US-Börsen zurückhaltend
27.03.03 11:23
Hamburgische LB
Der Irak-Krieg bleibt das zentrale Thema, so die Analysten der Hamburgischen Landesbank.
Dabei hätten sich die Indexstände abhängig von der erwarteten Dauer der militärischen Auseinandersetzung entwickelt. Meldungen über rasche Erfolge der Alliierten hätten stimuliert und Rückschläge die Aktienkurse belastet. Per Saldo habe der Dow Jones bei 8.230 Punkten kaum verändert geschlossen (-0,4%). Positiv habe sich ausgewirkt, dass der Verbrauchervertrauens-Index des Conference Board am oberen Ende der Konsensschätzungen gelegen habe. Angesichts des Golfkriegs sei jedoch mit deutlicheren Rückschlägen gerechnet worden als in den Schätzungen sichtbar gewesen seien.
Dem entgegen würden die Investoren weiterhin die mangelnde Transparenz der US-amerikanischen Rechnungslegung diskutieren. Um bei Pensionsfonds Kursschwankungen zu glätten, würden die Vorschriften dazu verpflichten, eine theoretische Wertsteigerung der Assets auf Basis der längerfristigen Renditeerwartung zu verbuchen. Bei neun der größten Gesellschaften seien so zusammen Gewinne von 7,9 Mrd. US-Dollar ausgewiesen worden. Eine Bewertung nach den aktuellen Marktwerten hätte hingegen zu Buchverlusten von gut 30 Mrd. US-Dollar geführt.
Ob diese Diskrepanz zu einem Problem werde, hänge davon ab, ob die derzeitigen Kursverluste nur vorübergehend seien und das unterstellte Renditeziel wieder aufgeholt werden könne. Da man weiterhin von einer konjunkturellen Erholung und damit von steigenden Kursen im Jahresverlauf ausgehe, dürfte sich diese Bewertungsproblematik entschärfen. Kurzfristig dürfte der Markt nahezu ausschließlich von der Nachrichtenlage im Irak beeinflusst werden. Man unterstelle, dass in den nächsten Tagen Nachrichten dominieren sollten, die für ein baldiges Kriegsende sprächen. Den Dow Jones sehen wir in einer Woche bei etwa 8.300 Punkten.
Dabei hätten sich die Indexstände abhängig von der erwarteten Dauer der militärischen Auseinandersetzung entwickelt. Meldungen über rasche Erfolge der Alliierten hätten stimuliert und Rückschläge die Aktienkurse belastet. Per Saldo habe der Dow Jones bei 8.230 Punkten kaum verändert geschlossen (-0,4%). Positiv habe sich ausgewirkt, dass der Verbrauchervertrauens-Index des Conference Board am oberen Ende der Konsensschätzungen gelegen habe. Angesichts des Golfkriegs sei jedoch mit deutlicheren Rückschlägen gerechnet worden als in den Schätzungen sichtbar gewesen seien.
Dem entgegen würden die Investoren weiterhin die mangelnde Transparenz der US-amerikanischen Rechnungslegung diskutieren. Um bei Pensionsfonds Kursschwankungen zu glätten, würden die Vorschriften dazu verpflichten, eine theoretische Wertsteigerung der Assets auf Basis der längerfristigen Renditeerwartung zu verbuchen. Bei neun der größten Gesellschaften seien so zusammen Gewinne von 7,9 Mrd. US-Dollar ausgewiesen worden. Eine Bewertung nach den aktuellen Marktwerten hätte hingegen zu Buchverlusten von gut 30 Mrd. US-Dollar geführt.
Ob diese Diskrepanz zu einem Problem werde, hänge davon ab, ob die derzeitigen Kursverluste nur vorübergehend seien und das unterstellte Renditeziel wieder aufgeholt werden könne. Da man weiterhin von einer konjunkturellen Erholung und damit von steigenden Kursen im Jahresverlauf ausgehe, dürfte sich diese Bewertungsproblematik entschärfen. Kurzfristig dürfte der Markt nahezu ausschließlich von der Nachrichtenlage im Irak beeinflusst werden. Man unterstelle, dass in den nächsten Tagen Nachrichten dominieren sollten, die für ein baldiges Kriegsende sprächen. Den Dow Jones sehen wir in einer Woche bei etwa 8.300 Punkten.
