adidas Outperformer
11.12.06 10:27
Finanzen & Börse
Lauda-Königshofen (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "Finanzen & Börse" sehen die Aktie von adidas mittel- bis langfristig als Outperformer.
Man erinnere sich an den so genannten "Schuh-Krieg", der im August just vor dem EM-Quali-Spiel zwischen Deutschland und Irland entbrannt sei. Hintergrund: Einige deutsche Elite-Kicker würden geschäftliche Beziehungen zu Nike pflegen und hätten freie Schuhwahl bei Länderspielen gefordert. Relativ schnell seien aber die Wogen geglättet worden, die freie Schuhwahl sei gestattet worden. Interessant aber vor allem: Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) habe in diesem Zusammenhang seine auch zukünftig enge Verbundenheit mit adidas betont. Und habe angekündigt, den ohnehin langfristigen Vertrag vorzeitig um weitere vier Jahre bis zur übernächsten Weltmeisterschaft 2014 zu verlängern. Freie Schuhwahl hin oder her.
Vor wenigen Wochen, genau genommen am 9. November, sei die adidas-Aktie in die Rolle des Prügelknaben geschlüpft. Zwar habe der Konzern aus Franken in den ersten neun Monaten des aktuellen Geschäftsjahres Umsatz und Ergebnis zweistellig in die Höhe schrauben können. Doch was die Börse regelrecht geschockt habe, sei die Meldung gewesen, dass man die Gewinnprognosen für 2007 gesenkt habe.
Grund: adidas werde in 2007 verstärkt in Reebok investieren. Hierzu würden unter anderem Investitionen für Werbung, neue Medien, Produktentwicklungen und Wachstumsinitiativen in Schwellenländern gehören. Damit wolle man die mittel- und langfristige Marktposition von Reebok deutlich stärken. Statt einer Gewinnsteigerung in 2007 von ursprünglich 20 Prozent werde diese nur noch 15 Prozent betragen.
Bei einem, vor dem Hintergrund der reduzierten Prognose, geschätzten Gewinn pro Aktie von 2,92 Euro, errechne sich ein KGV 2007e von 12,8. Damit erscheine die Aktie nach Meinung der Experten, vor allem auch im Vergleich zum Papier von Nike, als moderat bewertet. Zumal adidas auf längere Sicht, mit Reebok im Rücken, Konkurrent Nike auf dem hart umkämpften, aber sehr bedeutsamen US-Markt das Leben erschweren könnte.
Die adidas-Aktie sehen die Experten von "Finanzen & Börse" mittel- bis langfristig als Outperformer. (Ausgabe 38 vom 09.12.2006) (11.12.2006/ac/a/d)
Man erinnere sich an den so genannten "Schuh-Krieg", der im August just vor dem EM-Quali-Spiel zwischen Deutschland und Irland entbrannt sei. Hintergrund: Einige deutsche Elite-Kicker würden geschäftliche Beziehungen zu Nike pflegen und hätten freie Schuhwahl bei Länderspielen gefordert. Relativ schnell seien aber die Wogen geglättet worden, die freie Schuhwahl sei gestattet worden. Interessant aber vor allem: Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) habe in diesem Zusammenhang seine auch zukünftig enge Verbundenheit mit adidas betont. Und habe angekündigt, den ohnehin langfristigen Vertrag vorzeitig um weitere vier Jahre bis zur übernächsten Weltmeisterschaft 2014 zu verlängern. Freie Schuhwahl hin oder her.
Grund: adidas werde in 2007 verstärkt in Reebok investieren. Hierzu würden unter anderem Investitionen für Werbung, neue Medien, Produktentwicklungen und Wachstumsinitiativen in Schwellenländern gehören. Damit wolle man die mittel- und langfristige Marktposition von Reebok deutlich stärken. Statt einer Gewinnsteigerung in 2007 von ursprünglich 20 Prozent werde diese nur noch 15 Prozent betragen.
Bei einem, vor dem Hintergrund der reduzierten Prognose, geschätzten Gewinn pro Aktie von 2,92 Euro, errechne sich ein KGV 2007e von 12,8. Damit erscheine die Aktie nach Meinung der Experten, vor allem auch im Vergleich zum Papier von Nike, als moderat bewertet. Zumal adidas auf längere Sicht, mit Reebok im Rücken, Konkurrent Nike auf dem hart umkämpften, aber sehr bedeutsamen US-Markt das Leben erschweren könnte.
Die adidas-Aktie sehen die Experten von "Finanzen & Börse" mittel- bis langfristig als Outperformer. (Ausgabe 38 vom 09.12.2006) (11.12.2006/ac/a/d)
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