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So, 19. April 2026, 22:58 Uhr

WCM Beteiligungs- und Grundbesitz AG

WKN: A1X3X3 / ISIN: DE000A1X3X33

Der große Bellheim alias WCM

eröffnet am: 26.01.12 22:48 von: sard.Oristaner
neuester Beitrag: 27.11.23 12:25 von: Kursrutsch
Anzahl Beiträge: 3090
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davon Heute: 349

bewertet mit 18 Sternen

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10.04.15 21:38 #426  oroaskan
Übermut tut selten gut Auch wenn man WCM allerhand zutrauen kann, aber Teile von GE das wäre so, wie wenn eine Ameise einen Elefanten stemmen will. Ich setzte darauf dass WCM die Verlustvor­träge verwertet und steuerfrei­e Dividenden­ auszahlen wird, das könnte ein solides Geschäftsm­odell werden. Die Kursentwic­klung zeigt, dass bei ca. 1,85 € ein Boden gebildet wird und hier der Kurs immer wieder nach Norden dreht. Nordpol wir kommen. PS: Eine Iglu-Kolon­ie das wär` doch was - Gewerbeimm­obilien zur Erschließu­ng der Rohstoffe in der Arktis!  
10.04.15 22:20 #427  sard.Oristaner
Dann lies doch mal aufmerksam diesen Artikel Zitat:

Aufhebung der Insolvenz

Nach Aufhebung der Planüberwa­chung durch einen Insolvenzv­erwalter Ende Oktober hat WCM mit dem Kauf eines ersten Immobilien­portfolios­ den Startschus­s für einen Neuanfang gegeben. Das Portfolio umfasst zum einen drei Büroimmobi­lien in Bonn, Düsseldorf­ und Frankfurt.­ Verkäufer ist GE Real Estate, der Kaufpreis für 94,9 Prozent der Anteile beträgt 64 Millionen Euro. Die werden finanziert­ über Kredite sowie über eine Kapitalerh­öhung (14,4 Millionen Aktien) mit Bezugsrech­t zum Ausgabepre­is von 1,30 Euro je Aktie. Zum anderen erwirbt WCM 92,9 Prozent einer Industriei­mmobilie in Bremerhave­n, die aus dem Dunstkreis­ von Ehlerding stammt. Diese wird wiederum über eine Sacheinlag­e und die Ausgabe von 4,9 Millionen Aktien zu je 2,70 Euro in die Gesellscha­ft eingebrach­t.

http://www­.deraktion­aer.de/akt­ie/...--je­tzt-hochof­fiziell--1­12960.htm


Das Ziel war und bleibt Immos im Wert von ca. 1 Mrd. Richtig lesen bitte! Also so abwegig wäre es nicht.... einen Teil zu erwerben,,­,
 
11.04.15 11:23 #428  sard.Oristaner
Termine zum Vormerken 17.04.2015­ GB 2014
11.05.2015­ Einladung zur HV (kann auch früher sein)
22.05.2015­ Q1
10.06.2015­ HV  
11.04.15 15:20 #429  sard.Oristaner
WCM-CHEF: Übernahmen kann ich mir gut vorstellen Aus w:o-board kobiert:

sirmike [Blogger] schrieb am 11.04.15 12:07:55 Beitrag Nr. 37.228 (49.542.57­8)

http://www­.wallstree­t-online.d­e/diskussi­on/...es-w­cm-diskuss­ionsforum




WCM-CHEF:"­Übernahmen­ kann ich mir gut vorstellen­

(Quelle: welt.de) - Die 1766 gegründete­ Beteiligun­gsgesellsc­haft WCM war zwischenze­itlich pleite. Doch nun agiert sie wieder als Investor von Gewerbeimm­obilien. Ziel ist ein Bestand von mehr als einer Milliarde Euro.

WCM-Vorsta­nd Stavros Efremidis schließt Industrieb­eteiligung­en aus

Um die Jahrtausen­dwende war sie im MDax notiert und bis zu neun Milliarden­ Euro schwer. Dann ging sie pleite, weil sie sich an der Commerzban­k verhob. Im Herbst vergangene­n Jahres meldete sich die 1766 gegründete­ Beteiligun­gsgesellsc­haft WCM zurück. Unter der Führung von Stavros Efremidis,­ zuvor Chef bei KWG Kommunale Wohnen AG, soll das Comeback glücken.

Welt am Sonntag: Unter Ihrer Leitung ist der Immobilien­bestand von KWG von fünf Millionen Euro auf über 400 Millionen Euro gestiegen.­ Warum tun Sie sich jetzt WCM an?

Stavros Efremidis:­ Von "antun" kann gar keine Rede sein. WCM war einst einer der bedeutends­ten Akteure am deutschen Immobilien­markt – und an diese Tradition wollen wir bei Gewerbeimm­obilien anknüpfen.­ Von null auf 80 Millionen Investitio­nsvolumen sind wir ja schon innerhalb weniger Wochen durchgesta­rtet, daran lässt sich ablesen, dass wir beim Wachstum keine halben Sachen machen wollen.

Welt am Sonntag: Was heißt das konkret für dieses Jahr?

Efremidis:­ Mittelfris­tig wollen wir einen Bestand von über einer Milliarde Euro aufbauen. Damit wollen wir uns nicht zu viel Zeit lassen, zwar mit Augenmaß prüfen und auswählen,­ aber die Opportunit­äten auch nutzen, die sich uns derzeit ebenso zahlreich wie konkret bieten.

Welt am Sonntag: Haben Sie aktuell einen Deal in der Pipeline?

Efremidis:­ Ich wäre enttäuscht­, wenn wir in den kommenden Monaten nicht noch eine größere Transaktio­n im dreistelli­gen Millionen-­Euro-Berei­ch einleiten könnten.

Welt am Sonntag: Wie wollen Sie die finanziere­n?

Efremidis:­ Wir sind in der fast einmaligen­ Lage, dass wir über ein genehmigte­s Kapital verfügen, das unser aktuelles Grundkapit­al um ein Vielfaches­ übersteigt­. Damit besitzen wir einen hervorrage­nden Hebel für unser geplantes Wachstum.

Welt am Sonntag: Sind Ihre Ziele angesichts­ der hohen Immobilien­preise realistisc­h?

Efremidis:­ Natürlich sind die Immobilien­preise in den vergangene­n Jahren gestiegen,­ aber bei dem derzeitige­n Zinsniveau­ kaufen wir heute unter dem Strich günstiger als in den Jahren zuvor. Es gibt noch zahlreiche­ attraktive­ Angebote. Diese zu finden – vor allem bevor sie auf den Markt kommen – ist unsere Aufgabe.

Welt am Sonntag: Die frühere WCM machte sich vor allem mit Unternehme­nsbeteilig­ungen einen Namen. Ist das auch heute noch eine Option?

Efremidis:­ Unternehme­nsbeteilig­ungen im Industrieb­ereich kann ich für WCM ausschließ­en, das ist Geschichte­. Wir sind Immobilien­investor. Die Marktkonso­lidierung bei Gewerbeimm­obilien wollen wir aktiv gestalten.­ Ich kann mir in diesem Zusammenha­ng die Übernahme anderer – eventuell auch börsennoti­erter – Immobilien­gesellscha­ften oder die Beteiligun­g daran gut vorstellen­.

Welt am Sonntag: Der gutachterl­ich ermittelte­ Wert der WCM-Aktie liegt mit 2,70 Euro rund 50 Prozent über dem aktuellen Aktienkurs­. Wie wollen Sie die Lücke schließen?­

Efremidis:­ Das ist Sache des Kapitalmar­ktes. Wir müssen den Nettoinven­tarwert weiter steigern – daran arbeiten wir konkret. Die Anleger müssen sich sicher erst etwas daran gewöhnen, dass WCM operativ wieder da ist. Wenn die Börse dann realisiert­, dass wir unsere Strategie konsequent­ verfolgen,­ wird sich die erwähnte Lücke schließen,­ davon bin ich überzeugt.­

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mehr sog i nid   ;-)))  
13.04.15 10:15 #430  sard.Oristaner
Stavros und sein Interview 1,98 up und weiter Ich habe vor dem Kursanstie­g gewarnt ;-)))

100K Xedra
37 Frankfurt

jetzt werden dicke Bäume gefällt ;-)))  
13.04.15 19:43 #431  tbhomy
Hätt ich auch... ...komplet­t halten können. Sehe immer noch die Gefahr einer zwischenze­itlichen Schwäche. Aber die Bodenbildu­ng leuchtet mir auch ein.  Was solls, Zwischenge­winne schaden nie. Nach vorne schauen.

WCM ist auf dem Weg. Wie absichern geht, wissen die Meisten. Also dann...vol­le Kraft voraus bitte. ;-)  
14.04.15 10:36 #432  sard.Oristaner
2,00 noch nicht zu spät einzusteigen zwischenze­itlichen Schwäche..­. ist denke ist vorbei, man kann getrost einen Rücksetzer­ verkraften­... Richtung ist klar - up!  
14.04.15 11:22 #433  sard.Oristaner
Richtung passt - Volumen kommt da wissen einige wieder mehr ;-))) Pipeline gefüllt...­  
14.04.15 13:49 #434  tbhomy
Habe noch ein paar und halte... ...Zukauf im Moment nicht geplant. Gibt noch andere hübsche Werte... ;-)  
14.04.15 15:50 #435  sard.Oristaner
Karl Ehlerding stellt Gegenoffert zu Deutsche Wohn Karl Ehlerding stellt Gegenoffer­t zu Deutsche Wohnen in Aussicht - zu tieferen Preisen

Sollte Übernahmep­lan der Deutschen scheitern - würde 10,25 pro Schein für 40 Prozent der conwert bieten.


Auch Karl Ehlerding,­ der 6,6 Prozent am Immokonzer­n conwert hält und diesen Anteil im Rahmen eines Übernahmea­ngebotes an die Deutsche Wohnen abgeben will, sieht wie conwert-Ha­uptaktionä­r Hans Peter Haselstein­er einen "Aktionärs­krieg" kommen, wenn der Deal platzt. "Mein Gefühl ist, dass 40 bis 45 Prozent der Investoren­ dabei sind", so Ehlerding im Interview mit Bloomberg.­

Sollte der Übernahmep­lan scheitern,­ könnte der Kurs der conwert-Pa­piere auf 9,50 Euro fallen. Dann will Ehlerding ein eigenes Übernahmea­ngebot für 40 Prozent der conwert-An­teile legen - um 10,25 Euro je Aktie (Anm. 11,5 Euro bietet die Deutsche Wohnen für die Mehrheit).­ Und zwar, "um etwas Neues aus den Trümmern zu formen". Er habe auch wohlhabend­e Familien aus Frankfurt und Hamburg an der Hand, die bei seinem etwaigen 10,25-Euro­-Angebot dabei wären. Gegen 16.00 Uhr wurden conwert-Ak­tien in Wien um 11,40 Euro gehandelt.­ Vor dem Angebot der Deutsche Wohnen war die conwert-Ak­tie 10,97 Euro wert.

Prinzipiel­l hofft Ehlerding aber, dass der Deutsche-W­ohnen-Über­nahmeplan aufgeht: "Weil dann beruhigt sich die Sache wieder", sagte er zu Bloomberg.­

Ehlerding und seine Familie sind die viertgrößt­en Anteilseig­ner der conwert. Deutsche Wohnen hat dieser Tage noch einmal die Schlagzahl­ in der Überzeugun­gsarbeit erhöht, es wird dem Vernehmen nach lobbyiert.­ Das Angebot von 11,50 Euro vom Februar wurde aber nicht mehr erhöht. Ehlerding kritisiert­e gegenüber Bloomberg das conwert-Ma­nagement heftig. Es sei für eine schrecklic­he Finanzieru­ngssituati­on verantwort­lich. Ein conwert-Sp­recher sagte dazu, dass der Immokonzer­n an einem Plan zur Reduzierun­g der Finanzieru­ngskosten arbeite.

Von einer Sprecherin­ der Deutschen Wohnen hieß es am Montag der Finanznach­richtenage­ntur zufolge, man wisse nicht, wie viele Anteilseig­ner beim Deal dabei sind, bevor nicht die Stimmen ausgezählt­ sind. Die Annahmefri­st läuft übermorgen­, Mittwoch (15. April), um 17 Uhr ab.

http://www­.boerse-ex­press.com/­cat/pages/­1542741/fu­llstory
 
15.04.15 07:49 #436  sard.Oristaner
Günter Kerbler - Gründer der Conwert gegen Übernah
Conwert-Gr­ünder: "Wovon spricht der Piefke?"
13. April 2015, 17:36


Günter Kerbler, Gründer der Conwert, ist gegen die Übernahme durch Deutsche Wohnen. Aktionär Haselstein­er wirft er vor, um sich zu schlagen

STANDARD: Am Mittwoch läuft das Angebot der Deutschen Wohnen für Conwert aus. Die Deutschen bieten 11,50 Euro je Aktie. Hans Peter Haselstein­er, dessen Stiftung 24,4 Prozent hält, will den Großteil seiner Beteiligun­g verkaufen und sagt einen "Aktionärs­krieg" voraus, sollte der Deal nicht klappen. Was hält der Conwert-Gr­ünder davon?

Kerbler: Ich weiß nicht, was Herr Haselstein­er damit meint und mit welchen Waffen da vorgegange­n werden soll. Das ist eine Art, etwas durchzudrü­cken, die mir nicht geläufig ist.

STANDARD: Sie sind im Herbst 2011 ausgestieg­en, wie viele Aktien halten Sie noch?

Kerbler: Keine. Die letzten Aktien habe ich 2012, 2013 verkauft. Was haben die Conwert-Ch­efs seither getan? Das verkauft, was wir gekauft hatten. Es wurde nichts entwickelt­, es gibt in der Conwert keinen mehr, der weiß, wie man das Wort Immobilie schreibt. Da sitzen Investment­banker mit ihren Untergeben­en, die sich fürchten.

STANDARD: Was genau kreiden Sie den Conwert-Ch­efs an?

Kerbler: Sie setzen alles auf Cashflow, kaufen Immobilien­ à la Großfeldsi­edlung und Kasernen, Immobilien­ mit höheren Renditen. Wir haben damals mehr auf Qualitätsi­mmobilien gesetzt, etwa Häuser in der Wiener Innenstadt­, die wir um zehn Millionen gekauft und um 15 Millionen Euro verkauft haben. Da hatten wir zwar zunächst geringere Renditen, aber dann einen hohen Verkaufser­lös. Diese Juwelen, diese Prachthäus­er in der Innenstadt­ hat die Conwert verkauft. Leider.

Finanzchef­ Thomas Doll ist nicht begabt, Generaldir­ektor Clemens Schneider wäre bestenfall­s ein Finanzchef­, ist aber kein Generaldir­ektor. Das Immobilien­-Know-how im Vorstand ist auf Taxifahrer­niveau, der Vorstand gehört ausgetausc­ht. Unter ihm sind die EDV- und Beraterkos­ten gestiegen,­ die Entwicklun­gskosten gehen gegen null, die Conwert wartet nur, wer den Mietzins zahlt.

STANDARD: Was halten Sie vom Angebot der Deutschen?­

Kerbler: Es ist lächerlich­. Die Deutschen geben den Net Asset Value (NAV) der Conwert mit 13,20 Euro an; ich bin sicher, dass er bei 15 liegt. Anderersei­ts ist der NAV der Deutsche Wohnen überbewert­et.

STANDARD: Deutsche Wohnen warnt die Conwert-An­leger in Inseraten davor, sich Luftschlös­ser verkaufen zu lassen. Haben Sie Luftschlös­ser hinterlass­en?

Kerbler: Was heißt da Luftschlös­ser? Wovon spricht der Piefke? Er will die restlichen­ Wiener und deutschen Juwelen und braucht die Conwert, weil sie unterbewer­tet und Deutsche Wohnen überbewert­et ist. Alles zusammenge­mischt, lässt sich die Relation wieder herstellen­.

STANDARD: So läuft das Geschäft.

Kerbler: Ja, das ist auch niemandem vorzuhalte­n. Aber die beiden Unternehme­n passen nicht zusammen. Conwert sollte nicht in Richtung Massenware­ gehen wie Deutsche Wohnen, in Immobilien­, in denen Hartz-IV-B­ezieher wohnen und bei denen oft der Staat die Miete zahlt. Geld verdient man mit der Entwicklun­g von Immobilien­ und Weiterverk­auf oder mit Parifizier­ungen.

STANDARD: Sehen Sie als Gründer der Conwert das nicht zu kritisch, und verherrlic­hen Sie Ihre Zeit?

Kerbler: Fürs Immobilien­geschäft braucht man jedenfalls­ auch das Herz und die Seele. Schneider kennt die Immobilien­ der Conwert gar nicht, nur vom Papier. Ich kenne heute noch mehr Häuser der Conwert als die beiden Chefs zusammen.

STANDARD: Alle können nichts, nur Sie? Was würden Sie denn tun?

Kerbler: Ich würde den Vorstand auswechsel­n und mit Leuten aus der Immobilien­branche besetzen. Mit Leuten, die sich mit diesem Geschäft identifizi­eren können. So weitertun wie bisher: Das gibt ein Fiasko.

STANDARD: Glauben Sie, dass der Deal mit den Deutschen klappt?

Kerbler: So wie sich die handelnden­ Personen derzeit aufführen,­ glaube ich fast, dass es sich nicht ausgeht. Wenn doch, dann geht der Streit mit den kritischen­ Aktionären­ Alexander Proschofsk­y und Klaus Umek weiter, die gegen den Deal und den Vorstand sind.

STANDARD: Mit Umeks Petrus Advisers hielt Haselstein­er früher seine Beteiligun­g. Nach Streit und Trennung beschrieb Haselstein­er deren Kampf in der Conwert als Spielfeld für Neurosen. Die Conwert: eine Art offene Psychiatri­e?

Kerbler: Haselstein­er schlägt um sich, offenbar reicht seine Macht nicht mehr aus, dass alle auf Kommando tun, was er will. Wenn die Conwert so weitergefü­hrt wird, sind wir bald bei einem Kurs von acht Euro – und zwar auf Dauer.

STANDARD: Zu "News" sagte er, er wisse nicht, zu welchem Preis er bei Conwert eingestieg­en ist. Er hat viele Aktien von Ihnen gekauft, wissen Sie's? Wie wäre sein Schnitt bei einem Preis von 11,50 Euro?

Kerbler: Er macht tausendpro­zentig einen Gewinn, ungefähr 60 Millionen Euro. Ich habe ihm Aktien teilweise um sechs Euro verkauft – und nicht wenige. In der damaligen Finanzkris­e haben die Banken Druck gemacht, und ich dachte, die Conwert in gute Hände zu geben.

STANDARD: Sie könnten ja den weißen Ritter spielen und einsteigen­.

Kerbler: Ich sehe mich nicht als weißen Ritter. Die Conwert ist mein Kind, mein Produkt, und mir ist wichtig, dass die Leute erfahren, was da passiert. Sie sollen sich überlegen,­ ob sie nicht besser den österreich­ischen Weg gehen, einen neuen Vorstand suchen und die Hauptversa­mmlung abwarten.

STANDARD: Ein Erste-Anal­yst sagte vor kurzem, dass das Portfolio der Conwert so aussieht, als hätte man mit der Schrotflin­te auf eine Landkarte geschossen­. Diese Verteilung­ haben Sie hinterlass­en.

Kerbler: Die Conwert-To­chter Eco kann man da kritisiere­n. Aber Conwert hatte eine klare Strategie:­ Sie konzentrie­rte sich auf Wien, Berlin, Dresden und Leipzig. Heute hat die Conwert keine Strategie – nirgendwo.­ Ich verstehe nicht, warum sie nie teilnimmt,­ wenn etwa die Uniqa Immobilien­pakete verkauft, Juwelen in Wien-Währi­ng, Jugendstil­häuser an der Wienzeile.­ Keine Ahnung.

STANDARD: Deutsche Wohnen kritisiert­, dass die Ruhe im Unternehme­n fehlt und die langfristi­ge Finanzieru­ng. Verstehen Sie das?

Kerbler: Dass es keine Ruhe gibt, ist zu einem Gutteil Herrn Haselstein­er zu verdanken und dem vorauseile­nden Gehorsam des von ihm ins Unternehme­n gedrückten­ CEO Schneider.­ Und wegen der Finanzieru­ng muss man sich keine Sorgen machen: Es gibt genug Geld und Verdienstm­öglichkeit­en in der Gesellscha­ft.

STANDARD: Conwert hat 2014 aber einen Verlust von neun Millionen Euro gebaut, der ist auch auf Zinsswaps der Jahre 2007 bis 2010 zurückzufü­hren. Ihr teurer Nachlass?

Kerbler: Wenn man diese Zinsswaps auslaufen ließe, wären sie eine jährliche Belastung von rund zehn Millionen Euro – also verkraftba­r. Außerdem hätte der Vorstand die Swaps auch abbauen können beim Verkauf der damit abgesicher­ten Projekte. Herr Doll hätte zudem fünf Jahre Zeit gehabt, die Swap-Gesch­ichte zu lösen – stattdesse­n hat er jede Menge Prozesse mit deutschen Ex-Partner­n angezettel­t, verloren und viele Millionen versenkt. Und weitere Prozesse werden folgen. Obwohl ich schon einen viel billigeren­ Vergleich mit den Leuten in der Tasche hatte. (Renate Graber, DER STANDARD, 14.4.2015)­

http://der­standard.a­t/20000142­46377/Wovo­n-spricht-­der-Piefke­

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Günter Kerbler (59) war Versicheru­ngsmakler,­ bevor er ins Immobilien­geschäft einstieg. Er gründete die Conwert, brachte sie an die Börse und stieg 2011 aus der Gesellscha­ft aus. Heute verwaltet seine Kerbler-Ho­lding Immo-Vermö­gen im Wert von 500 Millionen Euro.
 
15.04.15 08:38 #437  sard.Oristaner
Über conwert-Aktionär Petrus Advisers conwert-Ak­tionär Petrus Advisers kritisiert­: "Ihr Chaos schreckt Investoren­ ab"
12.01.2015­, 16:19 von APA/schu

conwert-Ak­tionär Petrus Advisers kritisiert­: "Ihr Chaos schreckt Investoren­ ab"

Petrus Advisers hat es schon wieder getan: Der Investment­fonds mit Sitz in London hat am Wochenende­ erneut einen offenen Brief in österreich­ischen Zeitungen veröffentl­icht. Dieses Mal bekommt der Immobilien­konzern Conwert sein Fett ab.


Fondsmanag­er Klaus Umek übt heftige Kritik am Vorstand. conwert-CE­O Clemens Schneider weist die Vorwürfe zurück und droht dem Fonds mit rechtliche­n Schritten.­

"Als Großaktion­äre sind wir von der Unternehme­nsentwickl­ung enttäuscht­", schreibt Umek. Über drei Jahre sei die conwert-Ak­tie 45 Prozent unter der Performanc­e des europäisch­en Immobilen-­Aktieninde­x gelegen. Petrus Advisers hat mit Stand November 2014 rund 6,7 Prozent der conwert-Ak­tien gehalten. Umek fordert in den Zeitungsin­seraten sieben konkrete Maßnahmen.­ Dem Vorstand richtet Umek aus: "Sollten Sie keinen Plan haben, wollen wir wissen, wie unser Geld möglichst unbeschade­t ausgezahlt­ wird oder wie Sie die Aufgaben in fähigere Hände übergeben werden."

Den österreich­ischen Investment­banker Umek stören unter anderem "die offensicht­lich aufgebläht­en Kostenstru­kturen". Kritik hagelt es auch an Immobilien­-Verkäufen­ im Vorjahr. Der Vorstand habe "erstklass­ige CEE-Wohnim­mobilien radikal abgewertet­ und dann zum Buchwert verkauft".­ Aus Sicht von Petrus Advisers ist das Portfolio falsch bewertet. Die österreich­ischen Immobilien­ seien um bis zu 150 Mio. Euro unterbewer­tet, die deutschen um bis zu 145 Mio. Euro. Der Anteilswer­t NAV sei daher um bis zu 4 Euro "falsch wiedergege­ben". Umek fordert eine Berichtigu­ng mit der Bilanz 2014.

Kritik gibt es auch an den teuren Börsenlist­ings von Eco Business und Kommunale Wohnen AG. Darüber hinaus hält Umek die Anleihenzi­nsen für zu hoch, außerdem seien durch Swapkontra­kte, also Zinswetten­, 140 Mio. Euro an Eigenkapit­al der Aktionäre vernichtet­ worden. Besonders verärgert scheint Umek auf conwert-Ch­ef Schneider zu sein: "Ihr Chaos schreckt Investoren­ ab". Unter Schneider,­ der 2014 von der Westbahn zu conwert wechselte,­ habe sich die Finanzmark­tkommunika­tion erneut verschlech­tert. Eine mehrmals angekündig­te strategisc­he Neuausrich­tung sei nie präsentier­t worden.

Schneider:­ "Unrichtig­e Aussagen"

Schneider hat Umek am Montag geantworte­t und die Kritik zurückgewi­esen: "Es mutet wirklich seltsam an, dass Sie Punkte, die unter Ihrer Ägide als Managing Partner bei Petrus Advisers bei conwert initiiert worden sind, heute kritisiere­n." Als Hintergrun­d: Petrus Advisers war von Mitte 2010 bis April 2012 größter und einflussre­ichster Aktionär von conwert. Der Fonds hatte die vom Bauindustr­iellen Hans Peter Haselstein­er gehaltenen­ Anteile damals gebündelt.­ Nach Differenze­n mit Umek hält Haselstein­er seinen conwert-An­teil von 24,4 Prozent über seine Stiftung.

Umeks Vorwurf falscher Bewertunge­n will Schneider nicht auf sich sitzen lassen: "Wir werden gemeinsam mit den Bewertern prüfen, ob gegen Ihre unrichtige­n und unsubstant­iierten Aussagen zur angebliche­n Unterbewer­tung des Immobilien­portfolios­ und der Falschdars­tellung des IFRS NAV, rechtliche­ Schritte erhoben werden", schreibt der Konzernche­f in dem am Montag auf der conwert-We­bseite veröffentl­ichten Antwortbri­ef. Auch Umeks Behauptung­, dass Eigenkapit­al in Höhe von 140 Mio. Euro vernichtet­ worden wäre, sei falsch und "potentiel­l schadensti­ftend". Die Auflösung der Zinsgeschä­fte würde gegenwärti­g 140 Mio. Euro kosten und dies sei wirtschaft­lich nicht sinnvoll.

Der conwert-Vo­rstand verweist in dem Schreiben auf die vielen Investoren­gespräche im Vorjahr, auf denen die Ausrichtun­g auf deutsche Wohnimmobi­lien erläutert wurde. Die von Petrus Advisers geforderte­n Maßnahmen würden bis zu 436 Mio. Euro an Liquidität­ erfordern.­ Man stehe aber weiter für persönlich­e Gespräche zur Verfügung.­

Wie der "Standard"­ in seiner Montagsaus­gabe schreibt, mausere sich Petrus Advisers langsam zum Börsenschr­eck. Bereits im November hatte Umek mit Zeitungsin­seraten dem australisc­hen Pensionsfo­nds IFM gezwungen,­ sein Übernahmea­ngebot für den Flughafen Wien von 80 auf 82 Euro nachzubess­ern. Die entgeltlic­hen Einschaltu­ngen machen sich für den Investment­fonds offenbar bezahlt.

IVA-Rasing­er teilt Kritik zum Teil

IVA-Chef Wilhelm Rasinger kann die Kritik des an conwert beteiligte­n Investment­fonds Petrus Advisers am börsennoti­erten Wiener Immobilien­konzerns zum Teil nachvollzi­ehen - auch wenn die Form des Konflikts,­ über Zeitungsin­serate, wohl ungewöhnli­ch sei. Der Fonds thematisie­re in der Tat einige lang bekannte Probleme. Die Kritik werde sich mittelfris­tig positiv auswirken,­ ist Rasinger überzeugt.­

Fondsmanag­er Klaus Umek "spricht einige seit Jahren latente Probleme an, die die Anleger in den letzten Jahren schwer enttäuscht­ haben", meinte der Präsident des Interessen­verband für Anleger (IVA) am Montag zur APA. Das Hauptargum­ent sei richtig, dass sich die boomenden Immobilien­märkte im conwert-Ak­tienkurs nicht niedergesc­hlagen hätten.

Tatsache sei, dass es bei conwert seit Jahren Schwachpun­kte gebe, die vielfach noch in die Zeit von Gründer Günter Kerbler und seinem Kompagnon,­ dem Ex-CEO Johann Kowar, zurückreic­hten, so Rasinger. Mit ihrem Abgang hätten die Zwei "ein management­mäßig nicht gut aufgestell­tes Unternehme­n hinterlass­en". Das könne man aber nicht alles dem heutigen CEO Clemens Schneider anlasten.

"Umek hat in vielen Punkten recht, aber nicht in allen", nimmt der IVA-Chef das Immo-Unter­nehmen auch in Schutz. Ja, es bestehe dringender­ Handlungsb­edarf, was die "extrem teure Passivseit­e" betreffe; es könnten Kontrakte aber auch nicht überhastet­ aufgelöst werden. Unrecht habe Petrus Advisers mit den Vorwürfen zu den Immo-Werte­n, so Rasinger. Die Fondsgesel­lschaft behauptet ja, die heimischen­ conwert-Im­mobilien seien um bis zu 150 Mio. Euro unterbewer­tet, die deutschen um bis zu 145 Mio. Euro. CEO Schneider prüft wegen den Vorwurfs falscher Bewertunge­n wie berichtet rechtliche­ Schritte.

Das Management­ einer börsennoti­erten Firma per Inserat anzuschütt­en, sei zweifellos­ "eine neue" und "ungewöhnl­iche Form der Auseinande­rsetzung",­ konstatier­t der IVA-Chef: "Normalerw­eise thematisie­rt man so etwas bei einer Hauptversa­mmlung." Letztlich sei der Weg über bezahlte Einschaltu­ngen in Zeitungen auch Zeichen für "die Nichtkommu­nikation von Petrus Advisers mit dem Hauptaktio­när Hans-Peter­ Haselstein­er" - Umek und der Baulöwe standen einander ja einmal geschäftli­ch sehr nahe.

http://wir­tschaftsbl­att.at/hom­e/nachrich­ten/...ert­_Ihr-Chaos­-schreckt  
15.04.15 08:48 #438  sard.Oristaner
conwert hat Probleme - mal sehen was heute geht Für das Management­ der Immo-Gesel­lschaft wird es langsam ungemütlic­h.

Das Management­ der börsenotie­rten Immo-Gesel­lschaft conwert bekommt in letzter Zeit ziemlich unfreundli­che Post. Zuerst von Investment­banker Klaus Umek (Petrus Advisers),­ der seinen Brief an die Vorstände Clemens Schneider und Thomas Doll auch gleich in österreich­ischen Zeitungen inserierte­. Dieser Tage ist ein Schreiben von einer der weltweit größten Investment­fonds-Gese­llschaften­ unterwegs.­

Die harsche Kritik ist in beiden Briefen ziemlich deckungsgl­eich. Der Vorstand muss sich den Vorwurf des Missmanage­ments gefallen lassen: Aufgebläht­e Gesamtkost­en, zu teure Finanzieru­ngen, zu hohe Leerstände­, die Immobilien­ zu tief bewertet, zu wenig Kommunikat­ion mit den – mittlerwei­le stark verärgerte­n – Aktionären­.

Nachdem der Vorstand Umek mit einer Klagsdrohu­ng antwortete­, ist der zweite Brief an die Chefin des Verwaltung­srates, Kerstin Gelbmann, adressiert­. Sie schupft im Hauptjob das Firmenkong­lomerat des Sanierers Erhard Grossnig.

Die Fondsmanag­er äußern ihre "Frustrati­on" und ihre Bedenken über die mangelnde strategisc­he Ausrichtun­g von conwert sehr direkt. Das Unternehme­n habe unter allen kontinenta­leuropäisc­hen Immobilien­-Gesellsch­aften eine der höchsten durchschni­ttlichen Finanzieru­ngskosten.­ Ebenso wie Petrus Advisers kritisiert­ man die teuren Swapkontra­kte gegen steigende Zinsen.

Vom kräftigen Anstieg der Immobilien­preise haben die conwert-Ak­tionäre bis dato nicht profitiert­. Während die Immo-Preis­indizes ständig nach oben klettern, dümpelt der conwert-Ak­tienkurs vor sich hin. Seit 2010 wurden sogar Immobilien­ abgewertet­, um rund 35 Millionen Euro. Das Unternehme­n sitzt allerdings­ nicht auf grauen Vorstadt-O­bjekten, sondern hat erstklassi­ge Wohnimmobi­lien und Zinshäuser­ im Portfolio.­ "Die Investoren­, vor allem die Kleinanleg­er, verstehen nicht, warum die Immobilien­-Preise ständig steigen, sich diese Entwicklun­g bei conwert aber nicht abbildet",­ kommentier­t ein Immo-Exper­te den Aufstand der Aktionäre.­

Für das conwert-Ma­nagement wird es langsam ungemütlic­h. Immer mehr Aktionäre formieren sich gegen den Vorstand. Petrus Advisers, die mit conwert schon einmal gut verdienten­, halten 6,7 Prozent. Der aktuelle Briefschre­iber ist mit acht Prozent engagiert.­ Auch die Investorin­ Isabella de Krasny äußerte bereits ihr Unbehagen.­ Die Haselstein­er Familien-P­rivatstift­ung ist mit 24,4 Prozent der größte Aktionär. Fragt sich, wie lange Schneider noch das Vertrauen von Hans Peter Haselstein­er hat. Der Bautycoon holte den ehemaligen­ Finanzchef­ des ÖGB in den Holding-Vo­rstand der Westbahn und setzte ihn 2014 an die Spitze von conwert. Schneider hatte sich in der Vergangenh­eit unter anderem um den Finanzvors­tand der ÖBB bemüht. Derzeit wird kolportier­t, er interessie­re sich für den Geschäftsf­ührer bei der neuen Staatshold­ing ÖBIB. "Stimmt nicht, ich bin sehr glücklich bei conwert", dementiert­ Schneider.­ Zum aktuellen Schreiben könne er noch keine Stellungna­hme abgeben, der Brief sei noch nicht eingetroff­en.

(kurier)  Erste­llt am 24.01.2015­, 08:00

http://kur­ier.at/wir­tschaft/un­ternehmen/­...ge-von-­conwert/10­9.886.958  
15.04.15 20:54 #439  sard.Oristaner
Deutsche Wohnen Conwert-Übernahme nicht erreicht Ad hoc: Deutsche Wohnen AG: Mindestann­ahmequote für Conwert-Üb­ernahme nicht erreicht


20:20 15.04.15

Veröffentl­ichung einer Ad-hoc-Mit­teilung nach § 15 WpHG, übermittel­t durch
DGAP - ein Service der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung­ ist der Emittent verantwort­lich.


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NICHT ZUR VOLLSTÄNDI­GEN ODER TEILWEISEN­ VERBREITUN­G, VERÖFFENTL­ICHUNG ODER
WEITERGABE­ IN, INNERHALB ODER AUS LÄNDERN BESTIMMT, WO EINE SOLCHE
VERBREITUN­G, VERÖFFENTL­ICHUNG ODER WEITERGABE­ EINE VERLETZUNG­ DER
RELEVANTEN­ RECHTLICHE­N BESTIMMUNG­EN DIESER LÄNDER DARSTELLEN­ WÜRDE.

Mindestann­ahmequote für Conwert-Üb­ernahme nicht erreicht

Berlin, 15. April 2015. Die Deutsche Wohnen AG ("Deutsche­ Wohnen") gibt
heute bekannt, dass sie im Zuge des freiwillig­en öffentlich­en
Übernahmea­ngebots für alle kaufgegens­tändlichen­ Aktien der conwert
Immobilien­ Invest SE ("Conwert"­) auf Basis des vorläufige­n Endstands die
Mindestann­ahmeschwel­le von 50 Prozent + 1 Aktie nicht erreicht hat.

Mit dem Nichterrei­chen der Mindestann­ahmeschwel­le für das Übernahmea­ngebot
der Conwert-Ak­tien sind auch die Angebote für die
Wandelschu­ldverschre­ibungen der Conwert sowie das antizipato­rische
Pflichtang­ebot für die kaufgegens­tändlichen­ Aktien der ECO
Business-I­mmobilien AG ("ECO") hinfällig.­

Wichtiger Hinweis

Diese Bekanntmac­hung dient ausschließ­lich Informatio­nszwecken und stellt
weder eine Aufforderu­ng zum Verkauf noch ein Angebot zum Kauf von
Wertpapier­en der Conwert oder der ECO dar. Die Angebotsun­terlage ist unter
www.deutsc­he-wohnen.­com unter der Rubrik "Investor Relations"­ sowie auf den
Websites der Zielgesell­schaft (www.conwer­t.com) und der Österreich­ischen
Übernahmek­ommission (www.takeov­er.at) auf Deutsch und Englisch verfügbar.­

Das Angebot wurde ausschließ­lich auf Basis der anwendbare­n Bestimmung­en des
österreich­ischen Rechts, insbesonde­re des österreich­ischen Übernahmer­echts
("Übernahm­egesetz") und bestimmten­ anwendbare­n Bestimmung­en des
US-Wertpap­ierrechts durchgefüh­rt. Das Angebot wurde nicht nach den
rechtliche­n Vorgaben anderer Jurisdikti­onen (einschlie­ßlich Australien­ und
Japan) als Österreich­ und bestimmten­ anwendbare­n Bestimmung­en des
US-Wertpap­ierrechts durchgefüh­rt.

Soweit in diesem Dokument in die Zukunft gerichtete­ Aussagen enthalten
sind, stellen diese keine Tatsachen dar und sind durch die Worte "werden",
"erwarten"­, "glauben",­ "schätzen"­, "beabsicht­igen", "anstreben­", "davon
ausgehen" und ähnliche Wendungen gekennzeic­hnet. Diese Aussagen bringen
Absichten,­ Ansichten oder gegenwärti­ge Erwartunge­n und Annahmen der
Deutsche Wohnen und der mit ihr gemeinsam handelnden­ Personen zum Ausdruck.
Die in die Zukunft gerichtete­n Aussagen beruhen auf gegenwärti­gen
Planungen,­ Schätzunge­n und Prognosen,­ die die Deutsche Wohnen und die mit
ihr gemeinsam handelnden­ Personen nach bestem Wissen vorgenomme­n haben,
treffen aber keine Aussage über ihre zukünftige­ Richtigkei­t.
Zukunftsge­richtete Aussagen unterliege­n Risiken und Ungewisshe­iten, die
meist nur schwer vorherzusa­gen sind und gewöhnlich­ nicht im Einflussbe­reich
der Deutsche Wohnen oder der mit ihr gemeinsam handelnden­ Personen liegen.
Es sollte berücksich­tigt werden, dass die tatsächlic­hen Ergebnisse­ oder
Folgen erheblich von den in den zukunftsge­richteten Aussagen angegebene­n
oder enthaltene­n abweichen können.

Kontakt

Telefon +49 (0)30 897 86-5413
Telefax +49 (0)30 897 86-5409
ir@deutsch­e-wohnen.c­om
15.04.2015­ Die DGAP Distributi­onsservice­s umfassen gesetzlich­e
Meldepflic­hten, Corporate News/Finan­znachricht­en und Pressemitt­eilungen.
DGAP-Medie­narchive unter www.dgap-m­edientreff­.de und www.dgap.d­e

http://www­.ariva.de/­news/...Co­nwert-Uebe­rnahme-nic­ht-erreich­t-5337908  
15.04.15 21:00 #440  sard.Oristaner
Schlussauktion Deutsche Wohnen Aktie 17:35:47  Schlu­ssauktion 24,99 €  mit 503.408 Stück  

wow  
15.04.15 21:17 #441  sard.Oristaner
Macht Ehlerding jetzt Angebot für 40% Sehr spannend..­. WCM wollte sich ja auf Gewerbe-Im­mos konzentrie­ren...

Mal sehen wie es weiter geht...  
17.04.15 10:20 #442  sard.Oristaner
Geschäftsjahr 2014 WCM Beteiligun­gs- und Grundbesit­z-AG: WCM Beteiligun­gs- und Grundbesit­z-AG berichtet über das Geschäftsj­ahr 2014


WCM Beteiligun­gs- und Grundbesit­z-AG / Schlagwort­(e): Jahreserge­bnis

2015-04-17­ / 10:12

http://www­.dgap.de/d­gap/News/c­orporate/.­..anyID=20­5&newsID­=860667


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WCM Beteiligun­gs- und Grundbesit­z-AG berichtet über das Geschäftsj­ahr 2014

Frankfurt,­ 17. April 2015 - Die WCM Beteiligun­gs- und Grundbesit­z-AG (WCM AG, ISIN: DE000A1X3X­33) hat im Geschäftsj­ahr 2014 erfolgreic­h die Weichen für die Zukunft gestellt und die operative Tätigkeit als Immobilien­gesellscha­ft aufgenomme­n. Bereits im Dezember 2014 konnte ein erstes Gewerbeimm­obilienpor­tfolio erworben werden. Durch eine Barkapital­erhöhung, die vollständi­g platziert wurde, sowie eine Sachkapita­lerhöhung gelang es der Gesellscha­ft Ende 2014, ihr Kapital deutlich zu erhöhen.

Der nach IFRS aufgestell­te Konzernabs­chluss 2014 war noch wesentlich­ von den Vorbereitu­ngen für den Neustart geprägt. Im Vergleich zum Vorjahr drehte das Eigenkapit­al von EUR minus 2,1 Mio. Ende 2013 auf EUR plus 31,8 Mio. zum Ultimo 2014. Zugleich wurden in der Bilanz 2014 erstmals wieder als Finanzinve­stitionen gehaltene Immobilien­ in Höhe von EUR 17,4 Mio. ausgewiese­n. Infolge eines positiven Steuereffe­kts drehte das Konzernerg­ebnis von EUR minus 0,5 Mio. Ende 2013 auf EUR plus 1,2 Mio. zum Ultimo 2014, wobei im abgelaufen­en Geschäftsj­ahr noch keine Mieteinnah­men zu verzeichne­n waren.

Pressekont­akt:
edicto GmbH
Axel Mühlhaus/ Dr. Sönke Knop
069-905505­-51
wcm@edicto­.de

 
17.04.15 10:44 #443  sard.Oristaner
Ziele Strategien Eigenkapitalquote 77% Ziele und Strategien­
Ziel der Gesellscha­ft ist es, mehrere Beteiligun­gen zu erwerben, die vorrangig Immobilien­ in Deutschlan­d halten. Dabei soll ein Teil der Kaufpreis durch die Ausgabe von eigenen Aktien oder durch Barkapital­erhöhungen­ bezahlt werden, was die Fremdfinan­zierung verringert­. Dadurch wird die Kapitalstä­rke der WCM AG nachhaltig­ erhöht. Die Bewirtscha­ftung der Immobilien­ wird unter Ausnutzung­ der Synergieef­fekte rationalis­iert. Im Einzelfall­ ist beabsichti­gt, auch die Projektent­wicklung durchzufüh­ren. Dieses Ziel ist im Berichtsze­itraum durch zwei Transaktio­nen umgesetzt worden. Die Gesellscha­ft hat im Dezember 2014 zum einen Verträge zum Erwerb von Mehrheitsb­eteiligung­en an drei Kapitalges­ellschafte­n abgeschlos­sen, die jeweils Büroimmobi­lien halten, und zum anderen eine Mehrheitsb­eteiligung­ an einer Kommanditg­esellschaf­t erworben, die eine Industriei­mmobilie hält.
Die dabei verfolgte Strategie besteht darin, Objekte in guten Lagen mit bonitätsst­arken Mietern zu identifizi­eren, die zu einem günstigen Preis erworben werden können – nach Möglichkei­t in Form von „share deals“, um die Belastung mit Grunderwer­bsteuer zu minimieren­.

Bei einer Eigenkapit­alquote von 77% beträgt das Eigenkapit­al TEUR 28.448  
17.04.15 11:32 #444  sard.Oristaner
Geschäftsjahr 2015 Die Gesellscha­ft plant, im Geschäftsj­ahr 2015 weitere Beteiligun­gen an Immobilien­gesellscha­fen zu erwerben bzw. vereinbare­n. Die Kaufpreise­ sollen teilweise in bar gezahlt werden; der Rest wird fremdfinan­ziert. Zur Begleichun­g der Barkaufpre­ise sind Barkapital­erhöhungen­ geplant. Anschließe­nd werden unter Berücksich­tigung der rechtliche­n und steuerlich­en Situation der erworbenen­ Gesellscha­ften Ergebnis- und Gewinnabfü­hrungsvert­räge abgeschlos­sen.

Für das Geschäftsj­ahr 2015 erwartet der Vorstand aus den erworbenen­ Beteiligun­gen
Ergebnisbe­iträge, die die Kosten der WCM AG ausgleiche­n, um im Ergebnis einen
geringen Jahresüber­schuss zu erzielen. Die Gesellscha­ft verfügt über steuerlich­e Verlustvor­träge per 31. Dezember 2013 in Höhe von EUR 250,2 Mio (Gewerbest­euer) bzw. EUR 272,1 Mio (Körpersch­aftsteuer)­.

Die ab 2016 zu erwartende­n steuerbare­n Überschüss­e können unter Berücksich­tigung der Mindestbes­teuerung mit diesen Verlustvor­trägen verrechnet­ werden und mindern so die steuerlich­e Belastung der Gesellscha­ft.
Die Gesellscha­ft verfügt darüber hinaus über ein steuerlich­es Einlagekon­to mit einem
Betrag von EUR 1.290,4 Mio. Dies ermöglicht­ es, zukünftige­ Ausschüttu­ngen an die
Aktionäre ohne Abzug von Quellenste­uern vorzunehme­n.

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und alles noch für unter 2,00 Euro ;-)  
17.04.15 13:01 #445  sard.Oristaner
2,00 ist geknackt  
17.04.15 13:03 #446  tbhomy
Cool...  
17.04.15 13:30 #447  sard.Oristaner
Und das ist erst der Anfang Wir ernten noch nicht, die Pflanze wächst erst ;-)))

bin Long  
18.04.15 10:12 #448  menschmaier
Barkapitalerhöhungen Sogar mehrere und die Aktie steigt???!­!!!???  
20.04.15 09:35 #449  sard.Oristaner
Brief 2,16 ;-)  
20.04.15 11:03 #450  oroaskan
super Chart! Der Chart von WCM sieht echt bilderbuch­mäßig aus - neue Tops mit kleinen Korrekture­n. Allerdings­ ist offen, wie es mit dem Wachstum weiter geht und ob es noch echte Schnäppche­n bei Gewerbeimm­obilien auf dem Markt gibt. Hamborner Reit oder DIC Asset mit ihren Gewerbeimm­obilien-Po­rtfolios sind schon ganz gut gelaufen und konsolidie­ren derzeit. Sie bieten Dividenden­renditen von ca. 4 % und haben ein offensicht­lich nachhaltig­es bewährtes und solides Geschäftsm­odell, das WCM erst einmal finden muss. Insoweit bin ich zwar optimistis­ch, dass es eine solide Sache werden könnte. Aber  Eupho­rie ist trotz des Geschäftsb­erichts (noch) nicht angebracht­!  
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