Deutschland & Großbritannien: Wachstumsindikatoren im Fokus
08.12.25 17:27
Postbank Research
Bonn (www.aktiencheck.de) - Die Daten der vergangenen Woche boten ein differenziertes Bild der deutschen und britischen Wirtschaft, so die Analysten von Postbank Research.
In Deutschland hätten Aufwärtsrevisionen des S&P Composite PMI die Stimmung gestützt, obwohl der höhere vorläufige Eurozonen-VPI für November von 2,2% Fragen zu möglichen Preisdruckrisiken aufgeworfen habe. Im Vereinigten Königreich hätten die S&P-PMIs auf ein moderates, aber möglicherweise nachlassendes Wachstum hingedeutet. Der Nationwide-Hauspreisindex sei um 0,3% gegenüber dem Vormonat gestiegen, während das Jahreswachstum auf 1,8% zurückgegangen sei. In dieser Woche liege der Fokus auf harten Daten: Deutschland veröffentliche am Montag die Industrieproduktion für Oktober, wobei die Märkte beobachten würden, ob die Erholung vom September anhalte. Am Dienstag folgten die deutschen Handelsdaten, und am Freitag werde die endgültige VPI-Zahl für November erwartet, die voraussichtlich eine stabile Jahresrate von 2,3% bestätige. Ebenfalls am Freitag veröffentliche das Vereinigte Königreich die Daten zu BIP, Industrieproduktion und Bauleistung für Oktober. Anleger hofften auf eine Erholung nach dem BIP-Rückgang von -0,1% im September, der durch vorübergehende Störungen im Automobilsektor verursacht worden sei.
Für Deutschland seien die Daten zur Industrieproduktion entscheidend, um zu sehen, ob die Stimmungsverbesserungen in tatsächliches Wachstum umschlügen - insbesondere angesichts des starken fiskalischen Stimulus, der für das nächste Jahr erwartet werde. Im Vereinigten Königreich werde angesichts einer sehr wahrscheinlichen Zinssenkung der BoE im Dezember das BIP am Freitag einen wichtigen Hinweis auf den Zustand der Binnenwirtschaft liefern. (08.12.2025/ac/a/m)
In Deutschland hätten Aufwärtsrevisionen des S&P Composite PMI die Stimmung gestützt, obwohl der höhere vorläufige Eurozonen-VPI für November von 2,2% Fragen zu möglichen Preisdruckrisiken aufgeworfen habe. Im Vereinigten Königreich hätten die S&P-PMIs auf ein moderates, aber möglicherweise nachlassendes Wachstum hingedeutet. Der Nationwide-Hauspreisindex sei um 0,3% gegenüber dem Vormonat gestiegen, während das Jahreswachstum auf 1,8% zurückgegangen sei. In dieser Woche liege der Fokus auf harten Daten: Deutschland veröffentliche am Montag die Industrieproduktion für Oktober, wobei die Märkte beobachten würden, ob die Erholung vom September anhalte. Am Dienstag folgten die deutschen Handelsdaten, und am Freitag werde die endgültige VPI-Zahl für November erwartet, die voraussichtlich eine stabile Jahresrate von 2,3% bestätige. Ebenfalls am Freitag veröffentliche das Vereinigte Königreich die Daten zu BIP, Industrieproduktion und Bauleistung für Oktober. Anleger hofften auf eine Erholung nach dem BIP-Rückgang von -0,1% im September, der durch vorübergehende Störungen im Automobilsektor verursacht worden sei.
Für Deutschland seien die Daten zur Industrieproduktion entscheidend, um zu sehen, ob die Stimmungsverbesserungen in tatsächliches Wachstum umschlügen - insbesondere angesichts des starken fiskalischen Stimulus, der für das nächste Jahr erwartet werde. Im Vereinigten Königreich werde angesichts einer sehr wahrscheinlichen Zinssenkung der BoE im Dezember das BIP am Freitag einen wichtigen Hinweis auf den Zustand der Binnenwirtschaft liefern. (08.12.2025/ac/a/m)
