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Fr, 24. April 2026, 13:55 Uhr

UMS

WKN: 549365 / ISIN: DE0005493654

UMS auf Schnäppchen-Niveau


15.07.02 16:50
toptrading.de

Nach Meinung der Experten von "toptrading.de" befindet sich die Aktie von UMS (WKN 549365) derzeit auf einem Schnäppchen-Niveau.

Nach der Veröffentlichung der Erstquartalszahlen für den Zeitraum Januar bis März 2002 der Hamburger UMS United Medical Systems International AG Mitte Mai sei der Kurs des Medizintechnik-Dienstleisters um über 70% eingebrochen. Als Grund dafür seien Herabstufungen durch verschiedene Analysten auszumachen ,die sich von den gesunkenen Wachstumsraten der Hanseaten überrascht gezeigt hätten. Dabei hätten diese sich noch immer sehen lassen können. Die Umsätze seien um immerhin 24% gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 11,7 Mio. Euro gestiegen. Trotz deutlich erhöhter Vertriebskosten und Abschreibungen habe das EBIT überproportional um 46,5% auf 1,09 Mio. Euro verbessert werden können.

Dieser Margenanstieg dürfte auch die Basis für ein wiederum sehr gutes Geschäftsjahr 2002 bilden. Zwar werde der Umsatzanstieg nicht mehr wie in den Vorjahren dreistellige Größenordnungen erreichen, doch auch organische Wachstumsraten von 35 bis 40%, mit denen das Unternehmen plane, könnten sich angesichts der wieder ansteigenden Profitabilität sehen lassen. So sei die EBIT-Marge im Vergleich zum vierten Quartal 2001 von 7,9% auf 9,3% gestiegen. Zu diesem internen Wachstum würden sich weitere Erlösanstiege durch gezielte Akquisitionen einstellen. UMS habe in dieser Woche bewiesen, wie ernst es dem Unternehmen mit der Umsetzung weiterer Akquisitionen sei. So habe die Gesellschaft am Donnerstag die Übernahme des Geschäftsbereichs Lithotripsie der Alliance Imaging Inc. gemeldet. Mit dieser Akquisition erweitere UMS ihre Aktivitäten auf dem wichtigen nordamerikanischen Markt.

Die übernommene Geschäftseinheit konzentriere sich dabei auf den Nordosten der USA. Die neue Tochter bringe einen Jahresumsatz von 5 Mio. Euro auf die Waage, dürfte also bei einer sechsmonatigen Konsolidierung das Umsatzwachstum der Muttergesellschaft um weitere fünf Prozentpunkte erhöhen. Neuerliche Akquisitionstätigkeiten des Anbieter mobiler medizinischer Versorgungskonzepte seien zu erwarten. Für den Kauf der neuen Tochter habe UMS der Ad-hoc-Meldung zufolge rund 10 Mio. US-Dollar bezahlt.

Die Finanzierung erfolge aus Eigenmitteln in Höhe von 1,5 Mio. US-Dollar sowie aus einer bestehenden Kreditlinie für Akquisitionen. Folge: UMS stünden weiterhin 12 Mio. Euro Barmittel zur Verfügung, die auch für "die Nutzung zukünftiger Wachstumschancen" genutzt werden sollten. Insgesamt dürfte UMS im laufenden Jahr ein 50%-iges Wachstum hinbekommen. Angesichts der gegenüber dem Schlussquartal 2002 wieder ansteigenden EBIT-Margen von über 9% würden die Experten mit einem EBIT von rund 5,9 Mio. Euro rechnen, was in etwa dem Vorjahresniveau entspreche. Das KGV 2003 belaufe sich auf 6,2.

Die UMS-Aktie notiert bei Kursen knapp über 7 Euro auf Schnäppchen-Niveau und ist nach Ansicht der Analysten von "toptrading.de" eine Perle im Medtech-Sektor.





 
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