Spätfolgen des 11.09. kommen noch
11.09.02 13:59
BoersenMan.de
Die Terroranschläge vom 11. September trafen die westliche Wirtschaft in einer labilen Phase, nämlich am Rande der Rezession, und die meisten Volkswirte glaubten, dass die Konjunktur in den USA und Europa nun vollends abstürzen würde, berichten die Experten von "BoersenMan.de".
Geschockt von den Ereignissen, so die Erwartung, würden Verbraucher in Konsumstreik treten und nur noch sparen. Doch das Gegenteil sei eingetreten: Ausgerechnet nach den Anschlägen habe eine dramatische Erholung der US-Wirtschaft begonnen - sechs Prozent Wachstum im 4. Quartal.
Auslöser sei die Anti-Schocktherapie der Regierung - Steuer- und Zinssenkungen und ein massives Ausgabenprogramm. Die kurzfristigen wirtschaftlichen Folgen der Anschläge seien also begrenzt geblieben. Langfristig aber sehe die Sache anders aus. Die Schutzmaßnahmen gegen den Terror würden die Kosten für Unternehmen erhöhen und seien Sand im Getriebe der Weltwirtschaft.
Beispiel Handel: durch verschärfte Kontrollen dürften die Transportkosten um drei Prozent steigen, was den Welthandel fast um den gleichen Satz schrumpfen lasse. Dazu würden höhere Versicherungskosten und vor allem erhöhte Ausgaben für Sicherheit und Verteidigung kommen. Die würden über höhere Steuern finanziert und die Wirtschaft zusätzlich belasten. Alles
zusammen könnte das die westlichen Volkswirtschaften erneut in die Rezession drücken. Zu pessimistisch, frage man sich. Die Kursentwicklung an den Börsen deute jedenfalls in diese Richtung.
Geschockt von den Ereignissen, so die Erwartung, würden Verbraucher in Konsumstreik treten und nur noch sparen. Doch das Gegenteil sei eingetreten: Ausgerechnet nach den Anschlägen habe eine dramatische Erholung der US-Wirtschaft begonnen - sechs Prozent Wachstum im 4. Quartal.
Auslöser sei die Anti-Schocktherapie der Regierung - Steuer- und Zinssenkungen und ein massives Ausgabenprogramm. Die kurzfristigen wirtschaftlichen Folgen der Anschläge seien also begrenzt geblieben. Langfristig aber sehe die Sache anders aus. Die Schutzmaßnahmen gegen den Terror würden die Kosten für Unternehmen erhöhen und seien Sand im Getriebe der Weltwirtschaft.
Beispiel Handel: durch verschärfte Kontrollen dürften die Transportkosten um drei Prozent steigen, was den Welthandel fast um den gleichen Satz schrumpfen lasse. Dazu würden höhere Versicherungskosten und vor allem erhöhte Ausgaben für Sicherheit und Verteidigung kommen. Die würden über höhere Steuern finanziert und die Wirtschaft zusätzlich belasten. Alles
zusammen könnte das die westlichen Volkswirtschaften erneut in die Rezession drücken. Zu pessimistisch, frage man sich. Die Kursentwicklung an den Börsen deute jedenfalls in diese Richtung.
