US-Leitzins unverändert
02.02.04 09:32
iWatch
Am Mittwoch trat wieder einmal Alan Greenspan, Chef der US-Notenbank, vor die laufenden Kameras und verkündete seine Einstellung zur künftigen Zinspolitik, berichten die Experten von "iWatch".
Der US-Leitzins sei unverändert auf dem tiefsten Niveau seit 45 Jahren bei 1% belassen worden. In seiner Einschätzung über die Zukunft habe Greenspan seine Haltung geändert und habe eine Formulierung gestrichen, an die sich die Finanzakteure seit dem 15. Juli letzten Jahres gewöhnt hätten: In den letzten Monaten habe er immer gesagt, dass die Zinsen eine "erhebliche Zeit lang" unverändert niedrig bleiben würden.
Diesmal habe er diese Formulierung geändert und habe gesagt, er werde "geduldig das niedrige Zinsniveau beobachten". Man könne das gerne Haarspalterei nennen, aber in den Augen der Experten sei damit der erste Schritt in Richtung einer Zinsanhebung gemacht. Somit sei es nun eine Frage der Zeit, wann der erste Zinsschritt erfolge.
Für die Experten sei durch das Verhalten von Alan Greenspan deutlich geworden, dass er eher später als früher einen Zinsschritt vornehmen möchte. Vielleicht werde er sogar bis zu den Präsidentschaftswahlen im Herbst warten, denn in Wahljahren gelte es als unpopulär, ein Wirtschaftswachstum durch Zinsanhebungen zu bremsen: Dies werde dem amtierenden Präsidenten meist zum Nachteil ausgelegt.
Die Aktienbörse habe mit heftigen Verkäufen auf diesen Wechsel in der Formulierung reagiert. Nach Einschätzung der Experten von "iWatch" handelt es sich dabei um eine technisch bedingte Überreaktion, die ihnen nochmals eine gute Einstiegsgelegenheit in die Lieblingsaktien beschert. Nachdem die Aktienexperten in den letzten Wochen mehrfach von Lesern gefragt worden seien, warum man denn keine neuen Kaufempfehlungen mehr abgegeben habe, könnten die Experten nun die Antwort geben: Heute sei ein besserer Zeitpunkt dafür! Anleger sollten jedoch vorsichtig sein, denn die Phase, in der man alle Aktien habe kaufen können, sei durch den Wechsel der Haltung der Fed vorbei. Nun komme eine Phase, in der man wieder vorsichtiger selektieren müsse.
Der US-Leitzins sei unverändert auf dem tiefsten Niveau seit 45 Jahren bei 1% belassen worden. In seiner Einschätzung über die Zukunft habe Greenspan seine Haltung geändert und habe eine Formulierung gestrichen, an die sich die Finanzakteure seit dem 15. Juli letzten Jahres gewöhnt hätten: In den letzten Monaten habe er immer gesagt, dass die Zinsen eine "erhebliche Zeit lang" unverändert niedrig bleiben würden.
Für die Experten sei durch das Verhalten von Alan Greenspan deutlich geworden, dass er eher später als früher einen Zinsschritt vornehmen möchte. Vielleicht werde er sogar bis zu den Präsidentschaftswahlen im Herbst warten, denn in Wahljahren gelte es als unpopulär, ein Wirtschaftswachstum durch Zinsanhebungen zu bremsen: Dies werde dem amtierenden Präsidenten meist zum Nachteil ausgelegt.
Die Aktienbörse habe mit heftigen Verkäufen auf diesen Wechsel in der Formulierung reagiert. Nach Einschätzung der Experten von "iWatch" handelt es sich dabei um eine technisch bedingte Überreaktion, die ihnen nochmals eine gute Einstiegsgelegenheit in die Lieblingsaktien beschert. Nachdem die Aktienexperten in den letzten Wochen mehrfach von Lesern gefragt worden seien, warum man denn keine neuen Kaufempfehlungen mehr abgegeben habe, könnten die Experten nun die Antwort geben: Heute sei ein besserer Zeitpunkt dafür! Anleger sollten jedoch vorsichtig sein, denn die Phase, in der man alle Aktien habe kaufen können, sei durch den Wechsel der Haltung der Fed vorbei. Nun komme eine Phase, in der man wieder vorsichtiger selektieren müsse.
