iShares Silver Trust ETC
WKN: A0JMD6 / ISIN: US46428Q1094iShares Silver ETF: Historischer Crash!
03.02.26 00:28
Börse Global
Der iShares Silver Trust (SLV) kämpft heute nach einem der schwersten Einbrüche der jüngeren Börsengeschichte um Stabilität. Nachdem die Silberpreise am Freitag massiv eingebrochen waren, versuchen Anleger nun, die Lage neu zu bewerten. Ein sprunghaft erstarkender US-Dollar löste am vergangenen Freitag eine Liquidationswelle aus, die den gesamten Edelmetallsektor erschütterte.
- Silber-Spotpreis bricht von über 121 auf unter 85 US-Dollar ein.
- iShares Silver Trust (SLV) verliert am Freitag bis zu 29 %.
- Fed-Nominierung von Kevin Warsh sorgt für Dollar-Rally.
Ursachen des Flash-Crashs
Der Kursrutsch am Freitag markierte den heftigsten Tagesverlust seit 1980. Auslöser war die Nominierung von Kevin Warsh zum künftigen Vorsitzenden der US-Notenbank Fed durch Präsident Trump. Die Märkte werteten diese Personalie als "hawkisches" Signal und antizipieren nun eine straffere Geldpolitik sowie einen stärkeren US-Dollar. Da Silber im Vergleich zu Gold eine deutlich höhere Volatilität aufweist, reagierte der Rohstoff besonders empfindlich auf die schnelle Neubewertung dollarbasierter Vermögenswerte.
Marktreaktion am Montag
Der Handel am heutigen Montag bleibt volatil, zeigt jedoch Anzeichen einer Bodenbildung. Zwischenzeitlich rutschte der Silberpreis erneut um fast 9 % ab, erholte sich im weiteren Sitzungsverlauf jedoch und notiert zuletzt leicht im Plus (+0,5 %).
Strukturelle Probleme an den Börsen verschärften den Ausverkauf zusätzlich. Berichten zufolge waren die Notierungen an der Börse in Shanghai während des Crashs am Freitag zeitweise nicht aktuell, was die Verunsicherung steigerte und die Handelsspannen ausweitete. Analysten von Wells Fargo bezeichneten das Ereignis als notwendige Bereinigung ("Washout") spekulativer Positionen. Trotz des Einbruchs notiert Silber auf Sicht von zwölf Monaten weiterhin deutlich im Plus.
Hebelprodukte unter massivem Druck
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Während der physisch besicherte iShares Silver Trust schwere Verluste verbuchte, erlitten gehebelte Produkte katastrophale Einbußen. Der ProShares Ultra Silver ETF (AGQ), der die tägliche Silberbewegung doppelt abbildet, brach am Freitag um rund 60 % ein.
Dieser Unterschied verdeutlicht das Risiko derivatebasierter Fonds: Während der SLV physisches Silber in Tresoren hält, müssen Produkte wie der AGQ ihre Positionen täglich neu gewichten. Dies zwang die Fonds dazu, in einem fallenden Markt Exposure in Milliardenhöhe zu veräußern, was die Abwärtsspirale vermutlich beschleunigte.
Ausblick und Fundamentaldaten
Trotz der Korrektur bleiben die fundamentalen Treiber für Silber bestehen. Die industrielle Nachfrage aus den Bereichen Künstliche Intelligenz und Elektronik ist weiterhin hoch. Morgan Stanley wies darauf hin, dass der Wechsel an der Fed-Spitze die Geldpolitik kurzfristig nicht radikal verändern dürfte.
Für Anleger stellt sich nun die entscheidende Frage: Kann die Preisregion zwischen 75 und 85 US-Dollar als neue Unterstützung halten? Da die breiten Aktienmärkte heute Widerstandsfähigkeit zeigen, scheint die Panik im Metallsektor vorerst begrenzt zu sein.
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