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So, 26. April 2026, 14:01 Uhr

Südzucker AG

WKN: 729700 / ISIN: DE0007297004

Südzucker kaufen


07.05.02 13:52
Berliner Volksbank

Martin Rottmann, Analyst der Berliner Volksbank, stuft die Aktie von Südzucker (WKN 729700) in einer Ersteinschätzung mit "kaufen" ein.

Das 1926 unter dem Namen Süddeutsche Zucker AG gegründete Unternehmen sei mit seinen 54 Fabriken und einem Marktanteil von über 21% Europas größter Produzent von Zucker und Süßungsmitteln. Im Geschäftsjahr 2000/01 habe der Konzern mit Sitz in Mannheim aus einer Rübenmenge von 22,3 Mio. t insgesamt 3,5 Mio. t Zucker gewonnen. Südzucker gliedere seine Aktivitäten in die beiden Bereiche Zucker/Süßungsmittel und Tiefkühlkost.

Zum Bereich Zucker/Süßungsmittel gehöre neben den deutschen Werken auch die französische Saint Louis Sucre, die in Tschechien und Ungarn führende österreichische Agrana, die belgische Raffinerie Tirlemontoise S.A., an der Südzucker mit 75,1% beteiligt sei sowie Zuckerfabriken in Slowenien und Rumänien. Die Palatinit Süßungsmittel GmbH in Mannheim vertreibe das Süßungsmittel Isomalt. Zum Geschäftsbereich Tiefkühlkost gehöre Pizza und Pasta "Alberto" von der Freiberger Lebensmittel GmbH.

Im Geschäftsjahr 2000/01 (28.02.) habe sich der Konzernumsatz von Südzucker um 3% auf 4,66 Mrd. Euro erhöht. Davon seien 3,0 Mrd. EUR auf das Segment Zucker/Süßungsmittel und 1,66 Mrd. EUR auf das Segment Speiseeis/Tiefkühlkost entfallen. Das operative Ergebnis habe sich um 19% von 329 auf 392 Mio. EUR verbessert. Der Jahresüberschuss habe noch deutlicher um 20% auf 209 Mio. EUR gesteigert werden können und das Ergebnis je Aktie habe mit 1,35 EUR den Vorjahreswert sogar um 25% übertroffen. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2001/02 habe Südzucker den Umsatz um 5,7% auf 3,678 Mrd. Euro gesteigert. Der Zuwachs sei ausschließlich aus dem Bereich Zucker und Süßungsmittel gekommen. Das operative Konzernergebnis habe um 12% auf 337 Mio. EUR zugelegt.

Zusammen mit der erstmaligen Konsolidierung der französischen Saint Louis Sucre-Gruppe (SLS) im Januar und Februar werde für das Gesamtjahr ein Plus von 17% erwartet. Der Jahresüberschuss solle um mindestens 32% wachsen. Im Segment Speiseeis und Tiefkühlkost sei von März bis November immer noch ein leichter Umsatzrückgang zu verzeichnen gewesen. Südzucker habe die Eissparte Schöller Holding (Nürnberg) an den Schweizer Lebensmittelkonzern Nestle verkauft, um sich auf seine Position als größter europäischer Zuckerhersteller zu konzentrieren.

Südzucker verfüge über eine herausragende Positionierung in seinem Marktsegment und eine stabile Geschäftsentwicklung. Daher empfiehlt sich die Südzucker-Aktie in der jetzigen Börsensituation insbesondere als konservatives Basisinvestment, so die Analysten der Berliner Volksbank.





 
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