Eurozone: Wirtschaftswachstum auf dem Prüfstand
23.09.25 11:33
Postbank Research
Bonn (www.aktiencheck.de) - Nach einer relativ ruhigen Agenda in der vergangenen Woche dürfte der makroökonomische Kalender der Eurozone in dieser Woche an Fahrt aufnehmen, so die Analysten von Postbank Research.
Mehrere Datenveröffentlichungen sollten den Beobachtern helfen, die Aussichten für das Wirtschaftswachstum im Euroraum einzuschätzen. Das heute veröffentlichte Verbrauchervertrauen für September sollte bestätigen, dass die Verbraucher vorsichtig blieben, da die Haushalte weiterhin mit einer Verschlechterung ihrer finanziellen Situation im kommenden Jahr rechnen würden. Auf der anderen Seite ürden die Stimmungsindikatoren der Unternehmen im dritten Quartal auf ein anhaltendes Wachstum hindeuten, allerdings ohne wesentliche Anzeichen einer Beschleunigung. Am Dienstag würden die HCOB-Einkaufsmanagerindizes für die Eurozone für September wahrscheinlich das derzeitige, von bescheidenem Wachstum geprägte Umfeld bestätigen. Die Stimmung im Dienstleistungssektor dürfte durch die schleppende Binnennachfrage beeinträchtigt werden, während sich die Aktivität im verarbeitenden Gewerbe weiter erholen könnte. Zu den weiteren Datenveröffentlichungen in der Eurozone würden der Wirtschaftsbericht der EZB am Donnerstag und die Umfrage zu den Verbrauchererwartungen am Freitag gehören.
Nach einem starken ersten Quartal 2025 sei die Dynamik der Volkswirtschaft der Eurozone im zweiten Quartal trotz des negativen Beitrags der Nettoexporte zum BIP-Wachstum leicht positiv geblieben. Das Wirtschaftswachstum dürfte auch im laufenden Quartal gedämpft bleiben. Die Analysten von Postbank Research gehen jedoch davon aus, dass der geplante fiskalische Stimulus in Deutschland und die Verteidigungsausgaben in Europa das BIP-Wachstum der Eurozone im Jahr 2026 auf 1,1% anheben sollten. (Ausgabe vom 22.09.2025) (23.09.2025/ac/a/m)
Mehrere Datenveröffentlichungen sollten den Beobachtern helfen, die Aussichten für das Wirtschaftswachstum im Euroraum einzuschätzen. Das heute veröffentlichte Verbrauchervertrauen für September sollte bestätigen, dass die Verbraucher vorsichtig blieben, da die Haushalte weiterhin mit einer Verschlechterung ihrer finanziellen Situation im kommenden Jahr rechnen würden. Auf der anderen Seite ürden die Stimmungsindikatoren der Unternehmen im dritten Quartal auf ein anhaltendes Wachstum hindeuten, allerdings ohne wesentliche Anzeichen einer Beschleunigung. Am Dienstag würden die HCOB-Einkaufsmanagerindizes für die Eurozone für September wahrscheinlich das derzeitige, von bescheidenem Wachstum geprägte Umfeld bestätigen. Die Stimmung im Dienstleistungssektor dürfte durch die schleppende Binnennachfrage beeinträchtigt werden, während sich die Aktivität im verarbeitenden Gewerbe weiter erholen könnte. Zu den weiteren Datenveröffentlichungen in der Eurozone würden der Wirtschaftsbericht der EZB am Donnerstag und die Umfrage zu den Verbrauchererwartungen am Freitag gehören.
Nach einem starken ersten Quartal 2025 sei die Dynamik der Volkswirtschaft der Eurozone im zweiten Quartal trotz des negativen Beitrags der Nettoexporte zum BIP-Wachstum leicht positiv geblieben. Das Wirtschaftswachstum dürfte auch im laufenden Quartal gedämpft bleiben. Die Analysten von Postbank Research gehen jedoch davon aus, dass der geplante fiskalische Stimulus in Deutschland und die Verteidigungsausgaben in Europa das BIP-Wachstum der Eurozone im Jahr 2026 auf 1,1% anheben sollten. (Ausgabe vom 22.09.2025) (23.09.2025/ac/a/m)
