Marktausblick: Ermutigende Entwicklungen in den Schwellenländern
05.01.23 16:33
Pictet Asset Management
Genf (www.aktiencheck.de) - Laut Luca Paolini, Chefstratege bei Pictet Asset Management, "steht die Weltwirtschaft angesichts schwachen Wachstums und strafferen monetären Bedingungen weiterhin vor Herausforderungen, aber es gibt auch ermutigende Entwicklungen in den Schwellenländern".
Makro:
- Die Verschlechterung der weltwirtschaftlichen Bedingungen nehme an Tempo zu. Eine Rezession werde in diesem Jahr unvermeidlich sein, aber sie dürfte sowohl flach als auch kurz ausfallen, bevor sich die Wirtschaft Mitte 2023 zu erholen beginne. Die weltweite Inflation dürfte in diesem Jahr von 7,7 Prozent auf 5,2 Prozent zurückgehen, was auf niedrigere Rohstoffpreise sowie sinkende Löhne und Mietpreise zurückzuführen sei.
- Die Experten von Pictet Asset Management behalten daher ihre defensive Haltung bei und bleiben untergewichtet in Aktien sowie übergewichtet in Anleihen.
Anleihen:
- Die Experten würden davon ausgehen, dass der US-Dollar in den kommenden Monaten weiter fallen werde, was wiederum ein gutes Zeichen für Schwellenländeranleihen sei. In den Industrieländern würden sie US-Anleihen weiterhin für attraktiv halten, da die FED im Straffungszyklus weiter sei als jede andere große Zentralbank.
- Bei europäischen Schuldtiteln seien die Experten angesichts des stärkeren Inflationsdrucks in der Eurozone und der Notwendigkeit weiterer Zinserhöhungen zurückhaltend.
Aktien:
- Die Experten würden aktuell asiatische sowie Aktien aus Schwellenländern bevorzugen. Sie würden chinesische Aktien von "Neutral" auf "Übergewichten" hochstufen, da sie Anzeichen einer Normalisierung Pekings Covid-Politik sähen. Der während der Pandemie aufgestaute Konsum dürfte der heimischen Wirtschaft großen Auftrieb geben. Nach der starken Performance japanischer Aktien und angesichts der für das kommende Jahr erwarteten Aufwertung des Yen, würden die Experten japanische Aktien von "Übergewichten" auf "Neutral" zurückstufen.
- Bei Aktien aus Industrieländern sind die Experten von Pictet Asset Management weiterhin zurückhaltend. Sie seien der Meinung, dass die Anleger die schlechten Aussichten für die Unternehmensgewinne und -margen in diesen Märkten noch nicht richtig einschätzen würden. (05.01.2023/ac/a/m)
Makro:
- Die Verschlechterung der weltwirtschaftlichen Bedingungen nehme an Tempo zu. Eine Rezession werde in diesem Jahr unvermeidlich sein, aber sie dürfte sowohl flach als auch kurz ausfallen, bevor sich die Wirtschaft Mitte 2023 zu erholen beginne. Die weltweite Inflation dürfte in diesem Jahr von 7,7 Prozent auf 5,2 Prozent zurückgehen, was auf niedrigere Rohstoffpreise sowie sinkende Löhne und Mietpreise zurückzuführen sei.
- Die Experten von Pictet Asset Management behalten daher ihre defensive Haltung bei und bleiben untergewichtet in Aktien sowie übergewichtet in Anleihen.
- Die Experten würden davon ausgehen, dass der US-Dollar in den kommenden Monaten weiter fallen werde, was wiederum ein gutes Zeichen für Schwellenländeranleihen sei. In den Industrieländern würden sie US-Anleihen weiterhin für attraktiv halten, da die FED im Straffungszyklus weiter sei als jede andere große Zentralbank.
- Bei europäischen Schuldtiteln seien die Experten angesichts des stärkeren Inflationsdrucks in der Eurozone und der Notwendigkeit weiterer Zinserhöhungen zurückhaltend.
Aktien:
- Die Experten würden aktuell asiatische sowie Aktien aus Schwellenländern bevorzugen. Sie würden chinesische Aktien von "Neutral" auf "Übergewichten" hochstufen, da sie Anzeichen einer Normalisierung Pekings Covid-Politik sähen. Der während der Pandemie aufgestaute Konsum dürfte der heimischen Wirtschaft großen Auftrieb geben. Nach der starken Performance japanischer Aktien und angesichts der für das kommende Jahr erwarteten Aufwertung des Yen, würden die Experten japanische Aktien von "Übergewichten" auf "Neutral" zurückstufen.
- Bei Aktien aus Industrieländern sind die Experten von Pictet Asset Management weiterhin zurückhaltend. Sie seien der Meinung, dass die Anleger die schlechten Aussichten für die Unternehmensgewinne und -margen in diesen Märkten noch nicht richtig einschätzen würden. (05.01.2023/ac/a/m)
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