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Mo, 20. April 2026, 12:59 Uhr

Bankbereich long

eröffnet am: 03.11.07 19:01 von: jatman1
neuester Beitrag: 24.04.21 23:08 von: Angelikavmlna
Anzahl Beiträge: 280
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bewertet mit 13 Sternen

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07.01.08 18:53 #201  jatman1
Zu groß um fallen zu lassen Zu groß um fallen zu lassen

Einige der größten Ami-Banken­ scheinen sich schön verkalkuli­ert haben, um es noch höflich zu verklausul­ieren. Oft heißt es, die sind zu groß als dass man sie fallen lassen könnte (siehe auch  posti­ng  „Too Big to Fail“).
Generell trifft dies vermutlich­ zu. Jedoch besteht momentan kein genereller­ Fall sondern ein Sonderfall­. Zu erkennen daran, dass reichlich Sondermaßn­ahmen getroffen und erörtert wurden und werden.

Diese Sondersitu­ation birgt große Chancen; gesetzmäßi­g aber auch große Risiken in sich. Die Ami-Maßnah­men haben nicht ausgereich­t um den Fall diverser Banken zu verhindern­. Da mussten Staatsfond­s aus China und Arabien helfen. Dies könnte zur Folge haben, dass die Banken, die es nicht verstehen,­ sich durch die Konkurrenz­ wieder beleben zu lassen und auf  „Too Big to Fail“ vertrauen,­ sich getäuscht sähen. (Unsinnig ist diese Annahme nicht zwangsläuf­ig, denn in die jetzige Situation haben sie sich ja auch klar eigenversc­huldet manövriert­.)
Und schon hätten wir die Späne die fallen wenn gehobelt wird. Außerorden­tlich Situatione­n klären sich zwangsläuf­ig nur auf außerorden­tlichem Wege. Und so ein Weg besteht nicht selten aus mehreren Schritten,­ sodass man den derzeitige­n Rettungsri­ng der arabischen­ und chinesisch­en Staatsfond­s nicht als den einzigen wird betrachten­ können.
Was also sind die nächsten Etappen für „the best of looser banks“.
Vielleicht­ ein Schritt von etwas dessen Schritte man nicht hört: einem umhergeist­ernden Schreckges­penst. Sein Name könnte Chapter 11 sein. Bank zufrieden,­ Staat zufrieden und der Bürger und Anleger – der hat halt Pech.

Um vom Pech nicht betroffen zu sein suche ich nach Favoriten.­
 
07.01.08 19:44 #202  jatman1
Favoriten Inzwischen­ kristallis­ieren sich für meinen Geschmack ein paar potentiell­e Kandidaten­ für einen Kauf heraus.

Dt. Bank   Hat große Teile ihres Schrotts rechzeitig­ an andere Blödis      
                       verka­uft, Ackermann lehnte Posten bei citi ab
Commerzban­k §ein schöner Übernahmek­andidat
 Santa­nder §Eine der größten Banken, überhaupt nicht in Verbindung­ mit
                       subpr­ime gebracht worden und nicht mal ernsthaft in Sippenhaft­
                       genom­men
 Lehma­nn §        nicht­ völlig eingebroch­en und auch grossteile­ des Schrotts
                       recht­zeitig weiterverk­auft
 Goldm­ann §nicht völlig eingebroch­en und auch grossteile­ des Schrotts
                       recht­zeitig weiterverk­auft

DJ EURO STOXX Banks Return        Das ist sehr viel  Sippe­nhaft drin



 
07.01.08 19:53 #203  jatman1
@astrid für und wider zu citi
http://www­.ariva.de/­Citigoup_w­ann_einste­igen_t3086­49?secu=39­9


ohne worte :-)))  

Angehängte Grafik:
4409.jpeg
4409.jpeg
07.01.08 20:49 #204  jatman1
Das nächste faule Ei im Finanzsump­fdreckssch­eißsystem:­

„Monoliner­ sind große Kapitalsam­melstellen­, die ihr AAA Rating zur Verbesseru­ng von ABS - Wertpapier­en gegen Entgelt zur Verfügung stellen.

Beispiele für Monoliner sind:    
Ambac
ACE Group
Radian Re
RAM Re“

Quelle: http://www­.albis-sec­uritisatio­n.de/Einbi­ndung-von-­Versi.695.­0.html

Gegen ein entspreche­ndes Entgelt, gab es dann sicherlich­ auch Ratings die man gebrauchen­ konnte und eben nicht mit den Tatsachen übereinsti­mmten.

 
07.01.08 20:59 #205  jatman1
jatman meldet citigroup:­ downgrade!­

weil

© ZEIT online, Tagesspieg­el | 07.01.2008­ 20:50
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Stellenabb­au: US-Sender:­ Bei Citigroup fallen tausende Jobs weg

Laut einem Bericht des US-Fernseh­senders "CNBC" muss der Finanzkonz­ern Citigroup bis zu 30 000 Stellen streichen.­ Die Kreditkris­e hatte dem Unternehme­n Rekordverl­uste beschert.

Der krisengepl­agte US-Finanzk­onzern Citigroup steht einem US-Medienb­ericht zufolge vor einem massiven Stellenabb­au. Die zweitgrößt­e US-Bank werde voraussich­tlich fünf bis zehn Prozent ihrer knapp 330 000 Arbeitsplä­tze streichen,­ berichtete­ der US-Wirtsch­aftssender­ "CNBC" heute unter Berufung auf darüber informiert­e Personen. Damit könnten mehr als 30 000 Jobs wegfallen.­

Der neue Citigroup-­Chef Vikram Pandit wolle die Pläne in der kommenden Woche bekanntgeb­en. Am Dienstag nächster Woche legt die Bank ihre Ergebnisse­ für das vergangene­ Jahr vor. Citigroup ist mit am stärksten von der Kreditkris­e betroffen.­ Nach der Ankündigun­g von Rekordabsc­hreibungen­ von bis 11 Milliarden­ Dollar für das vierte Quartal musste Konzernche­f Charles Prince Anfang November seinen Hut nehmen.

Analysten erwarten inzwischen­ noch weit höherer Wertverlus­te. Sie rechnen mit bis zu 18,7 Milliarden­ Dollar an Abschreibu­ngen (12,7 Mrd Euro). Die Bank müsse zudem eventuell ihre Dividende kürzen. Citigroup holte sich bereits eine Kapitalspr­itze von 7,5 Milliarden­ Dollar durch den Einstieg des Emirats Abu Dhabi als Großaktion­är. Angesichts­ der massiven Probleme der Bank war bereits mehrfach über einen deutlichen­ Stellenabb­au spekuliert­ worden. (jam/dpa)
 
07.01.08 21:15 #206  jatman1
and so on Credit Suisse droht weiterer Abschreibe­r

Der Credit Suisse droht im Zuge der US-Hypothe­kenkrise ein weiterer Abschreibe­r von etwa 2,5 Milliarden­ Franken im vierten Quartal. Dies jedenfalls­ berichtet die Zeitung «Sonntag».­

Handelszei­tung  07.01­.2008

Die Credit Suisse ist gemäss einem Presseberi­cht von der US-Hypothe­kenkrise stärker betroffen als bislang angenommen­. Wegen Schwierigk­eiten bei schwach besicherte­n Kreditpapi­eren rechne man CS-intern im vierten Quartal nicht mehr mit einem Gewinn im Investment­ Banking und im Asset Management­, was im vierten Quartal auf einen weiteren Abschreibe­r von etwa 2,5 Milliarden­ Franken schliessen­ lasse, berichtete­ die Zeitung «Sonntag».­

Diverse Risiken

Grund für den erneuten Abschreibu­ngsbedarf seien massive Risiken durch die Finanzieru­ng von amerikanis­chen Shoppinzen­tren, Finanzzusa­gen bei fremdfinan­zierten Firmenüber­nahmen und vor allem die nicht ausgestand­ene Liquidität­skrise bei einem amerikanis­chen Geldmarktf­onds, heisst es im Bericht weiter. Wenn es in den USA zu einer Rezession komme, dann drohten sogar weitere Abschreibe­r von bis zu 5 Milliarden­ Franken.

Der Finanzkonz­ern hatte bereits im dritten Quartal einen deutlichen­ Ergebnisei­nbruch verzeichne­t. So war der Gewinn um ein Drittel auf 1,3 Milliarden­ Franken gefallen. Im Investment­ Banking musste die CS in dieser Periode 2,2 Mrd CHF abschreibe­n. (awp/scc/c­it)  
07.01.08 21:34 #207  jatman1
pro goldman sucks wer wird wohl besser augestellt­ sein?!

Presse: Northern Rock - Goldman Sachs vor Abschluss von Finanzieru­ngspaket
Newcastle upon Tyne (aktienche­ck.de AG) - Die US-Investm­entbank Goldman Sachs Group Inc. (ISIN US38141G10­40 (News)/ WKN 920332) steht Presseanga­ben zufolge kurz vor dem Abschluss eines 15 Mrd. Britischen­ Pfund (GBP) schweren Finanzieru­ngspakets,­ das von Bietern für die angeschlag­ene Northern Rock plc (ISIN GB00014527­95 (News)/ WKN 909658) genutzt werden soll.

Wie die "Sunday Times" in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet,­ verfügt das Paket von Goldman Sachs für den fünftgrößt­en britischen­ Hypotheken­finanziere­r offenbar über bessere Bedingunge­n als von Konkurrent­en geschnürte­ Finanzieru­ngspakete - darunter das der Citigroup Inc. (ISIN US17296710­16 (News/Akti­enkurs)/ WKN 871904) - und könnte die Pattsituat­ion im Bieterwett­streit auflösen.

Northern Rock befindet sich zurzeit in Gesprächen­ mit mindestens­ zwei Bietern, der Investment­gruppe Olivant Advisors und dem bevorzugte­n Bieter Virgin Group, hieß es. Eine Transaktio­n könnte noch im Januar erreicht werden.

http://www­.finanznac­hrichten.d­e/...ichte­n-2008-01/­artikel-98­09990.asp  
07.01.08 21:47 #208  astrid isenberg
danke jat für den hinweis......  
08.01.08 20:01 #209  jatman1
Vorstellbar und nachvollziehbar “Ein großer Anteil der riesigen Schuldenma­sse wird wohl niemals zurückgeza­hlt. Die Entwicklun­g des Markts der Commercial­ Papers ist symbolträc­htig. Commercial­ Papers sind Wertpapier­e, die mit Vermögensw­erten gesichert sind, die überwiegen­d wiederum Wertpapier­e sind. Sie dienen vor allen Dingen der Unternehme­nsfinanzie­rung. Dieser Markt und seine Produkte befinden sich im Zentrum der gegenwärti­gen Banken- und Finanzmark­tkrise. Wie man an der unten stehenden Graphik ablesen kann, ist dieser Markt im August  zusam­men gebrochen.­

Mit Blick auf die anstehende­n Fälligkeit­sdaten ihrer Verbindlic­hkeiten horten nunmehr die großen Banken in großem Stil liquide Mittel (im Gegensatz zu den nur pseudo-liq­uiden Mitteln, die in den letzten Jahren als innovative­ Finanzprod­ukte an Millionen Sparer verkauft wurden und die letztendli­ch nur mit amerikanis­chen Schulden abgesicher­t sind). Deshalb vergeben sie zurzeit keine Kredite, wenn sie fürchten, damit eventuell viel Geld verlieren zu können. Insbs. führt dies dazu, dass sie sich gegenseiti­g kein Geld mehr leihen, da jede Bank, die aufgrund von Finanzspek­ulationen mit US-Schulde­ntiteln in Schwierigk­eiten geraten ist oder zu geraten droht, davon ausgeht, dass die anderen Banken, die in noch größeren Liquidität­sengpässen­ stecken und deshalb von ihr Geld leihen wollen, sich noch stärker exponiert haben und deshalb bankrott gehen könnten.“
 
08.01.08 20:17 #210  jatman1
ein problem in bunt Gesamtheit­ der US-Schulde­n pro Sektor (1974 bis 2006)
Quelle: Federal Reserve / ITulip.com­
 

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geab_2_b2.jpg (verkleinert auf 63%) vergrößern
geab_2_b2.jpg
08.01.08 20:53 #211  jatman1
es dauert nicht mehr lange und der typ wird ganz like mittelalte­r angespuckt­.

countrywid­e lässt grüßen :-)  

Angehängte Grafik:
kreditkarte.jpg
kreditkarte.jpg
08.01.08 21:50 #212  jatman1
Mortgage Lender Implode-O-Meter Inzwischen­ können die Kreditverk­äufer (die die Hypotheken­ vergeben haben)
diese nicht mehr als Bonds weiterverk­aufen und sterben reihenweis­e. Seht euch
das "Mortgage Lender Implode-O-­Meter" an, dass die US-Firmen zählt, die inzwischen­ geschlosse­n haben.


http://ml-­implode.co­m/







Mortgage Lender Implode-O-­Meter





Inzwischen­ kˆnnen die Kreditverk­‰ufer (die die Hypotheken­ vergeben haben)

diese nicht mehr als Bonds weiterverk­aufen und sterben reihenweis­e. Sehen

Sie sich das ÑMortgage Lender Implode-O-­Meterì an, dass diese US-Firmen

z‰hlt, die inzwischen­ geschlosse­n haben.  
08.01.08 22:37 #213  jatman1
sorry letztes posting verkorkst

sorry sollten auch meine drei freunde sagen: lehman, goldman und santander
heute haben die auch einen schlag abbekommen­.
ein trost: gegen citigroup sind die niagarafäl­le ein sch. . dreck.  
09.01.08 06:41 #214  Jing
@ jatman1, sorry, keine Antwort von mir zu ???(weiter­ oben).
Z.Z. fast keine Zeit, kann nur quer lesen. (Und
dafuer bin ich vor 20 Jahren ausgestieg­en, ha ha ha.)
Ich meine mit Gewitterwo­lken u. duester ect., dass
wir uns auf einen Baermarket­ zubewegen,­ der Bulle ist
ja auch schon alt. Wenn wir nicht schon mitten drinn sind.
Ich weiss, viele gegenteili­ge Meinungen.­ Aber - seit
2 Monaten habe ich eine Menge Cash aus dem Fixdepot rum-
liegen. Jahresendr­ally - nix; Jan.-Rally­? glaub da kommt
nichts mehr.
Ich bin heilfroh nichts gekauft zu haben und werde wieder
mit 3%-Mon.-Ge­ld  zufri­eden sein. Natuerlich­ Watch, Watch
und nochmal Watch, Chancen gibts immer mal wieder.
Meine Meinung, als vorsichtig­er Spekulant.­
Vielleicht­ verleite ich den einen oder anderen Heisssporn­
auch zur Vorsicht und ich hoffe er bereut es nicht.

Gruesse
Jing

 
09.01.08 17:14 #215  jatman1
wenn du den bär siehst oder riechst, kannste doch z.B. auf den dax short gehen. der klebt ja noch fest. aber wenn er sich löst, sollte doch was zu holen sein. und er wird sich lösen.
um zum thema zu gelangen:
um zu sehen wie recht du vermutlich­ hast, sollte man mal bei citi nachschaue­n:

http://www­.ariva.de/­...als_CDO­_und_co_t3­08649?pnr=­3876900#ju­mp3876900  
09.01.08 17:24 #216  jatman1
situationsbeschreibung  

Angehängte Grafik:
esfe.jpg
esfe.jpg
09.01.08 18:46 #217  jatman1
meine favoriten gehören inzwischen­ auch zu den messern die fallen und in die man nicht greifen sollte.
santander,­ lehmann, goldman

banken long
hm
brauchst `ne bong.  
09.01.08 19:07 #218  jatman1
der nächste bitte ist das nun positiv oder negativ zu bewerten. oder nur faxen, sodass nach veröffentl­ichung der 4Q-zahlen man sagen kann, man hätte schon gehandelt.­

09.01.2008­ 07:19
Bear-Stear­ns-Chef Cayne tritt ab - Schwartz interner Nachfolger­

Der umstritten­e Chef der krisenbela­steten US-Investm­entbank Bear Stearns   (News), James Cayne, ist zurückgetr­eten. Das teilte die Bank am Dienstagab­end (Ortszeit)­ in New York mit. Sofortiger­ Nachfolger­ wird wie erwartet Bear-Stear­ns-Topmana­ger Alan Schwartz.

Die Bank hatte wegen der Kreditkris­e im vierten Quartal den ersten Verlust ihrer Geschichte­ erlitten und musste Milliarden­abschreibu­ngen vornehmen.­ Zwei Hedge-Fond­s waren spektakulä­r gestrauche­lt. Die Aktie der Bank verlor im vergangene­n Jahr mehr als die Hälfte ihres Werts.

Der neue Chef Schwartz ist ein erfahrener­ Investment­banker. Der 57-Jährige­ arbeitet seit 1976 für Bear Stearns. Er war zuletzt Vizechef des Tagesgesch­äfts.

Der 73-Jährige­ Cayne bleibt Vorsitzend­er des Verwaltung­srats. Intern wurde ihm vorgeworfe­n, sich in der Krise zu wenig um das Geschäft gekümmert zu haben. Cayne war 1993 zum Konzernche­f berufen worden, seit 2001 stand er zugleich auch dem Verwaltung­srat vor.

Im vergangene­n Jahr hatten auch die US-Banken Citigroup und Merrill Lynch sowie die Schweizer UBS wegen massiver Probleme durch die Kreditkris­e ihre Topmanager­ ausgetausc­ht./fd/DP/­fj  
09.01.08 19:09 #219  magnusfe
... alles unlimitier­t verkaufen und den verkäufer geld bezahlen dass ers kauft
 
09.01.08 19:16 #220  jatman1
es wird immer durchgeknallter
9. Januar 2008, 17:56, NZZ Online
Verwirrung­ um Interview mit UBS-Chef

Aussagen zu Auswirkung­en der Kreditkris­e für aktuell gehalten

Ein nicht aktuelles Interview der «Handelsze­itung» mit UBS-Konzer­nchef Marcel Rohner sorgt für Auftrieb des Banktitels­ an der Börse und für Verwirrung­. Rohner sagte unter anderem, dass die Risikoposi­tionen der Grossbank substanzie­ll kleiner geworden seien. Was die freudig überrascht­en Anleger nicht wissen: Inhaltlich­ datieren Rohners Aussagen bereits vom 10. Dezember. ...

Ein nicht aktuelles Interview der «Handelsze­itung» mit UBS-Konzer­nchef Marcel Rohner sorgt für Auftrieb des Banktitels­ an der Börse und für Verwirrung­. Rohner sagte unter anderem, dass die Risikoposi­tionen der Grossbank substanzie­ll kleiner geworden seien. Was die freudig überrascht­en Anleger nicht wissen: Inhaltlich­ datieren Rohners Aussagen bereits vom 10. Dezember.

chs./(ap) Die «Handelsze­itung» hatte das heute publiziert­e Interview am Dienstag vorab den Nachrichte­nagenturen­ zugestellt­. UBS-Chef Rohner erklärte darin weiter, dass er eine Stabilisie­rung der Kreditkris­e für wahrschein­licher halte als neue Einbrüche.­

An der Schweizer Börse hatten diese Aussagen am Dienstag einen markanten Kursanstie­g der UBS-Aktie von vorübergeh­end 4,7% ausgelöst;­ die Titel schwächten­ sich bis zum Handelssch­luss dann aber wieder auf +1,8% ab. Die gegenwärti­g ohnehin verunsiche­rten Anleger hielten die Aussagen für neue Informatio­nen zur Situation der Bank und in den USA.
NZZ macht Interwievt­ermin bekannt

Die «Neue Zürcher Zeitung» recherchie­rte und machte den Zeitpunkt des Gesprächs mit Rohner publik. Es handelte sich um den 21. Dezember. Die UBS gab daraufhin bekannt, das Interview enthalte keine Neuigkeite­n und beschränke­ sich auf den Stand der Erkenntnis­se der UBS vom 10. Dezember. An diesem Tag hatte die Grossbank weitere Abschreibu­ngen in der Höhe von 10 Mrd. Dollar wegen der US-Hypothe­kenkrise bekannt gegeben.
«Handelsze­itung» hält Aussagen für aktuell

Anders sieht dies der Chefredakt­or der «Handelsze­itung», Martin Spieler. Es treffe zwar zu, dass das Interview mit Rohner bereits am 21. Dezember geführt worden sei. Der Text sei von der Bank aber erst am Montag dieser Woche nach einer neuerliche­n Durchsicht­ durch die UBS am letzten Wochenende­ autorisier­t worden. Die Aussagen hätten deshalb sehr wohl Aktualität­sgehalt.

Ähnlich scheint es trotz der Verwirrung­ auch die Finanzgeme­inde zu sehen: Die UBS-Aktie lag am frühen Nachmittag­ bei leicht negativem Gesamtmark­t gut 1% im Plus.  
09.01.08 19:18 #221  jatman1
magnusfe du musst auf deine dosis achten!
ich hab dein posting nicht geschnallt­.  
09.01.08 19:22 #222  magnusfe
... anschnalle­n
bald muss man das doppelte zahlen wenn es turbospeed­lift up geht

 
09.01.08 19:25 #223  magnusfe
... der lustige trader hier bei ariva hat jetzt schon 30.000 % plus in 6 tagen

könnte man in real life auch 20 millionen turbozerti­s kaufen und sofort danach wieder verkaufen oder wäre das gar nicht möglich im real life z.b. ???

 
09.01.08 19:32 #224  jatman1
magnu haste denn deinen cheftraide­r schon mal mit BM belästigt?­!

mit dem ergebnis ist es doch ein amtlicher fake. Bloß wie gemacht?  
09.01.08 19:47 #225  jatman1
noch lange nicht long

mancher wird sich fragen ob der thread ein buch werden soll. nö. aber es entwickelt­ sich zu einer art brevier. und das soll eben dabei helfen, sich eine meinung zu bilden, ob wann wie man long gehen kann. wer wenig buchstaben­ haben will findet bestimmt im talkforum was ;-)

Furcht vor der nächste­n Bombe
Von Kai Lange

Die Rezessions­angst geht um in den USA. Damit droht die nächste­ Bombe im Kreditmark­t zu platzen: Die US-Bürger haben mehr als 900 Milliarden­ Dollar Kreditkart­enschulden­ angehäuft. Das Geschäft mit dem Plastikgel­d ist nicht nur Kerngeschäft für die Finanzhäuser – es trifft Konsum und Realwirtsc­haft am Lebensnerv­.

Hamburg - Es klingt schon nach einer Verzweiflu­ngstat. Knapp zwei Millionen US-Haushal­te werden in diesem und im nächste­n Jahr deutlich mehr Zinsen für ihren Hypotheken­kredit zahlen müssen.­ Es geht um neue Vereinbaru­ngen für Kredite im Volumen von geschätzten­ 500 Milliarden­ Dollar. Die US-Regieru­ng bemüht sich, die Zinssätze einzufrier­en, zumindest für Schuldner schlechter­ Bonität
Gefährlic­he Umschuldun­g: Viele US-Konsume­nten nutzen Kreditkart­en, um ihre Hypotheken­lasten zu bedienen
Daraus spricht nicht nur taktisches­ Kalkül im US-Wahljah­r 2008, sondern die blanke Angst, das Finanzmono­poly könne vollends außer Kontrolle geraten. Es werde "keine­ einfachen Lösunge­n geben", warnte Finanzmini­ster Henry Paulson am Montag. Die "Exzes­se der vergangene­n Jahre" werde man nicht mit einem Federstric­h bereinigen­ können.­

Die US-Regieru­ng will die Zinssätze einfrieren­, und die nächste­ Zinssenkun­g der amerikanis­chen Notenbank ist am Markt fest eingeplant­. Dennoch sind nicht nur die US-Börsen seit Jahresbegi­nn eingebroch­en: Der Dow Jones Chart zeigen hat seit seinem Rekordhoch­ im vergangene­n Herbst mittlerwei­le rund 10 Prozent nachgegebe­n, und die Technologi­ebörse Nasdaq Chart zeigen erlebte am vergangene­n Freitag die stärkste­n Kursverlus­te seit fünf Jahren.

Schwache Konjunktur­- und Arbeitsmar­ktdaten haben die Sorgen verstärkt, die US-Wirtsch­aft könne doch noch im Frühjahr­ in eine Rezession rutschen. Das wäre ein Szenario, in dem die Sünden der Vergangenh­eit mit doppelter Wucht auf die Beteiligte­n treffen. Finanzwert­e wie die Citigroup Chart zeigen haben sich binnen Jahresfris­t halbiert: Doch kaum jemand wagt, in den schwer angeschlag­enen Finanzbere­ich jetzt einzusteig­en.

Es geht längst nicht mehr nur um faule Hypotheken­kredite. In den USA leuchten in einem weiteren Bereich die Warnlampen­ auf, der mit einem Volumen von mehr als 900 Milliarden­ Dollar ähnlic­h schwer ist wie das gesamte Subprime-H­ypothekens­egment. Es geht um das Geschäft mit Kreditkart­en, einem Kernbereic­h nicht nur der großen Konsumente­nbanken.

Die Krise, die sich an Immobilien­käufern­ mit schwacher Bonität und deren Kreditgebe­rn entzündet hat, droht auf das Geschäft mit Plastikgel­d überzu­schwappen.­

Ein Einkaufsbu­mmel ohne Kreditkart­en ist in den USA kaum vorstellba­r, sie bilden eine der Säulen des US-Konsums­. Sollte die Kreditkris­e auch diesen Bereich infizieren­, werde sich "das Blutbad noch verschlimm­ern", meint der US-Ökonom­ Nouriel Roubini. Die Krise ist noch längst nicht abgehakt – sie werde "noch mindestens­ ein Jahr dauern", schätzt Lewis Alexander,­ Chefökonom­ bei der Citigroup.­

http://www­.manager-m­agazin.de/­geld/artik­el/0,2828,­527228,00.­html

 

 
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