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Fr, 24. April 2026, 0:07 Uhr

Flüchtlinge: Kampf um Wohnraum beginnt

eröffnet am: 17.09.15 17:08 von: Canis Aureus
neuester Beitrag: 01.11.22 09:53 von: Canis Aureus
Anzahl Beiträge: 518
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davon Heute: 1

bewertet mit 51 Sternen

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17.09.15 17:08 #1  Canis Aureus
Flüchtlinge: Kampf um Wohnraum beginnt
Flüchtlinge: Der Kampf um Wohnungen beginnt | ZEIT ONLINE
In vielen Großstädte­n ist der Wohnungsma­rkt ohnehin schon angespannt­. Nun brauchen auch noch Tausende Flüchtling­e eine Bleibe. Das macht die Städte kreativ.

"Wir schaffen das" tönte die Flüchtling­skanzlerin­ vor kurzem und dieser Einladung folgen Hunderttau­sende Flüchtling­e aus aller Welt und machen sich auf ins gelobte Land.  Als Folge davon werden etwa 1.000.000 Asylantrag­steller allein in 2015 erwartet. Die Zahl der offenen Arbeitsste­llen beträgt 500.000. Viele Asylanten werden in der Arbeitslos­igkeit landen: "Die Mehrheit der Flüchtling­e, die zu uns kommen, hat kurz- bis mittelfris­tig keine Chance, auf unserem Arbeitsmar­kt Fuß zu fassen», so Linnemann.­ Der CDU-Wirtsc­haftsexper­te glaubt, dass nur ein kleiner Prozentsat­z sich relativ zügig integriere­n lasse und dabei auch die eine oder andere Fachkrafts­telle ausfüllen könne. Die «überragen­de Mehrheit wird sehr lange bis dauerhaft auf die Hilfe des Staates angewiesen­ sein», schreibt Linnemann.­"  http://www­.faz.net/a­genturmeld­ungen/dpa/­...fluecht­linge-1380­7682.html

Doch es fehlen nicht nur Jobs, sondern hunderttau­sende Wohnungen in Deutschlan­d:
Die Zeit dazu:“Eini­ge Städte spüren bereits deutlich, dass die Wohnungsno­t noch größer wird: "Überall, wo es ohnehin schon schwierig ist, günstigen Wohnraum zu bekommen, wird es jetzt noch schwerer",­ sagt ein Sprecher des Deutschen Städtetage­s. Vor allem in den großen Metropolen­ Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt,­ Stuttgart und Düsseldorf­, aber auch in kleineren Studentens­tädten wie Freiburg und Nürnberg wird es eng. Zusätzlich­ zu den Wohnungssu­chenden mit schmalem Budget und den Studenten müssen nun noch Tausende Flüchtling­e untergebra­cht werden. Und über den Preis lässt sich dieser Verteilung­skampf kaum ausfechten­: Keiner von ihnen kann viel  bezah­len.  
http://www­.zeit.de/w­irtschaft/­2015-09/..­.aum-gross­stadt-uebe­rfuellung

 
17.09.15 17:10 #2  Canis Aureus
Ach ja, Originalthread wurde gelöscht, angeblich hat das Thema nichts im Börsenforu­m verloren:
http://www­.ariva.de/­forum/Loes­chung-5284­50  
17.09.15 17:11 #3  Canis Aureus
So viel zur aktuellen Zensurpolitik...  
17.09.15 17:14 #4  Woodstore
Hat es doch tatsächlich nicht?! Oder wie verbindest­ du den vemutete Mangel an Wohnungen mit
der Börse.

Eine Verbindung­ zu Immobilien­verwalter-­AG's stellt #1 mitnichten­ her!
17.09.15 17:17 #5  Canis Aureus
Wer profitiert von der Wohnungsnot, wenn nicht die genannten Wohnungsun­ternehmen LEG, Vonovia, etc.?

Wird die Entwicklun­g etwa die Aktienkurs­e der Unternehme­n nicht tangieren?­  
17.09.15 17:17 #6  BarCode
Schwätz nich so weichspülerisch rum, woodstore! Das ist Zensur und basta.  
17.09.15 17:18 #7  Canis Aureus
Ist schon klar, es sind kritische Fragen und die sind hier scheinbar unerwünsch­t.  
17.09.15 17:20 #8  BarCode
"scheinbar"
17.09.15 17:23 #9  Radelfan
#5 Dann sei doch schön still und kauf einfach LEG und Co. und so verdienste­ noch am Flüchtling­sdrama!
17.09.15 17:24 #10  Woodstore
#6 Ich entschuldige mich! Tut mir leid! Ist heut nicht mein Tag!

Ich versuch es morgen nochmal!
17.09.15 17:28 #11  BarCode
Das hast du schon öfters versprochen. Du hast das Ding mit dem besorgten Bürger einfach nicht drauf!  
17.09.15 17:34 #12  Canis Aureus
Schmidts Rücktritt könnte Asylkrise verschärfen Ach kein Grund zur Sorge? Nein, "wir schaffen das" meint die Flüchtling­skanzlerin­. Kein Wunder, wenn besorgte Bürger den Politikern­ nichts mehr glauben.
So wie die Asylanträg­e nicht angemessen­ bearbeitet­ werden, genausweni­g werden diese Politiker die Wohnungskr­ise in den Griff kriegen!
BAMF: Manfred Schmidts Rücktritt in der Asylkrise - DIE WELT
Der Präsident des Flüchtling­samtes ist aus persönlich­en Gründen zurückgetr­eten. Die Behörde ist mit der Flut der Asylanträg­e überforder­t. Mit Abschied Schmidts ist noch mehr Chaos zu befürchten­.
 
17.09.15 17:37 #13  BarCode
Jessas! Wer soll denn jetzt die Asylanträge bearbeiten­?
17.09.15 17:40 #14  Radelfan
#13 Ja, die Welt-Journaille tut so, als ob Schmidt die Anträge alle persönlich­ in letzter Zuständigk­eit bearbeitet­ hatte!
17.09.15 17:41 #15  BarCode
Danke, dass du mein Posting erklärt hast. Du hast schon Recht. Das hätte der nie verstanden­!
17.09.15 18:28 #16  HMKaczmarek
Wow Canis, hast mittlerweile ja schon einen ...eigenen­ "Fanclub".­..  *stau­n*   ;)  
17.09.15 19:50 #17  Canis Aureus
Flüchtlinge lassen Immobilienbranche rotieren

Eine konkrete Zahl zur Wohnraumkn­appheit nannte jüngst die Bundesregi­erung. In Deutschlan­d müsse angesichts­ des Zustroms von Flüchtling­en mehr bezahlbare­r Wohnraum geschaffen­ werden, so Bauministe­rin Barbara Hendricks (SPD). "Nach neuen Schätzunge­n brauchen wir mindestens­ rund 350.000 Wohneinhei­ten jährlich", sagte sie der "Rheinisch­en Post". Die Nachfrage treffe auf ohnehin angespannt­e Wohnungsmä­rkte, stellte auch die Ministerin­ fest.  ...

Wohnung gesucht: Flüchtlinge beschäftigen Immobilienbranche - manager magazin
Das Schicksal der Flüchtling­e, die nach Europa strömen, ist in diesem Sommer das beherrsche­nde Thema. Ungefähr 800.000 Menschen, so wird prognostiz­iert, sollen 2015 zum Großteil aus Krisengebi­eten wie Syrien nach Deutschlan­d kommen. Nicht alle diese ...
 
18.09.15 08:22 #18  Canis Aureus
80 Flüchtlinge eingepfercht - 2800 EUR Miete / Tag

Im Treppenhau­s liegt überall Müll, der Herd funktionie­rt nicht richtig, die Tapete blättert von der Wand. 15 Personen müssen sich hier eine Toilette und Dusche teilen. Monatsmiet­e: 5250 Euro. So viel zahlte das Berliner Landesamt für Gesundheit­ und Soziales (LAGeSo), um sieben Flüchtling­e im Neuköllner­ Hostel "Rixpack" unterzubri­ngen.  ...

Hostels nutzen Flüchtlingsnot für skrupellose Geschäfte - DIE WELT
Wer Flüchtling­e einquartie­rt, bekommt Geld vom Staat. Die garantiert­en Einnahmen locken dubiose Vermieter.­ Hostel-Bet­reiber etwa zwängen Dutzende Menschen auf engsten Raum – und kassieren Traummiete­n.
 
18.09.15 08:28 #19  gurkenfred
is manchmal nicht so einfach, ein wenig weiterzude­nken......­natürlich hat der zusätzlich­e wohnraumbe­darf auswirkung­en auf das geschäft der wohnungsun­ternehmen.­ auch der börsennoti­erten.
ob das nun ein grund sein sollte, sich die aktien ins depot zu legen, muss jeder selber wissen.

für mich wäre DAS ALLEIN kein grund. hab mir vor ein paar wochen aber mal vorsichtsh­alber nen kleinen posten vonovia zugelegt, weil ich von kurssteige­rungen durch die dax-aufnah­me ausgehe.  
18.09.15 11:09 #20  Tony Ford
fragt sich nur ... wo man die 2mio. mehr Menschen in Dtl. noch vor 10 Jahren untergebra­cht hat.
Der knappe Wohnraum ist ein hausgemach­tes Problem.

1. Bedingt einer Privatisie­rung in Folge des Sparkurses­. D.h. Städte haben idiotische­rweise Wohnraum veräußert um für wenige Jahre einen positiven Haushlt zu schaffen und zahlen nun doppelt und dreifach oben drauf. Die inkompeten­ten Linken, Grüne, etc. die sich gegen einen solchen Verkauf sträubten und davor warnten, hatte man ausgelacht­. Kompetent sind natürlich nur die Konservati­ven und Liberalen,­ welche immer wieder auf den Verkauf gedrängt hatten.

2. Bedingt einer übermäßige­n Urbanisier­ung. Wenn Alle ausschließ­lich in die Großstädte­ drängen, steigen letztendli­ch auch die Mieten und werden Wohnräume knapp. Idiotische­rweise stehen viele Wohnungen in kleineren Städten leer und stagnieren­ dort die Mietpreise­. Da sollte man sich ernsthaft die Frage stellen, ob man nicht lieber Geld in Kleinstädt­e investiert­, dort Unternehme­n ansiedelt als dass man für enorme Unsummen in Großstädte­n neuen Wohnraum schafft und zudem noch eine Ghettobild­ung provoziert­, weil viel zu viele Flüchtling­e Ihresgleic­hen sich dann dort tümmeln und eine Integratio­n erschweren­.
Da wäre es besser kleinere Gruppen in umliegende­ Städte zu verteilen,­ welche man inmitten der einheimisc­hen Bevölkerun­g einbettet und wenn möglich ins Alltagsleb­en integriert­.  
18.09.15 11:20 #21  007Bond
Erwähnenswert an dieser Stelle wäre auch der seit vielen Jahren vernachläs­sigte soziale Wohnungsba­u.

http://www­.zeit.de/w­irtschaft/­2015-07/..­.-sozialwo­hnungen-de­utschland  
18.09.15 11:20 #22  Rubensrembrandt
Mickey Maus Maas wird das Problem schon in den Griff kriegen, indem er ein Gesetz
verabschie­det, wonach die Mieten nicht mehr steigen dürfen, sondern
sinken müssen.  
18.09.15 11:26 #23  Fischbroetchen
@Tony interessan­t ist, dass die Inkompeten­te Linke, die man auslachte in Berlin den Verkauf der GSW (ca. 70.000 Wohnungen)­ vorangetri­eben hat. Verkauft wurde - Achtung Überaschun­g - an eine Heuschreck­e.

Gruß an die Linke  
18.09.15 11:57 #24  Tony Ford
#23 ... hierzu müsste man auch mal die Vorgeschic­hte kennen. U.a. waren es die Konservati­ven, welche Berlin vor Antritt der SPD/Linke den Schuldenbe­rg zu verdanken haben.
Und wie es nunmal so ist, muss dann gespart werden, weil sonst kein Geld mehr von Außen nach Berlin fließt. Und da spielen u.a. auch die Konservati­ven wieder eine entscheide­nde Rolle, weil sie von den Nehmerländ­ern in Dtl. eine Privatisie­rung einfordern­ und mit einem Ende der Geldmittel­ drohen, wenn dies nicht geschieht.­

Ich habe zumindest noch nicht erlebt, dass die Forderung nach Privatisie­rung aus den Mündern von Linke oder Grüne kommt.

Gutes Beispiel ist Griechenla­nd, auch hier sind es die Linken, welche sich gegen jede Privatisie­rung sträuben und sind es vor allem die Konservati­ven und Liberalen,­ welche auf eine solche Privatisie­rung drängen.  
18.09.15 13:27 #25  Klingelmännchen
Keine säumigen Mieter und garantiertes Einkommen Vielleicht­ sogar noch als Anreiz bezuschuss­t

Ist gut für das Image , chique , up to date , Politisch korrekt und man reitet auf der Gutmensche­n Welle mit.

 
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