Telekom Austria Aktie überzeugt mit internationalem Wachstum und starkem Cashflow - Kaufempfehlung!
23.09.25 19:30
Raiffeisen Bank International AG
Wien (www.aktiencheck.de) - Telekom Austria-Aktienanalyse von der Raiffeisen Bank International AG:
Manuel Stahl, Analyst der Raiffeisen Bank International AG (RBI), rät in seiner aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Telekom Austria AG (ISIN: AT0000720008, WKN: 588811, Ticker-Symbol: TA1, Wiener Börse-Symbol: TKA) zu kaufen.
🟢 Q2 25: Der Umsatz sei im Jahresvergleich um solide 4,1% auf EUR 1,37 Mrd. gestiegen und habe damit hauchdünn über den Konsensschätzungen gelegen. Grund dafür seien unter anderem die höheren Erlöse aus dem Verkauf von Endgeräten gewesen, welche um 19,3% auf EUR 201 Mio. zugelegt hätten. Das deutlich umsatzstärkere Dienstleistungsgeschäft habe sich mit einem Zuwachs von 1,8% auf EUR 1,15 Mrd. ebenso positiv entwickelt. Unterteile man die Umsatzströme nach dem Festnetz- und dem etwas größeren Mobilfunkgeschäft, hätten beide Bereiche um solide 3,3% bzw. 4,7% zugelegt. Das um Einmaleffekte und der Restrukturierung bereinigte EBITDA sei hingegen um 0,8% auf EUR 539 Mio. zurückgegangen, habe damit jedoch knapp die Erwartungen übertroffen. Die EBITDA-Marge habe sich gegenüber dem Vorjahresquartal von 38,3% auf 38,0% verringert.
⚪ Wie auch schon in den Quartalen zuvor würden auf regionaler Ebene die österreichischen Umsätze (Gesamtumsatzanteil 2024: 52%) den internationalen (Gesamtumsatzanteil 2024: 48%) hinterherhinken. Der heimische Umsatzrückgang von 1,1% sei dabei auf die niedrigeren Dienstleistungserlöse (-2,5%) zurückzuführen gewesen, die nicht vollständig durch die höheren Erlöse aus dem Verkauf von Endgeräten kompensiert worden seien. Im internationalen Geschäft habe der Gesamtumsatzzuwachs bei 10,3% gelegen, wobei alle CEE-Märkte (Bulgarien, Kroatien, Belarus, Slowenien, Serbien und Nordmazedonien) einen Erlöszuwachs hinsichtlich der Dienstleistungen verbucht hätten. Ausschlaggebend hierfür seien das fortlaufende Upselling, die hohe Nachfrage nach Highspeed-Breitband und der Ausbau von ICT- und Konnektivitätslösungen gewesen.
🟢 Im abgelaufenen Halbjahr habe die Zahl der Mobilfunkkund:innen gegenüber der Vorjahresperiode signifikant um 9,1% gesteigert werden können. Die Churn-Rate, die die Abwanderung von Kund:innen ausdrücke, sei im selben Zeitraum um 0,1 Prozentpunkte auf 1,0% zurückgegangen und deute damit auf eine starke Kund:innenbindung hin.
⚪ Bereits im Zuge des Q1-Quartalsberichts seien die prognostizierten Investitionsausgaben für das Gesamtjahr 2025 von EUR 850.000 auf EUR 800.000 herabgesetzt worden. Nun hätten sich die CAPEX-Ausgaben im ersten Halbjahr um 19,3% und im zweiten Quartal sogar um 32,9% reduziert. Damit sei die Geschwindigkeit des Glasfaser- und 5G-Netzausbaus, insbesondere in Österreich, zurückgefahren worden, was sich langfristig negativ auf die Wettbewerbsfähigkeit der Telekom Austria auf dem ohnehin hart umkämpften heimischen Telekommunikationsmarkt auswirken könnte. Mithilfe der zuletzt höheren Ausgaben für Marketing-Kommunikationskampagnen solle dem jedoch entgegengewirkt werden. Insgesamt ergebe sich dadurch eine deutliche Steigerung des Free Cashflows von 45,9% in Q2 bzw. 90,6% im ersten Halbjahr.
🟢 Mit Blick auf die Bewertungskennzahlen ergebe sich für die Aktie der Telekom Austria nach den jüngsten Rückgängen wieder ein respektables Wachstumspotenzial. Das zukunftsgerichtete KGV liege mit aktuell 9,2 etwa 10% unter dem eigenen Median der letzten zehn Jahre und sei damit auch gemessen an der Branche vergleichsweise niedrig.
⚪ Ausblick: Für das Geschäftsjahr 2025 werde weiterhin ein Umsatzanstieg von 2% bis 3% prognostiziert und auch die Investitionsausgaben (ohne Frequenzen und M&A) sollten sich nach wie vor auf rund EUR 800 Mio. belaufen.
📬 Fazit: Die Telekom Austria habe ihren positiven Jahresstart nun mit einem ebenso soliden zweiten Quartal 2025 fortgesetzt. Die schwächere Geschäftsentwicklung auf dem hart umkämpften österreichischen Markt habe dabei jedoch ebenfalls angehalten und spiegele sich wohl in dem jüngsten Investitionsrückgang wider. Bewertungsseitig verspreche die Aktie jedoch wieder Kurspotenzial bei einer attraktiven Dividendenrendite.
Dementsprechend bestätigt Manuel Stahl, Analyst der RBI, sein bisheriges Kursziel von EUR 10,00 für die Telekom Austria-Aktie, was (inklusive der Dividendenrendite) nun einer Kaufempfehlung entspricht. Das Kursziel ergebe sich mittels eines relativen Bewertungsansatzes, der auf Multiples und Konsensschätzungen für die nächsten zwölf Monate basiere und auch einen im historischen Vergleich angemessenen Bewertungsaufschlag zum Sektor berücksichtige. (Analyse vom 23.09.2025)
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Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus:
Offenlegungen
3. RBI oder eine mit ihr verbundene juristische Person ist Market Maker oder Specialist oder Designated Sponsor oder Stabilisierungsmanager oder sonstiger Liquiditätsspender in den Finanzinstrumenten des Emittenten.
Offenlegung von Umständen und Interessen, die die Objektivität der RBI gefährden könnten: www.raiffeisenresearch.com/disclosuresobjectivity (23.09.2025/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Manuel Stahl, Analyst der Raiffeisen Bank International AG (RBI), rät in seiner aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Telekom Austria AG (ISIN: AT0000720008, WKN: 588811, Ticker-Symbol: TA1, Wiener Börse-Symbol: TKA) zu kaufen.
🟢 Q2 25: Der Umsatz sei im Jahresvergleich um solide 4,1% auf EUR 1,37 Mrd. gestiegen und habe damit hauchdünn über den Konsensschätzungen gelegen. Grund dafür seien unter anderem die höheren Erlöse aus dem Verkauf von Endgeräten gewesen, welche um 19,3% auf EUR 201 Mio. zugelegt hätten. Das deutlich umsatzstärkere Dienstleistungsgeschäft habe sich mit einem Zuwachs von 1,8% auf EUR 1,15 Mrd. ebenso positiv entwickelt. Unterteile man die Umsatzströme nach dem Festnetz- und dem etwas größeren Mobilfunkgeschäft, hätten beide Bereiche um solide 3,3% bzw. 4,7% zugelegt. Das um Einmaleffekte und der Restrukturierung bereinigte EBITDA sei hingegen um 0,8% auf EUR 539 Mio. zurückgegangen, habe damit jedoch knapp die Erwartungen übertroffen. Die EBITDA-Marge habe sich gegenüber dem Vorjahresquartal von 38,3% auf 38,0% verringert.
⚪ Wie auch schon in den Quartalen zuvor würden auf regionaler Ebene die österreichischen Umsätze (Gesamtumsatzanteil 2024: 52%) den internationalen (Gesamtumsatzanteil 2024: 48%) hinterherhinken. Der heimische Umsatzrückgang von 1,1% sei dabei auf die niedrigeren Dienstleistungserlöse (-2,5%) zurückzuführen gewesen, die nicht vollständig durch die höheren Erlöse aus dem Verkauf von Endgeräten kompensiert worden seien. Im internationalen Geschäft habe der Gesamtumsatzzuwachs bei 10,3% gelegen, wobei alle CEE-Märkte (Bulgarien, Kroatien, Belarus, Slowenien, Serbien und Nordmazedonien) einen Erlöszuwachs hinsichtlich der Dienstleistungen verbucht hätten. Ausschlaggebend hierfür seien das fortlaufende Upselling, die hohe Nachfrage nach Highspeed-Breitband und der Ausbau von ICT- und Konnektivitätslösungen gewesen.
🟢 Im abgelaufenen Halbjahr habe die Zahl der Mobilfunkkund:innen gegenüber der Vorjahresperiode signifikant um 9,1% gesteigert werden können. Die Churn-Rate, die die Abwanderung von Kund:innen ausdrücke, sei im selben Zeitraum um 0,1 Prozentpunkte auf 1,0% zurückgegangen und deute damit auf eine starke Kund:innenbindung hin.
⚪ Bereits im Zuge des Q1-Quartalsberichts seien die prognostizierten Investitionsausgaben für das Gesamtjahr 2025 von EUR 850.000 auf EUR 800.000 herabgesetzt worden. Nun hätten sich die CAPEX-Ausgaben im ersten Halbjahr um 19,3% und im zweiten Quartal sogar um 32,9% reduziert. Damit sei die Geschwindigkeit des Glasfaser- und 5G-Netzausbaus, insbesondere in Österreich, zurückgefahren worden, was sich langfristig negativ auf die Wettbewerbsfähigkeit der Telekom Austria auf dem ohnehin hart umkämpften heimischen Telekommunikationsmarkt auswirken könnte. Mithilfe der zuletzt höheren Ausgaben für Marketing-Kommunikationskampagnen solle dem jedoch entgegengewirkt werden. Insgesamt ergebe sich dadurch eine deutliche Steigerung des Free Cashflows von 45,9% in Q2 bzw. 90,6% im ersten Halbjahr.
🟢 Mit Blick auf die Bewertungskennzahlen ergebe sich für die Aktie der Telekom Austria nach den jüngsten Rückgängen wieder ein respektables Wachstumspotenzial. Das zukunftsgerichtete KGV liege mit aktuell 9,2 etwa 10% unter dem eigenen Median der letzten zehn Jahre und sei damit auch gemessen an der Branche vergleichsweise niedrig.
📬 Fazit: Die Telekom Austria habe ihren positiven Jahresstart nun mit einem ebenso soliden zweiten Quartal 2025 fortgesetzt. Die schwächere Geschäftsentwicklung auf dem hart umkämpften österreichischen Markt habe dabei jedoch ebenfalls angehalten und spiegele sich wohl in dem jüngsten Investitionsrückgang wider. Bewertungsseitig verspreche die Aktie jedoch wieder Kurspotenzial bei einer attraktiven Dividendenrendite.
Dementsprechend bestätigt Manuel Stahl, Analyst der RBI, sein bisheriges Kursziel von EUR 10,00 für die Telekom Austria-Aktie, was (inklusive der Dividendenrendite) nun einer Kaufempfehlung entspricht. Das Kursziel ergebe sich mittels eines relativen Bewertungsansatzes, der auf Multiples und Konsensschätzungen für die nächsten zwölf Monate basiere und auch einen im historischen Vergleich angemessenen Bewertungsaufschlag zum Sektor berücksichtige. (Analyse vom 23.09.2025)
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Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus:
Offenlegungen
3. RBI oder eine mit ihr verbundene juristische Person ist Market Maker oder Specialist oder Designated Sponsor oder Stabilisierungsmanager oder sonstiger Liquiditätsspender in den Finanzinstrumenten des Emittenten.
Offenlegung von Umständen und Interessen, die die Objektivität der RBI gefährden könnten: www.raiffeisenresearch.com/disclosuresobjectivity (23.09.2025/ac/a/a)
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Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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