Wrigley Aktie der Woche
05.02.07 08:48
boerse.de-Aktienbrief
Rosenheim (aktiencheck.de AG) - Für die Experten von "boerse.de-Aktienbrief" ist der Titel von Wrigley die Aktie der Woche.
Der Firmenname Wrigley sei Synonym für Kaugummi. Dabei habe William Wrigley Jr. 1891 kurioserweise ursprünglich mit dem Verkauf von Seife begonnen. Um den Absatz anzukurbeln habe er seinen Kunden zusätzlich ein Päckchen Backpulver geschenkt. Diese Vertriebsstrategie habe unerwartete Früchte getragen, denn die Warenzugabe sei auf größere Nachfrage als die Seife gestoßen. Deshalb sei Wrigley ins Backpulvergeschäft gewechselt und habe seinen Produkten immer zwei Päckchen Kaugummi beigelegt.
Nachdem die Werbeartikel erneut auf eine größere Resonanz als das Kerngeschäft gestoßen seien, habe sich Wrigley schließlich voll und ganz der Kaugummiherstellung gewidmet. Damit habe ein beeindruckender Siegeszug begonnen. Heute vertreibe der Süßwaren-Champion seine Produkte in mehr als 180 Ländern und sei weltweit die unangefochtene Nummer Eins im Kaugummi-Geschäft.
Die Top-Marken Doublemint, Big Red, Hubba Bubba, Wrigley's Extra, Airwaves und Orbit seien schon seit Jahren in aller Munde. Und die absoluten Klassiker Juicy Fruit und Spearmint würden sich sogar seit mittlerweile 114 Jahren einer ungebrochenen Beliebtheit erfreuen. Das Erfolgsrezept sei dabei die ständige Weiterentwicklung der Produkte. Denn die Kaustreifen und Dragees würden nicht nur mit immer neuen Geschmacksrichtungen, sondern auch mit diversen Zusatznutzen angeboten. So würden die Kaugummis mittlerweile auch für einen frischeren Atem, eine freie Nase und die Pflege der Zähne sorgen.
Zudem forciere Wrigley die Diversifizierung des Sortiments. Nachdem die Produktpalette in 2004 durch die Übernahme des Süßwaren-Geschäfts der Altria-Tochter Kraft Foods um Lutscher und Bonbons erweitert worden sei, habe der Konzern soeben den Einstieg ins Schokoladegeschäft bekannt gegeben. Wrigley habe sich für rund 300 Mio. Dollar eine 80%-Beteiligung am russischen Premiumhersteller A. Korkunov gesichert.
Für die Zukunft sei damit weiteres Wachstum vorgezeichnet, wobei Wrigley weiterhin unspektakulär, aber konstant die eigenen Rekordzahlen nach oben schieben dürfte. Im dritten Quartal habe der Kaugummi-Champion ein Umsatzplus von 11% auf 1,18 Mrd. Dollar verzeichnet und der Gewinn habe um 14% auf 148 Mio. gesteigert werden können.
Für die Aktie errechne sich seit 1997 im Schnitt eine Gewinn-Konstanz von 88% sowie ein jährliches Kursplus von 7%. Zudem belohne das Unternehmen seine Aktionäre seit Jahrzehnten mit einer großzügigen Ausschüttung, wobei sich aktuell eine Dividenden-Rendite von 2,0% errechne. Im vergangenen Jahr hätten Investoren zusätzlich als sog. "Stock-Dividende" für jeweils vier Anteile eine Gratisaktie erhalten.
Wrigley überzeuge aber vor allem durch eine weit unterdurchschnittliche Verlust-Ratio von lediglich 1,33, die den Kaugummihersteller als einen der defensivsten Champions auszeichne. Dennoch sei der Kurs zwischen März und Juli 2006 heftig unter die Räder gekommen Der damalige 19%-Abschlag sei aber schon fast wieder aufgeholt, wobei sich Wrigley seit Oktober wieder im Aufwärtstrend befinde.
Die laufende Konsolidierung eröffne den Experten jetzt die Möglichkeit, die Aktie als defensive Gegenposition zu Harman in ihr Basis-Depot aufzunehmen. Man habe den Titel bisher neun Mal empfohlen und liege damit im Mittel 10% im Gewinn. Rechnerisch ergebe sich zwar nur ein Potenzial von 40% bis 2012, doch Wrigley habe beste Chancen positiv zu überraschen.
Die Experten von "boerse.de-Aktienbrief" empfehlen das Wrigley-Papier als Aktie der Woche. (Ausgabe 128 vom 01.02.07) (05.02.2007/ac/a/a)
Der Firmenname Wrigley sei Synonym für Kaugummi. Dabei habe William Wrigley Jr. 1891 kurioserweise ursprünglich mit dem Verkauf von Seife begonnen. Um den Absatz anzukurbeln habe er seinen Kunden zusätzlich ein Päckchen Backpulver geschenkt. Diese Vertriebsstrategie habe unerwartete Früchte getragen, denn die Warenzugabe sei auf größere Nachfrage als die Seife gestoßen. Deshalb sei Wrigley ins Backpulvergeschäft gewechselt und habe seinen Produkten immer zwei Päckchen Kaugummi beigelegt.
Nachdem die Werbeartikel erneut auf eine größere Resonanz als das Kerngeschäft gestoßen seien, habe sich Wrigley schließlich voll und ganz der Kaugummiherstellung gewidmet. Damit habe ein beeindruckender Siegeszug begonnen. Heute vertreibe der Süßwaren-Champion seine Produkte in mehr als 180 Ländern und sei weltweit die unangefochtene Nummer Eins im Kaugummi-Geschäft.
Die Top-Marken Doublemint, Big Red, Hubba Bubba, Wrigley's Extra, Airwaves und Orbit seien schon seit Jahren in aller Munde. Und die absoluten Klassiker Juicy Fruit und Spearmint würden sich sogar seit mittlerweile 114 Jahren einer ungebrochenen Beliebtheit erfreuen. Das Erfolgsrezept sei dabei die ständige Weiterentwicklung der Produkte. Denn die Kaustreifen und Dragees würden nicht nur mit immer neuen Geschmacksrichtungen, sondern auch mit diversen Zusatznutzen angeboten. So würden die Kaugummis mittlerweile auch für einen frischeren Atem, eine freie Nase und die Pflege der Zähne sorgen.
Für die Zukunft sei damit weiteres Wachstum vorgezeichnet, wobei Wrigley weiterhin unspektakulär, aber konstant die eigenen Rekordzahlen nach oben schieben dürfte. Im dritten Quartal habe der Kaugummi-Champion ein Umsatzplus von 11% auf 1,18 Mrd. Dollar verzeichnet und der Gewinn habe um 14% auf 148 Mio. gesteigert werden können.
Für die Aktie errechne sich seit 1997 im Schnitt eine Gewinn-Konstanz von 88% sowie ein jährliches Kursplus von 7%. Zudem belohne das Unternehmen seine Aktionäre seit Jahrzehnten mit einer großzügigen Ausschüttung, wobei sich aktuell eine Dividenden-Rendite von 2,0% errechne. Im vergangenen Jahr hätten Investoren zusätzlich als sog. "Stock-Dividende" für jeweils vier Anteile eine Gratisaktie erhalten.
Wrigley überzeuge aber vor allem durch eine weit unterdurchschnittliche Verlust-Ratio von lediglich 1,33, die den Kaugummihersteller als einen der defensivsten Champions auszeichne. Dennoch sei der Kurs zwischen März und Juli 2006 heftig unter die Räder gekommen Der damalige 19%-Abschlag sei aber schon fast wieder aufgeholt, wobei sich Wrigley seit Oktober wieder im Aufwärtstrend befinde.
Die laufende Konsolidierung eröffne den Experten jetzt die Möglichkeit, die Aktie als defensive Gegenposition zu Harman in ihr Basis-Depot aufzunehmen. Man habe den Titel bisher neun Mal empfohlen und liege damit im Mittel 10% im Gewinn. Rechnerisch ergebe sich zwar nur ein Potenzial von 40% bis 2012, doch Wrigley habe beste Chancen positiv zu überraschen.
Die Experten von "boerse.de-Aktienbrief" empfehlen das Wrigley-Papier als Aktie der Woche. (Ausgabe 128 vom 01.02.07) (05.02.2007/ac/a/a)
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