i:FAO unter Druck
22.09.99 00:00
Dresdner Kleinwort Benson
Die Analysten der Investmentbank Dresdner Kleinwort Benson raten wiederholt zum Verkauf der Aktien des Reisedienstleisters und Softwareproduzenten i:FAO (WKN 622450).
i:FAO erwirtschafte den Großteil seines Umsatzes von fast 40 Mio. DM im traditionellen Reisegeschäft und nur maximal 20 Prozent im IT-Sektor.
Das Unternehmen sei auf dem Weg zum Technologieunternehmen. Die Beteiligung am US-Internet-Geschäftsreiseanbieter Trip.com als auch die die in Europa einzigartige Internet Booking-Engine untermauere diese Entwicklung.
Allerdings gäbe es Konkurrenten mit ähnlicher Produktqualität. Zu nennen sei in diesem Zusammenhang der Berliner Dienstleister Mondia. Nach dem voraussichtlichen IPO im letzten Jahresquartal 1999 werde der Konkurrenzdruck sich spürbarbar verstärken. Erst 72 der für den Break-even benötigten 300 Geschäftskunden für die Benutzung der Booking-Engine seien gefunden worden. Diese Zahl wolle man im nächsten Jahr erreichen, wobei die geplanten 4000 Kunden für das Jahr 2002 als zu optimistisch erscheinen mögen.
Für die Jahre 1999 bis 2001 ergebe sich eine Gewinnreihe von minus 0,24, 0,02 und 0,74 Euro.
Trotz erheblicher Kursrückgänge sei das Unternehmen viel zu teuer und es empfehle sich nach Ansicht der Analysten den Titel zu verkaufen.
i:FAO erwirtschafte den Großteil seines Umsatzes von fast 40 Mio. DM im traditionellen Reisegeschäft und nur maximal 20 Prozent im IT-Sektor.
Allerdings gäbe es Konkurrenten mit ähnlicher Produktqualität. Zu nennen sei in diesem Zusammenhang der Berliner Dienstleister Mondia. Nach dem voraussichtlichen IPO im letzten Jahresquartal 1999 werde der Konkurrenzdruck sich spürbarbar verstärken. Erst 72 der für den Break-even benötigten 300 Geschäftskunden für die Benutzung der Booking-Engine seien gefunden worden. Diese Zahl wolle man im nächsten Jahr erreichen, wobei die geplanten 4000 Kunden für das Jahr 2002 als zu optimistisch erscheinen mögen.
Für die Jahre 1999 bis 2001 ergebe sich eine Gewinnreihe von minus 0,24, 0,02 und 0,74 Euro.
Trotz erheblicher Kursrückgänge sei das Unternehmen viel zu teuer und es empfehle sich nach Ansicht der Analysten den Titel zu verkaufen.
