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So, 19. April 2026, 13:15 Uhr

U.S. Light Vehicle Sales gestiegen


02.11.06 11:10
LRP

Mainz (aktiencheck.de AG) - Die U.S. Light Vehicle Sales sind im Oktober 2006 im direkten Vergleich zum Vorjahresmonat um 6,1% (Cars: -2,9%, Trucks: 14,8%) gestiegen, berichten die Analysten der LRP Landesbank Rheinland-Pfalz.

Im bisherigen Jahresverlauf ergebe sich ein Rückgang von 3% (Cars: 1,4%, Trucks: -6,6%). Bei den Big 3 sei erneut kein einheitlicher Trend zu erkennen. Während Ford und General Motors Zuwächse von 7,8% bzw. 17,3% hätten vermelden können, habe DaimlerChrysler einen Rückgang von 3,2% verbuchen müssen. Allerdings müsse hierbei die schlechte Entwicklung im Vorjahr berücksichtigt werden, als DaimlerChrysler ebenfalls ein Minus von 3% vermeldet habe, Ford und General Motors aber jeweils 26% weniger Fahrzeuge abgesetzt hätten. Der Marktanteil der Big 3 habe im Oktober bei 55,0% gelegen (Oktober 2005: 53,7%). Die asiatischen Hersteller hätten ihre Verkäufe in den USA um 3,6% steigern können. Ihr Marktanteil habe sich im Oktober auf 39,2% belaufen (Oktober 2005: 40,2%).

Ebenfalls ein gemischtes Bild zeige sich bei den europäischen Herstellern. So hätten lediglich Mercedes einen Zuwachs von +12,3% vermelden können. Bei Porsche seien die US-Verkäufe um 9% zurückgegangen. Dabei hätten lediglich die Boxster- bzw. Cayman-Modelle um 51,8% zulegen können. Die 911-Verkäufe seien hingegen um 22,6% und die des Cayenne um 26,7% zurückgegangen. Trotz der Einführung des 3er Coupés seien die Verkäufe der BMW-Group im Oktober um 4,6% zurückgegangen. Hierbei seien die Verkäufe der Marke BMW gar um 7,2% zurückgegangen, was nicht nur durch die Rückgänge beim X5 im Vorfeld des anstehenden Modellwechsels erkläre. Die Mini-Verkäufe hätten gar um 13,7% zulegen können.

Volkswagen habe bei seinen US-Verkäufen erneut einen Rückgang (-4,8%) verkraften müssen. So seien die Absätze der Marke Volkswagen um 7,4% zurückgegangen, während die der Marke Audi lediglich um 3,4% gesunken seien. (02.11.2006/ac/a/m)



 
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