Steuererhöhung für Anleger
15.10.02 14:10
BoersenMan.de
Regierungen werden immer dann besonders einfallsreich, wenn es um das Erschließen neuer Einnahmequellen geht, berichten die Experten von "BoersenMan.de".
Auf der Suche nach frischem Geld für Hans Eichels leere Staatskasse sei die rot-grüne Koalition jetzt unter anderem auf die Spekulationssteuer gestoßen. Die werde bei Wertpapiergeschäften immer dann fällig, wenn zwischen Kauf und Verkauf weniger als zwölf Monate liegen. Wer mehr als 511 Euro und 29 Cent Gewinn mache, müsse diesen versteuern.
Langfristig orientierten Anlegern habe das bisher egal sein können. Wer seine Aktien länger als ein Jahr behalten habe, habe mögliche Gewinne steuerfrei einstreichen können. Damit solle jetzt Schluss sein. Nach dem Willen der frisch gewählten Bundesregierung sollten Gewinne aus Wertpapier- und Immobiliengeschäften in Zukunft grundsätzlich versteuert werden, egal ob man sie innerhalb von fünfzehn Minuten oder fünfzehn Jahren gemacht habe. Damit die Finanzämter auch von jedem Anlegerglück erfahren, sollten die Banken zu entsprechenden Kontrollmitteilungen verpflichtet werden.
Die Gewinnchancen für Aktionäre würden sich also zukünftig verschlechtern. Abgesehen davon, dass erst noch zahlreiche steuer- und verfassungsrechtliche Fragen zu klären seien, sei bisher noch nicht bekannt, wie viel Geld sich der Bund von dieser Neuregelung erwarte. Es könnte aber ein eher kläglich kleines Sümmchen werden. Bedeutende Gewinne an den Aktienmärkten seien nicht in Sicht. Der Verwaltungsaufwand in den Finanzämtern werde auf jeden Fall immens sein.
Auf der Suche nach frischem Geld für Hans Eichels leere Staatskasse sei die rot-grüne Koalition jetzt unter anderem auf die Spekulationssteuer gestoßen. Die werde bei Wertpapiergeschäften immer dann fällig, wenn zwischen Kauf und Verkauf weniger als zwölf Monate liegen. Wer mehr als 511 Euro und 29 Cent Gewinn mache, müsse diesen versteuern.
Langfristig orientierten Anlegern habe das bisher egal sein können. Wer seine Aktien länger als ein Jahr behalten habe, habe mögliche Gewinne steuerfrei einstreichen können. Damit solle jetzt Schluss sein. Nach dem Willen der frisch gewählten Bundesregierung sollten Gewinne aus Wertpapier- und Immobiliengeschäften in Zukunft grundsätzlich versteuert werden, egal ob man sie innerhalb von fünfzehn Minuten oder fünfzehn Jahren gemacht habe. Damit die Finanzämter auch von jedem Anlegerglück erfahren, sollten die Banken zu entsprechenden Kontrollmitteilungen verpflichtet werden.
Die Gewinnchancen für Aktionäre würden sich also zukünftig verschlechtern. Abgesehen davon, dass erst noch zahlreiche steuer- und verfassungsrechtliche Fragen zu klären seien, sei bisher noch nicht bekannt, wie viel Geld sich der Bund von dieser Neuregelung erwarte. Es könnte aber ein eher kläglich kleines Sümmchen werden. Bedeutende Gewinne an den Aktienmärkten seien nicht in Sicht. Der Verwaltungsaufwand in den Finanzämtern werde auf jeden Fall immens sein.
