adidas Outperformer
09.10.06 10:39
LRP
Mainz (aktiencheck.de AG) - Tim Burkhardt, Analyst der LRP Landesbank Rheinland-Pfalz, bewertet die Aktie von adidas mit "Outperformer".
Unter der Annahme, dass adidas 2007 ca. 7,5% des Konzernumsatzes (2007e: 10,785 Mrd. Euro) in Deutschland erzielen werde (ca. 765 Mio. Euro) und davon 615 Mio. Euro auf die Marken adidas und TaylorMade-adidas Golf entfallen würden, würden noch ca. 150 Mio. Euro Umsatz verbleiben, die mit der Marke Reebok in Deutschland erzielt würden. Die Kunden der Marke adidas mit den Kategorien Performance, Heritage und Sport Style schätze man ebenso wie die Klientel von TaylorMade-adidas Golf aufgrund der Positionierung als Qualitätsmarke eher als preisunempfindlich. An diese könne die Mehrwertsteuererhöhung folglich zu einem großen Teil weitergegeben werden. Vorzieheffekte in Q4 2006 dürften sich im Sportartikelbereich ebenso wie oben für den Textilbereich geschildert eher nicht ergeben.
Wenn man für diese Kundengruppen eine fiktive Preiselastizität von 0,5 unterstelle, würde sich der Umsatz in 2007 von 750 auf 740 Mio. Euro vermindern. Die Marke Reebok sei dagegen bis auf einzelne Ausnahmen in der Produktpalette in Deutschland zurzeit weiterhin schwach positioniert. Doch auch unter der aus der Sicht der Analysten der LRP extrem pessimistischen Annahme eines Umsatzrückgangs von 2,6% (dies würde einer Preiselastizität von ungefähr 1 entsprechen) ergebe sich lediglich ein Umsatzrückgang von 4 Mio. Euro auf 146 Mio. Euro. Somit würden die Umsatzeinbußen in dem "worst case" der Analysten der LRP 14 Mio. Euro betragen, was einem Umsatzrückgang im Gesamt-Konzern von ca. 0,15% entsprechen würde. Die Auswirkungen der Mehrwertsteuererhöhung auf die adidas-Aktie sollten sich also in sehr engen Grenzen halten.
Vor dem Hintergrund der weiterhin guten konjunkturellen Situation auf den Hauptabsatzmärkten (Europa, Nord-Amerika, Asien), dem kontinuierlichen Ausbau des Sponsorings (jüngst mit einer neuen Kooperation mit der amerikanischen Football-Liga NFL) und einer gut gefüllten Pipeline an Produkt-Innovationen stufen die Analysten der LRP die adidas-Aktie daher als Outperfomer mit dem Kursziel 45,00 Euro ein. (09.10.2006/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Unter der Annahme, dass adidas 2007 ca. 7,5% des Konzernumsatzes (2007e: 10,785 Mrd. Euro) in Deutschland erzielen werde (ca. 765 Mio. Euro) und davon 615 Mio. Euro auf die Marken adidas und TaylorMade-adidas Golf entfallen würden, würden noch ca. 150 Mio. Euro Umsatz verbleiben, die mit der Marke Reebok in Deutschland erzielt würden. Die Kunden der Marke adidas mit den Kategorien Performance, Heritage und Sport Style schätze man ebenso wie die Klientel von TaylorMade-adidas Golf aufgrund der Positionierung als Qualitätsmarke eher als preisunempfindlich. An diese könne die Mehrwertsteuererhöhung folglich zu einem großen Teil weitergegeben werden. Vorzieheffekte in Q4 2006 dürften sich im Sportartikelbereich ebenso wie oben für den Textilbereich geschildert eher nicht ergeben.
Vor dem Hintergrund der weiterhin guten konjunkturellen Situation auf den Hauptabsatzmärkten (Europa, Nord-Amerika, Asien), dem kontinuierlichen Ausbau des Sponsorings (jüngst mit einer neuen Kooperation mit der amerikanischen Football-Liga NFL) und einer gut gefüllten Pipeline an Produkt-Innovationen stufen die Analysten der LRP die adidas-Aktie daher als Outperfomer mit dem Kursziel 45,00 Euro ein. (09.10.2006/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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