Tesla: CapEx auf $25 Milliarden erhöht
23.04.26 10:29
Börse Global
Starke Quartalszahlen, aber nachbörsliche Kursverluste. Bei Tesla klaffen operative Realität und die Zukunftsvisionen von Elon Musk derzeit weit auseinander. Der Autobauer übertraf die Gewinnerwartungen deutlich. Dennoch schickte ein massiv erhöhtes Investitionsbudget die Aktie ins Minus.
Der Grund für die Zurückhaltung liegt in den Ausgaben. Tesla schraubt sein Investitionsbudget für 2026 auf über 25 Milliarden US-Dollar nach oben. Das entspricht fast einer Verdreifachung gegenüber dem Vorjahr. Das Geld fließt primär in KI-Infrastruktur und den humanoiden Roboter Optimus.
Dafür baut der Konzern sogar sein Stammwerk in Fremont um. Tesla stoppt dort die Produktion der Modelle S und X. Sie machen Platz für eine neue Optimus-Fertigungslinie. Diese soll ab dem zweiten Quartal eine Million Roboter pro Jahr fertigen.
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Überraschend starker Cashflow
Operativ lief das erste Quartal besser als gedacht. Der Gewinn je Aktie kletterte auf 0,41 US-Dollar. Analysten hatten im Vorfeld weniger erwartet. Die Überraschung: Der freie Cashflow lag bei rund 1,4 Milliarden US-Dollar. Der Markt rechnete hier zuvor mit einem Milliardenminus.
Parallel dazu verbesserte sich die Bruttomarge auf 21,1 Prozent. Einmalige Effekte bei Garantierückstellungen halfen hier nach. Auch bei der Software meldet Tesla Fortschritte. Rund 1,28 Millionen Kunden abonnieren mittlerweile das autonome Fahrsystem FSD. Bis Jahresende weitet das Unternehmen seinen Robotaxi-Dienst auf zwölf US-Bundesstaaten aus.
Warnung vor roten Zahlen
Um den enormen Rechenbedarf zu decken, kooperiert Tesla künftig mit Intel. Ab 2027 liefert der Chiphersteller neue Chip-Technologie. Der teure Umbau zum KI-Konzern birgt Risiken. Finanzchef Vaibhav Taneja warnte offen vor negativen Cashflows im weiteren Jahresverlauf. Die hohen Investitionen fordern ihren Tribut.
Anleger reagieren nervös auf diesen teuren Strategiewechsel. Nachbörslich rutschte die Tesla-Aktie leicht ins Minus. Im regulären Handel am Mittwoch schloss das Papier bei 334,10 Euro. Seit Jahresbeginn steht damit ein Verlust von rund elf Prozent auf der Kurstafel. Liefert die neue Optimus-Linie im zweiten Quartal nicht wie geplant, dürfte der Druck auf die Aktie weiter steigen.
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