Staatsanleiherenditen stiegen deutlich an
07.02.11 13:16
RZB Österreich
Wien (aktiencheck.de AG) - Das Datenhighlight vom Freitag, der US-Arbeitsmarktbericht für den Januar, fiel in jeder Hinsicht überraschend aus, wurde vom Finanzmarkt aufgrund des starken Rückgangs der Arbeitslosenquote aber offensichtlich positiv interpretiert: Staatsanleiherenditen stiegen deutlich an, zehnjährige deutsche Renditen kratzen bereits knapp an den 3,3%, so die Analysten der Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB Österreich).
Die Spitze sei hier wohl noch nicht erreicht - seit Freitag laute auch die kurzfristige Anleihenempfehlung der Anaylsten wieder "verkaufen" (lange Laufzeiten). Allerdings seien die jüngsten Arbeitsmarktdaten stark verzerrt, was ihre Aussagekraft infrage stelle: Der deutliche Rückgang der Arbeitslosenquote von 9,5 auf 9% habe nicht an einem Anstieg der Beschäftigung gelegen, sondern weil Hunderttausende zuvor als arbeitslos Deklarierte offensichtlich ihre Suche eingestellt hätten und aus dem Arbeitskräfteangebot weggefallen seien - eine nachhaltige Reduktion der Arbeitslosenquote sehe anders aus. Dagegen dürfte der auf den ersten Blick sehr enttäuschende Zuwachs der Beschäftigung von netto nur 36 Tsd. durch die heftigen Winterstürmen um 100 Tsd. bis 150 Tsd. nach unten verzerrt sein - die graduelle Verbesserung des Arbeitsmarktes sei nach Meinung der Analysten weiterhin intakt.
Die kommende Woche falle datenseitig sehr dünn aus - heute seien nur die Auftragseingänge der deutschen Industrie für Dezember erwähnenswert. Nach dem massiven Anstieg im Vormonat sei ein Rückgang als Gegenbewegung hier wohl unvermeidbar, ohne aber viel Aussagekraft zu besitzen. (07.02.2011/ac/a/m)
Die Spitze sei hier wohl noch nicht erreicht - seit Freitag laute auch die kurzfristige Anleihenempfehlung der Anaylsten wieder "verkaufen" (lange Laufzeiten). Allerdings seien die jüngsten Arbeitsmarktdaten stark verzerrt, was ihre Aussagekraft infrage stelle: Der deutliche Rückgang der Arbeitslosenquote von 9,5 auf 9% habe nicht an einem Anstieg der Beschäftigung gelegen, sondern weil Hunderttausende zuvor als arbeitslos Deklarierte offensichtlich ihre Suche eingestellt hätten und aus dem Arbeitskräfteangebot weggefallen seien - eine nachhaltige Reduktion der Arbeitslosenquote sehe anders aus. Dagegen dürfte der auf den ersten Blick sehr enttäuschende Zuwachs der Beschäftigung von netto nur 36 Tsd. durch die heftigen Winterstürmen um 100 Tsd. bis 150 Tsd. nach unten verzerrt sein - die graduelle Verbesserung des Arbeitsmarktes sei nach Meinung der Analysten weiterhin intakt.
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