Wacker Chemie als Langfristinv. weniger geeignet
03.03.10 14:44
Smart Investor
Wolfratshausen (aktiencheck.de AG) - Den Experten von "Smart Investor" zufolge ist die Wacker Chemie-Aktie weniger als Langfristinvestment denn als Spekulationsgegenstand geeignet.
Für den Technologie- und Spezialchemiekonzern Wacker Chemie gehe der Blick nach vorne. Im vergangenen Jahr hätten die Münchner den Gegenwind der Weltkonjunktur deutlich zu spüren bekommen. Insbesondere die zyklische Halbleiter-Sparte habe mit Umsatzeinbrüchen und einem drastischen Preisverfall zu kämpfen gehabt. Per Saldo habe man das Geschäftsjahr mit einem Verlust abgeschlossen.
Insgesamt habe sich die Börse enttäuscht von dem Zahlenwerk des vergangenen Jahres gezeigt. So habe Wacker Chemie einen Umsatzrückgang von fast 14% auf 3,7 Mrd. EUR hinnehmen müssen. Nach Berücksichtigung aller Kosten und Sonderfaktoren sei sogar ein Verlust von rund 80 Mio. EUR angefallen. Dieser erkläre sich neben der Schwäche bei Siltronic auch mit Abfindungszahlungen, Sonderabschreibungen und dem Ausstieg aus dem Solarwafer-Joint-Venture mit der Mainzer Schott Solar.
Doch all das sei Vergangenheit. Für das neue Geschäftsjahr habe sich Wacker Chemie-Chef Rudolf Staudigl indes optimistischer gezeigt. Vorausgesetzt, die konjunkturelle Erholung setze sich fort, werde man sowohl den Konzernumsatz als auch das Ergebnis wieder deutlich steigern können.
Eine konjunkturelle Erholung käme Wacker Chemie bei seinen Aktivitäten im Silikon- und Halbleiterbereich sehr zugute. Das nicht weg zu diskutierende Fragezeichen über die zukünftige Preisentwicklung bei Polysilizium trübt allerdings das Bild und erklärt, warum sich die volatile Wacker Chemie-Aktie weniger als Langfristinvestment denn als Spekulationsgegenstand eignet, so die Experten von "Smart Investor". Käufe sollten daher lediglich antizyklisch unter der Beachtung eines (mentalen) Stopp-Loss erfolgen. (Ausgabe 03)
(03.03.2010/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Für den Technologie- und Spezialchemiekonzern Wacker Chemie gehe der Blick nach vorne. Im vergangenen Jahr hätten die Münchner den Gegenwind der Weltkonjunktur deutlich zu spüren bekommen. Insbesondere die zyklische Halbleiter-Sparte habe mit Umsatzeinbrüchen und einem drastischen Preisverfall zu kämpfen gehabt. Per Saldo habe man das Geschäftsjahr mit einem Verlust abgeschlossen.
Doch all das sei Vergangenheit. Für das neue Geschäftsjahr habe sich Wacker Chemie-Chef Rudolf Staudigl indes optimistischer gezeigt. Vorausgesetzt, die konjunkturelle Erholung setze sich fort, werde man sowohl den Konzernumsatz als auch das Ergebnis wieder deutlich steigern können.
Eine konjunkturelle Erholung käme Wacker Chemie bei seinen Aktivitäten im Silikon- und Halbleiterbereich sehr zugute. Das nicht weg zu diskutierende Fragezeichen über die zukünftige Preisentwicklung bei Polysilizium trübt allerdings das Bild und erklärt, warum sich die volatile Wacker Chemie-Aktie weniger als Langfristinvestment denn als Spekulationsgegenstand eignet, so die Experten von "Smart Investor". Käufe sollten daher lediglich antizyklisch unter der Beachtung eines (mentalen) Stopp-Loss erfolgen. (Ausgabe 03)
(03.03.2010/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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