Spütz verkaufen
11.02.02 15:55
Independent Research
Die Analysten von independent Research raten, die Aktie von Spütz (WKN 727710) zu verkaufen.
Für das Geschäftsjahr 2001 habe Spütz einen Jahresfehlbetrag zwischen 42 und 45 Mio. Euro angekündigt. Dabei solle der Verlust im vierten Quartal aufgrund von Rückstellungen und Wertberichtigungen 12 bis 15 Mio. Euro betragen.
In der Restrukturierung der Gesellschaft liege die Hauptaufgabe der nächsten Monate beziehungsweise Jahre. Vom Geschäftsfeld Private Banking habe man sich bereits getrennt. Weitere unrentable Bereiche wie z.B. das Beteiligungsgeschäft sollten in Kürze folgen. Die Konzentration auf das Kerngeschäftsfeld Wertpapierhandel werde angestrebt.
Gleichzeitig seien weitere Einsparungen vorgesehen. Einer der beiden Standorte Düsseldorf oder Frankfurt solle einhergehend mir einem Stellenabbau verkleinert werden. Der Vorstand habe eingeräumt, dass die Restrukturierung ein mittel- bis langfristiger Prozess sei. Aktuell läuft eine Sonderprüfung, die die Ursachen der tiefen Krise der Gesellschaft ergründen solle. Dabei sollten mögliche Pflichtverletzungen der Ex-Vorstände Freytag und Sartingen untersucht werden.
Die derzeitige Informationspolitik der Gesellschaft sei schlecht. Die Substanz der Aktie werde nach dem Verkauf der Beteiligung abnehmen. Aus strategischer Sicht spreche somit fast alles gegen ein Engagement.
Die Experten von Independent Research raten daher weiterhin zum Verkauf der Spütz-Aktie.
Für das Geschäftsjahr 2001 habe Spütz einen Jahresfehlbetrag zwischen 42 und 45 Mio. Euro angekündigt. Dabei solle der Verlust im vierten Quartal aufgrund von Rückstellungen und Wertberichtigungen 12 bis 15 Mio. Euro betragen.
Gleichzeitig seien weitere Einsparungen vorgesehen. Einer der beiden Standorte Düsseldorf oder Frankfurt solle einhergehend mir einem Stellenabbau verkleinert werden. Der Vorstand habe eingeräumt, dass die Restrukturierung ein mittel- bis langfristiger Prozess sei. Aktuell läuft eine Sonderprüfung, die die Ursachen der tiefen Krise der Gesellschaft ergründen solle. Dabei sollten mögliche Pflichtverletzungen der Ex-Vorstände Freytag und Sartingen untersucht werden.
Die derzeitige Informationspolitik der Gesellschaft sei schlecht. Die Substanz der Aktie werde nach dem Verkauf der Beteiligung abnehmen. Aus strategischer Sicht spreche somit fast alles gegen ein Engagement.
Die Experten von Independent Research raten daher weiterhin zum Verkauf der Spütz-Aktie.
