Zentaris nicht zeichnen
07.06.01 18:06
FOCUS-MONEY
Das Anlegermagazin Focus Money empfiehlt derzeit die Aktien der anstehenden Neuemission Zentaris (WKN 594344) nicht zu zeichnen.
Der Börsenaspirant Zentaris sei erst im Januar 2001 aus einer Abspaltung der Degussa-Tochter Asta Medica entstanden. Die Frankfurter Biotech-Company entwickle Präparate für die Tumorbehandlung und setze dabei auf Hormone als Wachstumsblocker gegen Krebszellen. Zentaris besitze eine gut gefüllte Produktpipeline. Viele Präparate würden schon klinisch getestet. 2002 sollten die ersten Medikamente die Marktreife erlangen.
Der Markt für Mittel gegen Krebs wachse weltweit um mehr als zehn Prozent pro Jahr - Volumen 2001: drei Milliarden Dollar. Der Trend gehe dabei weg von der Strahlen- und Chemotherapie hin zu sanfteren Methoden wie Hormonpräparaten. Den Börsenerlös wolle Zentaris in Forschung und Entwicklung sowie den Ausbau von Vertriebskooperationen stecken.
Zur Konkurrenz würden die am Neuen Markt notierte MediGene und an der US-Technologiebörse Nasdaq gelistete Unternehmen wie zum Beispiel Onyx gehören.
Zentaris werde frühestens ab 2005 Gewinne präsentieren. Der größte Wermutstropfen der Emission: Hauptaktionär Degussa mache beim Börsengang Kasse und verkaufe den Großteil seiner Anteile. Vom Restpaket wolle sich Degussa nach Ablauf der einjährigen Lock-up-Frist ebenfalls zügig trennen.
Interessante Story, doch sollten Investoren nach Ansicht des Anlegermagazins Focus Money dem gierigen Altaktionär die rote Karte zeigen.
Der Börsenaspirant Zentaris sei erst im Januar 2001 aus einer Abspaltung der Degussa-Tochter Asta Medica entstanden. Die Frankfurter Biotech-Company entwickle Präparate für die Tumorbehandlung und setze dabei auf Hormone als Wachstumsblocker gegen Krebszellen. Zentaris besitze eine gut gefüllte Produktpipeline. Viele Präparate würden schon klinisch getestet. 2002 sollten die ersten Medikamente die Marktreife erlangen.
Zur Konkurrenz würden die am Neuen Markt notierte MediGene und an der US-Technologiebörse Nasdaq gelistete Unternehmen wie zum Beispiel Onyx gehören.
Zentaris werde frühestens ab 2005 Gewinne präsentieren. Der größte Wermutstropfen der Emission: Hauptaktionär Degussa mache beim Börsengang Kasse und verkaufe den Großteil seiner Anteile. Vom Restpaket wolle sich Degussa nach Ablauf der einjährigen Lock-up-Frist ebenfalls zügig trennen.
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