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Sa, 25. April 2026, 18:16 Uhr

Gold

WKN: 965515 / ISIN: XC0009655157

Goldpreis: Konstruktives Bild


05.12.25 10:17
DekaBank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Von der kurzzeitigen Korrektur Anfang November hat sich die Goldnotierung noch nicht vollständig, aber ein Stückweit erholt, so die Analysten der DekaBank.

Der Preis für eine Feinunze sei von seinem damals erreichten Rekordwert von gut 4.350 US-Dollar kurzzeitig auf unter 4.000 US-Dollar gerutscht. Mehr als die Hälfte dieser Preiskorrektur sei seitdem wieder aufgeholt worden. Zu der jüngsten Erholung dürften sowohl ein schwächerer US-Dollar als auch gestiegene Leitzinssenkungserwartungen der Marktteilnehmer an die US-Notenbank FED beigetragen haben. Damit werde die Goldnotierung am Jahresende wohl wieder eine enorm starke Performance hingelegt haben, zu der auch die Goldkäufe der Notenbanken, vor allem aus den Schwellenländern, und die Nettomittelzuflüsse bei den physisch gedeckten Gold-ETFs verholfen hätten. Es bleibe fraglich, ob die starke Dynamik bei den Nettomittelzuflüssen der Gold-ETFs Bestand haben werde, aber die Notenbankkäufe dürften die Goldnotierung längerfristig weiter stützen.

Perspektiven: Anfang 2026 dürfte die Neubesetzung an der Spitze der FED die geldpolitische Ausrichtung der USA und damit auch die Diskussion über eine zunehmende Politisierung der US-Notenbank stärker in den Mittelpunkt rücken. Zugleich würden die zu erwartenden Leitzinssenkungen der FED sowie ein tendenziell schwächerer US-Dollar für ein Umfeld sprechen, das die Goldnotierung grundsätzlich unterstütze, bevor im weiteren Jahresverlauf die US-Midterm-Elections eine erhöhte politische Unsicherheit erzeugen dürften. Strukturell bleibe die Goldnachfrage der Notenbanken ein wichtiger Stützpfeiler. Die Käufe dürften auf erhöhtem Niveau verharren, jedoch nicht weiter zunehmen, da die globalen Währungsreserven perspektivisch nur noch langsam wachsen oder zeitweise stagnieren dürften. Die physisch gedeckten Gold-ETFs würden hingegen eine volatilere Nachfragekomponente bleiben und Preisbewegungen phasenweise verstärken, sowohl nach oben als auch nach unten. Geopolitische Spannungen und die US-Handelspolitik würden im gesamten Prognosezeitraum ein Aufwärtsrisiko für die Goldpreisprognose darstellen, während die mit der US-Handelspolitik verbundenen Inflationsrisiken und damit mögliche ausbleibende US-Leitzinssenkungen ein Abwärtsrisiko begründen würden. Alles in allem ergebe sich für den Prognosezeitraum ein konstruktives Bild für die Goldnotierung, wenngleich temporäre Korrekturen nicht auszuschließen seien. Langfristig dürfte die Goldnotierung mindestens die globale Inflation widerspiegeln. (Volkswirtschaft Rohstoffe Dezember 2025) (05.12.2025/ac/a/m)


 
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