich dafür verantwort­lich fühlt. Es wird dazu führen, dass in Deutschlan­d unzählige FAs in Diskussion­en mit noch mehr Steuerzahl­ern einsteigen­.

Ich bin kein Jurist und habe diesen Prozess bislang noch nie durchlaufe­n, kann daher keine verbindlic­he Auskunft über die Erfolgscha­ncen geben. Da ich denke, dass unzählige Kleinanleg­er nicht nur von Google, sondern auch durch ähnlich gelagerte Fehlinterp­retationen­ bei ausländisc­hen steuerfrei­en Dividenden­ (bspw. BB Biotech) oder anderen Aktientran­saktionen (bspw. Verizon-Ab­spaltung von Vodafone) immer wieder zunächst Steuern zahlen denke ich, dass es sich lohnen könnte, diese Verfahrens­weise von Banken und FA einmal näher zu durchleuch­ten.

WM Daten schlagen unverbindl­ich eine Einstufung­ vor, die im Zweifel stets zugunsten des FAs ausfällt. Privatanle­ger wissen sich kaum zu wehren. Ich bin interessie­rt daran, hier Eure Erfahrunge­n mit Eurem FA zu sammeln :-) Viel Erfolg!  
15.04.14 14:53 #446  Holzbrett
weiss jemand um wie viel uhr morgen die zahlen kommen?  
15.04.14 18:10 #447  Fortunus
@Holzbrett Wie immer: nach Börsenschl­uss!  
16.04.14 08:20 #448  Steps
Unterschiedliche Behandlung der Besteuerung Habe erfahren, dass es keine einheitlic­he Behandlung­ des Aktienspli­ts bei den Banken gibt: Targo und FlatEx (BIW) bspw. haben keine Steuer abgeführt.­ Der Anschaffun­gspreis für die C-Aktie wurde jedoch auf 0,-€ gesetzt, so dass die Besteuerun­g beim Verkauf stattfinde­n wird. Der Anschaffun­gspreis für die A-Aktie wurde unveränder­t belassen, also nicht einmal halbiert.

Diese Behandlung­ ist schon einmal klar vorteilhaf­ter als die Abführung der Steuer durch Ing-DiBa, Commerzban­k und Comdirect.­  
17.04.14 08:54 #449  BehringBOB
? Die Preise wurden auf 0 gesetzt?
Das ist ja praktisch mit den jetzigen Kursverlus­ten. In den Minusberei­ch wird ja so ein Aktienwert­ nicht gehen, oder? :D  
17.04.14 10:51 #450  Woodstore
#449 Der Anschaffungspreis der C Aktien wurde ... ... auf Null gesetzt. Der Anschaffun­gspreis!
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