CDAX (Monatschart): Neues Verlaufstief - Vorbote für den DAX? Chartanalyse
22.09.22 09:15
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Heute analysieren wir einen extrem spannenden Kursverlauf, welcher sonst eher stiefmütterlich behandelt wird, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Gemeint sei der wenig im Fokus stehende CDAX (ISIN: DE0008469602, WKN: 846960). Das marktbreiteste deutsche Aktienbarometer teste aktuell die wichtige horizontale Unterstützung bei gut 1.100 Punkten. Seit April 2015 habe dieses Niveau immer wieder eine Rolle gespielt. Aktuell steche aber noch ein anderer Aspekt ins Auge: Anders als beim "großen Bruder" habe das Juli-Tief (1.121 Punkte) beim CDAX signifikant unter dem Pendant vom März (1.152 Punkte) gelegen. Jüngst habe das marktbreite Aktienbarometer aber selbst dieses tiefere Low nochmals unterboten. Im Vergleich zu den deutschen "blue chips" öffne sich die Schere also immer weiter. Die große Frage sei also, ob die neuen Verlaufstiefs bei CDAX, MDAX (ISIN: DE0008467416, WKN: 846741) und TecDAX (ISIN: DE0007203275, WKN: 720327) letztlich die Vorboten für ein neues Jahrestief beim DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) unterhalb der Marke von 12.400 Punkten darstellen würden. Dieses Risiko sei mehr als real. Zurück zum CDAX: Charttechnisch würde ein Bruch der 1.100er-Unterstützung für einen weiteren Nackenschlag sorgen. Deutlich verbessern würde sich die Ausgangslage indes erst bei einem Spurt über die Widerstandszone aus der langfristigen Glättung der letzten 38 Monate (akt. bei 1.268 Punkten) und den Hochs von 2018 und 2020 bei 1.274/1.286 Punkten. (22.09.2022/ac/a/m)
Gemeint sei der wenig im Fokus stehende CDAX (ISIN: DE0008469602, WKN: 846960). Das marktbreiteste deutsche Aktienbarometer teste aktuell die wichtige horizontale Unterstützung bei gut 1.100 Punkten. Seit April 2015 habe dieses Niveau immer wieder eine Rolle gespielt. Aktuell steche aber noch ein anderer Aspekt ins Auge: Anders als beim "großen Bruder" habe das Juli-Tief (1.121 Punkte) beim CDAX signifikant unter dem Pendant vom März (1.152 Punkte) gelegen. Jüngst habe das marktbreite Aktienbarometer aber selbst dieses tiefere Low nochmals unterboten. Im Vergleich zu den deutschen "blue chips" öffne sich die Schere also immer weiter. Die große Frage sei also, ob die neuen Verlaufstiefs bei CDAX, MDAX (ISIN: DE0008467416, WKN: 846741) und TecDAX (ISIN: DE0007203275, WKN: 720327) letztlich die Vorboten für ein neues Jahrestief beim DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) unterhalb der Marke von 12.400 Punkten darstellen würden. Dieses Risiko sei mehr als real. Zurück zum CDAX: Charttechnisch würde ein Bruch der 1.100er-Unterstützung für einen weiteren Nackenschlag sorgen. Deutlich verbessern würde sich die Ausgangslage indes erst bei einem Spurt über die Widerstandszone aus der langfristigen Glättung der letzten 38 Monate (akt. bei 1.268 Punkten) und den Hochs von 2018 und 2020 bei 1.274/1.286 Punkten. (22.09.2022/ac/a/m)
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