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Mo, 27. April 2026, 0:53 Uhr

US-Industrieproduktionstätigkeit gesunken


17.02.11 15:00
RZB Österreich

Wien (aktiencheck.de AG) - Die gestern veröffentlichte Produktionstätigkeit der US-amerikanischen Industrie sank im Januar entgegen den Erwartungen um 0,1% p.m. und die Kapazitätsauslastung erreichte 76,1%, so die Analysten der Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB Österreich).

Die US-amerikanischen Produzentenpreise seien im Januar um 0,8% gegenüber dem Vormonat gestiegen. Im Vergleich zum selben Monat des Vorjahres schlage damit ein Preisanstieg von 3,6% zu Buche. Der kräftige Ölpreisanstieg der letzten Monate schlage mittlerweile auch auf pharmazeutische Präparate und Kunststoffe durch. Die um Energiepreise bereinigte Kernrate der Produzentenpreise sei darum mit 1,6% p.a. stärker als vom Konsens erwartet ausgefallen.

Bei den heute zur Veröffentlichung anstehenden US-Verbraucherpreisen würden die Analysten mit einem Plus von 0,3% p.m. rechnen. Die Vorjahresrate dürfte mit 1,6% kaum zulegen und die Kerninflation dürfte 0,9% p.a. betragen. Im Sommer dürfte die Inflationsrate an die 3% p.a. heranlaufen. Nachdem der Empire State-Index am Dienstag einen leichten Anstieg habe verzeichnen können, stehe heute mit dem Philadelphia-FED-Index in den USA die zweite regionale Unternehmensbefragung für Februar zur Veröffentlichung an.

Spanien und Frankreich hätten sich für heute mit Anleihenemissionen angekündigt. Gestern habe Portugal 12-monatige Schatzanweisungen im Umfang von EUR 1 Mrd. zu 3,99% begeben. (17.02.2011/ac/a/m)