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So, 26. April 2026, 23:39 Uhr

US Light Vehicle Sales gestiegen


04.09.06 09:29
LRP

Mainz (aktiencheck.de AG) - Die US Light Vehicle Sales sind im August 2006, im direkten Vergleich zum Vorjahresmonat, um 0,3% (Cars: 3,1%, Trucks: -2,5%) gestiegen, berichten die Analysten der LRP Landesbank Rheinland-Pfalz.

Im bisherigen Jahresverlauf ergebe sich ein Rückgang von 4,4% (Cars: 2,2%, Trucks: -9,7%). Die Big 3 würden ein sehr unterschiedliches Bild liefern. General Motors habe den ersten Zuwachs seit Januar 2006 bei seinen monatlichen Verkaufszahlen vermelden können. Die anderen beiden amerikanischen Autobauer hätten hingegen Rückgänge vermelden müssen. Mit -4,2% seien diese bei DaimlerChrysler jedoch deutlich geringer als bei Ford (-11,5%) ausgefallen. Der Marktanteil der Big 3 habe im August bei 53,4% gelegen (Aug 05: 55,4%). Die asiatischen Hersteller hätten ihre Verkäufe in den USA um 5,7% steigern können. Ihr Marktanteil habe sich im August auf 41,2% belaufen (Aug 05: 39,2%).

Ebenfalls ein gemischtes Bild zeige sich bei den europäischen Herstellern. So hätten sowohl Porsche (-12,4%) als auch BMW (-11,1%) Absatzrückgänge verzeichnen müssen. Bei Porsche sei dies in erster Linie auf die schwache Cayenne-Nachfrage (-36,1%) zurückzuführen. Die Sportwagen hätten zwar einen Zuwachs von 2,9% vermelden können, hierbei seien aber die Verkaufszahlen des 911 um 7,2% zurückgegangen. Der Rückgang bei BMW sei primär auf die Marke BMW (-12,2%) und hier insbesondere auf die schwache Entwicklung der beiden SUV's (X3 -37,7% und X5 -33,1%) zurückzuführen. Die Mini-Absätze seien lediglich um 2,7% zurückgegangen.

Volkswagen habe seine US-Verkäufe im August um 1,8% steigern können. Hierbei seien die der Marke Volkswagen um 1,5% und die der Marke Audi um 3% gestiegen. Mit 777 verkauften Q7 habe man sogar die Zahl der Cayenne-Verkäufe in den USA übertreffen können. Mercedes habe unter den europäischen Herstellern mit +7% den stärksten Zuwachs verzeichnen können. (04.09.2006/ac/a/m)



 
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